

Ein Interactive Brokers Depotübertrag kann eine sinnvolle Entscheidung sein, wenn ein Anleger mit dem aktuellen Broker unzufrieden ist oder bessere Konditionen sucht. Interactive Broker (IBKR) bietet umfangreiche Handelsmöglichkeiten und eine wettbewerbsfähige Gebührenstruktur. Der folgende Text erläutert den Prozess des Depotübertrags zu Interactive Brokers und gibt Tipps zur Vermeidung gängiger Fallstricke.
Wer zudem einen Wertpapierkredit bei dem abgebenden Institut in Anspruch nimmt, sollte auf einen vollständigen Ausgleich des Kreditrahmens achten. Selbst wenn Anleger nur einige Wertpapiere in das Interactive Brokers Depot umziehen möchten, und nicht den gesamten Depotbestand, kann es dennoch vorkommen, dass die abgebende Bank den kompletten Wertpapierkredit sperrt.
Bevor der Depotübertrag zu Interactive Brokers initiiert wird, sind einige wichtige Vorbereitungen zu treffen. Nutzer können auch zunächst das Interactive Brokers Demokonto nutzen, um sich einen Überblick über die Plattform zu verschaffen.
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Dokumente sammeln: |
Sicherstellen, dass alle relevanten Dokumente wie Kontoauszüge, Depotübersichten und persönliche Identifikationsdokumente griffbereit sind. Diese Dokumente sollten zusätzlich lokal abgespeichert werden. |
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Informationen überprüfen: |
Überprüfen, ob alle Wertpapiere transferfähig sind und keine Einschränkungen bestehen. |
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Kontaktaufnahme: |
Ggf. Kontaktaufnahme mit dem aktuellen Broker, um sich über deren spezifische Anforderungen und mögliche Gebühren für den Depotübertrag zu informieren. |
Der Depotübertrag zu Interactive Brokers (IBKR) erfolgt in mehreren Schritten, die je nach Ausgangssituation leicht variieren können.
In das Client-Portal von Interactive Brokers einloggen > Transfer & Zahlen > Positionen übertragen > Eingehend > und dort die entsprechende Übertragungsmethode auswählen (in den meisten Fällen “All other regions” sowie “Free of Payment Transfer of Global Securities”)
ACATS-Transfers dauern typischerweise 4 bis 8 Geschäftstage. Andere Übertragungsmethoden können wesentlich länger dauern, insbesondere bei internationalen Transfers. Verzögerungen können durch unvollständige oder fehlerhafte Dokumente, zusätzliche Anforderungen des abgebenden Brokers oder komplexe Wertpapierstrukturen verursacht werden. In diesem Kontext ist es auch wichtig, sich darüber zu informieren, ob bei Interactive Brokers Steuern anfallen bzw. wie der Broker dieses Thema handhabt.
Leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass eine Interactive Brokers Depotübertragung viele Wochen, ja sogar Monate in Anspruch nehmen kann. Grund ist dafür häufig die langsame Bearbeitung beim bisherigen Broker.

▶️ Eröffnen Sie ein Interactive Brokers Konto & starten sie den Depotübertrag
Es gibt Situationen, in denen bestimmte Wertpapiere nicht übertragen werden können, beispielsweise:
Anleger, die bei Interactive Brokers einen Hebel nutzen möchten, sollten daher im Voraus prüfen, ob die gewünschten Wertpapiere für gehebelte Transaktionen zugelassen sind.
Manchmal wird das gesamte Depot gesperrt, auch wenn nur ein Teil übertragen wird. Dies kann passieren, wenn der abgebende Broker eine vollständige Überprüfung des Depots durchführt. Um dies zu vermeiden, sollten Anleger im Vorfeld mit dem aktuellen Broker, ob eine Teilsperrung möglich ist.
Zudem sollte der Interactive Brokers Depot Umzug zeitlich so gewählt werden, dass keine zwingenden Transaktionen im Depot erforderlich sind.
Hinweis: Innerhalb Deutschlands fallen bei einem Interactive Brokers Depotübertrag keine Kosten an. Anleger, die ihr Depot bei einem ausländischen Broker haben und dann zu IBKR wechseln, könnten allerdings mit Gebühren konfrontiert werden.
Ob Interactive Brokers Gebühren in diesem Fall übernimmt oder ob der Kunde diese zahlen muss, müssen Kunden direkt mit den beteiligten Brokern absprechen.
In diesem Artikel sind wir intensiv auf mögliche Probleme bei einem Interactive Broker Depotübertrag eingegangen. Das soll aber nicht heißen, dass diese zwangsläufig und immer auftreten.
Doch je größer das Depotvolumen, umso wichtiger ist es, dass sich Anleger im Vorfeld auf alle Eventualitäten vorbereiten. Denn wenn der Depotumzug zu Interactive Brokers im Gang ist, können Anleger nur wenig Einfluss darauf nehmen.
Die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst:



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.