

Bei einem Brokervergleich werfen wir wahrscheinlich als Erstes einen Blick auf die Kosten. Freedom24 hat sich als ein Broker etabliert, der Anlegern nicht nur Zugang zu einem breiten Spektrum von Finanzinstrumenten bietet, sondern auch durch vergleichsweise niedrige Gebühren überzeugt. In diesem Artikel untersuchen wir, ob Freedom24 Gebühren im Trading berechnet und wo Anleger aufmerksam sein sollten.
Wir gehen auf die Kostenstruktur des Brokers ein und möchten unseren Lesern damit eine Entscheidungshilfe an die Hand geben.
| ▶️ Konto- & Depotführung | 0 EUR |
|---|---|
| ▶️ Mindesteinzahlung | 0 EUR |
| ▶️ Mindestauszahlung | 0 EUR |
| ▶️ Gebühren für Einzahlungen | ab 0 EUR; abhängig von der Zahlungsmethode |
| ▶️ Gebühren für Auszahlungen | 7 EUR |
| ▶️ Ordergebühren Aktien- & ETF-Handel | ab 2 EUR; abhängig vom Kontotyp |
| ▶️ Ordergebühren Optionshandel | ab 0,65 USD je Kontrakt (teilweise auch nur 0,01 USD je Kontrakt) |
| ▶️ Inaktivitätsgebühr | 0 EUR |
Tipp: Gelegentlich erhalten Neukunden bei Freedom24 Gratisaktien, wenn sie ein Depot eröffnen. Mitunter gibt es Aktionen, bei der Anleger umso mehr Gratisaktien erhalten, je mehr sie einzahlen.
Das Gebührenmodell ist auf transaktionsbasierten Kosten, die je nach Art des gehandelten Finanzinstruments variieren, ausgelegt. Bei Freedom24 variieren diese Gebühren je nach dem gewählten Kontotyp.
Es gibt mehrere Kontomodelle, die sich in den Trading Gebühren unterscheiden:
Hierbei handelt es sich um den günstigsten Tarif, der für Privatanleger gedacht ist.
| Aktien & ETFs (Europa und USA): | 2 EUR + 0,02 EUR/USD je Aktie |
|---|---|
| Optionen: | 0,65 USD je Kontrakt; für S&P 500 Kontrakte gibt es aktuell eine Gebühr von nur 0,01 USD je Kontrakt |
Die meisten Anleger werden sich vermutlich für den Smart-Tarif entscheiden.
Dieser Tarif ist für Anleger geeignet, die häufiger und ggf. mit größeren Volumina handeln.
| Aktien & ETFs (Europa und USA): | 1,20 USD + 0,25 % + 0,012 USD je Aktie |
|---|---|
| Optionen: | 1,50 USD je Kontrakt + 5 USD fix |
Dieser Tarif eignet sich für Anleger, die großen Wert auf einen persönlichen Manager oder Ansprechpartner legen. Ansonsten sehen wir wenig Sinn in diesem Kontomodell.
| Aktien & ETFs (Europa und USA): | 1,20 USD + 0,5 % + 0,012 USD je Aktie |
|---|---|
| Optionen: | 3,00 USD je Kontrakt + 10 USD fix |
| Margin: | Niedrigere Margin-Zinssätze als bei den anderen beiden Tarifen |
Die Kosten bei Freedom24 im Optionshandel variieren nach dem Kontomodell und beginnen ab 0,65 USD je Kontrakt.
An dieser Stelle möchten wir allerdings betonen, dass Anleger nur Optionen kaufen, das bedeutet, nur die Long-Seite einnehmen können. Natürlich können Anleger Call und Put Optionen kaufen und diese Position auch vorzeitig schließen. Aber es ist nicht möglich, Optionen zu verkaufen in dem Sinne, dass der Anleger Stillhalter wird.
Der Optionshandel bei Freedom24 ist vor allem durch die folgenden Punkte für Anleger besonders interessant:

▶️ Das sind die Freedom24 Gebührenmodelle in der Übersicht
Neben den direkten Handelsgebühren gibt es bei Freedom24 einige weitere Kostenaspekte zu beachten:
Bei Trades in Fremdwährungen fallen Umrechnungsgebühren an. Diese sollten Anleger, die international diversifizieren möchten, in ihre Kostenkalkulation einbeziehen.
Ähnlich wie es Anleger womöglich von der TWS her gewohnt sind, muss bei einer Order in einer Fremdwährung der EUR-Betrag zunächst in die Zielwährung getauscht werden.
Dafür berechnet Freedom24 zwar keine Gebühren, aber es fällt ein Spread an.
Wer auf Margin handelt, das heißt auf Kredit, muss dafür Zinsen zahlen. Die Zinsen fallen dabei täglich an. Derzeit betragen sie in etwa 18 % p. a. und sind vom Kontotyp abhängig.
Freedom24 veranschlagt keine Inaktivitätsgebühren. Diese Kosten berechnen einige Broker, wenn der Kunde über einen längeren Zeitraum das Konto nicht mehr nutzt.
Ein- und Auszahlungen sind per Banküberweisung, Kreditkarte sowie Google bzw. Apple Pay möglich. Freedom24 berechnet keine Kosten für Einzahlungen per Banküberweisung.
Wer mittels Kreditkarte oder Google/Apple Pay einzahlen möchte, muss eine Gebühr von 2 % entrichten. Zusätzlich könnte der Zahlungsdienstleister, etwa der Kreditkartenanbieter, dem Kunden weitere Kosten in Rechnung stellen.
Wer bei Freedom24 eine Auszahlung veranlasst, muss dafür Gebühren in Höhe von pauschal 7 EUR zahlen. Kunden sollten dies besonders bei kleineren oder häufigeren Auszahlungen berücksichtigen.
Um die Gebührenstruktur von Freedom24 optimal zu nutzen, können Anleger folgende Strategien in Betracht ziehen:
Größere Orders können zu niedrigeren Gesamtkosten pro gehandeltem Wertpapier führen, da ein Teil der Kosten unabhängig vom Volumen ist.
Durch geschicktes Währungsmanagement, etwa durch das Halten von Fremdwährungsbeständen, können Umrechnungsgebühren minimiert werden.
Da für Auszahlungen eine Fixgebühr anfällt, ist es ratsam, den Betrag zu sammeln und dadurch seltener auszuzahlen.
Letztlich bietet Freedom24 mit seiner Gebührenstruktur eine attraktive Option für viele Anlegertypen. Der Broker bietet Zugang zu Märkten, die viele andere Broker nicht ermöglichen. Die Gebühren dafür sind absolut fair und im Vergleich zur Konkurrenz niedrig.
Anleger sollten allerdings berücksichtigen, dass Einzahlungen per Kreditkarte sowie Google/Apple Pay mit hohen Gebühren verbunden sein können. Auch Auszahlungen sind nicht kostenlos.
Freedom24 hat keine Konto- oder Depotgebühren. Einzahlungen per Banküberweisung sind ebenfalls kostenlos. Allerdings fallen bei Freedom24 Trading Gebühren an. So kostet eine Order im Aktienhandel mindestens 2 EUR.
Ob Freedom24 Steuern einbehält, richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Natürlich muss der Broker Quellensteuer abführen, aber es wird keine Abgeltungssteuer einbehalten, da das Unternehmen seinen Sitz nicht in Deutschland hat.
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Bitte beachten Sie: Investitionen bergen immer das Risiko des Verlustes Ihres Kapitals. Die Prognose oder vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Stellen Sie Ihre eigenen Nachforschungen an oder lassen Sie sich beraten, bevor Sie Investitionen tätigen.



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