

Die aktuelle Palantir-Prognose beschäftigt zahlreiche Anleger, denn die Aktie von Palantir Technologies (ISIN: US69608A1088) zählt weiterhin zu den am meisten diskutierten Werten im Technologiesektor. Nach einer außergewöhnlich starken Kursrallye im August, getragen von blendenden Quartalszahlen, befindet sich das Papier in einer Konsolidierungsphase.
Wenn Sie sich für die Palantir-Prognose für heute interessieren, blicken Sie auf eine Mischung aus operativer Stärke und wachsender Skepsis aufgrund der Bewertung. Auf der einen Seite liefert das Unternehmen beeindruckende Wachstumsraten im Regierungs- und im Kommerzgeschäft. Auf der anderen Seite mehren sich Warnungen vor einer überhitzten Bewertung im KI-Sektor, geäußert unter anderem von bekannten Investoren mit Short-Positionen.
Eine kurze Übersicht ordnet die Palantir-Prognose auf einen Blick ein, bevor die einzelnen Abschnitte tiefer in Zahlen und Chartmarken einsteigen. Der folgende Überblick fasst die wichtigsten Zeithorizonte zusammen.
Kurzfristige Prognose: Die Aktie bewegt sich in einer Konsolidierungsphase zwischen wichtigen Unterstützungs- und Widerstandszonen. Kurzfristige Kursschwankungen von mehreren Prozent pro Handelstag bleiben angesichts der hohen Volatilität wahrscheinlich, während neue Vertragsmeldungen für Impulse sorgen.
Mittelfristiger Ausblick: Analysten sehen weiteres Aufwärtspotenzial bei der Palantir-Aktie. Die Grundlage bildet die angehobene Jahresprognose des Unternehmens sowie die wachsende Nachfrage nach KI-Souveränitätslösungen. Gleichzeitig bleibt die hohe Bewertung ein Risikofaktor für Rückschläge.
Langfristiger Ausblick: Die Expansion in neue Branchen wie Finanzdienstleistungen sowie der Ausbau internationaler Regierungsaufträge sprechen für ein strukturelles Wachstum. Die sogenannte Bewertungsprämie muss sich aber über mehrere Jahre durch entsprechende Gewinnsteigerungen rechtfertigen.
Stand der letzten Aktualisierung: 18.09.2026
Das durchschnittliche Palantir-Kursziel der Analysten lag in den vergangenen Tagen bei rund 200 US-Dollar, wobei die Spanne von 120 bis 260 US-Dollar reicht und die Unsicherheit über das weitere Wachstumstempo widerspiegelt. Wenn Sie die Palantir-Prognosen aktuell verfolgen, sollten Sie diese Bandbreite als Hinweis auf die hohe Uneinigkeit unter Analysten verstehen.

Die aktuelle Palantir Prognose sieht weiter positiv aus (Foto: Shutterstock/ Samuel Boivin)
Wenn Sie die Palantir-Aktie intraday handeln möchten, benötigen Sie eine Palantir-Prognose für heute, denn kurzfristig bestimmen Chartsignale und aktuelle Nachrichten das Geschehen. Die aktuelle Palantir-Prognose fällt neutral bis leicht angespannt aus, solange die Aktie unterhalb der Widerstandszone um 178 bis 180 US-Dollar verharrt.
Bei einer Palantir-Prognose für heute gilt zudem, dass sich kurzfristige Handelsentscheidungen stärker an der Tagesspanne als an mittelfristigen Kurszielen orientieren sollten. Der Grund ist, dass einzelne Handelstage bei Palantir Schwankungen von mehreren Prozent aufweisen können.
Die aktuelle Tendenz bei Palantir lässt sich am ehesten als neutral bis etwas angespannt beschreiben. Die Aktie markierte Anfang September mit rund 182,50 US-Dollar ein mehrwöchiges Hoch und fiel anschließend auf ein Niveau um 166 US-Dollar zurück. Auslöser für den Rücksetzer waren unter anderem Berichte über umfangreiche Insiderverkäufe von Führungskräften sowie eine öffentlich gewordene Short-Position des Investors Michael Burry, der vor einer möglichen Überbewertung im KI-Sektor warnte.
