

Die Anlage in Wertpapiere wie Aktien oder Derivate, aber auch die Einrichtung von Sparplänen erfolgt über ein Depot. Im Laufe der Zeit kann einiges zusammenkommen – wenn Anleger dann den Broker wechseln, steht auch ein Depotwechsel an.
Wer noch nie mit dem Wertpapierkonto umgezogen ist, stellt sich nun einige Fragen – etwa, wie lange ein Depotübertrag dauert, ob mit dem Übertrag Kosten verbunden sind und wie sich der Depotwechsel auf die Steuer auswirken kann. Häufig unterstützen Broker dabei, wenn das Depot umziehen muss. Dazu benötigen sie grundlegende Informationen, und manche Werte ziehen nicht um. Wir erläutern, was wichtig ist.
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✅ Auswahl eines seriösen neuen Brokers
✅ Abgleich der vorhandenen Investitionen mit dem Handelsangebot
✅ Aktien übertragen durch Eingabe der Wertpapierkennnummern und Stückzahlen in das Umzugsformular
✅ Verkauf von Fonds- oder Aktienbruchstücken
✅ Entscheidung für eine Beibehaltung oder Schließung des alten Depots
✅ Aussetzen des Handels während der Dauer des Depotwechsels
Ein Aktiendepot übertragen ist grundsätzlich nicht schwierig. Der gesamte Prozess kann allerdings eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Wer darauf vorbereitet ist, was mit dem Depotübertrag einhergeht, kann sich vorbereiten und wählt auch den neuen Broker entsprechend aus.
Abgesehen von den Formalitäten eines Depotwechsels gelten beim Umzug zu einem neuen Broker natürlich die Qualitätskriterien, die im Broker-Vergleich herangezogen werden. Neben dem komfortablen Umzugsservice kommt es auf Einlagenschutz und Regulierung, Handelsangebot und Software, Konten, Konditionen und Kundendienst an. Die besten Broker überzeugen in allen wesentlichen Punkten und unterstützen häufig beim Depotwechsel.
| 📱 Plattform | 📊 Schwerpunkte | 📈 Stärken | 💻 Anmeldung |
|---|---|---|---|
| Capital.com | CFDs auf tausende von Aktien, Indizes, Forex, Rohstoffe |
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| eToro | Echte Aktien über das Depot sowie +3.000 CFDs auf Aktien, Forex, Indizes und Rohstoffe |
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| Scalable Capital | Alle Aktien, Derivate, ETF, ETP, ETC der Xetra und gettex |
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| Finanzen.net Zero | Mehr als 7.700 Aktien, über 2.000 ETFs/ETCs und mehr als 900.000 Zertifikate |
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| Trade Republic | Rund 7.000 Aktien, ETF, über 40.000 Derivate |
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Wer auf der Suche nach einem neuen Depot ist, wünscht sich eine Verbesserung. Die Ursache ist nicht immer ein Mangel seitens des bisherigen Anbieters – auch eine Neuorientierung oder der Wunsch nach zusätzlichen Anlagemöglichkeiten kann eine Rolle spielen. Denn Trader und Aktionäre haben sehr individuelle Wünsche und entwickeln sich im Laufe der Jahre durchaus weiter. Bei einem Depotwechsel stehen vor allem drei Punkte im Vordergrund, die auch im Brokertest besonders gewichtet werden:
💳 Die Handelskosten werden von den erzielten Gewinnen abgezogen. Sie sind ein wesentlicher Grund, wenn Kunden wechseln – sei es aufgrund von Intransparenz, zu hohen Gebühren oder versteckten Kosten.
📊 Die Handelskonditionen bestimmen, welche Rahmenbedingungen Kunden vorfinden. Zu ihnen gehören die Orderarten für ein Risikomanagement, die möglichen Mindesthandelsgrößen und weitere Aspekte.
➕ Beim Broker-Vergleich müssen Anwärter für ein neues Depot insbesondere in diesen Bereichen überdurchschnittlich gut abschneiden – in den einzelnen Aspekten, aber auch in der Kombination.
