

Freedom24 bietet eine breite Palette von Handelsinstrumenten, darunter Aktien, ETFs, Anleihen und Optionen. Ein entscheidender Aspekt für potenzielle Kunden ist jedoch die Sicherheit ihrer Einlagen. In diesem Artikel beleuchten wir, wie hoch bei Freedom24 die Einlagensicherung ist, was konkret durch die Einlagensicherung abgedeckt ist und was Anleger beachten sollten.
Eine Einlagensicherung bezieht sich auf Maßnahmen, die dazu dienen, die Einlagen der Kunden eines Finanzinstituts zu schützen, falls dieses zahlungsunfähig wird.
Diese Sicherung erfolgt in der Regel durch staatliche Einlagensicherungsfonds oder private Sicherungssysteme und soll das Vertrauen der Anleger in die Finanzmärkte stärken.
Freedom24, betrieben von Freedom Finance Europe Ltd., mit Sitz auf Zypern, bietet eine Einlagensicherung von bis zu 20.000 EUR pro Kunde. Diese Einlagensicherung wird durch den Investor Compensation Fund (ICF) von Zypern gewährleistet.
Der ICF wurde eingerichtet, um Anleger im Falle der Zahlungsunfähigkeit eines zypriotischen Investmentunternehmens zu entschädigen.
Die Einlagensicherung bei Freedom24 umfasst Gelder auf den Verrechnungskonten und Sparkonten.
Grundsätzlich werden Kundengelder auf segregierten Konten verwahrt, sodass sie unabhängig vom Unternehmenskapital lagern.
Diese Praxis der Segregation schützt die Kunden im Falle einer Insolvenz des Unternehmens, da die Kundengelder nicht zur Begleichung der Schulden des Unternehmens verwendet werden können.
Eine Einlagensicherung würde demnach erst dann greifen, wenn die Segregation im Falle einer Insolvenz nicht ausreichend wäre.
Die Beschränkung der Einlagensicherung auf 20.000 EUR ergibt sich daraus, dass Freedom24 nicht als Bank, sondern als Investmentgesellschaft eingestuft ist:

💡 Freedom24 bietet neben der Einlagensicherung auch eine ordnungsgemäße Regulierung
Freedom24 – unter dieser Marke tritt Freedom Finance Europe Ltd. in Deutschland auf, unterliegt der Aufsicht der CySEC. Zudem ist sie bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Deutschland als grenzüberschreitender Dienstleister (WPI) gem. § 74 WpIG registriert, wenngleich die Registrierung an sich keinesfalls mit einer Regulierung gleichzusetzen ist.
Weiterhin hält Freedom24 sich an die MiFID II-Richtlinien, die europaweit gelten und den Schutz der Anleger weiter verbessern. Diese Richtlinien erfordern von den Brokern eine erhöhte Transparenz, strenge Kapitalanforderungen und eine faire Behandlung der Kunden.
Da Freedom24 Steuern von realisierten Gewinnen nicht abzieht, erhalten Anleger auch standardisierte Unterlagen für ihre Steuererklärung.
Die Einlagensicherung bietet Anlegern zwar einen wichtigen Basisschutz, doch Freedom24 punktet auch mit weiteren Dienstleistungen, die den Handel und die Betreuung der Kunden erleichtern. Dazu gehören die folgenden Punkte:
Freedom24 nutzt bewährte Verwahrstellen, um die Sicherheit der Kundenwertpapiere zu gewährleisten. Zu den genutzten Verwahrstellen gehören renommierte internationale Institutionen wie Euroclear.
Die Wertpapiere der Kunden werden auf sogenannten Omnibus-Konten verwahrt, die auf den Namen des Brokers (Freedom24) bei diesen Verwahrstellen laufen. Diese Praxis ist gängig und ermöglicht eine effiziente und kosteneffektive Verwaltung und Abwicklung der Wertpapiere.
Trotz der Aggregation der Wertpapiere auf diesen Konten werden die individuellen Anteile der Kunden detailliert und getrennt vom Eigenkapital des Brokers geführt. Dies gewährleistet, dass die Kundenvermögen im Insolvenzfall des Brokers geschützt sind und nicht in die Insolvenzmasse einfließen.
Durch die Nutzung von Verwahrstellen wie Euroclear profitieren die Kunden von einer hohen Sicherheit und Effizienz bei der Verwahrung und Abwicklung ihrer Wertpapiere. Diese Verwahrstellen bieten fortschrittliche technische und regulatorische Schutzmaßnahmen, die das Risiko von Verlusten minimieren. Auch eine Freedom24 Auszahlung von Kundengeldern ist durch eine effiziente IT-Infrastruktur gewährleistet.
Dazu hieß es auszugsweise in einer 2021 ausgegebenen Pressemitteilung von Freedom24 zu dieser Thematik:
“Das internationale Abwicklungssystem Euroclear gibt es bereits seit 1968. Die von der Verwahrstelle gehaltenen Vermögenswerte werden derzeit auf 32,8 Billionen Euro geschätzt. Der Wert aller Wertpapiertransaktionen von Kunden, die über Euroclear abgewickelt werden, beläuft sich auf mehr als 897 Billionen Euro pro Jahr.”
Anleger sollten sich der Grenzen der Einlagensicherung bei Freedom24 bewusst sein und entsprechend planen. Während die 20.000 EUR Einlagensicherung einen grundlegenden Schutz bietet, könnte es für größere Anleger sinnvoll sein, ihre Investitionen zu diversifizieren und mehrere Konten bei verschiedenen Brokern zu nutzen, um ihr Risiko zu minimieren. Zudem sollten sich Anleger auch im Vorfeld informieren, ob bei Freedom24 Gebühren für bestimmte Services anfallen, die der Anleger häufig nutzt.
Die Einlagensicherung bei Freedom24 bietet einen Schutz von bis zu 20.000 EUR pro Kunde, welche durch den Investor Compensation Fund von Zypern gewährleistet wird. Die Regulierung durch eine EU-Wertpapieraufsichtsbehörde und die Einhaltung der MiFID II-Richtlinien bieten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für die Kunden.
Anleger sollten jedoch immer ihre individuellen Risikobereitschaften und Anlageziele berücksichtigen und sicherstellen, dass sie sich der Beschränkungen und Möglichkeiten der Einlagensicherung bei Freedom24 bewusst sind.
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Bitte beachten Sie: Investitionen bergen immer das Risiko des Verlustes Ihres Kapitals. Die Prognose oder vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Stellen Sie Ihre eigenen Nachforschungen an oder lassen Sie sich beraten, bevor Sie Investitionen tätigen.



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