

Im Daytrading spekulieren Teilnehmer innerhalb überschaubarer Zeitrahmen auf die Kurse ausgewählter Basiswerte und nutzen dazu Hebelinstrumente wie CFD. Bei Brokern wie Forex.com oder XTB erhalten Trader Zugang zu dieser Art des Handels. Gibt es im Vergleich von Forex.com zu XTB neben den Gemeinsamkeiten auch Unterschiede? Das zeigt der Blick auf die wichtigsten Testkriterien:
✅ Zusammensetzung des Portfolios
✅ Ablauf der Kontoeröffnung
✅ Einlagensicherung
✅ Handelskosten
✅ Zahlungsmethoden
✅ Plattformen und Apps
Die Gegenüberstellung von Forex.com zu XTB lässt viele Überschneidungen erkennen – das Kerngeschäft ist ganz offensichtlich das CFD-Trading, beide Broker können mit einem vielseitigen Portfolio überzeugen. XTB wendet sich allerdings auch an Anleger und Sparer.
| ▶️ Forex.com | ▶️ XTB |
|---|---|
| Forex ist der Ausgangspunkt und der namensgebende Teil der Aktivität bei Forex.com. Das Unternehmen ist Tradern seit mehr als 20 Jahren ein Begriff – dank der zahlreichen handelbaren Währungspaare und des gut bestückten Portfolios für das CFD-Trading.
Anstelle eines Einheitskontos bietet der Broker wahlweise die Konditionen eines Market Makers oder eines ECN/STP-Brokers, mit transparenten Handelskosten. Auch die Auswahl der Software ist groß und stellt selbst anspruchsvolle Nutzer zufrieden. Mit einem Bildungsangebot und Demokonten unterstützt der mehrfach regulierte CFD-Broker beim Einstieg. |
XTB ist wie Forex.com schon seit den Nullerjahren im Geschäft. Der CFD-Broker aus Polen gilt mittlerweile gleichfalls als internationale Größe. Das liegt auch daran, dass XTB inzwischen ein One-Stop-Shop für seine Kunden ist. Denn neben der Kursspekulation mit CFDs ist auch die tatsächliche Investition in Aktien und ETF möglich, und das frei von Handelskosten bis zu 100.000€ darüber hinaus fallen 0,2% Ordergebühren an. Deutsche Trader freuen sich über die direkte Betreuung über eine Frankfurter Niederlassung. |
Welcher Anbieter das Rennen macht, wenn Forex.com vs XTB antritt, entscheidet oft bereits das Handelsangebot. Denn die Auswahl der Märkte und Anlageklassen legt fest, welche Strategien Trader oder Anleger später bei einem Broker umsetzen können.
Forex ist eine der Stärken bei Forex.com – etwa 80 Währungspaare stehen Tradern zur Verfügung. Vollständig vertreten sind die Forex Majors, die gegen den US Dollar gebildet werden, und die Paare starker Weltwährungen, die Minors. Daneben sind zahlreiche „exotische“ Währungen vertreten. Außerdem greifen Kunden auf rund 2.500 Aktien aus aller Welt zu, dabei liegt ein Fokus auf US-Märkten. Weitere Anlageklassen sind repräsentiert durch 15 Indizes und eine Auswahl interessanter Commodities.
Auch bei XTB erwartet Trader ein Portfolio, das tausende von Märkte umfasst. Die Zahl der angebotenen Forexpaare kann fast gleichziehen mit dem, was bei Forex.com vorgefunden wird. Über CFDs spekulieren Kunden auf Aktien, Indizes, Fonds und Rohstoffe. Anleger können rund 3.000 echte Aktien, auch als Teilaktien, und ETF handeln, in diesem Fall ohne XTB Hebel, aber schon mit einer geringen Investition von 1,00 Euro. Im Gegensatz zu anderen Multibrokern bietet XTB sogar ETF-Sparpläne an und hat damit auch Kleinanlegern und Sparern etwas zu bieten.
