

Kann Forex.com vs Interactive Brokers im Vergleich bestehen? Immerhin gilt der US-Broker als größter internationaler Anbieter, mit einem Portfolio, das keine Wünsche offen lässt. Forex.com ist ein Forex und CFD Broker, doch auf seinem Gebiet ebenfalls unter den bekannten Namen. Wie die Gegenüberstellung von Forex.com zu Interactive Brokers ausgeht, zeigt der Blick auf die wichtigsten Qualitätskriterien:
✅ Art und Umfang des Portfolios
✅ Übersichtlichkeit der Kontoeröffnung
✅ Einlagenschutz und Regulierungen
✅ Handelskosten und sonstige Gebühren
✅ Zahlungswege
✅ Software und Apps
Forex.com oder Interactive Brokers sind Finanzdienstleister, die ihren Kunden online entgegenkommen. Über eine Software fließen Informationen in beide Richtungen, Anleger und Trader können weitgehend selbstständige Handelsentscheidungen treffen. Dabei wendet sich Forex.com eher an Daytrader, während Interactive Brokers auch Anlegern viel zu bieten hat.
| ▶️ Forex.com | ▶️ Interactive Brokers |
|---|---|
| Forex.com hat in mehr als zwanzig Jahren im Geschäft sein Angebot und seine Aktivitäten kontinuierlich ausgebaut. Der einstige Forexbroker macht nun ein gut bestücktes Portfolio der bekanntesten Anlageklassen zugänglich, das sich an Trader unterschiedlicher Erfahrungsstufen wendet. Mehrere Kontotypen erlauben eine Wahl zwischen Market Maker und ECN Trading, mit einem Demokonto und Bildungsressourcen fällt Neulingen der Einstieg leichter. Mehrere Regulierungen sorgen dafür, dass das Kapital der Kunden adäquat geschützt ist. | Interactive Brokers ist der Branchenführer und seit fünfzig Jahren eine bekannte Größe. In den USA beheimatet, ist der Broker dort selbst börsennotiert und erhält dank seines hohen Firmenkapitals beste Ratings. Ein Fünftel aller Aktientransaktionen weltweit läuft über IBKR – daneben punktet das enorme Handelsangebot mit Produkten, die börslich und außerbörslich weltweit handelbar sind. Professionell sind die Konditionen, aber auch die Software – denn die Trader Workstation gilt als ausgereifte Plattform für höchste Ansprüche. |
Wenn Trader sich für ihre Entscheidung orientieren, vergleichen sie zuerst das Handelsangebot – von Forex.com zu Interactive Brokers. Die Zusammensetzung des Portfolios bestimmt, was später möglich ist.
Der Name lässt erkennen, dass Forex.com einst als Forexbroker sein Geschäft aufnahm. Und die Währungen, die hier handelbar sind, übertreffen noch immer viele Wettbewerber. Angeboten werden die Forex Majors und Minors, dazu zahlreiche volatilere Währungen von Schwellenländern – dank der zahlreichen „Exoten“ sind an die 80 Forexpaare für Strategien verfügbar. Zweieinhalbtausend Aktien, insbesondere US-Aktien, ergänzen das Währungsportfolio. Außerdem können Kunden 15 wichtige internationale Indizes und zahlreiche Commodities zum Gegenstand der Spekulation auf steigende oder fallende Kurse machen.
Als Branchenführer ist IBKR konkurrenzlos – hier greifen Anleger und Trader auf über eine Million Märkte zu. Der Börsenhandel ist an mehr als 120 internationalen Börsen möglich, auch außerbörslich kommen Kunden bei Interactive Brokers nicht zu kurz. Das Unternehmen gilt als der Broker, der praktisch alles hat. Daher wird auch das CFD-Trading angeboten, ebenso wie bei Forex.com verwenden Trader bei Interactive Brokers Hebel zur Steigerung ihres Eigenkapitals. Nicht angeboten werden Sparpläne auf ETF oder Aktien.
Was ist besser, Forex.com oder Interactive Brokers? Der US-Broker hat ja nun wirklich alles, doch Daytrader, die sich ausschließlich auf den Handel mit Forex und CFD konzentrieren, finden das Angebot von Forex.com möglicherweise übersichtlicher und abwechslungsreich genug.