Bis Mitte September erholte sich der Kurs wieder in Richtung 170 bis 175 US-Dollar, was für eine gewisse Stabilisierung spricht. Diese Palantir-Analyse der vergangenen Handelstage zeigt eine Konsolidierung auf hohem Niveau, jedoch keinen klaren Trendbruch. Für die aktuelle Palantir-Prognose bedeutet diese Situation, dass kurzfristige Ausschläge in beide Richtungen möglich bleiben, auch wenn der übergeordnete Trend intakt ist.
Für ein bullisches Szenario sprechen mehrere aktuelle Faktoren. Die im August deutlich angehobene Jahresprognose auf 8,150 bis 8,158 Milliarden US-Dollar Umsatz signalisiert anhaltend hohes Wachstumstempo. Neue Aufträge wie der 127-Millionen-Dollar-Vertrag des US-Heeres für TITAN-Systeme festigen zudem die Position im Verteidigungsgeschäft.
Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über den Palantir-Widerstand bei 178 bis 180 US-Dollar unter hohem Handelsvolumen, öffnet dies den Weg in Richtung 190 US-Dollar und der psychologisch wichtigen Marke von 200 US-Dollar. In den kommenden Wochen erscheint bei einem bullischen Szenario ein Kursbereich zwischen etwa 180 und 195 US-Dollar realistisch, sofern positive Nachrichten zu neuen Großkunden oder Kurszielanhebungen der Analysten hinzukommen.
Für den kurzfristigen Palantir-Ausblick bedeutet dies, dass ein Anstieg über die Widerstandszone die nächsthöheren Palantir-Kursziele einzelner Analysten, etwa die von D.A. Davidson und Bank of America genannten Marken um 250 bis 255 US-Dollar, wieder stärker in den Fokus rücken würde. In dem Fall könnten Sie die Aktien mit guten Aussichten über Ihren Aktienbroker kaufen.
Ein neutrales Szenario setzt voraus, dass sich mehrere Rahmenbedingungen in den nächsten Wochen stabil halten.
Erfüllen sich diese Voraussetzungen, bewegt sich Palantir voraussichtlich in einer Handelsspanne von etwa 160 bis 180 US-Dollar, ohne eindeutigen Ausbruch nach oben oder unten. Diese Spanne entspricht in etwa dem Bereich, in dem sich die Aktie bereits seit Anfang September aufhält und würde eine Fortsetzung der aktuellen Konsolidierung bedeuten.
Für ein bärisches Szenario sprechen die anhaltenden Insiderverkäufe von CEO Alexander Karp und weiteren Führungskräften, die in den vergangenen Wochen Aktienpakete im Wert von mehreren Zig-Millionen US-Dollar veräußerten. Hinzu kommt die öffentlich geäußerte Skepsis prominenter Investoren wie Michael Burry, der eine Blase im KI-Sektor für möglich hält und entsprechende Short-Positionen unter anderem in Palantir hält.
Sollte der Kurs unter die Palantir-Unterstützung bei 162 bis 163 US-Dollar fallen, droht ein Rücksetzer in Richtung der nächsten Auffangzone um 152 US-Dollar. Auslöser für ein solches Szenario könnten enttäuschende Auftragsmeldungen oder eine breitere Korrektur im KI-Sektor sein. Ein solcher Rückgang würde auch die Palantir-Prognose für morgen kurzfristig belasten und die Diskussion um den Palantir-Ausblick für die kommenden Wochen neu entfachen.
Auch für die aktuelle Palantir-Prognose zählen mehrere Kursmarken zu den wichtigsten Bezugspunkten. Nach oben begrenzt die Zone zwischen 178 und 180,46 US-Dollar den Kurs, gefolgt vom jüngsten Zwischenhoch bei 182,53 US-Dollar und der psychologischen Marke von 200 US-Dollar. Diese Kurse markieren den relevanten Palantir-Widerstand für die kommenden Wochen.
Nach unten bildet die Zone um 168 bis 170 US-Dollar die erste Unterstützung, gefolgt vom 23,6-Prozent-Fibonacci-Niveau bei rund 163 US-Dollar. Darunter gilt die Region um 152 US-Dollar sowie das 50-Prozent-Fibonacci-Niveau bei etwa 143 US-Dollar als wichtige Palantir-Unterstützung.
