

Der Nasdaq 100 beginnt die neue Woche mit Verlusten, nachdem er in der Vorwoche ein neues Rekordhoch erreicht hatte. Steigende Ölpreise und hohe Anleiherenditen verunsichern die Anleger und belasten den Markt.
Am Montag fällt der Index zeitweise um 0,9 Prozent auf etwa 30.680 Punkte. Die Vorwoche hatte er bei 30.960 Punkten beendet.
Zu den belastenden Faktoren zählt der Brent-Ölpreis, der erneut über 106 US-Dollar je Barrel gestiegen ist. Zudem bleibt unklar, ob Russland die von Präsident Trump verkündete Energie-Waffenruhe mit der Ukraine akzeptiert.
Im Wochenchart zeichnet sich ein ganz klar positives Chartbild. Ichimoku sowie 50-Tage-Linie und 200-Tage-Linie sind ganz klar bullish geprägt, der MACD stabilisiert sich.
Im Ichimoku notiert der Kurs deutlich oberhalb von Tenkan-sen und Kijun-sen, die beide parallel zueinander steigen. Die in die Zukunft projizierte Kumo wird nach vorne breiter und auch der Chikou Span liegt deutlich über dem Kurs von vor 26 Wochen.
Mit 30.960 Punkten schloss der Index die Woche deutlich über dem Tenkan-sen bei etwa 30.060 Punkten.

Wochenchart des Nasdaq100
Die Dynamik, die seit dem Frühsommer etwas nachgelassen hatte, stabilisiert sich inzwischen zunehmend, was sich am kleiner werdenden, aber noch negativen Histogramm des Wochen-MACD wunderbar ablesen lässt. Obwohl die MACD-Linie noch unter ihrer Signallinie notiert, ist der Abstand nur noch minimal. Der Ichimoku zeigt dennoch einen intakten Aufwärtstrend an.
Auch im Monatschart ist der langfristige Aufwärtstrend ungebrochen. Die aktuelle Monatskerze erreichte ein neues Rekordhoch bei rund 31.370 Punkten.
Stand der letzten Aktualisierung: 13.10.2026.
🟢 Gleitende Durchschnitte: Trendbestätigend – Der Nasdaq 100 notiert oberhalb seiner 50-Tage-Linie, sowie seiner 200-Tage-Linie im Tageschart, die kürzere Linie liegt deutlich über der längeren, beide steigen. Ein Death Cross ist nicht in Sicht.
🟠 RSI: Positiv, aber schwächer – Der Wochen-RSI liegt oberhalb der neutralen Marke von 50, aber unterhalb seiner geglätteten Signallinie und deutlich unter den Frühjahrshochs. Das positive Momentum hat spürbar nachgelassen.
🟠 MACD: Kein Warnsignal – Die MACD-Linie notiert im Wochenchart noch unterhalb der Signallinie, das negative Histogramm wird jedoch kleiner. Da der Index ein neues Rekordhoch markiert hat, der MACD aber deutlich unter seinem Hoch vom Frühsommer bleibt, besteht eine negative Divergenz. Beide Linien liegen weiterhin deutlich über der Nulllinie.
🟢 Ichimoku: Klar positives Trendbild – Der Index notiert deutlich oberhalb der Kumo-Wolke, der Tenkan-sen liegt über dem Kijun-sen, und auch die zukünftige Wolke steigt weiter an.
🟠 Kursverlauf: Rekordhoch mit zweitem Wochenschluss darüber – Nach einer mehrwöchigen Seitwärtsphase beendete der Index die Woche bei 30.960 Punkten oberhalb des alten Rekordhochs von 30.770 Punkten, nachdem er zuvor ein neues Rekordhoch bei etwa 31.370 Punkten markiert hatte.
Resümierend zeigt sich ein einheitliches Bild: Sowohl der Ichimoku, als auch die gleitenden Durchschnitte bestätigen den übergeordneten Aufwärtstrend; MACD, RSI und Kerzen messen dessen aktuelle Kraft, die deutlich nachlässt. Die Divergenz im MACD sollte zwar zur Aufmerksamkeit mahnen, aber keiner der betrachteten Indikatoren deutet auf eine Trendumkehr hin.
