

Finanzen.net Zero ist Teil der Neo-Broker Szene, die in den letzten Jahren durchaus einige Wellen geschlagen hat. Einige etablierter Anbieter reiben sich die Augen angesichts der Preismodelle, mit denen hier geworben wird. Hält Finanzen.net Zero bei den Gebühren mit der Konkurrenz Schritt? Welche Kosten im Handel anfallen, entscheidet über die Performance beim Broker.
Wer Wertpapiere handeln will und dazu online Aktiendepot und Verrechnungskonto eröffnet, braucht den Blick auf die Trading Kosten. Finanzen.net Zero setzt als Broker auf ein vergleichsweise einfaches Gebührenmodell. Entscheidend Einfluss haben die Verwaltungskosten für das Wertpapierdepot – und wie Finanzen.net Zero Trading Kosten auf Anleger umlegt.
Der Anbieter wickelt die Trades seiner Kunden nicht selbst an den Börsen ab, sondern fungiert als Vermittlungsstelle. Für den eigentlichen Handel bedient sich Finanzen.net Zero Handelspartner und der Baader Bank AG. Diese übernimmt die Verwaltung von Depot und Verrechnungskonto.
Dessen Eröffnung ist über Finanzen.net Zero für Anleger kostenfrei. Auch die Verwaltung von Depot und Konto übernimmt die Bank ohne Zusatzgebühren. Heißt: Melden Sie sich beim Broker an, zeiht Finanzen.net Zero Gebühren für die Depotverwaltung nicht ein.
Auch das Umschreiben von Namensaktien und der Neuantrag bleiben kostenfrei. Gleiches gilt für die Abwicklung von Dividendenzahlungen oder der Kapitalmaßnahmen. Aber: Einige Serviceleistungen stellt der Broker in Rechnung. Bei Finanzen.net Zero fallen Kosten für Aufträge in Schriftform und die Bestellung eines Zugangs zur Hauptversammlung an.
Einige Broker nutzen die gestiegenen Zinsen am Kapitalmarkt als Instrument fürs Marketing – indem Guthaben auf dem Verrechnungskonto verzinst wird. Als Anleger bleiben Ihnen bei Finanzen.net Zero Erfahrungen in diese Richtung verwehrt. Finanzen.net Zero schreibt keine Zinsen gut. Ob sich daran etwas ändert, bleibt abzuwarten. Auf der anderen Seite wirbt der Anbieter mit einem besonderen Neukundenangebot – der Finanzen.net Zero Gratisaktie.
Verwaltungskosten für Serviceleistungen und die Depotführung sind eine Seite der Medaille. Wie ein Depot in der Performance abschneidet, entscheidet sich über die Ordergebühren. Allgemein setzen Broker auf zwei Modelle: Feste Orderkosten und Provisionsmodelle. Letztere setzen das Entgelt aus einem festen Mindestpreis je Order und prozentualen Provisionen – abhängig vom Ordervolumen – zusammen.
Finanzen.net Zero schlägt einen komplett anderen Weg ein. Beim Broker fallen Trading Gebühren in fast allen Bereichen weg. Einzig bei Mindermengen erhebt Finanzen.net Zero Gebühren im Handel – von 1 Euro je Order. Für:
✅ Kauf/Verkauf von Aktien, ETFs und Fonds (über gettex)
✅ Kauf/Verkauf von Aktien, ETFs und Fonds außerbörslich über Baader Bank
✅ Kauf oder Verkauf von Optionsscheinen oder Zertifikaten
✅ Sparpläne (Aktien, Fonds und ETFs)
erhebt Finanzen.net Zero keine Trading Kosten. Zusätzlich wird auf eine Gebühr für Änderungen oder die Streichung einer Order verzichtet. Aus Anlegersicht ein offensichtlich lukratives Finanzen.net Zero Gebührenmodell.
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Finanzen.net Zero überrascht mit einem sehr transparenten – und kurzen – Preisverzeichnis. Als Anleger zahlen Sie weder eine Depotführungsgebühr noch Trading Kosten in nennenswertem Umfang. Aber: Im Gegenzug sind Sie als Anleger in Ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Dass bei Finanzen.net Zero Gebühren so niedrig ausfallen, hat mit einer Besonderheit zu tun: Der Anbieter vermittelt Ihre Trades weiter.
Finanzen.net Zero führt weder das Depot noch Ihr Verrechnungskonto. Dafür hat sich der Anbieter die Baader Bank AG ins Boot geholt. Diese bietet die Depotführung ohne monatliche Gebühr an.
Ein Punkt, an dem Sie als Anleger mit zusätzlichen Gebühren rechnen müssen, sind schriftliche Orderaufträge. Diese werden mit 25 Euro abgerechnet. Außerdem werden bei einer Ausübung von Optionsscheinen 0,20 Prozent des Kurswerts als Gebühr erhoben.
Anleger bekommen beim Broker die Gelegenheit, ein Musterdepot einzurichten. Das Finanzen.net Zero Demokonto kostet Sie als Anleger keinen Cent, da es durch den Anbieter kostenfrei geführt wird. Finanzen.net Zero Gebühren entfallen hier vollständig.
Es fallen bei Finanzen.net Zero Gebühren für den Handel mit der Gratisaktie nicht an. Die Prämie wird beim Verkauf wie andere Aktien behandelt.
Da Gebühren im Handel weitgehend entfallen, machen diese sich von Haus aus – wenn Finanzen.net Zero Steuern einzieht – nicht weiter bemerkbar. Auf der anderen Seite ist ein Abzug als Werbungskosten inzwischen durch den Sparer-Pauschbetrag deutlich erschwert.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.