

Flatex profiliert sich als moderner Broker, der sich nicht nur technologische von Konkurrenten abheben will. Die Bewertung des Anbieters entscheidet sich am Ende auch über die Flatex Trading Gebühren. Beim Flatex Depotübertrag spielen gerade die Kosten eine wichtige Rolle, die niemand als Anleger unterschätzen darf.
Eine Frage, die wir uns für den Test ebenfalls stellen: Verursacht die Flatex App zusätzliche Kosten? Letztlich beeinflussen Gebühren für die Verwaltung des Depots und die Orderkosten in jedem Fall den Erträge, welche sich bei Flatex realisieren lassen. An was müssen Trader in diesem Punkt denken?
Flatex Gebühren – der Faktencheck:
Grundsätzlich teilen sich die Flatex Gebühren in zwei Gruppen auf: Kosten rund um die Depotverwaltung und Ordergebühren. Beide entscheiden darüber, wie sich die Rendite aus den Handelsinstrumenten entwickelt. Sowohl das Wertpapierdepot als auch das Cash-Konto und ein Fremdwährungskonto werden durch den Broker ohne zusätzliche Kosten geführt (exkl. Verwahrgebühr für Xetra-Gold, ADR´s, GDR´s). Seitens Flatex zielen diese Konditionen auf eine Zielgruppe ab, die ohne hohe Zusatzkosten traden will.
Achtung: Für geduldete Überziehungen bzw. eine Verfügung innerhalb von Kreditlinien fallen bei Flatex Zinsen an. Diese müssen in der Berechnung der Rendite wiederum berücksichtigt werden.
Investitionen bergen Risiken
Mit welcher Besonderheit sich Flatex von der Konkurrenz abheben will, steckt eigentlich schon als kleiner Hinweis in der Namensgebung. Der Online Broker gehört zu den bekannten Flatrate-Anbietern. Heißt: Statt Ordergebühren auf Provisionsbasis zu berechnen und diese damit vom Ordervolumen abhängig zu machen, wird das Trading bei Flatex nach einem Festpreismodell berechnet.
Als Anleger profitieren Sie von dieser Entscheidung besonders dann, wenn regelmäßig größere Wertpapieraufträge an den Broker erteilt werden. Die Besonderheit: Die Flatex Gebühren sind für den Handel an deutschen Handelsplätzen, in den USA und Kanada bzw. dem restlichen Ausland gleich. Der Online Broker verlangt 5,90 Euro je Order (zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen, Produktkosten und Fremdkosten).

▶️ Die flatex Gebühren auf einen Blick
Im Hinblick auf die Planbarkeit und Berechenbarkeit der Trading Kosten sind die Festpreis-Angebote auf den ersten Blick eine interessante Option. Keine Orderkosten fallen auch für Tradinginstrumende wie den Flatex Sparplan Investitionen in Wertpapiere bergen Verlustrisiken (zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen, Produktkosten und Fremdkosten). Insgesamt zeigt sich das Preis-Leistungsverzeichnis als transparent und übersichtlich. In der Praxis müssen Sie als Trader allerdings bei einigen Serviceleistungen genau hinschauen.
Dies trifft unter anderem auf die Erteilung telefonischer Order zu. Eine Anweisung zu Kapitalmaßnahmen schlägt sich mit 15,90 Euro als Flatex Gebühr nieder. Orderstreichungen machen sich mit 5,90 Euro bemerkbar. Besonders teuer wird bei Flatex der Lagerstellenwechsel für den Außenhandel. Dafür fallen 65,90 Euro an, die je Gattung erhoben werden. (zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen, Produktkosten und Fremdkosten)
Wer sich als Anleger für einfache und transparent gestaltete Orderprovisionen interessiert, muss im Brokervergleich auf Details achten. Flatex gehört zu den Online Anbietern, bei denen die Gebühren auf Basis eines Festpreismodells erhoben werden. Der Vorteil: Orderkosten zieht Flatex sowohl für inländische Handelsplätze als auch Börsen im Ausland auf der gleichen Berechnungsbasis ein. Warum unterscheiden sich Orderkosten trotzdem? Flatex reicht die Fremdgebühren der Handelsplätze an Trader weiter.
Nein, jeder Anleger eröffnet das Handelskonto bei Flatex ohne Zusatzkosten. Die Depoteinrichtung versucht beim Broker keinerlei Gebühr.
Bei Flatex werden die Fremdspesen an Trader weitergereicht. Ihren Ursprung haben die Flatex Preise in den Gebühren der einzelnen Börsen.
Grundsätzlich sind die Kosten für das Trading als Werbungskosten einzustufen. Allerdings sieht das Finanzamt in der Regel die Gebühren mit dem Sparer-Pauschbetrag als abgegolten an.
Einfluss auf die Rendite haben nicht nur die Gebühren. Als Trader achten Sie auch auf die abgezogenen Steuern. Die Abgeltungssteuer führt der Broker direkt ab.
Nein, die Nutzung der mobilen Trading ist bei Flatex kostenfrei möglich. Laden Sie einfach die Flatex App auf mobile Endgeräte herunter und nutzen die App unterwegs.
Investitionen bergen Risiken



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.