

In der Entscheidung für die Krypto-Plattform Crypto.com spielen die Gebühren eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund ist es gerade für Einsteiger von besonderer Bedeutung, sich mit den Kosten auseinanderzusetzen. Zu den wichtigen Fragen gehört, ob der Handel für alle Benutzer der Plattform die gleichen Kosten verursacht oder sich durch das Ausnutzen verschiedener Features Preisvorteile realisieren lassen.
Als etablierte Plattform steht Crypto.com auch bei den Gebühren in einer klaren Konkurrenz zu vielen anderen Anbietern. Die Verfügbarkeit der Handelsoptionen ist für die Bewertung der Krypto-Börse am Ende nur ein Element. Kosten für die Depotverwaltung, Handelskommissionen und versteckte Spreads beeinflussen am Ende die Wahrnehmung der Anleger und Meinung zu Crypto.com.
Mit mehreren hundert digitalen Assets, die bei Crypto.com handelbar sind (und zum Kraken Sparplan vergleichbaren Produkten), hat sich die Plattform in der Krypto-Szene fest etabliert. Ausgerichtet ist das Angebot sowohl auf Privatanleger als auch institutionelle Kunden, denen nicht nur ein Market-Maker-Programm angeboten wird. Crypto.com setzt in diesem Bereich auch auf gebührenfreie Block-Trades und eine Verwahrung mit umfassenden Sicherheitslösungen.
Anleger eröffnen bei Crypto.com ihr Handelskonto komplett kostenfrei und greifen dazu auf eine vollständig digitale Antragsstrecke zu. Nach der Registrierung bzw. Einrichtung des Kontos erfolgt dessen Verwaltung bei Crypto.com kostenfrei ohne Erhebung einer zusätzlichen Gebühr. Banküberweisungen (sprich Einzahlungen von Euro-Guthaben) verursachen bei Crypto.com ebenfalls keine Kosten. Sofern Anleger die Kreditkarte für das Investieren in Kryptowährungen nutzen, sollte auch das Preisverzeichnis der ausgebenden Bank überprüft werden. Sehr oft werden auf dieser Seite zusätzliche Gebühren erhoben.

💡 Crypto.com bietet den Zugang zu über 400 Kryptos an
Dass die Plattform für die Verwaltung der Anlegerkonten keine Depotgebühren verlangt, ist eine positive Erfahrung aus dem Test. Wie hoch die Rendite aus den einzelnen Trades am Ende wird, hängt von den Transaktionsgebühren für die einzelnen Krypto-Geschäfte ab. Hierbei fallen im Preisverzeichnis des Anbieters einige Besonderheiten auf, die Anleger in jedem Fall im Auge behalten müssen.
Hinsichtlich der Handelsgebühren orientiert sich Crypto.com an dem bekannten Maker-Taker-Modell. Dieses beruht darauf, dass Anleger, die dem Markt Liquidität zur Verfügung stellen (indem eine Order nicht sofort im Orderbuch bedient wird), eine vergünstigte Gebühr bei Crypto.com erhalten. Insofern findet an dieser Stelle auf der Maker-Seite eine „Rabattierung“ statt.
Wie hoch die von Crypto.com erhobenen Kosten sind, wird über das Handelsvolumen der letzten 30 Tage (in USD) und den CRO-Saldo definiert. Über fünf Stufen kann bei mehr als 50.000 CRO die Maker-Gebühr von 0,250 Prozent auf bis zu 0,080 Prozent sinken. Ähnlich sieht die Entwicklung bei der Taker-Gebühr aus. Diese beginnt mit 0,500 Prozent und verringert sich auf bis zu 0,180 Prozent. Um diese Gebühr zu erreichen, muss in 30 Tagen ein Handelsumsatz von mindestens 500.000 USD erzielt werden.
Handelsvolumen für die Maker-Taker-Level bei Crypto.com im Überblick:
Die bis hierhin genannten Gebühren gelten bei Crypto.com für Anleger, die ohne ein CRO-Lockup handeln (CRO oder Cronos ist der native Token für die Plattform). Wer sich für einen CRO-Lockup entscheidet und damit das Netzwerk unterstützt, bekommt einen Rabatt. Auf der Maker-Seite entfallen über alle Stufen die Crypto.com Gebühren komplett, während Taker einen Rabatt in Höhe von 12 Prozent auf ihre Handelsgebühren erhalten. Halten Anleger mehr oder weniger als die 50.000 CRO in ihrem Account, verändern sich die Gebühren (bei einem niedrigen CRO-Saldo werden die Kosten für den CRO-Lockup höher)
Neben den Standard-Gebühren gibt es auf der Plattform ein zweites Modell – das VIP-Trading. Dahinter verbirgt sich ein Modell, das besonders hohe Handelsumsätze berücksichtigt und beginnt in VIP-Level 1 mit mehr als 2,5 Millionen USD in 30 Tagen. Für die Einstufung wird zusätzlich der prozentuale Anteil am Exchange-Altcoin-Spot-Volumen berücksichtigt. Ansonsten funktioniert das Kostenmodell von Crypto.com ähnlich wie in der Basisversion.

✅ Das VIP Programm ist für besonders hohe Handelsumsätze gedacht
Als Krypto-Plattform hat sich Crypto.com inzwischen fest etabliert und setzt auf eine breite Auswahl beim Handelsangebot. Anleger haben nach der Kontoeröffnung Zugriff auf mehrere hundert digitale Assets. Die Einrichtung und Verwaltung des Accounts bleibt beim Anbieter kostenfrei. Für die Transaktionen setzt Crypto.com auf das etablierte Maker-Taker-Modell. Wer als Anleger Liquidität zur Verfügung stellt, erhält in diesem Zusammenhang günstige Konditionen. Trader, die sich für den CRO-Lockup entscheiden, handeln über die Plattform als Maker oder Taker mit einem Rabatt auf die Kommission.
Sowohl der Download der App auf das Smartphone oder Tablet als auch das Einloggen in den eigenen Handelsaccount verursachen keine Gebühren (vielleicht mit Ausnahmen des Roaming, wenn sich im Ausland eingewählt wird). Anleger müssen vor allem die Handelsgebühren im Auge behalten.
Grundsätzlich bietet das Staking Anlegern die Möglichkeit, passiv einen Ertrag mit gehaltenen und ungenutzten Coins zu erzielen. Allerdings muss für die Plattform an dieser Stelle klar sein, dass für DeFi-Staking bei Crypto.com Servicegebühren anfallen – in Höhe von 20 Prozent (bezogen auf die erzielten Rewards).
Crypto.com arbeitet an dieser Stelle mit einer ähnlichen Politik wie andere Plattformen (wenn zum Beispiel bei BSDEX Auszahlungen veranlasst werden). Die Überweisung auf ein Bankkonto von Fiatguthaben werden kostenfrei abgewickelt. Bei Übertragungen von Coins aus der Crypto.com Wallet sind die Netzwerkgebühren einzukalkulieren.
Über die Preisinformationen macht Crypto.com deutlich, dass in diesem Fall eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr erhoben werden kann. Allerdings ist diese im Vergleich mit banküblichen Gebühren mit 25 Euro durchaus als hoch einzustufen. Anleger sollten vor dem Autorisieren einer Zahlung also alle Details noch einmal prüfen.
Nein, bei keiner Plattform werden für Anleger Steuerfragen bearbeitet. Dies gilt sowohl für Crypto.com als auch für andere Anbieter. Anleger sind auch bei Kraken oder Coinbase für Steuern selbst verantwortlich und müssen Gewinne in der Steuererklärung selbständig angeben.

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.