Gehandelt wird bei Finanzdienstleistern wie Forex.com oder Interactive Brokers über ein Handelskonto oder ein Depot. Um Anfängern den Zugang zu erleichtern und Kunden eine unverbindliche Vorstellung von den Leistungen zu geben, wird bei beiden ein Demokonto zur Verfügung gestellt.
Da Forex.com mehrere Handelsplattformen anbietet, gibt es erfreulicherweise auch für jede davon eine Demoversion. Um den Testzugang zu nutzen, müssen Interessierte lediglich eine E-Mail-Adresse und ein Passwort eigener Wahl eingeben. Das vollwertige Handelskonto eröffnen Kunden in wenigen und intuitiven Schritten – zunächst mit der Entscheidung für ein Standard- oder RAW-Konto. Danach müssen detaillierte Personendaten angegeben werden, darunter der volle Name, die Anschrift und die Steuernummer. Damit der Broker, wie vorgeschrieben, diese Angaben prüfen kann, schließt der Prozess mit dem Upload von Fotos oder Scans eines gültigen Ausweisdokuments.
Die sehr komplexe Software von Interactive Brokers sollte man auf jeden Fall mit der Demoversion testen, um eine Vorstellung von der Funktionalität zu erhalten. Wer danach überzeugt ist, findet bei IBKR verschiedene Konto- bzw. Depotmodelle vor. Angeboten werden Einzel- und Gemeinschaftsdepots, außerdem Unternehmenskonten. Wer mit Margin handeln will – auch CFD – kann ein entsprechendes Konto eröffnen. Für sämtliche Kontotypen müssen eingehende Informationen zur Person angegeben werden.
Auch bei der Legitimierung nimmt es Interactive Brokers sehr genau. Welche Dokumente akzeptiert sind, können potenzielle Neukunden der Website des Brokers entnehmen. Nach der Freigabe des Depots können mit dem Interactive Brokers Depotübertrag bereits vorhandene Wertpapiere von einem früheren Broker übertragen werden. Service. Wer später sein Interactive Brokers Konto löschen will, findet auch dazu vollumfängliche Informationen und Funktionen im persönlichen Kundenbereich.
Das Guthaben, das Anleger und Trader einem Finanzdienstleister zur Verwahrung übergeben, sollte durch überzeugende Maßnahmen gesichert sein. Wie der Einlagenschutz bei Forex.com oder Interactive Brokers ausfällt, bestimmen der Standort und die zuständige regulierende Behörde.
| 🔐 Sicherheit bei Forex.com | 🔐 Sicherheit bei Interactive Brokers |
|---|---|
| Als Unternehmen mit mehreren internationalen Niederlassungen ist Forex.com vielfach reguliert. Hinter dem Angebot steht die StoneX Group, eine Holding, die am NASDAQ notiert. Wie viele Forex und CFD Broker lenkt auch dieser Anbieter seine Geschäfte in Europa über ein Büro auf der Insel Zypern. Die zypriotische Finanzaufsicht, die CySEC, muss die Einhaltung von innerhalb der EU geltenden Auflagen an Finanzdienstleister regelmäßig kontrollieren.
Zu den Anforderungen gehört, dass Broker wie Forex.com ihr Eigenkapital vom Kundengeld trennen müssen. Außerdem muss der Broker die Hebel für Privatkunden begrenzen, diese vor Negativsalden schützen und Neukunden deutlich auf die Risiken des Tradings hinweisen. Sollte Forex.com zahlungsunfähig werden, springt der Einlagenschutzfonds Zyperns ein – mit bis zu 20.000 Euro pro Kunde. |
IBKR ist ebenfalls in den USA börsennotiert, in diesem Fall an der NYSE. Das Unternehmen hält ein ungewöhnlich hohes Eigenkapital – das allein trägt dem Broker gute Ratings ein. Kontrolliert wird IBKR in seiner Heimat durch die FINRA und die SEC. In Großbritannien ist die FCA die regulierende Behörde. Europäische Kunden betreut das irische Büro, reguliert durch die irische Nationalbank.
