

Das Bezugsverhältnis erklärt, wie viele alte Aktien ein Anleger besitzen muss, um neue Aktien bei einer Kapitalerhöhung beziehen zu können. Diese Definition des Bezugsverhältnisses ist wichtig, da es eine entscheidende Rolle bei der Berechnung der Kosten und der möglichen Stimmkraft des Anlegers spielt.
Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Bei einem Bezugsverhältnis von 5꞉1 erhält ein Aktionär eine neue Aktie für jeweils fünf bereits gehaltene Aktien. Die Bedeutung des Bezugsverhältnisses liegt darin, dass es den Wert der Aktien und die Kontrollrechte der Aktionäre beeinflusst. Ein gutes Verständnis dieses Begriffs hilft Anlegern, fundierte Entscheidungen bei einer Kapitalerhöhung zu treffen. Während dieser Phase kann der Anleger dieses Recht auch über die Börse verkaufen.
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