Zusammenfassend bestätigt sich ein einheitliches Bild: Sowohl der Ichimoku als auch die gleitenden Durchschnitte stützen den übergeordneten Aufwärtstrend. MACD, RSI und Kerzen analysieren die aktuelle Dynamik, die zuletzt nachgelassen hat. Die Divergenz im MACD sollte zwar zur Aufmerksamkeit mahnen, aber keiner der betrachteten Indikatoren deutet auf eine Trendumkehr hin.
Über die kurzfristige Konsolidierung hinaus bleibt der mittelfristige Ausblick für den Nasdaq 100 grundsätzlich bullish. Die Monatsstruktur mit ihren langfristig steigenden Hochs und Tiefs, die klar bullische Ichimoku-Lage und die intakte Reihenfolge der gleitenden Durchschnitte sprechen für einen fortbestehenden Aufwärtstrend. Gleichzeitig zeigen das bärische MACD-Cross und die angedeutete negative Divergenz, dass dem Trend zuletzt spürbar Dynamik gefehlt hat. Was sind die aktuellen Chancen und Risiken?
In der Gesamtbetrachtung bleibt der mittelfristige Nasdaq-100-Ausblick damit positiv, ohne dass sich daraus eine unmittelbare Fortsetzung der Rekordjagd ableiten ließe. Entscheidend wird sein, ob sich das MACD-Momentum stabilisiert und in welche Richtung der Index die Zone zwischen 29.200 und 30.000 Punkten verlässt.

Kurzfristig fällt die Nasdaq 100 Prognose neutral aus (Foto: Shutterstock/ Gorodenkoff)
Fundamental richtet sich die Aufmerksamkeit des Nasdaq 100 wie beim Rest des Marktes vor allem auf die steigenden US-Renditen. Zudem erwarten die Märkte mehrheitlich, dass die Fed die Leitzinsen bis Dezember ein weiteres Mal anhebt. Neue Hinweise dazu könnten die US-Inflationsdaten am Mittwoch und eine Rede von Notenbankchef Kevin Warsh am Donnerstag liefern.
Gute Konjunkturdaten verbessern zwar die Gewinnaussichten, verstärken aber auch die Sorgen vor Zinserhöhungen. Für hoch bewertete Wachstumsaktien ist das eine unangenehme Mischung: mehr wirtschaftliche Zuversicht, aber ein höherer Abzinsungsfaktor für künftige Gewinne.
Sollten die Renditen am Anleihemarkt weiter steigen und der Index unter seinem Rekordhoch bei rund 31.370 Punkten verharren, passt das zum schwächeren Chartmomentum. Fielen die Renditen jedoch, hätte der Ausbruch über 30.770 Punkte gute Chancen, nachhaltig zu sein.
Kurzfristig rücken die Quartalszahlen der US-Großbanken in den Mittelpunkt, die ab Dienstag veröffentlicht werden. Anleger wollen vor allem wissen, wie sich der Anstieg der Renditen auf Kreditvergabe, Übernahmegeschäft und Refinanzierung auswirkt. Aus dem Halbleitersektor kommt zum Wochenstart Gegenwind: Der Speicherchip-Hersteller Micron verliert rund 3,6 Prozent, nachdem ein chinesischer Konkurrent Fortschritte bei DRAM-Chips gemeldet hat.
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Der langfristige Trend ist weiterhin aufwärtsgerichtet. Monatschart, Ichimoku-Wolke sowie 50-Tage-Linie und 200-Tage-Linie lassen daran derzeit wenig Zweifel.
Trotzdem fehlt noch Momentum: Der MACD verläuft unter seiner Signallinie, der Wochenschluss liegt nur knapp über dem Rekordhoch.
Zwei Marken genügen für die weitere Einordnung. Oberhalb von 30.770 Punkten setzt sich die Aufwärtsphase fort, unter der 50-Tage-Linie bei rund 29.750 Punkten ist der Ausbruch gescheitert. Für langfristig orientierte Anleger heißt es nun Nerven zu bewahren und nicht in blinden Aktionismus zu verfallen.
