

Interactive Brokers ist ein zuverlässiger Broker mit Sitz in den USA. Als Anleger können Sie sich daher nicht darauf verlassen, dass Interactive Brokers Steuern an das deutsche Finanzamt abführt.
Heißt im Klartext: Anleger machen bei Interactive Brokers Erfahrungen mit den Unterschieden im Steuerrecht zwischen den USA und Deutschland.
Grundsätzlich übernimmt Interactive Brokers bei Steuern keine Beratung. Anleger, die mit den unterschiedlichen Regelungen bisher keine Erfahrung haben, finden beim Broker trotzdem grundlegende Informationen. In Deutschland ist für die Besteuerung von Kapitalerträgen das Einkommensteuergesetz in § 43 ff. EStG zuständig. Kapitalerträge in den USA werden anders besteuert.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine steuerliche Beratung dar. Zudem übernehmen wir keine Garantie für die Richtigkeit der hier gegebenen Aussagen. Gesetzliche Regelungen können sich ändern. Für individuelle Fragen zur Steuererklärung wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater.
Wer sich als Anleger für den Broker entscheidet, kann mit dem Interactive Brokers Demokonto risikoarm traden – und muss natürlich noch keine Steuern zahlen. Aber: Sobald das Handelskonto eingerichtet wird, muss das IRS-Formular Typ W-8 ausgefüllt werden. Diese sind sowohl für das Jahr gültig, in dem sie angelegt werden, und die folgenden drei Kalenderjahre.
Füllen Sie das Formular bei Interactive Brokers aus, lässt der Broker Sie erstmal in Ruhe. Wichtig: Läuft die 3-Jahres-Frist aus, haben Sie vier Wochen, um Interactive Brokers für die Steuern ein neues W8-Formular auszufüllen. Im Vergleich Interactive Brokers vs. Scalable Capital wirkt dieser Schritt schon mal komplexer als beim deutschen Broker. Wozu dieser Aufwand? Das W8-Formular dient der Bestimmung des Quellensteuerabzuges.
Anleger, die über den Broker aus den USA traden, müssen über Interactive Brokers Steuern zahlen. Das US-Steuerrecht sieht auf Dividendenzahlungen auf Aktien und Ausgleichszahlungen eine Quellensteuer in Höhe von 30 Prozent vor. Diese ist damit höher als der pauschale Steuerabzug über die deutsche Abgeltungssteuer.
Wie Broker mit Sitz in Deutschland, kann Interactive Brokers im Forex Broker Test mit Anbieter auf Zypern nicht mithalten. Hier sind Kapitalerträge deutlich privilegiert. Sofern es sich bei Kapitalerträgen um Ausschüttungen aus börsennotierten Partnerschaftsgesellschaften handelt, ist der Steuersatz noch höher.
Über Steuerabkommen lassen sich Anleger in den USA bei Interactive Brokers gezahlte Steuern anrechnen. Für Deutschland werden dieser Anrechnung allerdings Grenzen gesetzt, es ist eine Anrechnung von 15 Prozent möglich. Was darüber hinausgeht, können sich Anleger aber von den US-Steuerbehörden erstatten lassen.
Da auf die Kapitalerträge bei Interactive Brokers Steuern in Form der US-Quellensteuer erhoben werden, stellt sich auch die Frage nach der Steuererklärung. Hier hilft der Broker mit einigen Infos weiter. Anleger, die ihren Wohnsitz nicht in den USA haben, füllen laut Interactive Brokers als Steuererklärung das Formular 1042-S aus. Hier werden unter anderem Zinserträge, Dividenden oder Ausgleichszahlungen erfasst. Hierfür ist es wichtig, die Codes für verschiedene Steuersachverhalte zu kennen. So codiert die Ziffer 29 Zinsen auf Guthabenbeträge. Hinter 06 stehen Dividenden, die von US-Unternehmen an den Anleger gezahlt wurden.
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Haben Sie sich dazu entschieden, bei Interactive Brokers ein Depot einzurichten. Das breite Portfolio an Handelsinstrumenten ist sicher nur ein Grund. Trader sehen in den Interactive Brokers Gebühren einen weiteren Anreiz, sich intensiv mit dem Angebot zu befassen. Wer das Depot eröffnet, muss auch an Steuern denken. Interactive Brokers sitzt in den USA. Hier wird eine Quellensteuer vergleichbar mit der Abgeltungssteuer erhoben – die mit 30 Prozent aber höher ausfällt.
Entscheidend sind die nationalen Steuergesetze. Deutschland und die USA arbeiten mit Quellensteuern, die direkt beim Zufluss der Erträge einbehalten werden. Andere Steuergesetze kennen diesen Steuerabzug nicht.
Nein, die Möglichkeit besteht nicht. Der Freistellungsauftrag ist ein Konstrukt des deutschen Steuerrechts, welcher auf dem Sparer-Pauschbetrag basiert.
Der Broker stellt einen Dividendenbericht zur Verfügung. Dieser fasst alle relevanten Dividenden und Ausgleichszahlungen zusammen. Zudem gibt es einen Jahreskonto-Auszug. Dieser ist nicht mit dem deutschen Jahressteuerbericht zu verwechseln.
Das deutsche Steuerrecht sieht eine Verrechnung vor. Allerdings dürfen nicht pauschal alle Kapitalanlegen miteinander verrechnet werden.
Dahinter verbergen sich Trades, die auch als Scheintransaktionen bekannt sind. Anleger verkaufen Wertpapiere mit Verlust und kaufen diese anschließend nach kurzer Zeit wieder zurück. Für diese werden Steuerabzüge im US-Steuerrecht allerdings zurückgestellt.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.