

Das Futures Trading basiert grundsätzlich auf der Idee, zukünftige mögliche Entwicklungen eines Basiswertes zu nutzen, um damit einen Gewinn zu erzielen. Es gibt einen Verkäufer und einen Käufer, die sich über Terminkontrakte zusammenfinden.
Es handelt sich um Vertragsgeschäfte. Wenn Sie also mit Futures handeln möchten, sollten Sie sich bewusst machen, dass der Vertrag immer erfüllt werden muss. Sie können eine Position auch vorzeitig glattstellen und diese weiterverkaufen. Inwieweit der Kurs sich bis dahin aber verändert hat, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Daher sind fundierte Informationen und Antworten auf die Frage, was ist Future Trading, eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Trading.
Futures sind keine Erfindung der Neuzeit. Tatsächlich geht die Nutzung zurück auf das Jahr 1851. Damals wurde der erste Kontrakt abgeschlossen, und zwar auf das Produkt Mais. Der Abschluss erfolgte an der Chicago Board of Trade. Der Verkäufer des Futures war ein Landwirt. Er hat einen Kontrakt erstellt, in dem er dem Käufer für einen gewissen Zeitpunkt eine bestimmte Menge Mais zu einem festen Preis zusagte. Durch die Annahme des Futures hat sich der Käufer verpflichtet, diesen Preis dann auch zu zahlen und die festgelegte Menge abzunehmen.
Futures waren lange Zeit vordergründig für Produktionsunternehmen wichtig. Sie konnten so eine Preisabsicherung nutzen und unterlagen nicht starken Preisschwankungen am Markt. Dem gegenüber steht natürlich immer das Risiko, dass Produkte günstiger verkauft werden, als es zum Ende des Terminkontrakts vielleicht möglich wäre. Diese sogenannten Warentermingeschäfte werden durch Anleger aber nicht durchgeführt.
Wird Futures Trading erklärt, bezieht sich dies meist auf sogenannte Commodity Futures. Hierbei handelt es sich um Kontrakte, die auf Rohstoffe und Edelmetalle festgelegt werden. Es gibt inzwischen aber auch die Financial Futures. Hier fokussieren sich Käufer und Verkäufer auf Termingeschäfte, die sich auf Finanzmärkte konzentrieren, wie Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen und auch Währungen. Die Financial Futures sind für Privatanleger deutlich interessanter als die Warentermingeschäfte. Damit Sie aber auch die Chance haben, auf Rohstoffe zu traden, werden bei einigen Brokern CFDs auf Futures angeboten.
| ▶️ Financial Futures | 💡 Commodity Futures |
|---|---|
| Immaterielle Basiswerte | Materielle Basiswerte |
| Barausgleich oder Übertrag von Basiswerten in Form von Aktien o.ä. | Normalerweise Lieferung von physischen Produkten |
| Varianten, wie Zins-Futures, Euro-Futures und Dax-Futures | Varianten, wie Gold-Futures und Öl-Futures |
Die beste Erklärung für Futures Trading ist, dass Sie hier einen Handel durchführen, dessen Grundlage börsengehandelte Terminkontrakte sind. Die Kontrakte sind standardisiert. Der Handel erfolgt zwischen zwei Personen, dem Käufer und dem Verkäufer. Der zugrundeliegende Vermögenswert wird:
verkauft oder gekauft. Eine Besonderheit ist, dass jeder Future-Kontrakt standardisiert ist. Das heißt, jeder Trade hat die gleichen Eigenschaften. Diese beziehen sich auf die:
Das heißt, traden Sie Öl-Futures, setzt sich ein Kontrakt immer aus einer Menge von festgelegten 1.000 Barrel zusammen. Die Qualität ist abhängig davon, welche Sorte eines Produktes Sie handeln.
Beim Futures Trading besteht eine Nachschusspflicht. Das bedeutet, dass Trader nicht nur ihr eingesetztes Kapital verlieren können, sondern auch verpflichtet sind, weiteres Geld nachzuzahlen, wenn sich der Markt gegen sie entwickelt. Diese Verpflichtung entsteht durch sogenannte Margin Calls: Wenn das Guthaben auf dem Handelskonto unter die erforderliche Sicherheitsleistung (Margin) fällt, fordert der Broker eine Nachzahlung, um die Positionen abzusichern.
Da Futures standardisierte Kontrakte mit hohen Hebeln sind, können selbst kleine Kursbewegungen zu erheblichen Verlusten führen. Deshalb ist es wichtig, ein striktes Risikomanagement zu betreiben und stets genügend Kapital als Sicherheit auf dem Konto zu halten.