Wer nach einer Nasdaq 100-Prognose für heute sucht, will meistens wissen, wie es in den nächsten Stunden weitergeht. Dafür ist dieser Text nicht gemacht, und das hat einen einfachen Grund: Die Analyse stützt sich auf den Wochen- und den Monatschart. Eine Wochenkerze bündelt fünf Handelstage zu einem einzigen Datenpunkt, eine Monatskerze einen kompletten Monat – was dazwischen an Bewegung stattfindet, geht in dieser Betrachtung unter.
Für die Trendeinordnung ist genau das hilfreich: Kurzfristiges Auf und Ab verschwindet, die größere Richtung tritt hervor. Für eine Prognose zum nächsten Handelstag taugt derselbe Chart dagegen nicht.
Kurzfristig orientierte Trader arbeiten deshalb auf anderen Zeitebenen, etwa dem Stunden- oder dem 15-Minuten-Chart. Dabei ändert sich auch, was überhaupt zählt: Konjunkturdaten, Zinsentscheidungen und Quartalszahlen wirken über Wochen und Monate, nicht innerhalb einzelner Handelsstunden.
Wie stark sich die Einschätzung je nach Zeitebene unterscheiden kann, zeigt der aktuelle Nasdaq 100: Auf Monatsbasis ist der langfristige Aufwärtstrend seit Jahren ungebrochen, auf Wochenbasis dagegen hält der Index seit mehreren Wochen inne und bewegt sich in einer breiten Spanne ohne klare Richtung. Beide Beobachtungen stimmen – sie beschreiben nur unterschiedliche Zeiträume.
Der Nasdaq 100 umfasst die 100 größten nicht-finanziellen Unternehmen aus dem breiter gefassten Nasdaq Composite und gilt als der meistbeachtete Gradmesser für den US-Technologiesektor. Wie der S&P 500 ist er ein marktkapitalisierungsgewichteter Index: Größere Unternehmen wirken sich stärker auf die Indexbewegung aus als kleinere.
Diese Gewichtung führt zu einer noch ausgeprägteren Konzentration als bei breiteren Indizes. Ein kleiner Kreis großer Technologiewerte wie Nvidia, Microsoft, Apple, Amazon und Meta vereint einen erheblichen Teil der gesamten Indexgewichtung auf sich. Geschäftszahlen oder Ankündigungen einzelner Schwergewichte können den Gesamtindex deshalb überproportional bewegen.
Finanzwerte wie Banken sind im Nasdaq 100 bewusst ausgeschlossen, wodurch der Index deutlich technologielastiger und zinssensitiver ausfällt als breiter gestreute Indizes wie der S&P 500 oder der Dow Jones.
Für die Einordnung im Depot heißt das:
Der Nasdaq 100 ist ein konzentrierter, stark technologielastiger Index und kein weltweit gestreutes Investment. Aufgrund der hohen Konzentration auf wenige Schwergewichte und der Zinssensitivität vieler Wachstumswerte kann er stärker schwanken als breiter gestreute Indizes. Er eignet sich als Baustein für den US-Technologiesektor, ersetzt aber keine Streuung über Regionen, Branchen und Anlageklassen.

Für den Handel mit dem Nasdaq 100 sollte man wichtige Indikatoren im Auge behalten (Foto Shutterstock Worawee Meepian)
Die Entwicklung und die Nasdaq 100-Prognose werden aktuell von mehreren, teils gegenläufigen Faktoren beeinflusst, die Anleger im Blick behalten sollten.
Diese Technologie-Schwergewichte machen einen erheblichen Teil der Indexgewichtung aus und können damit die Richtung des Nasdaq 100 maßgeblich beeinflussen. Besonders die Entwicklung von Cloud-Diensten, künstlicher Intelligenz, digitaler Werbung und Halbleitern spielt für die Umsatz- und Gewinnerwartungen dieser Unternehmen eine wichtige Rolle.
