

Die aktuelle Bitcoin-Prognose beschäftigt Anleger und Trader besonders intensiv, denn die größte Kryptowährung der Welt befindet sich weiterhin in einer Phase der Richtungssuche. Nach dem stärksten Börsenmonat des laufenden Jahres kämpft der Kurs an einer wichtigen Marke, ohne sie bislang nachhaltig zu überwinden. Wer sich für die Bitcoin-Prognose interessiert, sollte deshalb sowohl die kurzfristige Charttechnik als auch die fundamentalen Faktoren im Blick behalten.
Die Zuflüsse in börsengehandelte Fonds bleiben hoch, gleichzeitig sorgen die anstehende Fed-Sitzung, neue Inflationsdaten und eine wichtige Abstimmung im US-Senat zur Regulierung für Nervosität an den Märkten. Ein Bitcoin-Ausblick hängt deshalb maßgeblich davon ab, wie sich diese Ereignisse in den kommenden Tagen und Wochen entwickeln werden.
Bevor wir ins Detail gehen, geben wir Ihnen eine Übersicht zur Bitcoin-Prognose mit den wichtigsten Eckdaten auf einen Blick.
Der Bitcoin bewegt sich derzeit in einer Spanne von rund 77.000 bis knapp 81.000 US-Dollar und notiert damit weiterhin deutlich unter dem Allzeithoch von 126.199 US-Dollar aus dem Oktober 2025. Nach einem außergewöhnlich starken August, dem bislang besten Monat des Jahres mit einem Plus von rund 24 Prozent, konsolidiert der Kurs unterhalb der psychologisch wichtigen 80.000-Dollar-Marke.
In dieser Phase zeigte sich der Bitcoin in einem gemischten Trendbild. Institutionelle Zuflüsse in US-Spot-ETFs signalisierten eine stabile Nachfrage, während Sicherheitsvorfälle bei Hardware-Wallets und regulatorische Unsicherheit rund um den CLARITY Act für kurzfristige Konsolidierung sorgten.
Der Gesamttrend bleibt beim Bitcoin intakt, solange die Zone um 70.000 US-Dollar als Unterstützung verteidigt wird. Das Chartbild verbesserte sich in der jüngeren Vergangenheit spürbar, auch wenn kurzfristige Rücksetzer aufgrund einer zwischenzeitlich überkauften Lage jederzeit möglich blieben.
Stand der letzten Aktualisierung: 04.09.2026

Die Bitcoin Prognose für verschiedene Zeitspannen fällt sehr unterschiedlich aus (Foto: Shutterstock/ Sodel Vladyslav)
Wenn Sie den Bitcoin intraday handeln möchten, benötigen Sie Prognosen für heute, während bei einem längeren Horizont eher Wochen- oder Monats-Prognosen von Vorteil sind. Die Bitcoin-Prognose für die kommenden Tage und Wochen fällt vorsichtig positiv aus: Solange die Marke bei rund 77.165 US-Dollar hält, überwiegen leicht die Chancen auf eine Stabilisierung.
Die aktuelle Tendenz beim Bitcoin lässt sich am ehesten als neutral bis leicht bullisch einordnen. In den letzten Handelstagen pendelte der Kurs zwischen rund 77.150 und 78.800 US-Dollar und versuchte mehrfach, sich von den Tiefs der Vorwoche zu lösen. Käufer verteidigten dabei konsequent die Unterstützung, ohne jedoch bereits einen klaren Ausbruch nach oben zu erzwingen.
Gleichzeitig fällt auf, dass die Verkaufsbereitschaft an den Tiefs abnimmt, während Käufer bei Rücksetzern zunehmend aktiv werden. Diese gemischte Lage aus vorsichtiger Stabilisierung und fehlender Bestätigung nach oben rechtfertigt aktuell die Einordnung als neutrale bis vorsichtig positive Tendenz, ohne dass bereits von einem gesicherten Aufwärtstrend gesprochen werden kann.
