

Growney ist ein in Deutschland ansässiger Robo-Advisor, der sich auf die automatisierte Vermögensverwaltung spezialisiert hat. Die Plattform bietet eine kostengünstige Möglichkeit, in ein diversifiziertes Portfolio zu investieren, das auf die individuellen Bedürfnisse und Risikoprofile der Anleger zugeschnitten ist. Ein wesentlicher Aspekt ist, ob growney Kosten veranschlagt und in welcher Höhe.
In diesem Artikel bieten wir einen detaillierten Überblick über die Gebührenstruktur von growney.
Growney erhebt eine jährliche Servicegebühr, die sich nach dem verwalteten Vermögen richtet. Diese Gebühr deckt die Kosten für die Verwaltung und Optimierung des Portfolios sowie den Zugang zu den Dienstleistungen der Plattform ab, die auch über die growney App zugänglich sind.
Die von growney veranschlagten Kosten sind dabei in drei Stufen unterteilt:
Für Anlagebeträge bis zu 50.000 EUR beträgt die jährliche Servicegebühr 0,68 % des verwalteten Vermögens.
Für Anlagebeträge ab 50.000 EUR sinkt die jährliche Servicegebühr auf 0,38 %.
Ab einem Anlagebetrag von 250.000 EUR können Anleger exklusive Leistungen des Private-Bankings in Anspruch nehmen. Die von growney berechneten Preise sinken noch einmal gestaffelt auf bis zu 0,25 % p. a.
Diese gestaffelte Gebührenstruktur ist darauf ausgelegt, sowohl Privatanleger mit wenig Anlagevermögen als auch Investoren mit größeren Portfolios anzusprechen. Anleger mit höheren Investitionssummen profitieren dabei von deutlich günstigeren Konditionen.
Neukunden können mitunter eine growney Aktionscode bei Depoteröffnung einlösen. Effektiv gesehen können dadurch die von growney berechneten Preise noch einmal sinken.
Neben der Servicegebühr fallen jedoch noch Fondskosten an, die wir im nächsten Abschnitt besprechen.
Die Portfolios bei growney bestehen aus Exchange Traded Funds (ETFs) und Indexfonds, die selbst ebenfalls Gebühren erheben.
Diese Fondskosten sind in den Kursen der ETFs enthalten und variieren je nach ausgewähltem Portfolio. Sie keine von growney erhobenen Gebühren, sondern der ETF-Anbieter veranschlagt diese.
Daher hat der Robo-Advisor auch nur geringfügig Einfluss auf diese Gebühren.
Die Fondskosten liegen zwischen 0,06 % und 0,22 % pro Jahr, abhängig von der spezifischen Anlagestrategie. Dabei ist growney bemüht, immer die jeweils preiswertesten ETFs zu nutzen.
Wie bereits erwähnt, variieren die Fondskosten je nach Portfolio und Anlagestrategie:
Diese Kosten sind direkt in den ETF-Preisen enthalten und werden nicht als separate Gebühren von growney berechnet. Die Wahl des Portfolios hängt vom individuellen Risikoprofil des Anlegers ab.
Beispielsweise ist grow100 für risikofreudigere Anleger geeignet, die bereit sind, kurzfristige Schwankungen zu akzeptieren, um langfristig höhere Renditen zu erzielen. Die konservativeren Strategien wie grow0 oder grow30 sind hingegen für Anleger gedacht, die ein stabileres Wachstum bevorzugen und weniger Schwankungen in Kauf nehmen möchten.
Das Zinsinvestment growCash wird mit 0,09 % p. a. bepreist.
Außerdem gibt es zu jedem der genannten Portfolios noch eine Variante mit nachhaltigen ETFs.
Insgesamt liegen die growney Kosten daher zwischen 0,44 % p. a. (Anlagevolumen ab 50.000 EUR und grow0) und 0,90 % p. a. (Anlagevolumen kleiner 50.000 EUR und growgreen100).
Diese Robo Advisor Kosten sind fair und vergleichsweise günstig.

▶️ Die growney Gebühren sind transparent einsehbar
Neben der Servicegebühr und den Fondskosten fallen bei growney keine weiteren versteckten Gebühren an. Es gibt keine Ausgabeaufschläge, keine Rücknahmegebühren und keine Performance-Gebühren.
Auch Transaktionskosten für Umschichtungen und das Rebalancing innerhalb der Portfolios werden nicht erhoben. Growney berechnet keine Gebühren für Auszahlungen oder Einzahlungen.
Diese transparente Kostenstruktur stellt sicher, dass Anleger genau wissen, welche Kosten anfallen und wie sich diese auf ihre Rendite auswirken.
In unserem Robo Advisor Vergleich schneidet growney in puncto Kostenstruktur daher gut ab. Es mag einige wenige Anbieter geben, die noch niedrigere Preise haben, aber selbst die 0,90 % p. a. im höchsten Fall sind immer noch ausgezeichnet.
Während einige Anbieter Servicegebühren von über 1 % pro Jahr erheben oder zusätzliche Kosten für Transaktionen berechnen, bleibt growney insbesondere für größere Depotvolumina eine kosteneffiziente Option.
Anleger sollten jedoch beachten, dass bei sehr hohen Anlagebeträgen ein Vergleich mit anderen Anbietern sinnvoll sein kann, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln.
Growney bietet eine transparente und wettbewerbsfähige Gebührenstruktur, die sowohl für Privatanleger als auch für größere Investoren attraktiv ist.
Die jährliche Servicegebühr ist gestaffelt und sinkt bei höheren Anlagebeträgen, während keine zusätzlichen Transaktionskosten oder versteckten Gebühren anfallen.
Die Fondskosten der verwendeten ETFs sind im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds äußerst gering.
Insgesamt bietet der Robo Advisor eine kostengünstige Möglichkeit, in den Kapitalmarkt zu investieren, ohne auf eine professionelle Vermögensverwaltung verzichten zu müssen.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.