

Kraken betreut mehrere Millionen Anlegerkonten weltweit und ist damit eine der wichtigen Krypto-Plattformen. Wie teuer das Trading ist, wird im Test darüber entscheiden, welche Bewertung die Krypto-Börse erhält. Angesichts der Erfahrung, die Kraken hat, dürfen Anleger eine transparente Kostenstruktur erwarten.
Die Plattform aus den USA hat inzwischen eine BaFin-Lizenz und setzt auf ein volumenbasiertes Gebührenmodell. Dieser Ansatz ist bei verschiedenen Brokern und Börsen im Kryptosegment verbreitet. Wichtig wird, ob sowohl Gelegenheitstrader als auch Vieltrader von den Kraken Gebühren angesprochen werden. Und ob sich der Anbieter auch gegen die Konditionen einer Coinbase Auszahlung durchsetzen kann.
Während die Kontoeröffnung und Führung des Handelskontos kostenfrei erfolgt, richten sich die Trading-Gebühren nach dem Maker-Taker-Modell, das Anleger bevorzugt, die ihre Positionen im Orderbuch nicht sofort glattstellen lassen. Dank der Kooperation mit DLT Finance kann der Anbieter Kraken für deutsche Kunden zudem hohe Sicherheitsstandards gewährleisten – ohne zusätzliche Gebühren zu erheben.

▶️ Auch die Ein- und Auszahlungen sind bei Kraken kostenlos
Wer sich für Kraken als Plattform interessiert, wird bei der Kontoeröffnung mit keinen Gebühren belastet – auch nicht für die Verwaltung seines Handelskontos. Eine Erfahrung, die wir nicht nur bei Kraken mit den Gebühren machen, viele Wettbewerber haben sich für eine ähnliche Entgeltstruktur entschieden. Versteckte Kosten für die Kontoführung sind nicht zu erkennen – weder im Bereich der Leistungen für Einsteiger noch bei den professionellen Features. Kraken arbeitet an dieser Stelle überzeugend transparent (und erhebt auch für das Zurverfügungstellen moderner Ident-Verfahren keine Gebühr).
Zusätzlich fällt in den Recherchen zur Gebührenstruktur bei Kraken auf, dass auch bei längerer Inaktivität keine „Strafgebühren“ anfallen. Dies ist besonders wichtig für Anleger mit einem langfristigen Ansatz, die nicht jeden Tag traden. Wer Positionen über längere Zeit halten will, sieht hierin wahrscheinlich einen interessanten Ansatz, der zusätzlich für Flexibilität sorgt.
Das Herzstück der Krypto-Plattform ist immer noch das Trading. Kraken verfolgt im Hinblick auf die Gebühren einen sehr klar nachvollziehbaren Ansatz: Die Basis ist das Maker-Taker-Modell, das sich am 30-Tage-Handelsvolumen orientiert. Die Gebühr für Maker-Orders liegt bei 0,25 Prozent und für Taker-Orders bei 0,40 Prozent in der unteren Handelsklasse. Diese Gebühren gelten für Trader mit einem Handelsvolumen unter 10.000 USD in den vergangenen 30 Tagen.
Ab 10.000 USD beginnen die Kosten bei Kraken für den Handel zu sinken. Je höher das Handelsvolumen wird, desto stärker der „Rabatt“. Ab 10 Millionen USD beläuft sich der Maker-Gebührensatz auf 0 Prozent. Für einige Spot-Paare räumt die Plattform (quasi als kleiner Kraken Bonus) für Maker zudem einen Preisnachlass ein, der im untersten Level bei 0,02 Prozent liegt.

☑️ Bei Kraken fallen volumenbasierte Trading Kosten an
Sowohl im Hinblick auf die Trading-Gebühren als auch für die Transaktionskosten bei einer Übertragung von Guthaben aus dem Bankkonto oder einer selbstverwalteten Wallet geht Kraken sehr transparent mit den Kosten um. Im Rahmen der Bewertung erleben wir keine Überraschungen, alle Informationen werden direkt auf der Website oder über das Hilfe-Center zur Verfügung gestellt.
Damit macht die Plattform Kraken deutlich, dass sie auf Transparenz setzt und versteckte Gebühren in jedem Fall vermeiden will. Dazu gehört auch die Tatsache, dass Inaktivitätsgebühren wegfallen und Anleger hier keine Überraschungen erleben. Übrigens: Die Gebühren unterscheiden sich nicht zwischen der Kraken App und dem Tradingdesk für den Desktop. Auf beiden Plattformen werden die gleichen Entgelte abgerechnet.
Kraken liefert einen überzeugenden Auftritt ab, wenn es um die Gebühren geht. Die Struktur ist insgesamt transparent und kann mit der Konkurrenz am Krypto-Markt ohne Probleme mithalten. Anleger erleben hier einen Anbieter, der auf eine kostenfreie Kontoführung (ohne Kontoführungsgebühr), kostenfreie Banküberweisungen und PayPal-Einzahlungen setzt sowie das volumenbasierte Trading-Modell transparent darstellt. Damit kann Kraken vermeiden, dass sich überraschte und frustrierte Anleger zu Kraken Alternativen – etwa wegen niedriger Bitstamp Gebühren – hinwenden.

💡 Kraken liefert alle Gebühren und Kosten transparent/ Shutterstock/ YURII MASLAK
Die aktuelle Gebührenstufe und das entsprechende 30-Tage-Handelsvolumen können Anleger jederzeit in den Kontoeinstellungen einsehen. Die Einstufung wird täglich gegen 01:00 Uhr UTC neu berechnet, sodass Volumenerhöhungen schnell zu niedrigeren Gebühren führen. Auf der anderen Seite macht sich eine längere Inaktivität natürlich ebenfalls bemerkbar.
Ja, Kraken unterscheidet zwischen verschiedenen Asset-Kategorien. Während der Standard für die meisten Major-Coins wie Bitcoin und Ethereum gilt, gibt es bei einigen Krypto-Paaren Sonderkonditionen. Aber auch Stablecoin-Paare und Derivate haben ihre eigenen Gebührensätze.
Kraken akzeptiert bei Anlegern aus Deutschland nur zwei Zahlungsoptionen – die Überweisung oder die Einzahlung mit PayPal. Eine Möglichkeit zur Kreditkartenzahlung ist in der Übersicht verfügbarer Zahlungsmethoden nicht vorgesehen.
Grundsätzlich sind in diesem Zusammenhang vom jeweiligen Netzwerk abhängige Gebühren zu zahlen, die auch noch variieren. Aus diesem Grund ist es schwierig, die Gebühren pauschal für eine Übertragung von Kraken in eine externe Coinbase Wallet zu greifen.
Für das Staking verschiedener Kryptowährungen erhebt Kraken Servicegebühren, die vom Ertrag abgezogen werden. Die genaue Höhe der Gebühren variiert je nach Kryptowährung und wird in der Staking-Übersicht ausgewiesen.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.