Für steigende Kurse sprechen aktuell vor allem die anhaltend hohen Zuflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs, die zuletzt innerhalb weniger Handelstage rund 1,9 Milliarden US-Dollar erreichten, sowie eine insgesamt positive Nachrichtenlage rund um die Kryptowährung. Charttechnisch wäre ein nachhaltiger Ausbruch über die Bitcoin-Widerstand-Zone bei 78.340 US-Dollar das erste wichtige Signal, gefolgt von der Übergangszone bei 78.800 bis 79.000 US-Dollar.
Gelingt zusätzlich die Rückeroberung des Bereichs zwischen 79.730 und 79.920 US-Dollar, würde sich die Marktstimmung vermutlich spürbar verbessern. In diesem Szenario erscheint in den kommenden Tagen und Wochen ein Anstieg in Richtung 80.280 bis 81.000 US-Dollar realistisch. Ein nachhaltiger Sprung über die psychologische 80.000er-Marke dürfte als klares Signal gewertet werden, den Bitcoin zu kaufen.
Ein neutrales Szenario beim Bitcoin ist in diesen Tagen wahrscheinlich, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt bleiben:
Unter diesen Bedingungen dürfte sich der Bitcoin in einer Handelsspanne von etwa 75.000 bis 80.000 US-Dollar seitwärts bewegen, ohne dass es zu größeren, richtungsweisenden Ausschlägen kommt.
Zu den aktuellen Risiken für eine positive Bitcoin-Prognose zählt in erster Linie ein enttäuschender Ausgang der Fed-Sitzung Mitte September, sollte die Notenbank angesichts hartnäckiger Inflationsdaten restriktiver auftreten als vom Markt erwartet.
Auch ein Scheitern der Verfahrensabstimmung zum CLARITY Act, dessen Erfolgswahrscheinlichkeit an Prognosemärkten zuletzt von über 80 auf einen niedrigen zweistelligen Prozentwert gefallen ist, könnte kurzfristig belasten. Als vorsichtiges Bitcoin-Kursziel für ein solches bärisches Szenario gilt in den kommenden Tagen eher der Bereich um 74.000 bis 75.000 US-Dollar.
Aktuelle Chartzonen zeigen folgendes Bild: Die Bitcoin-Unterstützung bei 77.165 US-Dollar gilt als kritische Verteidigungslinie der Käufer, da unterhalb dieser Marke die jüngste Stabilisierung als gescheitert gelten würde. Darunter folgen 75.000 bis 76.000 US-Dollar als nächste Auffangzone sowie 72.000 bis 73.000 US-Dollar als nächster Support, bevor die psychologisch bedeutsame Marke von 70.000 US-Dollar als übergeordnete Absicherung greift.
Auf der Oberseite bildet die Bitcoin-Widerstand-Zone zwischen 78.800 und 79.920 US-Dollar die erste Hürde, gefolgt von der runden 80.000-Dollar-Marke. Darüber liegen weitere Widerstände bei 81.000 sowie im Bereich zwischen 81.374 und 83.000 US-Dollar, die den Weg zu den Jahreshochs versperren.
Wenn Sie heute eine Bitcoin-Prognose für den untertägigen Handel über einen Bitcoin-Broker suchen, orientieren Sie sich exakt an diesen kurzfristigen Marken. Das Gleiche trifft zu, wenn Sie für morgen eine Bitcoin-Prognose aufstellen möchten oder sich mit den Aussichten für die kommende Woche beschäftigen.

Bei dem Handel mit dem BTC sollte man wichtige Kursmarken beachten (Foto: Shutterstock/ Sodel Vladyslav)
Wenn Sie den Bitcoin innerhalb der nächsten Tage handeln möchten, benötigen Sie zum Beispiel Prognosen für morgen, aber nicht, wenn Sie mittelfristig planen. Eine Prognose des Bitcoin für den morgigen Tag ergibt also nur dann Sinn, wenn Sie den Coin auch kurzfristig handeln möchten. Dann spielen fundamentale Daten fast keine Rolle, sondern Sie müssen sich vor allem auf die Charttechnik stützen.
Bei der Bitcoin-Prognose für die kommende Woche rückt der makroökonomische Kalender stärker in den Vordergrund. Es stehen mehrere Termine an, die den Bitcoin-Ausblick spürbar beeinflussen können. Den Auftakt macht am Mittwoch der Beginn des erweiterten Anleihe-Rückkaufprogramms des US-Finanzministeriums, bei dem die maximalen Rückkäufe bestimmter länger laufender Staatsanleihen von 2 auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar je Operation steigen sollen.