Aufgrund ihrer hohen Gewichtung können bereits die Geschäftszahlen oder Prognosen einzelner Konzerne deutliche Auswirkungen auf den Gesamtindex haben. Besonders aufmerksam verfolgen Anleger deshalb die Ergebnisse von Unternehmen wie [Nvidia](https://www.n-tv.de/broker-vergleich/aktuelles/big-tech-nach-der-rally/). Entscheidend ist dabei nicht nur das aktuelle Gewinnwachstum, sondern auch, ob die hohen Erwartungen an KI, Cloud-Infrastruktur und andere Wachstumsmärkte erfüllt werden können.
Viele der im Nasdaq 100 gelisteten Wachstumsunternehmen werden auf Basis von Gewinnen bewertet, die zu einem erheblichen Teil erst in der Zukunft erwartet werden. Steigen Zinsen oder Anleiherenditen, sinkt rechnerisch der heutige Wert dieser zukünftigen Gewinne. Dadurch können insbesondere hoch bewertete Technologie- und Wachstumsaktien unter Druck geraten.
Sinkende Zinserwartungen können entsprechend unterstützend wirken. Für die Nasdaq 100-Prognose ist deshalb nicht nur der aktuelle Leitzins der Federal Reserve entscheidend, sondern auch, welche zukünftige Zinsentwicklung die Finanzmärkte erwarten. Inflationsdaten, Konjunkturdaten und Aussagen von Fed-Mitgliedern können diese Erwartungen kurzfristig deutlich verändern.
Die Renditen von US-Staatsanleihen gehören zu den wichtigsten Einflussfaktoren für den Nasdaq 100. Steigende Renditen erhöhen den Bewertungsdruck auf Wachstumsaktien und machen festverzinsliche Anlagen gegenüber Aktien attraktiver. Sinkende Renditen können den Technologiesektor dagegen unterstützen.
Besonders aufmerksam beobachten Anleger die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen. Schnelle Veränderungen können erhebliche Umschichtungen an den Aktienmärkten auslösen. Neben den Erwartungen an Inflation und Geldpolitik spielen dabei auch die Entwicklung der US-Staatsverschuldung sowie Angebot und Nachfrage am amerikanischen Anleihemarkt eine Rolle.
Für den Nasdaq 100 ist deshalb weniger ein bestimmtes Renditeniveau dauerhaft entscheidend als die Richtung und Geschwindigkeit der Veränderung. Ein kräftiger Renditeanstieg kann insbesondere hoch bewertete Technologieaktien belasten, während eine nachhaltige Entspannung bei den Renditen die Voraussetzungen für steigende Kurse verbessern kann.
In der Gesamtbetrachtung bleiben die großen Technologieunternehmen sowie die Entwicklung im KI- und Halbleitersektor wichtige Wachstumstreiber für den Nasdaq 100. Gleichzeitig können hohe Bewertungen, steigende Anleiherenditen und veränderte Zinserwartungen für erheblichen Gegenwind sorgen. Das Zusammenspiel dieser Faktoren bestimmt wesentlich, ob sich der langfristige Aufwärtstrend fortsetzen kann oder zwischenzeitlich stärkere Konsolidierungen auftreten.
Wenn Sie am Nasdaq 100 partizipieren möchten, können Sie auf verschiedene Anlage- und Handelsprodukte zurückgreifen. Bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden, sollte der eigene Nasdaq 100-Ausblick sowie die persönliche Risikoneigung feststehen. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die gängigsten Möglichkeiten.
CFDs auf den Nasdaq 100 ermöglichen es Ihnen, mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz durch einen Hebel an Kursbewegungen des Index teilzuhaben. Sie können auf diese Weise sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Notierungen Gewinne erzielen, wenn Sie sich für die richtige Richtung entscheiden. Aufgrund der Hebelwirkung eignen sich CFDs vor allem für kurzfristig orientierte Trader, da Verluste ebenso wie Gewinne überproportional ausfallen können.