Diese Marken orientieren sich an der Kursbewegung der vergangenen Wochen und dienen als Referenzpunkte für kurzfristige Handelsentscheidungen. Der Palantir-Widerstand bei 178 bis 180 US-Dollar und die Palantir-Unterstützung bei 168 bis 170 US-Dollar bilden dabei die Referenzpunkte für die Palantir-Prognose dieser Woche.

Bei dem Handel der Palantir Aktie sollte man wichtige Kursmarken beachten (Foto: Shutterstock/ Frame Stock Footage)
Für die Palantir-Prognose rücken mehrere Ereignisse in den Vordergrund, die den Kurs in die eine oder andere Richtung bewegen können. Wenn Sie die Aktie innerhalb der nächsten ein bis zwei Tage handeln möchten, benötigen Sie eine Palantir-Prognose für morgen, während bei einem mittelfristigen Investment weiter blickende Analysen wichtig sind. Eine Prognose für den morgigen Tag ergibt nur dann Sinn, wenn Sie tatsächlich sehr kurzfristig handeln möchten, denn dann spielen fundamentale Daten kaum eine Rolle und die Charttechnik rückt in den Vordergrund.
Für die Palantir-Prognose der kommenden Wochen ist zunächst entscheidend, ob die Aktie die Unterstützungszone um 168 bis 170 US-Dollar behauptet. Gelingt dies, erscheint ein erneuter Test der Widerstandszone bei 178 bis 180 US-Dollar realistisch, verbunden mit einem möglichen Kursbereich zwischen 172 und 182 US-Dollar. Sollte die Aktie hingegen unter die Marke von 163 US-Dollar fallen, deutet dies auf eine Fortsetzung des Rücksetzers hin, mit einem realistischen Kursbereich zwischen 152 und 163 US-Dollar.
Auf der Nachrichtenseite bleiben neue Vertragsmeldungen der wichtigste Impulsgeber. Weitere Rüstungs- oder KI-Souveränitätsaufträge, ähnlich dem jüngsten TITAN-Auftrag des US-Heeres, dürften positiv aufgenommen werden und könnten kurzfristig Kursgewinne von mehreren Prozent auslösen. Umgekehrt könnten neue Meldungen über Insiderverkäufe oder zusätzliche Short-Positionen prominenter Investoren die Stimmung erneut belasten und zu Kursabschlägen führen.
Auch allgemeine Marktbewegungen bei KI-Werten wie Nvidia oder CoreWeave dürften sich auf Palantir übertragen, da die Aktie eng mit dem breiteren Technologiesektor korreliert. Insgesamt spricht die Kombination aus starken operativen Zahlen und einer noch nicht abgeschlossenen Bewertungsdiskussion für eine volatile, aber grundsätzlich in der Richtung offenen Handelswochen.
Die technische Analyse liefert wichtige Zusatzinformationen, weil sie kurzfristige Kursbewegungen unabhängig von fundamentalen Nachrichten abbildet. Gerade bei einer volatilen Aktie wie Palantir helfen Chartmuster, Trendlinien und Indikatoren Ihnen dabei, mögliche Wendepunkte frühzeitig zu erkennen.
Der übergeordnete Trend bei Palantir bleibt seit dem Kursschub im August intakt, auch wenn sich die Dynamik zuletzt abgeschwächt hat. Nach dem Zwischenhoch bei 182,53 US-Dollar in der ersten Septemberwoche fiel die Aktie auf rund 166 US-Dollar zurück, bevor sie sich in den folgenden Handelstagen stabilisierte. Mitte September notierte Palantir zwischen 169 und 176 US-Dollar und damit spürbar über dem kurzfristigen Tief.
Das Chartbild zeigt eine Seitwärtsbewegung innerhalb eines mittelfristig weiterhin aufwärtsgerichteten Trendkanals, wobei die Aktie oberhalb ihres gleitenden 50-Tage-Durchschnitts verläuft. Diese Konstellation deutet auf eine Verschnaufpause nach der starken Rally hin, jedoch nicht auf einen Trendbruch. Erst ein nachhaltiger Fall unter die Zone um 162 bis 163 US-Dollar würde diese Einschätzung infrage stellen.