Aufgrund des Standorts führt Interactive Brokers Steuern für seine deutschen Kunden nicht ab. Auch hier werden Schutzmaßnahmen wie bei Forex.com umgesetzt, und die Höhe des Einlagenschutzes liegt ebenfalls bei maximal 90 Prozent der Einlagen und höchstens 20.000 Euro je Kunde. |
Für die Leistungen, die Anleger und Trader bei einem Finanzdienstleister in Anspruch nehmen, zahlen sie – Handelskosten und sonstige Gebühren. Allerdings muss die Kostenstruktur fair und transparent sein. Dass die Gebühren bei Forex.com oder Interactive Brokers nicht zu hoch sein dürfen, liegt auf der Hand.
| 💰 Handelskosten und Gebühren bei Forex.com | 💰 Handelskosten und Gebühren bei Interactive Brokers |
|---|---|
| Broker wie Forex.com haben verschiedene Möglichkeiten bei der Gestaltung der Kosten. Sie können als Market Maker auftreten, selbst die Kurse stellen und sich in diesem Fall über einen Aufschlag finanzieren. Alternativ leiten ECN- oder STP-Broker die Kundenorders zu Echtzeitkursen an ihr Netzwerk weiter und berechnen dafür Kommissionen. Forex.com bietet zwei Kontotypen an, Trader entscheiden sich mit dem Standard-Konto für relativ niedrige Spreads, während sie mit dem RAW-Konto Kommissionen zahlen – vor allem für Trader mit hohem Handelsvolumen oft die günstigere Alternative. | IBKR muss ein enormes Handelsangebot aller nur denkbaren Assetklassen übersichtlich aufbereiten – das gelingt gut. Wer die Kosten und Gebühren des Brokers studiert, merkt rasch, dass sie durch die Anlageklasse, die Börsengebühren und das Handelsvolumen bestimmt werden. Im Börsenhandel müssen Trader und Anleger mit Kosten zwischen 4,00 und 5,00 Euro zuzüglich handelsplatzüblicher Gebühr rechnen. Eine Ersteinzahlung veranschlagt der Broker nur beim Marginkonto, in diesem Fall 2.000 Euro. Nicht kostenlos ist die Konto- bzw. Depotführung, und auch für andere Services fallen Gebühren an. |
Mit komfortablen Abläufen und einer guten Auswahl von Zahlungsmethoden können Broker wie Forex.com oder Interactive Brokers bei ihren Kunden punkten.
| 💳 Zahlungen bei Forex.com | 💳 Zahlungen bei Interactive Brokers |
|---|---|
| Der Broker ermöglicht Zahlungen mittels Kredit- und Debitkarten, mit der SEPA-Überweisung oder über Skrill und Neteller. Die Verbuchung von Ein- und Auszahlungen lässt sich Forex.com nicht bezahlen, die Mindesteinzahlung liegt bei 100 Euro. | Auch Interactive Brokers akzeptiert zahlreiche Zahlungsmethoden – doch nur international. Deutsche Kunden nutzen die Banküberweisung von und zu einem persönlichen Girokonto. Um eine Zahlung auf den Weg zu bringen, muss eine Zahlungsnotiz im persönlichen Kundenbereich erstellt werden. |
Die Software, die ein Broker seinen Kunden anbietet, ist Kommunikationsmittel und Werkzeugkasten. Ihre Ausstattung, Schnelligkeit und Stabilität hat maßgeblichen Einfluss auf den Handelserfolg. Wie besteht Forex.com vs Interactive Brokers im Vergleich?
| 🖥️ Die Software bei Forex.com | 🖥️ Die Software bei Interactive Brokers |
|---|---|
| Gleich mehrere Plattformen zur Wahl gibt es bei Forex.com. Ein proprietärer Webtrader wird als funktional und schnell bewertet. Externe Software ist der bekannte MetaTrader in den Versionen 4 und 5. Die Handelsplattformen glänzen mit den Indikatoren, Modi und Zeichenwerkzeugen für die Chartanalyse, mit zahlreichen Orderarten und der Möglichkeit, dass Trader selbst Algorithmen schreiben und damit automatisiert handeln können. | Interactive Brokers stellt die Trader Workstation zur Verfügung – eine extrem professionelle, dabei aber auch vergleichsweise komplexe Plattform. Eine Einarbeitung mit der Demoversion wird angeraten, denn die Software wurde für die Anforderungen und Wünsche erfahrener Trader entwickelt. |
Ein Vergleich von Interactive Brokers und Forex.com ist durchaus möglich. Dabei werden die Stärken der beiden Anbieter deutlich. Gemeinsam haben sie das CFD-Trading – und hier ist Forex.com insbesondere für Einsteiger vermutlich die übersichtlichere Lösung. Wer viel und vielseitig handelt, ist bei IBKR an der richtigen Adresse.

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.