

Informationspflicht verpflichtet börsennotierte Unternehmen, relevante Informationen zeitnah, vollständig und wahrheitsgemäß zu veröffentlichen. Die Informationspflicht stellt, laut Definition, ein zentrales Element des Kapitalmarktrechts dar und dient dem Schutz von Anlegern sowie der Integrität des Finanzmarktes.
Diese Pflicht umfasst sowohl regelmäßige Berichterstattungen, wie Jahres- und Quartalsberichte, als auch Ad-hoc-Mitteilungen bei kursrelevanten Ereignissen. Ziel ist es, Informationsasymmetrien zwischen Unternehmen und Investoren abzubauen und somit eine faire Preisbildung an den Börsen zu gewährleisten.
Die Einhaltung der Informationspflicht wird von Finanzaufsichtsbehörden überwacht, wobei Verstöße empfindliche Strafen nach sich ziehen können. In einer zunehmend globalisierten Finanzwelt gewinnt die Vereinheitlichung von Informationspflichten eine zunehmende Bedeutung.
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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.