Die aktuellen Unterstützungen und Widerstände bei Palantir orientieren sich an den jüngsten Kursbewegungen und wichtigen Fibonacci-Niveaus. Die erste Unterstützung liegt bei 168 bis 170 US-Dollar, da dieser Bereich in der jüngeren Vergangenheit mehrfach als Auffanglinie diente. Darunter markiert das 23,6-Prozent-Fibonacci-Retracement bei rund 163 US-Dollar eine wichtigere Haltelinie, deren Bruch einen Rücksetzer in Richtung 152 US-Dollar auslösen könnte.
Nach oben bildet die Zone zwischen 178 und 180,46 US-Dollar den ersten relevanten Widerstand, weil die Aktie diesen Bereich in der ersten Septemberwoche bereits mehrfach getestet hat, ohne ihn nachhaltig zu überwinden. Ein Ausbruch über diese Marke ebnet den Weg zum jüngsten Zwischenhoch bei 182,53 US-Dollar und anschließend zur runden Marke von 200 US-Dollar. Diese Level dienen Anlegern als Orientierung für Einstiegs- und Ausstiegspunkte.

Eine technische Analyse ist für den Handel mit Palantir wichtig (Foto: Shutterstock/ Pickadook)
Das Betrachten von Indikatoren ist wichtig, weil einzelne Kennzahlen wie gleitende Durchschnitte oder Oszillatoren die Stimmung im Markt objektiver abbilden als reine Kursbewegungen. In Kombination liefern sie ein klareres Bild darüber, wie sich die Palantir-Aktie in den kommenden Wochen entwickeln könnte.
Der gleitende Durchschnitt zeigt, dass Palantir weiterhin oberhalb der kurzfristigen 20-Tage-Linie sowie der langfristigen 200-Tage-Linie notiert, was für eine intakte Aufwärtstendenz spricht. Kurzfristig könnte sich diese Linie in den kommenden Handelstagen dem aktuellen Kurs annähern, was auf eine nachlassende Dynamik hindeutet.
Der RSI bewegte sich während der August-Rally zeitweise deutlich über 70 und signalisierte damit eine überkaufte Situation. Nach dem Rücksetzer auf rund 166 US-Dollar hat sich der Indikator normalisiert und pendelt aktuell in einem neutraleren Bereich. Das eröffnet kurzfristig weiteren Spielraum nach oben, ohne unmittelbar auf eine Trendwende hinzudeuten.
Der MACD zeigte im August ein klares Kaufsignal und bleibt trotz der jüngsten Konsolidierung im positiven Bereich. Ein Abflachen der Signallinie in den kommenden Wochen würde auf eine Seitwärtsphase hindeuten, während ein erneutes Auseinanderlaufen der Linien nach oben ein frisches Kaufsignal liefern könnte.
Die Entwicklung der Palantir-Aktie wird aktuell von mehreren Faktoren gleichzeitig beeinflusst. Ein Blick auf die wichtigsten Einflüsse hilft dabei, die aktuelle Bewegung besser einzuordnen.
Palantir erhielt zuletzt einen Produktionsauftrag des US-Heeres über 127 Millionen US-Dollar für TITAN-Systeme, der Teil eines größeren Pakets von 192 Millionen US-Dollar gemeinsam mit Anduril Industries war. Solche Aufträge wirken sich positiv aus, da sie die stabile Position im Verteidigungssegment untermauern und wiederkehrende Umsätze sichern.
CEO Alexander Karp sowie weitere Führungskräfte veräußerten in den vergangenen Wochen Aktienpakete im Wert von mehreren Zig-Millionen US-Dollar, größtenteils im Rahmen automatisierter Handelspläne zur Begleichung von Steuerverbindlichkeiten. Dieser Faktor wirkt kurzfristig eher negativ auf die Stimmung, da Marktbeobachter solche Häufungen oft als Zeichen für Gewinnmitnahmen des Managements werten.
Mit einem Forward-KGV im dreistelligen Bereich zählt Palantir zu den am höchsten bewerteten Technologiewerten überhaupt. Prominente Investoren wie Michael Burry äußerten öffentlich Zweifel an der Nachhaltigkeit der KI-Bewertungen und halten entsprechende Short-Positionen. Dieser Faktor belastet die kurzfristige Stimmung, da er die Risikobereitschaft potenzieller Käufer verringert.
