

Mit Konditionen wie im Großhandel sorgte DEGIRO ab 2014 für Aufsehen. Der niederländische Broker war einer der ersten Finanzdienstleister, die privaten Anlegern derartig niedrige Handelskosten einräumte. Die DEGIRO Gebühren waren es, die dem Anbieter rasch steigende Marktanteile sicherten.
Ein Jahrzehnt später ist DEGIRO mit dem deutschen Broker flatex fusioniert, geschäftlich aber noch immer in eigener Sache unterwegs – und die DEGIRO Trading Gebühren gehören nach wie vor zu den niedrigsten am Markt. Sie sind weitgehend von der Anlageklasse abhängig, sehr übersichtlich und pauschalisiert. Vor allem selbstständige Anleger kommen mit dem Modell der DEGIRO Preise gut zurecht.
Die Kosten und Gebühren von Finanzdienstleistern decken in der Regel unterschiedliche Bereiche ab – neben den eigentlichen Handelskosten zählen auch Gebühren für Services dazu. Vor allem bei letzteren ist DEGIRO kulant.
Der Broker bietet seinen Kunden Basis-Depots für den Wertpapierhandel an, außerdem Minderjährigen-Depots und Konten, die Zugang zum Handel mit Margin und Hebel gewähren. Die Kontoeröffnung und Kontoführung ist kostenlos. Weitere Bereiche, in denen keine Kosten bei DEGIRO anfallen, sind:
Beim Wertpapierhandel überblicken Neukunden die DEGIRO Preise rasch – das liegt unter anderem an dem Konzept der Pauschalen.
| ▶️ Anlageklasse | 💡 Provision + Bearbeitung |
|---|---|
| Aktien Deutschland | Xetra 3,90 Euro + 1,00 Euro |
| Aktien USA | 1,00 Euro + 1,00 Euro |
| ETFs weltweit | 2,00 Euro + 1,00 Euro |
| ETFs Kernauswahl | 0 Euro + 1,00 Euro |
| Optionen Eurex | 1,00 Euro je Kontrakt |
| Optionen USA | 1,00 Euro je Kontrakt |
| Futures Europa | 2,50 Euro je Kontrakt |
| Futures USA | 1,00 US Dollar je Kontrakt |
| Hebelprodukte über die Partner | 0,50 Euro je Trade |
Der Broker DEGIRO kann mit übersichtlichen, niedrigen Preisen im Handel überzeugen – aber ist dies alles, was Kunden zahlen? Oder gibt es bei DEGIRO Gebühren, die sich erst auf den zweiten Blick erschließen? Die Erfahrung zeigt, dass manche Broker für ihre Leistungen jenseits des Handels Kosten in Rechnung stellen. Zwar erhebt DEGIRO keine Gebühren für Auszahlung und Einzahlung oder nach längerer Inaktivität, doch was ist mit der Ausstattung für Investitionen und Trading?

▶️ Unglaublich niedrige Gebühren bei DEGIRO
Die leistungsstarke, webbasierte Handelsplattform und auch die mobile App stellt DEGIRO seinen Kunden kostenlos zur Verfügung. Die Software kommt den Anforderungen von Einsteigern ebenso entgegen wie denen von erfahrenen Tradern. Kostenlos sind die Echtzeit-Kursdaten an den folgenden Handelsplätzen:
▶️ Euronext (Amsterdam, Brussels, Lisbon, Paris, Oslo)
▶️ BNP OTC, SocGen OTC
▶️ Tradegate
▶️ Frankfurt Stock Exchange
▶️ CHI-X
Wer darüber hinaus an weiteren Börsen handeln möchte, zahlt für die Kursdatenpakete zusätzlich die folgenden Gebühren:
| 🌎 Länder/ Börse | 💰 Gebühren |
|---|---|
| Austria (Level 1) Czech Republic (Level 1) Greece (level 1) Italy (Level 1) OMX Nordics Equities (Level 1) OMX Nordics Derivatives (Level 1) Poland (Level 1) Spain BME (Level 1) Spain MEFF (Level 1) United States (NASDAQ) United States (CME) 1United States (BATS)2 |
5,00 Euro monatlich pro Börse |
| Germany Eurex (Level 1) Germany XETRA (Level 1) except ETFs United Kingdom |
€10,00 Euro monatlich pro Börse |
Die Preise bei DEGIRO überblicken Anleger im Preis-Leistungs-Verzeichnis des Brokers mühelos. Alle denkbaren Kosten bzw. kostenlose Leistungen sind hier aufgeführt. Die Struktur der Preise ist unkompliziert dank der Entscheidung für (niedrige) Pauschalen.
Auch nach der Fusion mit flatex bleibt DEGIRO ein niederländischer Finanzdienstleister. Deshalb führt DEGIRO Steuern für seine deutschen Kunden nicht ab – Anleger müssen ihre Gewinne selbst versteuern. Aus diesem Grund erübrigt sich auch ein DEGIRO Freistellungsauftrag – den Sparerpauschbetrag können Anleger für einen deutschen Anbieter nutzen.
Der Broker ermöglicht seine günstigen Konditionen unter anderem durch ein verschlanktes Geschäftsmodell. Einen DEGIRO Sparplan beispielsweise auf ETF können Anleger hier nicht einrichten, wohl aber händisch regelmäßig investieren. Dazu bietet sich die ETF Kernauswahl an.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.