

Laut Definition sind Kommunalobligationen festverzinsliche Schuldverschreibungen, die von Pfandbriefbanken, Hypothekenbanken oder öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten ausgegeben werden. Sie dienen der Refinanzierung von Krediten an Kommunen, Länder oder andere öffentliche Einrichtungen.
Kommunalobligationen haben die Bedeutung als sehr sichere Geldanlage, da die zugrunde liegenden Kommunalkredite aufgrund der Steuerkraft und Insolvenzunfähigkeit der Schuldner als besonders risikoarm eingestuft werden. Im Gegensatz zu Kommunalanleihen, bei denen die Gebietskörperschaften direkt als Schuldner auftreten, sind bei Kommunalobligationen die emittierenden Banken die Schuldner.
Kommunalobligationen, kurz erklärt, zeichnen sich durch ein relativ niedriges Zinsniveau aus, was auf das vergleichsweise geringe Risiko zurückzuführen ist. Sie spielen eine bedeutende Rolle am deutschen Rentenmarkt und haben sich zu einer wichtigen Refinanzierungsquelle für öffentliche Haushalte entwickelt.
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