

Interactive Brokers hat als Market Maker angefangen. Inzwischen ist die Plattform zu einem großen Online Handelsplatz avanciert. Anleger aus Deutschland können vergleichsweise einfach ein Depot als Privatkunde einrichten. Vor der Entscheidung geht der Blick auf die Frage, wie Interactive Brokers Steuern behandelt – und was das Trading eigentlich kostet.
Viele Depotanbieter – besonders aus der Gruppe der Neo-Broker – setzen auf sehr einfache Gebührenmodelle. Eröffnung und Verwaltung des Depots werden kostenfrei angeboten. Im Handel werben Broker mit Festpreisen oder sehr niedrigen Orderprovisionen. Wer sich um den Vergleich Interactive Brokers vs. Scalable Capital, erlebt beim US-Broker ein im ersten Moment unübersichtliches Preismodell. Als Depotanbieter setzt Interactive Brokers Gebühren sehr gestaffelt ein.
Die Eröffnung eines Interactive Brokers Handelskontos ist als Einzelkonto unkompliziert online möglich. Für die Einrichtung erhebt der Broker keine Zusatzgebühr. Darüber hinaus ist für das Einzelkonto keine Mindesteinlage vorgesehen. Ebenfalls positiv fällt im Forex Broker Test auf: Der Anbieter hat Gebühren für inaktive Anleger gestrichen. Damit treibt Interactive Brokers Preise nicht künstlich in die Höhe.
Diese sehr einfache und anlegerfreundliche Kostenstruktur greift bei Interactive Brokers auch für Gemeinschaftskonten. Für den ambitionierten Privatanleger dürfte sich der Blick auf die Depotgebühren damit erledigt haben. Wer ein Brokerkonto einrichten will, braucht in den ersten acht Monaten 10.000 US-Dollar, die als Mindestprovision zu hinterlegen sind.
Seitens des Brokers kann das Interactive Brokers Demokonto kostenfrei genutzt werden. Mit einer Million US-Dollar verfügt es über ein vergleichsweise üppiges virtuelles Guthaben. Gerade im Hinblick auf die verschiedenen Serviceleistungen müssen auch private Anleger genau hinschauen. Verlangen Sie beispielsweise einen Quellensteuerbeleg für Dividenden, erhebt Interactive Brokers eine Gebühr von 30 Euro je Zeile.
Kosten fallen zudem für die Löschung einer Order. Besonders teuer kann ein Widerruf/Trade Bust werden. Hier behält sich der Broker die Erstattung der anfallenden Gebühren vor. Zusätzlich sind für Widerrufsanfragen bis zu 700 Euro als Interactive Brokers Gebühr im Preisverzeichnis ausgeschrieben. Außerdem fallen auch auf telefonisch erteilte Aufträge Kosten an – in Höhe von 30 Euro je Order.
Interactive Brokers setzt Trading Kosten sehr differenziert um. Heißt: Provisionen, Margin- und Zinssätze werden stark nach Märkten und Handelsinstrumenten gestaffelt. Beispiel Aktien: Hier hängt die Höhe der Provision vom Handelsvolumen ab. Es gilt die Faustregel: Je niedriger Ihre Wertpapierorder ausfällt, umso höher die Kosten. Der Staffelpreis für Trades in Deutschland beginnt mit 0,05 Prozent für eine Order und geht bis 0,015 Prozent. Aber: Interactive Brokers verlangt Gebühren von mindestens 1,25 Euro für den Staffelpreis. Im Festpreis-Segment liegen die Trading Kosten zwischen 3 Euro bis 63 Euro (Direkt Routing).
Für Märkte in Ungarn oder Schweden und den USA gelten wieder abweichende Gebührenmodelle. Aus diesem Grund liegt es an Ihnen als Anleger, das Preisverzeichnis von Interactive Brokers in Reichweite zu haben.
| 📱Interactive Brokers Demokonto | 🏦 Interactive Brokers Steuern |
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Interactive Brokers zählt zu den Brokern mit einer der größten elektronischen Handelsplattformen. Dieser professionelle Anspruch zeigt sich auch bei der Ausgestaltung der Trading Kosten. Interactive Brokers setzt für Privatanleger auf eine kostenfreie Eröffnung des Handelskontos. Bei den Ordergebühren müssen Sie sich intensiv mit dem Preisverzeichnis beschäftigen – speziell im Hinblick auf die unterschiedlichen Modelle der Interactive Brokers Gebühren.
Interactive Brokers erlaubt privaten Anlegern die Eröffnung des Depots und dessen Verwaltung kostenfrei – also ohne eine monatliche Gebühr zu verlangen. Von diesem Angebot profitieren aber nicht alle Anleger. Einige der Kontomodelle sind mit einer monatlichen Gebühr verknüpft.
Seitens Interactive Brokers fallen für verschiedene Serviceleistungen bei Interactive Brokers Gebühren an. Deren genaue Höhe ist dem Preisverzeichnis zu entnehmen.
Wahrscheinlich haben Sie als Anleger die Schließung telefonisch veranlasst. Seitens Interactive Brokers wird hierfür eine Gebühr von 30 Euro veranschlagt.
Grundsätzlich ist in Steuerfragen der individuelle Sachverhalt zu prüfen. Da Interactive Brokers Steuern in den USA abführt und seit Einführung der Abgeltungssteuer auch in Deutschland besondere Regeln gelten, kann ein Steuerabzug von Handelsgebühren nicht pauschal entschieden werden.
Entscheidend für die Bewertung sind Rahmenbedingungen wie die Größe der einzelnen Trades und wie häufig gehandelt wird. Pauschal ist das Provisionsmodell im Vergleich zum Festpreis weder besser noch schlechter.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.