Beide Broker können im Vergleich ein relativ großes und dabei vielseitiges Handelsangebot vorweisen. Aber was ist besser – Forex.com oder XTB? Schaut man genauer hin, entscheidet XTB mit der Kombination von börslichem und außerbörslichem Handel die Gegenüberstellung für sich. Forex.com hat jedoch noch andere Vorzüge.
Viele Broker wie Forex.com oder XTB geben Interessierten die Gelegenheit, sich selbst ein Bild vom Angebot zu machen – ein kostenloses Demokonto, ergänzt um Bildungsangebote, hilft Einsteigern außerdem beim Erlernen des Handels. Wer überzeugt wird, sollte das Handelskonto dann mit selbsterklärenden Abläufen eröffnen können.
Forex.com bietet mehr als eine Handelsplattform an, und erfreulicherweise können Trader jede davon mit einer Demoversion testen. Dazu wird lediglich eine E-Mail-Adresse und ein Passwort eigener Wahl angeben. Auch die Einrichtung des Trading Accounts ist anschließend in wenigen Minuten erledigt. In einem ersten Schritt wählen Neukunden das Standard-Konto mit Market Maker Konditionen oder das RAW-Konto. Danach müssen die Personendaten, also Name, Anschrift und Steuernummer, eingegeben werden. Die Legitimierung des Neukunden erfolgt in einem letzten Schritt durch den Upload eines Fotos oder Scans eines Ausweisdokuments.
Das XTB Demokonto vermittelt auch bei diesem Broker einen Eindruck von den Abläufen und dient Neulingen für praktische Übungen. Der Übergang zum Echtgeld-Handel läuft ähnlich ab wie bei Forex.com – allerdings erhalten Neukunden über ein Handelskonto Zugang zum Investieren und Traden. Die Angaben, die der Broker erfragt, gleichen denen, die auch für einen Trading-Account bei Forex.com notwendig sind, und die Verifizierung der Kundendaten zum Schluss ist bei XTB ebenfalls verbindlich.
Anleger und Trader vertrauen einem Anbieter wie Forex.com oder XTB oft beachtliche Summen an. Das Kapital der Kunden sollte gewissenhaft geschützt sein – das zu prüfen, ist die Aufgabe der regulierenden Behörden.
| 🛡️Sicherheit bei Forex.com | 🛡️ Sicherheit bei XTB |
|---|---|
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Forex.com ist eine Brokerage, die durch die StoneX Group erbracht wird. Der Finanzdienstleister notiert an der Tech-Börse NASDAQ und ist aufgrund seiner internationalen Standorte mehrfach reguliert. Auf der Website erfährt man, dass der Ansprechpartner für europäische Trader das Büro auf Zypern ist. Der Inselstaat ist EU-Mitglied, und die Finanzaufsichtsbehörde CySEC muss überwachen, dass Anbieter konform zu den Auflagen der Europäischen Union arbeiten. Diese sehen vor, dass Broker das eigene Kapital von den Kundengeldern trennen müssen. Private Trader sind durch begrenzte Hebel und den Schutz vor Negativsalden abgesichert. Sollte der Broker zahlungsunfähig werden, greift dessen Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds Zyperns. Der Fonds deckt in diesem Fall bis zu 20.000 Euro je Trader ab. |
In seiner polnischen Heimat wird der Broker XTB durch die dortige Finanzaufsicht KNF reguliert – wie bei Forex.com entsprechend den innerhalb der EU geltenden Finanzrichtlinien.
Da XTB eine Niederlassung in Frankfurt unterhält, reguliert die deutsche BaFin Teile des Geschäfts. Kunden können bei XTB Sicherheitsmaßnahmen wie bei Forex.com voraussetzen, der Einlagenschutz entschädigt Kunden im Fall einer Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens mit 3.000 Euro je Trader zu hundert Prozent und weiteren 22.000 Euro zu neunzig Prozent. |
Die Leistungen, die Broker wie Forex.com oder XTB für ihre Kunden erbringen, lassen sie sich natürlich vergüten. Wie die Handelskosten berechnet werden und wie hoch sie sind, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden.
