

Crypto.com hat sich als Krypto-Plattform für ein internationales Publikum etabliert und wird auch von Tradern aus Deutschland beobachtet. Ob eine Kontoeröffnung über die Plattform infrage kommt, hängt auch davon ab, wie unkompliziert das Banking ist. Die Schnelligkeit der Transaktionen und die Kosten für eine Crypto.com Auszahlung müssen in die Bewertung einfließen.
Wer bei Crypto.com einen Account einrichtet, hat Zugriff auf ein breites Handelsangebot, das mehrere hundert Coins umfasst. Neben dem Spothandel lassen sich Tools zum Vermögensaufbau nutzen, die ähnlich dem Coinbase Sparplan aufgebaut sind, und mit kleineren Beträgen „bespart“ werden. Crypto.com-Anleger können sich zwischen zwei Auszahlungsoptionen entscheiden: Der Auszahlung von Fiat-Guthaben oder Transfer von Kryptowährungen auf eine externe Wallet (zum Beispiel in Form einer Bitvavo Einzahlung).
Für eine Auszahlung bei Crypto.com von Euro-Guthaben wird die Überweisung auf ein verifiziertes Bankkonto benutzt. Damit die Plattform einen Auszahlungswunsch bearbeitet, müssen mindestens 80 Euro angefordert werden. Maximal kann ein Anleger täglich über Crypto.com ein Auszahlungslimit von 100.000 Euro ausschöpfen. Wer noch höhere Beträge bei Crypto.com zur Auszahlung anfordert, muss die Summe aufteilen.
Allerdings greift bei Crypto.com ein weiteres Auszahlungslimit für Anleger. Pro Monat dürfen höchstens 500.000 Euro angefordert werden. Der Ablauf einer Abhebung ist nutzerfreundlich gestaltet. Nach dem Einloggen in das Crypto.com-Konto öffnen Anleger in ihrer Kontoverwaltung die Wallet und wählen die Auszahlungsoption.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang für das Auszahlen von Geld bei Crypto.com die Aktivierung der Banküberweisung – indem vom Bankkonto Geld auf den Trading-Account der Plattform eingezahlt wird.
Im Banking kann nach der Auswahl des verifizierten Bankkontos als Zahlungsoption der Auszahlungsbetrag ausgewählt und der Cashout autorisiert werden. Hinsichtlich der Frage nach Crypto.com Gebühren können wir an dieser Stelle Entwarnung geben, es fallen keine zusätzlichen Kosten an.

💡 Crypto.com Auszahlungen lassen sich auch über die App realisieren
Neben Fiat-Auszahlungen ermöglicht Crypto.com die Übertragung von Kryptowährungen auf externe Wallets. Grundsätzlich variieren die Auszahlungsgebühren für die Coins an dieser Stelle je nach Asset und werden direkt in der jeweiligen Währung abgerechnet. Für die meisten Krypto-Auszahlungen erfolgt nach der Autorisierung eine automatische Bearbeitung, der gesamte Prozess nimmt einige Stunden in Anspruch (Transfers müssen durch das Netzwerk verifiziert werden).
Der Sicherheitsaspekt spielt bei den Krypto-Auszahlungen eine zentrale Rolle, was besonders im Zusammenhang mit einer neuen Wallet-Adresse gilt. Um die Auszahlung an dieser Stelle durchführen zu können, ist zuerst der Verifikationsprozess (KYC Verification Process) zu durchlaufen. Für neue, externe Wallet-Adressen gilt in diesem Zusammenhang eine 24-Stunden-Sperrfrist, die für Crypto.com Auszahlungen einzuhalten ist und der Kontosicherheit dient.
Um eine Abhebung aus der Crypto.com Wallet zu autorisieren, muss die Transaktion über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung und SMS OTP verifiziert werden. Erst dann ist eine Bestätigung des Transfers möglich.

➡️ Die Gebühren für die Crypto.com Auszahlung variieren
Im Hinblick auf die Auszahlung von Guthaben und Kryptowährungen bei Crypto.com können Anleger einen Aspekt nicht ausblenden – die steuerliche Behandlung. Für Kapitalerträge gilt in Deutschland immerhin der Grundsatz, dass bei einem Zufluss von Gewinnen die Abgeltungssteuer einbehalten wird – wenn es sich um einen Broker mit Sitz im Inland handelt.
Bei Kryptowährungen verhält sich die Situation etwas anders. Diese gelten im Steuerrecht nicht als Kapitalanlage im eigentlichen Sinn. Damit ist eine im Vergleich mit dem klassischen Devisenhandel abweichende Bewertung in der Steuererklärung verbunden. Anleger, die Kryptowährungen verkaufen und sich den Gewinn auszahlen lassen, können die Erträge unter Umständen steuerbegünstigt behandeln.
Mit Crypto.com hat sich eine Plattform für Krypto-Trader am Markt etabliert, die in den letzten Jahren eine breite Auswahl digitaler Assets in den Kryptohandel eingebunden hat. Anleger, die sich für eine Kontoeröffnung entscheiden, haben zusätzlich Zugriff auf verschiedene Handelsinstrumente, zu denen auch Derivate und der Sparplan gehören. Wenn sich Trader einen Teil ihres Geldes auszahlen lassen wollen, ist dies auf zwei Wegen möglich: Die Überweisung auf das Bankkonto oder ein Transfer direkt auf eine externe Wallet. Wie sich die Abwicklung im Detail gestaltet, unterscheidet sich zwischen der Crypto.com App und der Exchange. Bei einem Cashout auf das Bankkonto fallen zumindest keine Crypto.com Auszahlungsgebühren an. Was Anleger unbedingt beachten sollten, ist die Verifikation, die für bestimmte Zahlungsmethoden vorgeschrieben ist.
Damit Anleger bei Crypto.com Auszahlungen auch auf ihr Bankkonto autorisieren können, muss das Konto zuerst freigeschaltet werden. Dieser Schritt wird durch die Einzahlung vom betreffenden Konto aus erledigt.
Solange die fehlerhafte Adresse durch den Kontoinhaber eingegeben wurde, ist Crypto.com nicht zum Schadenersatz verpflichtet. Anders sieht die Situation beim Verschulden durch die Plattform aus. Als zusätzliches Sicherheitsfeature gibt es für neue Konten auch noch die 24-stündige Sperrfrist.
Hier ist die individuelle Einstellung entscheidend. Anleger sollten aber berücksichtigen, dass eine Investition von Gewinnen in CRO (dem nativen Token der Plattform) durchaus dafür sorgen kann, dass die Handelsgebühren niedriger werden.
Eine Auszahlung auf das Bankkonto kann sich in der gesamten Bearbeitungszeit über mehrere Arbeitstage erstrecken. Nicht nur Crypto.com muss die Auszahlung prüfen, auch bei den beteiligten Banken sind interne Prozesse einzuhalten.
Viele Trader nutzen zwar gerne E-Wallets für schnelle Ein- und Auszahlungen, bei Crypto.com werden Abhebungen aber ausschließlich über das Bankkonto bearbeitet. Ein Cashout auf das PayPal-Nutzerkonto ist in diesem Zusammenhang leider nicht möglich.

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.