Die technische Analyse ist für die Bitcoin-Prognose wichtig, weil sich Marktteilnehmer an denselben Chartmarken orientieren und dadurch selbstverstärkende Kauf- oder Verkaufssignale entstehen. Wenn Sie Trend, Kursmarken und Indikatoren kennen, können Sie Kursbewegungen besser einordnen als jemand, der sich ausschließlich auf Nachrichten verlässt.
In den letzten Handelstagen zeigte der Bitcoin ein Bild zwischen vorsichtiger Erholung und anhaltender Unsicherheit. Nach einem Rücksetzer, bei dem der Kurs bis auf die Marke von 77.165 US-Dollar zurückfiel, gelang mehrfach eine Stabilisierung im Bereich zwischen 77.500 und 78.800 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Zone bei 78.800 bis 79.000 US-Dollar blieb in diesem Zeitraum jedoch aus, sodass sich insgesamt ein leicht aufwärts geneigtes Handelsband herausbildete.
Der übergeordnete Trend seit dem Jahrestief bleibt aufwärtsgerichtet, wurde zuletzt aber von der scharfen Korrektur seit dem Allzeithoch bei 126.199 US-Dollar im Oktober 2025 deutlich gedämpft. Kurzfristig bleibt der Bitcoin damit in einer Übergangsphase, in der weder Käufer noch Verkäufer die Kontrolle eindeutig für sich beanspruchen können, auch wenn die zuletzt geringere Verkaufsbereitschaft an den Tiefs für eine leichte Stabilisierung spricht.
Die Marke bei 77.165 US-Dollar gilt als wichtigste kurzfristige Bitcoin-Unterstützung, weil Käufer sie in den vergangenen Handelstagen mehrfach erfolgreich verteidigt haben und ein Bruch dieses Niveaus die jüngste Stabilisierung entwerten würde. Darunter folgt die Zone bei 75.000 bis 76.000 US-Dollar, die bereits während früherer Rücksetzer als Auffanglinie diente, sowie die psychologisch bedeutsame Marke von 70.000 US-Dollar als übergeordnete Absicherung.
Auf der Oberseite bildet der Bereich zwischen 78.800 und 79.920 US-Dollar den ersten relevanten Bitcoin-Widerstand, da dort in der Vergangenheit wiederholt Verkaufsdruck einsetzte. Die runde 80.000-Dollar-Marke wirkt zusätzlich als psychologische Hürde, während darüber die Zone zwischen 81.000 und 83.000 US-Dollar den Weg zu neuen kurzfristigen Hochs versperrt. Diese Marken bilden die Grundlage, an der sich Trader in den kommenden Handelstagen orientieren dürften.

Eine technische Analyse ist beim Bitcoin-Trading sehr wichtig (Foto: Shutterstock/ Barillo Images)
Das Betrachten von Indikatoren ist für die Prognose des Bitcoin wichtig, weil sie Trend, Momentum und Risiken der Überhitzung sichtbar machen, die sich aus dem reinen Kursverlauf nicht immer sofort erschließen. Aktuell lässt sich die Lage bei den wichtigsten Indikatoren wie folgt zusammenfassen:
Der Bitcoin notiert oberhalb seiner mittelfristigen gleitenden Durchschnitte, nachdem die kräftige Erholung im August für einen Wiederanstieg der kurzfristigen Durchschnittslinien gesorgt hat. Solange der Kurs oberhalb dieser Linien bleibt, spricht dies derzeit tendenziell für eine fortgesetzte, wenn auch flache Aufwärtsneigung.
Der Relative-Stärke-Index bewegt sich nach dem schnellen Anstieg der vergangenen Wochen im oberen neutralen Bereich und signalisiert damit eine gewisse kurzfristige Überhitzung. Für die kommende Woche bedeutet dies ein erhöhtes Risiko für zwischenzeitliche Gewinnmitnahmen, ohne dass bereits ein klares Verkaufssignal vorliegt.