Capital.com ist ein zypriotischer Broker, bei dem kein Depotwechsel nötig ist – denn bei Capital.com handeln Kunden Aktien außerbörslich. Mit CFDs ist die Spekulation auf die Kursentwicklung möglich. Außer tausenden von Aktien internationaler Unternehmen stehen weitere Anlageklassen zur Wahl. Trader handeln börsentäglich und nutzen Hebelfaktoren, um ihr Eigenkapital und ihre Renditen zu steigern.
Da CFDs auch für die Kursspekulation auf fallende Kurse genutzt werden können, stehen Anlegern hier flexible Strategien offen. Gehandelt wird über die bekannte Plattform MetaTrader 4 oder die Software des Brokers, Gebühren fallen in Form eines Aufschlags auf den Kurs an. Capital.com unterstützt Anfänger mit Bildungsressourcen und einem kostenlosen Demokonto, das auch ein unverbindliches Kennenlernen des Angebots ermöglicht.
✅ Handelskonto statt Depot
✅ Spekulation mit CFDs auf tausende von Basiswerten
✅ CySEC-Regulierung
✅ Niedrige Ersteinzahlung
✅ Leistungsfähige Software, auch in einer Demoversion
Auch eToro ist ursprünglich ein Forex und CFD Broker wie Capital.com – doch im Laufe der Jahre hat der Anbieter sein Portfolio graduell ausgebaut. Inzwischen kommen bei eToro nicht nur Trader zum Zug, sondern auch Anleger, denn hier können echte Aktien und auch Indexfonds gehandelt werden. Ein Depotwechselservice für das Aktien übertragen wird allerdings nicht geboten, denn die Technologie des Brokers hat ihre Besonderheiten. Da eToro der Vorreiter des Social Tradings ist, nutzen Kunden ein Konto und eine Handelsplattform, die dies integriert.
Über die Software können sämtliche Transaktionen getätigt werden, auch ein Austausch mit anderen Nutzern und das Kopieren von Strategien oder Portfolios ist möglich. Die Copytrading-Funktionalität, eine der Stärken des Anbieters, gilt auch für Aktien- und Fondskäufe. Die Handelskosten des vielseitigen Multibrokers sind wie bei Capital.com Spreads, also Aufschläge auf den Kurs. Bei Interesse und für das Erlernen des Handels steht ein kostenloses Demokonto zur Verfügung, ergänzt um die eToro Akademie mit theoretischem Wissen.
✅ Handelskonto und Depot als integrierte, proprietäre Lösung
✅ Tausende von Basiswerten, auch echte Aktien und ETF
✅ CySEC-Regulierung
✅ Niedrige Ersteinzahlung
✅ Unverbindliches, kostenloses Demokonto
Bei dem deutschen Vermögensverwalter Scalable Capital führen Anleger tatsächlich ein Depot. Das Angebot unterscheidet sich deutlich von dem, was Kunden bei eToro oder Capital.com vorfinden. Der Schwerpunkt bei Scalable, mit dem das FinTech seinen Erfolg begründete, ist eine große Auswahl automatisierter Strategien. Algorithmen investieren in ETF anhand der Vorgaben der Kunden. Inzwischen sind aktive Investitionen in Aktien, Derivate und ETF hinzugekommen, die Kosten und Konditionen richten sich nach dem ausgewählten Konto, sind aber größtenteils pauschal gestaltet. Ein Depotübertrag kann aus der Scalable App heraus eingeleitet werden. Eine detaillierte Anleitung begleitet Kunden Schritt für Schritt bei der Umsetzung. Der Service kann vollständig online abgewickelt werden, ist kostenlos und schließt lediglich Teilwerte aus.
✅ Handel über das Depot mit tausenden von Aktien, Derivaten, ETF und ETP
✅ Automatisierte Investitionen mit dem Robo Advisor
✅ BaFin-Regulierung
✅ Verschiedene Kontomodelle
✅ Unterstützung beim Depotübertrag für einzelne Aktien oder das ganze Depot
Der Zero-Broker von Finanzen.net ist ein Angebot des gleichnamigen Finanzportals. Mit der Übernahme des früheren Gratisbrokers können Leser des Portals sich für ein Depot zum Nulltarif entscheiden, auch der Wertpapierhandel ist kostenlos – jedenfalls bei Orders mit einem Volumen von mindestens 500 Euro. Gehandelt werden tausende von internationalen Aktien, Fonds und ETF, auch Sparpläne sind möglich. Wer angesichts dessen zu Finanzen.net Zero wechseln möchte, findet die notwendigen Informationen auf dem Web-Portal. Nach der Eröffnung eines Depots ist der Übertrag leicht möglich. Dazu wird ein entsprechendes Formular im persönlichen Kundenbereich abgerufen und ausgefüllt. Auch hier ist der Service kostenlos, übertragen werden nur ganze Stücke.