| 💰 Handelskosten und Gebühren bei Forex.com | 💰 Handelskosten und Gebühren bei XTB |
|---|---|
| Die meisten CFD-Broker erheben ihre Handelskosten anhand von zwei Marktmodellen. Bei Forex.com sind beide mit einem Kontotyp vertreten. Im Standard-Konto begegnet Forex.com Kunden als Market Maker. Der Broker stellt die Kurse mit einem Aufschlag, dem Spread – andere Handelskosten gibt es nicht. Mit dem RAW-Konto hingegen erhalten Trader Echtzeitkurse mit Spreads gegen Null, die Orders werden an das Liquiditätsnetzwerk weitergegeben, Kunden zahlen Kommissionen – vor allem Trader mit hohem Handelsvolumen schätzen dies. | Die XTB Gebühren hängen von der Handelsaktivität ab – im CFD-Trading erweist sich auch dieser Broker als Market Maker, mit vergleichsweise günstigen Spreads. Bei der Investition in echte Aktien und Indexfonds und auch bei ETF-Sparplänen verzichtet XTB darauf, Gebühren zu erheben, ähnlich wie manche Neobroker. Auf eine Inaktivitätsgebühr für das Konto wird seit neuestem verzichtet. |
Sichere, schnelle Ausführungen von Zahlungen tragen zu einem überzeugenden Kundenerlebnis bei – vor allem mit einer guten Auswahl von Zahlungsmethoden und ohne Gebühren seitens des Brokers.
| 💳 Zahlungen bei Forex.com | 💳 Zahlungen bei XTB |
|---|---|
| Trader wählen bei Forex.com unter verschiedenen bewährten Zahlungswegen. Akzeptiert werden Kredit- und Debitkarten, ebenso SEPA-Überweisungen und die Zahlungsdienstleister Neteller und Skrill. Der Broker setzt keine Gebühren für die Bearbeitung an, die Mindesteinzahlung liegt bei 100 Euro. | Ganz ähnlich gestalten sich Zahlungen bei XTB – auch hier nutzen Kunden Kartenzahlungen oder Banküberweisungen, außerdem die SOFORT-Überweisung von Klarna oder PayPal. Der Broker verlangt keine Bearbeitungsgebühren und nur eine Mindesteinzahlung in Höhe von 1 €. |
Online-Broker begegnen ihren Kunden über die Handelsplattform. Die Software übermittelt Kurse und Orders. Damit Nutzer Handelsgelegenheiten wahrnehmen und informierte Entscheidungen treffen können, muss sie außerdem für die Chartanalyse und das Risikomanagement gut ausgestattet sein. Was bieten Forex.com oder XTB ihren Tradern an?
| 🖥️ Die Software bei Forex.com | 🖥️ Die Software von XTB |
|---|---|
| Nicht eine, sondern mehrere Plattformen erwarten Kunden bei Forex.com – eine Zusammenstellung von proprietärem Webtrader und externen Lösungen. Die hauseigene Software kann im Vergleich mit dem MetaTrader 4 und 5 durchaus bestehen. Allerdings ist die Plattform von MetaQuotes bekannt für ihre umfangreiche Toolbox für die Technische Analyse, die vielen Orderzusätze und die hohe Konfigurierbarkeit. In der Version 5 ist der MetaTrader gegenüber dem Vorgänger durch eien veränderte Softwarearchitektur nochmals schneller. | Die Kombination von börslichem und außerbörslichem Handel bündelt die XTB App und Webplattform xStation 5. Die proprietäre Software ist zugeschnitten auf das Geschäftsmodell des Brokers und ähnlich funktional wie der MetaTrader. |
Forex.com vs XTB – das sind zwei gut aufgestellte CFD-Broker, die sich ein Rennen Kopf um Kopf liefern. Ein eindeutiger Favorit stellt sich dabei nicht heraus. Zwar kann XTB mit dem Aktienhandel und seinen ETF-Sparplänen Punkte holen, doch Forex.com bietet erfahrenen Tradern mit hohem Handelsvolumen gute Konditionen mit dem RAW-Konto. Letztlich ist die Entscheidung eine Frage der persönlichen Finanzziele.

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.