Ein geplanter Softwarevertrag mit dem britischen National Energy System Operator im Volumen von umgerechnet rund 28,4 Millionen US-Dollar zeigt, dass Palantir seine internationale Präsenz außerhalb der USA ausbaut. Auch wenn die geplante Vergabe ohne Ausschreibung für Kritik sorgt, wirkt der zugrunde liegende Auftragszufluss grundsätzlich positiv auf die langfristigen Wachstumsaussichten.
Mit der Verpflichtung von Peter Zaffino, dem ehemaligen Chef des Versicherungskonzerns AIG, als künftigem globalen Leiter für das Finanzdienstleistungsgeschäft ab Januar 2027 signalisiert Palantir Ambitionen in einem bislang wenig beachteten Segment. Dieser Faktor wirkt eher neutral bis leicht positiv, da sich der tatsächliche Effekt erst nach dem Amtsantritt zeigt und aktuell noch keine belastbaren Umsatzzahlen vorliegen.
In der Summe zeigt sich ein Bild aus starken operativen Kurstreibern auf der einen und wachsender Bewertungsskepsis auf der anderen Seite. Entscheidend dürfte sein, ob das Unternehmen sein Wachstumstempo aus dem zweiten Quartal 2026 in den kommenden Berichten bestätigen kann.

Viele Faktoren beeinflussen die Palantir-Prognose (Foto: Shutterstock/ Below the Sky)
Der mittelfristige Palantir-Ausblick für die kommenden drei bis zwölf Monate hängt stark davon ab, ob Palantir sein aktuelles Wachstumstempo halten kann. Die Marktstruktur zeigt ein Unternehmen, das sowohl im US-Regierungsgeschäft als auch im internationalen Kommerzsegment deutlich zulegt, während die Bewertung gleichzeitig zu den höchsten im gesamten Technologiesektor zählt. Folgende Chancen stehen mehrere Risiken für den Palantir-Ausblick gegenüber.
In den kommenden sechs bis zwölf Monaten erscheint ein Palantir-Ausblick zwischen fortgesetztem Wachstum und erhöhter Kursvolatilität am wahrscheinlichsten. Bestätigt das Unternehmen seine Entwicklung in den nächsten Quartalsberichten, dürfte das Ziel der Analysten von rund 190 bis 200 US-Dollar als realistische Spanne bestehen bleiben.
Enttäuschen die Zahlen hingegen oder verschärft sich die Bewertungsdebatte, ist ein Rücksetzer in Richtung der mittelfristigen Unterstützungszone um 143 bis 152 US-Dollar nicht auszuschließen. Unsere Palantir-Prognose berücksichtigt sowohl die genannten Wachstumschancen als auch die strukturellen Risiken zu gleichen Teilen.
Anleger, die von der weiteren Entwicklung der Palantir-Aktie profitieren möchten, können auf verschiedene Anlageprodukte zurückgreifen, die sich in Risiko, Struktur und Handelbarkeit deutlich unterscheiden. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die gängigsten Möglichkeiten.
Differenzkontrakte ermöglichen den gehebelten Handel auf die Kursentwicklung von Palantir, ohne dass Anleger die Aktie tatsächlich besitzen. Sie eignen sich besonders für kurzfristig orientierte Trader, die von Tagesbewegungen profitieren möchten, bergen wegen der Hebelwirkung jedoch ein erhöhtes Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Kaufen und verkaufen können Sie die Differenzkontrakte über einen CFD-Broker.
ETFs (Exchange Traded Funds) bieten eine indirekte Möglichkeit, an der Palantir-Aktie zu partizipieren, etwa über Technologie- oder KI-Themenfonds, in denen Palantir als eine von mehreren Positionen enthalten ist. Diese Variante eignet sich für Anleger, die das Risiko einzelner Aktien streuen und langfristig am KI-Trend teilhaben möchten, ohne direkt auf einen einzelnen Wert zu setzen.
Zertifikate erlauben eine flexible Abbildung unterschiedlicher Marktszenarien, etwa über Bonus-, Discount- oder Hebelzertifikate auf die Palantir-Aktie. Sie ermöglichen es, auch in Seitwärtsphasen oder bei fallenden Kursen Renditechancen zu erzielen, unterliegen jedoch dem Emittentenrisiko und einer oft komplexeren Preisbildung als bei direkten Aktienkäufen.