✅ Kostenloses Depot für den Handel mit Aktien, Fonds und ETF
✅ Keine Transaktionskosten ab 500 Euro Ordervolumen
✅ Informationen für Anleger über Finanzen.net
✅ BaFin-Regulierung
✅ Kostenloser Depotwechsel online
Ein Depotwechsel zu Trade Republic ist ebenfalls für viele Anleger attraktiv, denn das deutsche FinTech bietet ebenfalls den (fast) kostenlosen Handel an. Der Aktienbroker erhebt auf Transaktionen lediglich eine Fremdkostenpauschale, die bei 1,00 Euro liegt. Möglich wird der günstige Wertpapierhandel durch die Auswahl weniger Handelspartner, die sich erkenntlich zeigen für die Vermittlung des Geschäfts. Der Broker führt das Depot kostenlos und bietet Kunden eine intuitive App und Webplattform. Der Depotumzug erfolgt über ein bereitgestelltes Formular, das jedoch ausgedruckt und für den Trade Republic Depotübertrag dem bisherigen Broker oder der Bank zugestellt werden muss.
✅ Kostenloses Depot für den Handel mit tausenden von Werten
✅ BaFin-Regulierung
✅ Sehr günstige Konditionen
✅ Eigene Karten und Guthabenzinsen
✅ Depotwechselservice über ein bereitstehendes Formular
Ein Depot zu eröffnen, ist dank der Fülle der Angebot online nicht mehr schwierig. Tatsächlich nimmt die Einrichtung eines Wertpapierdepots bei einem Online-Broker oder einer Direktbank nur wenige Minuten in Anspruch. Anschließend kann nach einer ersten Überweisung auf das Verrechnungskonto der Wertpapierhandel aufgenommen werden.
Die einfachen Abläufe kommen nicht nur Neukunden gelegen, sondern auch erfahrenen Anlegern. Wer auf der Suche nach einem besseren oder günstigeren Broker ist, kann mit dem Brokervergleich schnell einen passenden Finanzdienstleister ausfindig machen und wechseln.
Dann müssen allerdings auch die bereits gekauften Werte im bisherigen Depot umziehen. Ein Depotwechselservice hilft dabei – und wird von den meisten Brokern angeboten. Damit der Übertrag reibungslos klappt, gilt es einige Punkte zu beachten.
Prämien beim Depotübertrag, wie früher üblich, werden nur noch selten ausgelobt.
Der Wunsch nach mehr Sicherheit kann ein Grund für einen Depotwechsel sein. Denn bei der Investition – oder beim Trading – geht es bisweilen um hohe Beträge. Die Sicherheit des Handelskapitals unterliegt innerhalb der Europäischen Union verbindlichen Auflagen. Nationale Finanzbehörden wie die BaFin oder CySEC kontrollieren, dass Finanzdienstleister diese Vorgaben zum Einlagenschutz und seriösen Geschäftsprozessen einhalten.
Die wichtigsten Auflagen sollen vor allem für den Fall einer Insolvenz vorsorgen. Die Höhe der abgedeckten Beträge kann sich national unterscheiden. Eine vertrauenswürdige Regulierung sorgt jedoch für die Konformität mit den folgenden Punkten:
✅ Verwahrung der Kundeneinlagen getrennt vom Vermögen des Brokers
✅ Schutz bei Insolvenz durch die Mitgliedschaft in einem Einlagenschutzfonds
✅ Transparente Gebührenstruktur
✅ Deutliche Risikohinweise
✅ Online-Sicherheit durch digitale Verschlüsselungen
Ein Depot und Verrechnungskonto, aber auch das Handelskonto wird Kunden zugänglich über die Software des Brokers oder der Bank. Die Qualität der Plattform trägt wesentlich zum Erfolg der eigenen Strategien bei und kann den Ausschlag für einen Depotwechsel geben. Sie muss die nötigen Informationen bieten und eine Übermittlung der eigenen Orders präzise und schnell sicherstellen. Stabilität, Schnelligkeit und Funktionalität der Handelsplattform, sei es am großen Bildschirm oder als mobile App, müssen im Test daher überzeugen können.