Der MACD zeigt ein uneinheitliches Bild mit einem beginnenden, aber noch nicht bestätigten bullischen Signal. Erst ein klarer Anstieg der Signallinie oberhalb der Nulllinie würde ein verlässlicheres Kaufsignal liefern, weshalb der Indikator aktuell eher für Zurückhaltung spricht.
Für die Bitcoin-Prognose von heute liefert vor allem der RSI-Wert einen ersten Anhaltspunkt, während Moving Average und MACD eher für die mittelfristige Einordnung relevant sind.
Ein Blick auf die wichtigsten Einflussgrößen hilft dabei, die aktuelle Lage besser einzuordnen und die eigene Erwartung an die Bitcoin-Prognose realistisch einzuordnen.
Die Nachfrage nach US-Spot-Bitcoin-ETFs war in den vergangenen Wochen überwiegend positiv, mit mehrtägigen Serien von Zuflüssen und Wochenwerten von teils über einer Milliarde US-Dollar. Dieser Faktor wirkt sich aktuell tendenziell positiv aus, da er auf ein anhaltendes institutionelles Interesse hindeutet. Trotzdem zeigen einzelne Tage mit Abflüssen, dass die Serie jederzeit unterbrochen werden kann. Für den Bitcoin-Ausblick bleibt die Nachhaltigkeit dieser Zuflüsse deshalb ein zentraler Punkt.
Die anstehende Verfahrensabstimmung im US-Senat zum CLARITY Act sorgt derzeit für Unsicherheit. Da die Erfolgswahrscheinlichkeit zuletzt deutlich gesunken ist und mehrere Streitpunkte wie Stablecoin-Prämien und Ethikregeln für Amtsträger weiterhin ungelöst sind, wirkt dieser Faktor aktuell eher belastend bzw. neutral bis leicht negativ. Ein Scheitern würde die regulatorische Klarheit weiter verzögern und die Aufsicht vorerst bei den Behörden statt beim Gesetzgeber belassen.
Der Leitzins liegt weiterhin bei 3,50 bis 3,75 %, wobei einzelne Notenbankmitglieder zuletzt sogar für eine Anhebung statt für eine Senkung gestimmt haben, was auf eine gewisse Uneinigkeit im Gremium hindeutet. Dieses eher restriktive Umfeld wirkt kurzfristig neutral bis leicht negativ auf risikobehaftete Anlagen wie den Bitcoin, da es die Erwartungen an schnelle Zinssenkungen dämpft.
Das allgemeine Risiko an den globalen Aktienmärkten beeinflusst auch Bitcoin, da die Kryptowährung inzwischen stärker mit Technologie- und Wachstumswerten korreliert als in früheren Marktzyklen. Solange sich die Aktienmärkte stabil bis freundlich zeigen, wirkt sich dieser Faktor tendenziell positiv aus. Eine ausgeprägte Risikoaversion an den Börsen würde hingegen typischerweise auch beim Bitcoin schnell für Verkaufsdruck sorgen, selbst wenn die fundamentalen Bitcoin-spezifischen Faktoren unverändert bleiben.
Über die reinen ETF-Zuflüsse hinaus deutet auch die zunehmende Konzentration großer, regulierter Fondsanbieter wie BlackRock und Fidelity auf ein wachsendes institutionelles Interesse hin. Dieser Faktor wirkt sich aktuell positiv aus, weil er dafür spricht, dass die jüngste Rallye stärker von langfristig orientiertem Kapital getragen wird als von kurzfristiger Privatspekulation.
Insgesamt zeigt sich, dass die Bitcoin-Prognose aktuell von einem Nebeneinander positiver und belastender Faktoren geprägt ist. Für den Bitcoin-Ausblick der kommenden Wochen kommt es deshalb weniger auf einen einzelnen Punkt an als auf das Zusammenspiel aller genannten Einflussgrößen.

Verschiedene Faktoren beeinflussen den Kurs des Bitcoins (Foto: Shutterstock/ Andrey_Popov)
Der mittelfristige Ausblick für die kommenden sechs bis zwölf Monate bleibt von einer ungewöhnlich breiten Erwartungsspanne geprägt. Die Marktstruktur hat sich seit dem Allzeithoch bei 126.199 US-Dollar im Oktober 2025 spürbar verändert: Der anschließende Rückgang um rund 37 % hat einen Teil der kurzfristig orientierten Anleger aus dem Markt gedrängt, während institutionelle Investoren über ETFs kontinuierlich Kapital zuführen.
