

Ein wichtiger Aspekt bei einem Online-Broker ist, ob Auszahlungen zuverlässig vorgenommen werden. In diesem Artikel beleuchten wir, wie bei JustTRADE eine Auszahlung beantragt werden kann, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und ob Gebühren anfallen.
Zudem gehen wir auf mögliche Stolpersteine und Probleme ein, die während des Auszahlprozess entstehen könnten.
Bei JustTRADE erfolgen Auszahlungen vom Verrechnungskonto des Depots auf das hinterlegte Referenzkonto des Kunden. Das Verrechnungskonto dient als Zwischenkonto für Ein- und Auszahlungen sowie für die Abwicklung von Wertpapiergeschäften.
Es ist dagegen nicht möglich, sich bei JustTRADE Geld auf ein anderes Konto auszahlen zu lassen, welches nicht das Referenzkonto ist. Dies dient zur Sicherheit für den Anleger.
Außerdem müssen Kunden, bevor sie bei JustTRADE eine Auszahlung veranlassen, die Verifizierung vollständig abgeschlossen haben. Gleiches gilt natürlich auch dann, wenn Anleger einen JustTRADE Depotübertrag hin zu einem anderen Broker tätigen möchten.
Der Auszahlungsprozess bei JustTRADE gestaltet sich wie folgt:
Wie hier ersichtlich ist, ist es recht unkompliziert, bei JustTRADE eine Auszahlung zu veranlassen. Dennoch kann es bei Anlegern in einem bestimmten Fall zur Verunsicherung kommen. Der nächste Abschnitt geht genauer darauf ein.
Ein Problem, auf welches möglicherweise Einsteiger stoßen, ist folgendes: Anleger verkaufen Wertpapiere und möchten umgehend nun eine Auszahlung beim Broker veranlassen. Allerdings ist dies nicht möglich, und der Kunde denkt jetzt, dass JustTRADE die Auszahlung abgelehnt hat.
Dabei berücksichtigen Einsteiger häufig nicht, dass ein Wertpapierverkauf zwar sofort ausgeführt werden kann und dementsprechend auch nicht mehr im Portfolio ersichtlich ist. Allerdings existieren allgemeine Bankarbeitszeiten und -prozesse, auch bei Wertpapiertransaktionen.
Wie bei anderen Finanzinstituten in Deutschland gilt die Frist von T+2 Bankarbeitstagen für die valutarische Buchung von Wertpapierorders. Dies bedeutet:

▶️ Alle Konditionen auf einen Blick
Es kann sein, dass bei JustTRADE Gebühren für die Wertpapierorder anfallen, insbesondere im Aktien- und ETF-Handel. Aber für eine Auszahlung berechnet JustTRADE keine Gebühren.
Das bedeutet, dass nicht nur Einzahlungen, sondern auch Auszahlungen bei JustTRADE ohne Gebühren möglich sind.
Es gibt für eine JustTRADE Auszahlung keinen Mindestbetrag. Anleger können demnach jeden Betrag auszahlen lassen. Kunden sollten jedoch beachten, wie wir bereits beschrieben haben, dass eine Wertpapierorder erst nach zwei weiteren Bankarbeitstagen verarbeitet ist und das Geld erst dann zur Auszahlung zur Verfügung steht.
Anleger können beim Broker ausschließlich per Banküberweisung ein- und auszahlen. Es ist demnach nicht möglich, bei JustTRADE eine Auszahlung per PayPal zu tätigen.
Wie lange dauert die Auszahlung bei JustTRADE? Im Schnitt dauert eine Auszahlung 2 bis 3 Werktage, bis das Geld beim Kunden auf dem Girokonto angekommen ist.
Da die Sutor Bank, bei dem die Kundengelder verwahrt werden, bislang nicht am SEPA-Echtzeitüberweisungssystem angekoppelt ist, sind keine Echtzeitüberweisungen möglich. Eine Anbindung ist allerdings geplant.
Wir haben bei einer JustTRADE Auszahlung die Erfahrung gemacht, dass dies reibungslos verläuft. Probleme gab es bei uns bislang nicht. In seltenen Fällen könnte es zu Verzögerungen bei der Buchung von Verkaufserlösen kommen.
Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie technische Probleme oder Verzögerungen bei der Abwicklung durch Dritte. Diese können den Auszahlungsprozess beeinträchtigen oder verzögern.
Bei Problemen oder Fragen bezüglich Auszahlungen steht der Kundensupport von JustTRADE zur Verfügung. Allerdings gibt es Erfahrungen von Kunden, die Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit dem Support erlebt haben, insbesondere was die Reaktionszeit der Mitarbeiter betrifft.
Bei einem realisierten Gewinn oder bei Ausschüttungen von Dividenden führt JustTRADE Steuern automatisch ab. Anleger können jedoch einen Freistellungsauftrag einrichten, um den jährlichen Sparerpauschbetrag zu nutzen. In dem Fall können Gewinne und Dividenden oder Zinsen bis zur Höhe des hinterlegten Freistellungsauftrags steuerfrei bleiben.
Dies alles geschieht vor der Auszahlung, sodass der ausgezahlte Betrag bereits versteuert ist. Dementsprechend müssen bei einer Auszahlung keine steuerlichen Aspekte berücksichtigt werden.
JustTRADE legt großen Wert auf die Sicherheit der Kundengelder und Transaktionen:
Die Auszahlung bei JustTRADE folgt den branchenüblichen Standards und profitiert von der kostengünstigen Struktur des Brokers. Die Zusammenarbeit mit der etablierten Sutor Bank und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen gewährleisten die Sicherheit der Kundengelder.
Trotz einiger Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Kundenkommunikation, bietet JustTRADE einen effizienten und transparenten Auszahlungsprozess.
Auszahlungen kommen bei JustTRADE ohne Gebühren aus und es existiert kein Mindestauszahlbetrag. Anleger können sich daher jederzeit bei JustTRADE Geld auszahlen lassen.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.