Die gewünschte Ausstattung richtet sich nach dem geschäftlichen Schwerpunkt. Aktionäre benötigen eher Fundamentaldaten zur historischen Performance von Werten. Sie wollen für sie interessante Anlagen mit Filtern eingrenzen und ihre Orderaufgabe durch Orderzusätze präzisieren.
Daytrader, die auf die kurzfristige Wertentwicklung long und short spekulieren, fällen ihre Entscheidung anhand von Mustern, die sich im Chartverlauf identifizieren lassen. Für die Technische Analyse sind unterschiedliche zeitliche Modi, Indikatoren und Zeichenwerkzeuge wichtig.
Eine komfortable, intuitiv gestaltete Benutzeroberfläche, auf der sich auch Einsteiger rasch zurecht finden, gilt ebenso als Pluspunkt wie die umfassende Bestückung mit Tools, auf die erfahrene Nutzer viel Wert legen.
Ein glattes Kundenerlebnis beginnt mit einem unverbindlichen Kennenlernen. Viele Interessierte wissen es zu schätzen, wenn ein Broker ihnen ein Musterdepot oder Demokonto anbietet. Mit einer Demoversion lässt sich der Handel tatsächlich erlernen, sie ist aber auch eine Möglichkeit, die Services des Brokers, darunter den Kundensupport zu testen.
Ein Demokonto ist kostenlos und bedarf keiner umfangreichen Angaben. Die Einrichtung erfolgt durch die Eingabe einer E-Mail und eines selbst gewählten Nutzerkennworts. Danach können Anleger eine realistische Simulation der Abläufe erleben, aber mit virtuellem Kapital und daher ohne Verlustrisiken.
Wer durch die Demo überzeugt wird, mit dem Depot umzuziehen, durchläuft bei der Kontoeröffnung einen selbst erklärenden, rasch abgeschlossenen Prozess. Meist steht ein Formular bereit, in das Name und Wohnsitz, Steuernummer und Handelserfahrung eingegeben werden.
Durch den Upload eines Ausweisdokuments und den Nachweis des Wohnsitzes mit einer Versorgerrechnung kann der Broker nun die Daten des Neukunden verifizieren – etwas, wozu er gesetzlich verpflichtet ist. Nach Abschluss dieser Legitimierung wird das neue Depot freigeschaltet und der Umzugsservice kann genutzt werden für den Depotübertrag. Dabei sollten beim Depotwechsel Kosten eigentlich nicht anfallen.
Der börsliche und außerbörsliche Handel erfordert zunächst Kapital, das durch Einzahlungen bereit gestellt wird – die Gewinne werden irgendwann auch wieder ausgezahlt. Komfortable Zahlungsmethoden und korrekte Bearbeitung sind wichtig für Kunden und geben häufig auch Anlass zu einem Depotwechsel.
Aktienbroker, die ein Depot führen, bedienen eine Klientel, die selten spontan investiert. Das Kapital für Wertpapierkäufe liegt auf einem Verrechnungskonto. Dieses wiederum wird per Banküberweisung kapitalisiert. Die SEPA-Überweisung ermöglicht Wertstellungen binnen eines Werktages, gilt als sicher und günstig und ist in diesem Fall völlig ausreichend.
Im Daytrading kann sich aufgrund der Besonderheiten dieses dynamischen Handels schon eher ein unvorhergesehener Kapitalbedarf abzeichnen. Wenn Trader schnell entscheiden, soll das nötige Geld möglichst sofort bereit stehen. Sie nutzen daher gern Kartenzahlungen und elektronische Wallets wie SOFORT, PayPal, Skrill und Neteller.
Bei der Entscheidung für einen Anbieter wird berücksichtigt, wie viele Zahlungsmethoden zur Verfügung stehen, aber auch, ob Einzahlungen mit Bearbeitungsgebühren belegt werden. Die besten Broker verzichten darauf. Auch bei Auszahlungen sollten keine oder geringe Gebühren anfallen. Wird das Kapital durch hohe Limits blockiert oder dauert die Bearbeitung der Auszahlungen zu lange, ist dies einer der Hauptgründe für einen Depotumzug.