Diese Verschiebung hin zu einer stärker institutionell geprägten Anlegerstruktur ist eine der zentralen Veränderungen, die den weiteren Verlauf des Bitcoin-Ausblicks maßgeblich mitbestimmen dürfte. Die Marktkapitalisierung des Bitcoins bewegt sich derzeit im Bereich von rund 1,5 bis 1,6 Billionen US-Dollar, womit die Kryptowährung weiterhin klar die größte digitale Anlageklasse darstellt.
Anders als in früheren Marktzyklen, in denen vor allem Privatanleger die Kursbewegungen dominierten, verteilt sich das Handelsvolumen heute stärker auf regulierte Produkte, Unternehmens-Bilanzen und langfristig orientierte Fonds. Das macht die Kursbewegungen tendenziell etwas weniger sprunghaft, aber nicht grundsätzlich weniger volatil. Folgende Chancen und Risiken sind für den Bitcoin aktuell relevant:
Insgesamt erscheint für die kommenden Monate ein Bild wahrscheinlich, in dem sich Bitcoin weiterhin zwischen langfristig positiven Faktoren und kurzfristig immer wieder aufflammender Unsicherheit bewegt.
Ein realistisches Bitcoin-Kursziel für diesen Zeitraum liegt bei einer schrittweisen, aber unruhigen Erholung in Richtung der bisherigen Jahreshochs, sofern die regulatorischen und geldpolitischen Rahmenbedingungen nicht deutlich negativ überraschen. Demgegenüber bleibt ein Rückfall in Richtung der tieferen Unterstützungszonen bei negativen Überraschungen ebenso im Bereich des Möglichen.
Es gibt verschiedene Assetklassen, über die Anleger am Bitcoin-Kurs teilhaben können, ohne zwingend die Kryptowährung selbst auf einer Börse kaufen und eigenständig verwahren zu müssen. Die folgende Übersicht stellt die gängigsten davon kurz vor.
Contracts for Difference ermöglichen es Ihnen, auf steigende wie fallende Bitcoin-Kurse zu setzen, ohne dass Sie den Coin selbst besitzen müssen. Durch die Hebelwirkung können bereits kleine Kursbewegungen zu überproportionalen Gewinnen, aber ebenso zu überproportionalen Verlusten führen, weshalb CFDs vor allem für kurzfristig orientierte, erfahrene Trader geeignet sind. Wenn Sie kurzfristig auf den Bitcoin-Ausblick der kommenden Stunden oder Tage reagieren möchten, finden Sie in CFDs ein flexibles Instrument.
Börsengehandelte Fonds mit dem Bitcoin bilden die Kursentwicklung der Kryptowährung ab und lassen sich wie gewöhnliche Aktien über die Börse handeln. Sie eignen sich besonders für Anleger, die unkompliziert am Bitcoin-Ausblick teilhaben möchten, ohne sich um Wallets, private Schlüssel oder die technische Verwahrung kümmern zu müssen. In den USA sind das zum Beispiel auch Bitcoin-ETFs.
ETCs und ETNs sind für deutsche Anleger die wichtigste Alternative zum Bitcoin-ETF, die bisher in der EU nicht zugelassen sind. Solche Produkte werden wie Aktien an der Börse gehandelt und bilden die Bitcoin-Preisentwicklung ab.
Zertifikate von Banken bilden die Wertentwicklung des Bitcoins nach und existieren in unterschiedlichsten Ausgestaltungen, von einfachen Partizipations-Zertifikaten bis hin zu gehebelten Produkten mit Knock-out-Schwelle. Sie eröffnen flexible Möglichkeiten, tragen aber zusätzlich ein Emittentenrisiko, da es sich um Schuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten handelt.
