

Anleger, die über Kraken in den Kryptomarkt investieren, müssen sich auch mit der Verwahrung ihrer Coins beschäftigen. Es geht hier darum, die erworbenen Assets so zu lagern, dass ein Hack oder andere Angriffe kaum Aussicht auf Erfolg haben. Die Krypto-Plattform ist in diesem Zusammenhang eine Besonderheit, da das Angebot für deutsche Anleger in Kooperation mit DLT auf die Beine gestellt wird.
Das Ergebnis ist Kraken powered by DLT Finance. Durch die Kooperation entsteht eine interessante Verwahrlösung, die nicht nur den hohen Ansprüchen der BaFin als Regulierungsbehörde gerecht wird, sondern auch hohe Sicherheitsstandards erfüllt. Das Konzept setzt auf die Verwahrung in einer Custodial-Wallet-Lösung, wodurch sich das Risiko bei Kraken steuern lässt.
Anleger handeln in Deutschland über Kraken nicht direkt bei der US-amerikanischen Mutter der Krypto-Börse, sondern über DLT Finance GmbH. Der Finanzdienstleister hat in der Vergangenheit mit verschiedenen Krypto-Plattformen eine Zusammenarbeit gestartet, bringt also mehr als genug Erfahrung mit.
Dieses Zusammenwirken hat auch Auswirkungen auf die Verwahrung der Kryptowährungen innerhalb der Kraken Wallet. DLT Finance übernimmt als lizenzierter Custodian die treuhänderische Aufbewahrung der digitalen Assets und unterliegt dabei strengen Regulierungsstandards (die von der BaFin überwacht werden).
Das Verwahrmodell basiert letztlich auf einem mehrstufigen Sicherheitssystem. Dabei wird der überwiegende Teil der Kryptowährungen in Cold-Storage-Systemen aufbewahrt. Diese haben die Eigenschaft einer vollständigen Abtrennung vom Internet, es wird eine Offline-Verwahrung realisiert. Damit minimiert sich das Risiko von erfolgreichen Angriffen. Für den täglichen Handel und die nötige Liquidität, um Transaktionen auszuführen, hält die Plattform einen kleineren Anteil der Coins in Hot-Wallets vor.

☑️ Die Kraken Wallet basiert auf einem mehrstufigem Sicherheitssystem
Ein weiterer wichtiger Ansatz ist die Trennung von Kundengeldern und Unternehmensvermögen. Die Assets werden hier als Sondervermögen behandelt und sind im Insolvenzfall des Anbieters geschützt. Dieses Konstrukt bietet Anlegern noch mehr zusätzliche Sicherheit, die über die Standards vieler internationaler Krypto-Börsen hinausgeht.
Die Verwahrung erfolgt automatisch nach dem Kauf von Kryptowährungen über die Plattform. Anleger müssen sich nicht um die technischen Details der Aufbewahrung kümmern oder eine eigene Wallet-Software installieren. Trotzdem behalten sie die volle Kontrolle über ihre Assets, da sie durch die Custodial-Wallet nicht der Verfügungsberechtigung entzogen werden. Es kann jederzeit gehandelt oder auf externe Wallets ein Teil der Assets übertragen werden.
Kraken powered by DLT Finance nutzt nicht nur die Wallet-Lösung als Sicherheitselement, die Verwahrung ist in ein komplexes System eingebunden. Dieses Sicherheitskonzept bezieht zum Beispiel die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ein, um alle Konten vor einem unbefugten Zugriff zu schützen. Die 2FA-Technik kann über verschiedene Methoden realisiert werden. Typischerweise sind beispielsweise bei der mobilen App biometrische Daten im Einsatz.
Neben Maßnahmen, die einer umfassenden Zugriffskontrolle dienen, greift Kraken bei der Sicherheit – gerade im Hinblick auf die nicht in Cold Wallets verwahrten Assets – auf moderne Verschlüsselungstechnologien zurück. Deren Überwachung durch Sicherheitsaudits gewährleistet das Anpassen an neue Trends und Entwicklungen.
Ein besonderes Merkmal sind die Proof-of-Reserves-Berichte von Kraken. Damit will der Anbieter sicherstellen, dass Anleger genug Vertrauen in die finanzielle Leistungsfähigkeit haben. Die Proof-of-Reserves-Berichte weisen nach, dass Kraken über ausreichende Mittel verfügt, um alle Kundeneinlagen zu decken. Kraken veröffentlicht diese (nach einer Validierung von unabhängigen Wirtschaftsprüfern) immer vierteljährlich. Innerhalb der Audits räumt die Plattform Anleger sogar Möglichkeiten ein, das Vorhandensein der eigenen Assets zu verifizieren.