Es gibt, wie wir gesehen haben, sehr viele faktisch eindeutige Gütekriterien für die Qualität eines Angebots – doch darüber hinaus prüft der Brokertest auch die menschliche Komponente, nämlich die Kundenbetreuung. Denn wenn Fragen auftauchen oder unversehens Schwierigkeiten aufkommen, möchten Anleger rasch Kontakt zu einem kompetenten Support aufnehmen.
Wie es um den Kundendienst bestellt ist, lässt schon der Blick auf die Website erkennen. Hier erfahren Besucher im besten Fall alles, was sie wissen wollen. Ein geordneter, durchsuchbarer FAQ-Bereich geht auf alle gängigen Fragen ausgiebig ein, darunter auch solche wie „Wie lange dauert ein Depotübertrag?“, „Kann ich einzelne Aktien auf ein anderes Depot übertragen?“ oder „Fallen beim Depotübertrag Kosten an?“
Für Anliegen, die über die Themen der FAQ hinausgehen, sollte ein Support-Team bereit stehen, auch abends und vielleicht sogar am Wochenende. Für den Kontakt wünschen sich die meisten Kunden einen Telefonsupport oder Chat, aber auch die schriftliche Kontaktaufnahme per E-Mail oder eine Ticketvergabe – und natürlich eine freundliche und hilfreiche Antwort.
Vor der Entscheidung, ein Depot zu übertragen, sollten Sie sich vergewissern, dass der neue Broker die vorhandenen Werte anbietet und zusätzlich weitere interessante Perspektiven eröffnet. Günstigere Konditionen sind ebenfalls wünschenswert. Der Aktiendepot Vergleich erleichtert die Entscheidung für einen neuen Anbieter.
Wenn ein Depot übertragen wird, können nicht alle Werte umziehen. Trennen Sie sich schon im Vorfeld von Teilaktien und Fondsbruchstücken, vor allem, wenn die Kurse günstig sind. Auch Werte, die der neue Broker nicht führt, müssen gehen – sonst sind Sie gezwungen, das bisherige Depot noch eine Weile weiterlaufen zu lassen.
Testen Sie den oder die in Frage kommenden Alternativen zu Ihrem bisherigen Broker mit einem Musterdepot oder einem Demokonto. Das Angebot ist kostenlos, unverbindlich und gibt anschauliche Einblicke in die Leistungen, die Sie erwarten.
Ihre Gewinne rechnen Sie steuerlich gegen die erlittenen Verluste auf – dazu führen Broker Verlusttöpfe. Wenn Sie den Verlusttopf beim Umzug nicht mitnehmen, hat der Depotwechsel steuerliche Auswirkungen, die nicht günstig für Sie sind. Denken Sie auch an die Quellensteuerbescheinigung, damit Sie nach dem Depotwechsel die Steuer eventuell zurückholen können.
Egal, ob Sie einzelne Aktien auf ein anderes Depot übertragen oder das ganze Bündel – bis der Wechsel vollzogen ist, können Sie die betroffenen Werte nicht handeln. Vielleicht wollen Sie sich deshalb vorher von volatilen Titeln und Risikoanlagen trennen.
Die tatsächliche Dauer, wenn ein Depot übertragen wird, hängt von den jeweiligen Brokern ab. Hinzu kommen weitere Faktoren wie Umfang des Depots, die Beschaffenheit der Werte, auch ein Auslandsdepot verkompliziert und verlängert den Prozess. Der Umzug kann wenige Tage oder einige Monate in Anspruch nehmen.
Dass der Depotwechsel die Steuer beeinflusst, geschieht auf zwei Weisen. Beim Wechsel von einem deutschen zu einem ausländischen Broker oder umgekehrt ändert sich die Abführung der Quellensteuer. Außerdem sollten Anleger auf die Mitnahme des Verlusttopfes und möglicher Steuerbescheinigungen achten, die später benötigt werden.
Der Umzug einzelner Aktien oder ganzer Depots wird in der Regel nur zwischen Depots desselben Inhabers ausgeführt. Schon der Umzug von einem Gemeinschafts- zu einem Einzelkonto kann Schwierigkeiten mit sich bringen.
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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.