Terminkontrakte verpflichten die Vertragsparteien, Bitcoin zu einem festgelegten Preis und Termin zu kaufen oder zu verkaufen. Futures werden vor allem von institutionellen Marktteilnehmern zur Absicherung sowie von erfahrenen, spekulativ orientierten Tradern genutzt und erfordern in der Regel eine Margin-Hinterlegung. Wenn Sie bereits kurzfristig auf Kursbewegungen reagieren möchten, können Sie Futures gezielt zur Absicherung oder zur gezielten Positionierung einsetzen.
Optionen geben dem Inhaber das Recht, Bitcoins zu einem festgelegten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen oder zu verkaufen. Sie eignen sich sowohl zur Absicherung bestehender Positionen als auch zur gezielten Spekulation auf bestimmte Kursszenarien, erfordern aufgrund ihrer Komplexität jedoch fundierte Kenntnisse.

Es gibt viele Möglichkeiten um von der Bitcoin Entwicklung zu profitieren (Foto: Shutterstock/ Just Life)
Eine seriöse Bitcoin-Prognose stützt sich in der Regel auf eine Kombination aus technischer Bitcoin Chartanalyse, fundamentalen Faktoren wie Zinsen, Regulierung und ETF-Zuflüssen sowie auf Indikatoren der Marktstimmung. Keine dieser Methoden liefert für sich genommen verlässliche Ergebnisse, weshalb eine fundierte Einschätzung immer mehrere Perspektiven kombiniert.
Kursprognosen sind grundsätzlich mit erheblicher Unsicherheit behaftet, da der Bitcoin zu den volatilsten gehandelten Anlageklassen zählt. Prognosen bieten eine Orientierung über wahrscheinliche Szenarien, sind aber keine Garantie für eine bestimmte Kursentwicklung und sollten stets kritisch hinterfragt werden.
Die technische Analyse betrachtet ausschließlich Kursverlauf, Volumen und Indikatoren, um wahrscheinliche künftige Bewegungen abzuleiten. Die fundamentale Analyse untersucht dagegen Rahmenbedingungen wie Zinspolitik, Regulierung, Netzwerkdaten und institutionelle Nachfrage, die den langfristigen Wert von Bitcoin beeinflussen können. Beide Sichtweisen schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich in der Praxis meist gegenseitig.
Unterstützungen und Widerstände markieren Kursbereiche, an denen in der Vergangenheit verstärkt gekauft oder verkauft wurde. Viele Marktteilnehmer orientieren sich an denselben Marken, wodurch sich dort häufig tatsächlich Kaufs- oder Verkaufsdruck konzentriert. Je mehr Marktteilnehmer eine bestimmte Marke beobachten, desto stärker kann sich dieser Effekt auswirken.
Verschiedene Anbieter nutzen unterschiedliche Modelle, Zeithorizonte und Datengrundlagen. Während manche Prognosen auf rein statistischen oder historischen Mustern basieren, beziehen andere fundamentale Entwicklungen oder Expertenmeinungen ein, was zu teils stark abweichenden Kurszielen führen kann. Zudem verwenden manche Anbieter sehr kurze, andere sehr lange Zeithorizonte, was die Vergleichbarkeit zusätzlich erschwert.
Da sich sowohl die Charttechnik als auch fundamentale Rahmenbedingungen wie Zinsentscheidungen oder Regulierung kurzfristig ändern können, empfiehlt es sich, die eigene Einschätzung regelmäßig zu überprüfen, insbesondere vor wichtigen Terminen wie Notenbanksitzungen oder Inflationsdaten.
Nein, eine einzelne Prognose sollte niemals die alleinige Grundlage für eine Investitionsentscheidung sein. Sinnvoller ist es, mehrere Quellen und Methoden zu vergleichen und die eigene Risikobereitschaft sowie den Anlagehorizont in die Entscheidung einzubeziehen. Ergänzend empfiehlt sich ein Blick auf das eigene Risikomanagement, etwa durch eine sinnvolle Positionsgröße und klar definierte Stop-Marken.
Die hohe Volatilität des Bitcoins bedeutet, dass sich Kurse innerhalb kurzer Zeit deutlich stärker bewegen können als bei klassischen Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen. Für Prognosen bedeutet dies größere Unsicherheiten und die Notwendigkeit, Szenarien statt einzelner Punktwerte zu betrachten.

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