▶️ Die Proof-of-Reserves-Berichte sind weitere Sicherheitsmerkmale von Kraken
Für mehr Sicherheit in der Kraken Wallet können Anleger verschiedene Schutzmaßnahmen ergreifen, wie die Verwendung starker Passwörter und diese regelmäßig zu ändern. Darüber hinaus ist auf technische Lösungen zu achten, die Phishing-Versuche erkennen oder bei anderen Angriffsszenarien Alarm schlagen. Gerade die Zwei-Faktor-Authentifizierung auf allen sensiblen Geräten ist ein wichtiger Punkt – damit private Schlüssel oder Seed-Phrasen nicht in falsche Hände geraten. Letztlich ist jede technische Sicherung nur so gut, wie das schwächste Glied, was meistens der Mensch ist (und was auch beim Coinbase Hebel gilt, wenn sich Anleger überschätzen).
Kraken hat sich durch die Kooperation mit DLT Finance nicht nur die Chance gesichert, als international etablierte Plattform in den deutschen Kryptomarkt einzusteigen. Die Zusammenarbeit bedeutet auch eine starke Aufwertung der Sicherheit in Bezug auf die Kraken Wallet. Anleger nutzen eine Custodial-Lösung, die von der BaFin überwacht wird und damit sehr hohen Anforderungen genügen kann. Kraken powered by DLT Finance kann so Lösungen anbieten, die für Vertrauen in die Sicherheitsstandards – gerade durch das Cold-Wallet-Verfahren – sorgen. Wer sein Bitvavo Konto löschen will, kann zu einem Anbieter mit hohen Standards umziehen.

💡 Kraken kooperiert mit DLT Finance
Die Custodial-Verwahrung bei Kraken powered by DLT Finance erfolgt kostenfrei. Es werden keine monatlichen Verwaltungsgebühren oder versteckte Kosten für die Aufbewahrung erhoben. Gebühren entstehen lediglich bei Übertragungen auf externe Wallets durch die anfallenden Netzwerkgebühren. Damit hat die Depotführung wie bei Bitvavo auf Steuern keinen Einfluss.
Nein, die Verwahrung bei DLT Finance ist an das bestehende Handelskonto gekoppelt. Bei einer Kontolöschung sind alle Kryptowährungen vorher auf externe Wallets übertragen oder die Salden durch den Verkauf glattzustellen. Nach der Schließung ist kein Zugriff mehr auf die Custodial-Verwahrung möglich. Es empfiehlt sich daher, rechtzeitig vor einer geplanten Kündigung alle gewünschten Assets zu transferieren.
Bei Kraken hängt die Haftung vom Zeitpunkt des Verlustes ab. Solange sich die Coins noch in der Kraken-Verwahrung befinden, haftet die Verwahrstelle. Nach dem erfolgreichen Transfer auf eine externe Wallet liegt die Verantwortung beim Anleger.
Die über das Rewards-Programm erhaltenen Belohnungen unterliegen denselben Sicherheitsstandards wie alle anderen Krypto-Assets auf der Plattform. Hier übernimmt die DLT Custody GmbH die treuhänderische Aufbewahrung aller Assets in den Cold-Storage-Systemen.
Ja, über Kraken powered by DLT lassen sich auch Coins direkt in die Wallet einzahlen. Zu beachten ist hier, dass die richtige Adresse auszuwählen ist und die Wallet nur so lange verfügbar ist, wie das Konto nicht gekündigt wird.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.