

Das Thema eToro Steuern sorgt bei vielen Anlegern für Unsicherheit. Da eToro in Deutschland keine Abgeltungssteuer automatisch abführt, müssen Gewinne und Verluste selbst in der Steuererklärung angegeben werden. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Besonderheiten bei eToro gelten und was Sie beachten müssen.
Kapitalerträge sind in Deutschland steuerbare Einkünfte. Neben der Abgeltungssteuer fallen im Inland Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag an. eToro ist als Multi Asset Broker – noch dazu mit einem Sitz auf Zypern – ein besonderer Fall. Wenn Sie mit dem Broker eToro Erfahrungen im Trading mit Hebelprodukten machen wollen, spielt die Besteuerung in jedem Fall eine Rolle.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine steuerliche Beratung dar. Zudem übernehmen wir keine Garantie für die Richtigkeit der hier gegebenen Aussagen. Gesetzliche Regelungen können sich ändern. Für individuelle Fragen zur Steuererklärung wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater.
Anleger handeln bei eToro CFDs auf verschiedene Basiswerte. Parallel wirbt der Broker mit der Möglichkeit, direkt Aktien zu handeln. Auf die Frage nach der Besteuerung hat das Portfolio nachhaltige Auswirkungen. Wie hoch das Renditepotenzial – und damit auch der Umfang an Steuern – sein kann, schätzen Sie als Trader über das eToro Demokonto ab.
Im Steuerrecht werden Differenzkontrakte als Termingeschäft klassifiziert. Die Gewinne, die Anleger mit Differenzkontrakten erzielen, sind daher im Steuerrecht Kapitalerträge. Grundlage der Besteuerung ist unter anderem § 43 ff. EStG.
eToro sitzt auf Zypern. Es gilt damit das zypriotische Steuerrecht, welches Kapitalerträge privilegiert. Heißt im Klartext: Auf Gewinne behält der Broker keine Abgaben ein, die eToro als Steuern nach Deutschland überweist. Bedeutet für Anleger: Alle Erträge aus den Trades bei eToro sind eigenständig zu versteuern. Wenn Sie bei eToro Copytrading lernen, befassen Sie sich im Idealfall direkt mit der Steuererklärung.
Auf Gewinne bei eToro Steuern zahlen – dafür sind Sie als Anleger verantwortlich. 2021 hat das Bundesfinanzministerium klargestellt, dass es sich bei den CFDs, die in der Hauptsache gehandelt werden, um Termingeschäfte handelt. Zur Anwendung kommt § 20 Absatz 6 Satz 5 EStG. Danach dürfen Sie Gewinne aus Termingeschäften mit Verlusten verrechnen. Allerdings nur bis zu einer Höhe von höchstens 20.000 Euro im Jahr. Verbleibt ein Verlust bei capital.com, steuern Sie auf einen Verlustabzug für das Folgejahr zu. Machen Anleger in einem Jahr einen Gewinn von 45.000 Euro, realisieren gleichzeitig aber auch Verluste von 23.000 Euro, bleibt eine Lücke von 3.000 Euro. Gleichzeitig bleiben 25.000 Euro als Gewinn, die zu versteuern sind.
Als Anleger mit Wohnsitz in Deutschland müssen Sie Gewinne aus dem Trading bei eToro gegenüber Ihrem Finanzamt angeben. Erfasst werden die Kapitalerträge über das Steuerformular KAP. Tragen Sie die mit eToro zusammenhängenden Gewinne als Kapitalerträge, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterliegen, ein.
Im Formular sind die Gewinne einzutragen – bereits um die Verluste gemindert. Zusätzlich werden die Verluste aus Termingeschäften noch einmal erfasst. Aufgrund der Umstellung auf die elektronische Steuererklärung tragen Sie alle Informationen aus den eToro Steuerberichten über die Steuerplattform ELSTER ein.
Zieht eToro Steuern automatisch ein? Nein, dafür sind Sie als Anleger zuständig. In die Steuererklärung gehören aber nicht nur Gewinne. Machen Sie mit Differenzkontrakten einen Verlust, kann dieser steuermindernd geltend gemacht werden. Aber Achtung: Wenn Sie über Verluste bei eToro Steuern sparen wollen, ist eine Verrechnung nur mit Gewinnen aus gleichartigen Kapitalanlagen möglich.
Nein, für die Bewertung der Kapitaleinkünfte spielen die Einzahlungsmethoden keine Rolle. Als Anleger nutzen Sie bei eToro PayPal oder Kreditkarten zur Kapitalisierung. Entscheidend ist, was nach der erlaubten Verrechnung mit Verlusten an Gewinn übrig bleibt.
Handeln Sie über den Broker CFDs, fallen keine herkömmlichen Orderprovisionen als eToro Gebühren fürs Trading an. Stattdessen gibt es zwischen dem Brief- und Geldkurs eine Differenz – den Spread. Beim Abzug der Verluste von den Gewinnen verrechnet sich der Spread automatisch.
Über Broker im Inland werden Steuernachweise angefertigt, die Anleger beim Finanzamt einreichen. Seitens eToro werden keine entsprechenden Dokumente für Trader verschickt. Der Broker weist darauf hin, dass Steuerberichte ausschließlich Informationszwecken dienen.
Da seitens eToro beim Schließen einer Position keine Abgeltungssteuer abgeführt wird, muss kein Freistellungsauftrag eingerichtet werden. Die Kontoverwaltung für den Handelsaccount sieht diesen Schritt auch nicht vor.
Tritt die Situation ein, dass Verluste von mehr als 20.000 Euro auflaufen, kann der Mehrbetrag ins Folgejahr übertragen werden. Die Verrechnung ist aber an die bekannten Grundlagen für die Besteuerung von Termingeschäften gebunden.
Bitte beachten Sie, dass CFDs komplexe Instrumente sind und aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko bergen, schnell Geld zu verlieren. 52% der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Sie sollten abwägen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Hinweis auf zukünftige Ergebnisse. Die dargestellte Handelshistorie umfasst weniger als 5 vollständige Jahre und ist möglicherweise nicht ausreichend, um eine Anlageentscheidung zu treffen.
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eToro USA LLC bietet keine CFDs an und übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit des Inhalts dieser Veröffentlichung, die von unserem Partner unter Verwendung öffentlich zugänglicher, nicht unternehmensspezifischer Informationen über eToro erstellt wurde.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.