Es gibt einige Möglichkeiten, um mit Futures Trading neue Wege beim Handel zu beschreiten. Wir haben die drei häufigsten Gründe zusammengetragen, warum Anleger wissen möchten, wer als bester Futures Broker und dann hier aktiv werden wollen:
Der beste Daytrading Broker und Anbieter für ein umfassendes Futures-Trading ist nur dann hilfreich, wenn Sie auch wissen, wie Sie die Kontrakte richtig nutzen. Hedging ist eine der Möglichkeiten. Sie können Ihr Portfolio mit Futures absichern. Haben Sie ein Aktien-Portfolio, das Sie zwar halten möchten, bei dem Sie aber erst einmal Verluste erwarten, können Sie auf Index-Futures zurückgreifen und so eine Absicherung schaffen.
Diese Variante ist gut geeignet für Trader, die schon etwas Erfahrung mit Futures gesammelt haben. Sie lässt sich aber auch sehr gut über ein Demokonto ausprobieren. Ungleichgewichte am Markt sind keine Seltenheit. Sehen Sie nach, ob Basiswert und Futures Abweichungen aufweisen. In dem Fall kann es sich lohnen, mit einer Kombination aus Short- und Long-Positionen zu arbeiten. Dabei ist es aber wichtig, dass die Long-Position auf den Wert eröffnet wird, der derzeitig einen günstigeren Preis hat. Die Short-Position sollte dagegen auf den Wert eröffnet werden, der einen höheren Preis hat. Sobald der Wert von Future und Basiswert wieder näher zusammenkommen, kommt es für Sie zu einem Gewinn. Der Gewinn wird als Arbitrage bezeichnet.
Gehören Sie zu den Tradern, die gern sehr aktiv sind, können Futures für Sie ebenfalls interessant sein. Die Spreads bei Futures sind ebenso gering, wie die Gebühren. Je nach Variante kann die Haltedauer nur einige Sekunden betragen. Es ist aber auch möglich, dass sie bis zu Monaten halten. Das heißt, Sie sind hier besonders flexibel bei Ihren Investments.
Tipp: Wir haben uns verschiedene Broker angesehen, bei denen Sie Futures handeln können. Unter anderem konnten wir bei AvaFutures Erfahrungen sammeln.
Damit Sie besser einschätzen können, ob das Futures Trading zu Ihnen passt, haben wir in der nachfolgenden Tabelle eine Übersicht über die Vor- und Nachteile zusammengestellt:
Ein Punkt, auf den wir gern noch eingehen möchten, ist der Unterschied zwischen dem Handel mit CFDs und mit Futures. Bei beiden Ausführungen handelt es sich um Derivate. Sie können bei beiden Ausführungen sowohl die Kurssteigerung als auch den Kursfall auswählen. Bis zu diesem Punkt sind beide Ausführungen gleich. Ebenfalls möglich ist es, mit einem Hebel zu arbeiten. Allerdings gibt es Unterschiede:
Ob CFDs oder Futures für Sie die richtige Wahl darstellen, hängt unter anderem von Ihrer Risikobereitschaft und Ihrer Marktkenntnis ab. Eine Empfehlung von uns lautet, bei beiden Varianten immer erst einmal mit einem Demokonto ein Gefühl für das Trading zu bekommen.
Die Antwort auf die Frage, was bedeutet Futures, lässt sich einfach geben. Futures sind Terminkontrakte, die der Verkäufer zu einem festgelegten Zeitpunkt und einem vorher vereinbarten Preis an den Käufer abgeben muss.
Futures Trading gilt als hochspekulative Variante des Handels, das Sie hier versuchen, den Wert eines Kontrakts für einen bestimmten Zeitpunkt möglichst genau einzuschätzen.
Ja, grundsätzlich können Sie bei Futures auch Hebel Trading durchführen. Beachten Sie, dass die Suche nach einem Broker mit hohem Hebel eingeschränkt werden kann durch Begrenzungen für die Hebel-Höhe in Deutschland durch rechtliche Vorgaben.
Wenn Sie beim Handel mit Futures eine Short-Position eröffnen, dann führen Sie einen Leerkauf durch. Sie gehen davon aus, dass der Wert des Basiswertes sinkt. Sollte das passieren, kaufen Sie den Basiswert zurück und generieren auf diese Weise einen Gewinn.
Beide Formen des Tradings sind Derivate. Während CFDs aber ausschließlich in bar abgewickelt werden, können bei Futures auch Basiswerte verkauft werden. Zudem steht das Verfallsdatum des Future-Kontrakts von Beginn an fest.
Beim Futures Trading geht es darum einzuschätzen, wie sich ein Basiswert in einem bestimmten Zeitraum entwickeln wird. Agieren Sie als Verkäufer, legen Sie den Preis fest, zu dem Sie den Basiswert verkaufen möchten. Der Vertrag wird dann zum Verfallsdatum fällig. Sind Sie Käufer, verpflichten Sie sich, den Kontrakt zum Verfallsdatum auch zu dem Preis zu kaufen. Beide Seiten müssen den Vertrag ausführen. Auch wenn der Futures-Handel seinen Ursprung vor allem im Agrar-und Rohstoff-Bereich hat, bietet er inzwischen auch für Privat-Anleger gute Chancen auf eine hohe Rendite, wenn das Risiko richtig eingeschätzt und abgesichert wird.





Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.