Futures bieten institutionellen und erfahrenen Anlegern die Möglichkeit, standardisierte Terminkontrakte auf die Palantir-Aktie zu handeln. Sie eignen sich vor allem für die Absicherung bestehender Positionen oder für spekulative Strategien mit klar definiertem Zeithorizont, erfordern jedoch fundierte Kenntnisse im Umgang mit Margin-Anforderungen.
Optionen geben Ihnen als Inhaber das Recht, Aktien wie die von Palantir zu einem festgelegten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Flexibilität macht Optionen zu einem vielseitigen Instrument sowohl für Absicherungsstrategien als auch für gezielte Spekulation auf steigende oder fallende Kurse, wobei die Prämienzahlung als maximales Verlustrisiko beim Käufer begrenzt bleibt.
Welches Produkt sich eignet, hängt von Ihrem Anlagehorizont, Ihrer Risikobereitschaft und auch Ihren jeweils vorhandenen Erfahrungen ab. Während CFDs und Optionen eher für kurzfristig orientierte, erfahrene Trader geeignet sind, bieten ETFs und langfristig gehaltene Aktienpositionen eine risikoärmere Möglichkeit, an der Kursentwicklung teilzuhaben. Unabhängig vom gewählten Produkt bleibt die zugrunde liegende Palantir-Prognose der wichtigste Ausgangspunkt jeder Handelsentscheidung.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Palantir Kursentwicklung zu Handeln (Foto: Shutterstock/ slyellow)
Eine fundierte Palantir-Prognose stützt sich auf drei Säulen. Zunächst gibt es die fundamentale Analyse der Geschäftszahlen wie Umsatzwachstum und Margen. Ebenso genutzt wird die technische Analyse von Chartmustern, gleitenden Durchschnitten und Indikatoren wie RSI oder MACD. Hinzu kommt die Einschätzung externer Faktoren wie Regierungsaufträge, Wettbewerbsdynamik und allgemeine Marktstimmung im Technologiesektor. Erst das Zusammenspiel dieser drei Werkzeuge ergibt ein gutes Bild der möglichen Kursentwicklung.
Kursprognosen, auch eine detaillierte Palantir-Analyse, bieten stets nur Wahrscheinlichkeiten und keine Gewissheiten, da unvorhersehbare Ereignisse wie überraschende Vertragskündigungen oder makroökonomische Schocks die Erwartungen jederzeit durchkreuzen können. Anleger sollten Prognosen deshalb als Orientierungshilfe und nicht als verlässliche Vorhersage verstehen und stets eigene Risikomanagement-Strategien anwenden.
Die Bewertung gehört zu den zentralen Einflussfaktoren, da Palantir mit einem im Branchenvergleich sehr hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis gehandelt wird. Eine hohe Bewertung bedeutet, dass bereits viel Wachstum im Aktienkurs eingepreist ist, wodurch die Palantir-Aktie empfindlicher auf enttäuschende Nachrichten reagieren kann als ein niedriger bewertetes Unternehmen.
Das Regierungsgeschäft bildet historisch einen wesentlichen Teil des Umsatzes, wobei Palantir in den vergangenen Quartalen sein Wachstum zunehmend auch über das US-Kommerzgeschäft und internationale Kunden diversifiziert hat. Dennoch bleiben politische Entscheidungen über Verteidigungshaushalte ein relevanter Einflussfaktor für die künftige Geschäftsentwicklung.
Insiderverkäufe werden von Marktbeobachtern häufig als Stimmungsindikator gewertet, auch wenn viele Transaktionen im Rahmen automatisierter Handelspläne zur Steuerabführung erfolgen und nicht zwangsläufig eine negative Einschätzung der künftigen Entwicklung widerspiegeln. Häufen sich solche Verkäufe über mehrere Monate und über mehrere Führungskräfte hinweg, kann dies dennoch belastend auf die Kursentwicklung wirken.
Aufgrund der hohen Bewertung, der ausgeprägten Kursschwankungen und der Abhängigkeit von einzelnen Großaufträgen eignet sich Palantir eher für risikobereite Anleger mit einem längeren Anlagehorizont als für konservative, sicherheitsorientierte Portfolios. Eine Beimischung im Rahmen einer breit diversifizierten Strategie kann das Einzeltitelrisiko begrenzen.

Zum Anbieter
*
Zum Anbieter
*


Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.