

Der amtliche Handel bezeichnet einen früheren Begriff für den streng regulierten Börsenhandel, bei dem nur ausgewählte Wertpapiere zugelassen waren. Nach heutiger Definition entspricht der amtliche Handel dem sogenannten regulierten Markt, der strengen gesetzlichen Vorgaben unterliegt.
Die Bedeutung des amtlichen Handels lag vordergründig in der Sicherstellung von Transparenz und Schutz für Anleger. Denn hier konnten ausschließlich Unternehmen mit hohen Standards gehandelt werden.
Einfach ausgedrückt, war er eine Art Qualitätssiegel für Wertpapiere. Es erklärt, warum Anleger den amtlichen Handel damals bevorzugten. Diese Wertpapiere oder Unternehmen boten Vertrauen in die Einhaltung rechtlicher und finanzieller Vorgaben.
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