ETFs auf den Nasdaq 100 bilden die Wertentwicklung des Index 1:1 ab und eignen sich vor allem für Anleger, die langfristig und ohne Hebel investieren möchten. Sie lassen sich unkompliziert über die Börse handeln und bieten eine breite Streuung über die im Index enthaltenen Unternehmen. Selbst Sparpläne können Sie nutzen und so langfristig mit dem Nasdaq 100 Vermögen aufbauen.
Zertifikate auf den Nasdaq 100 bieten eine große Bandbreite an Ausgestaltungen, von klassischen Index-Zertifikaten ohne Hebel bis hin zu Knock-out-Produkten mit deutlich höherem Risiko. Sie sollten bei Zertifikaten stets die Konditionen des jeweiligen Emittenten sowie das Emittentenrisiko berücksichtigen, da Zertifikate rechtlich betrachtet Schuldverschreibungen sind. Auch für den Nasdaq 100 als Basis steht eine große Auswahl zur Verfügung.
Futures auf den Nasdaq 100 werden vor allem von institutionellen Marktteilnehmern sowie erfahrenen Privatanlegern zur Absicherung oder zur gehebelten Spekulation genutzt. Sie erfordern in der Regel einen größeren Kapitaleinsatz sowie Kenntnisse über Margin-Anforderungen und Kontraktgrößen. Für private Trader sind daher oft CFDs die einfachere und auch geeignetere Variante.
Optionen auf den Nasdaq 100 erlauben komplexere Strategien, etwa zur Absicherung bestehender Positionen oder zur gezielten Spekulation auf bestimmte Kursbereiche innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Aufgrund der Komplexität von Optionsstrategien empfiehlt sich dieses Instrument vor allem für Anleger und Trader mit entsprechender Vorerfahrung.
Welches der genannten Produkte im Einzelfall geeignet ist, hängt von Ihrem Anlagehorizont, Ihrer Risikobereitschaft sowie den vorhandenen Kenntnissen ab. Während ETFs eher für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet sind, richten sich CFDs, Futures und Optionen in erster Linie an Trader, die aktiv und kurzfristig handeln möchten.
Eine Nasdaq 100 Prognose stützt sich meistens auf eine Kombination aus technischer Chartanalyse, fundamentalen Faktoren wie Unternehmensgewinnen und Zinsentwicklung sowie dem übergeordneten makroökonomischen Umfeld. Keine dieser Methoden liefert für sich alleine eine relativ große „Gewissheit“, weshalb eine ganzheitliche Betrachtung sinnvoll ist.
Da der Nasdaq 100 nach Marktkapitalisierung gewichtet ist, dominieren wenige besonders große Technologiekonzerne die Indexentwicklung. Bewegungen bei diesen Schwergewichten wie Amazon oder Alphabet wirken sich überproportional stark auf den Gesamtindex aus.
Der Nasdaq 100 umfasst die 100 größten nicht-finanziellen Unternehmen aus dem breiter gefassten Nasdaq Composite. Finanzwerte wie Banken sind im Nasdaq 100 bewusst ausgeschlossen, wodurch der Index deutlich technologielastiger ausfällt als der Composite-Index.
Ein kurzfristiges Nasdaq 100-Kursziel basiert meistens auf charttechnischen Mustern sowie aktuellen Marktstimmungen und kann sich bei neuen Nachrichten schnell ändern. Kursziele eignen sich eher als grobe Orientierung und nicht als exakte Vorhersage.
Da viele Nasdaq-100-Unternehmen anhand künftiger Wachstumserwartungen bewertet werden, reagiert der Index besonders sensibel auf Veränderungen des Zinsniveaus. Steigende Zinsen führen tendenziell zu niedrigeren Bewertungen, während sinkende Zinsen in der Regel unterstützend wirken.
Ein Widerstand bezeichnet eine Kursmarke, an der in der Vergangenheit wiederholt Verkaufsdruck entstand. Eine Unterstützung hingegen markiert eine Zone im Chart, in der sich in der Vergangenheit häufiger Käufer positionierten. Beide Marken dienen als Orientierungspunkte, sind jedoch keine Garantie für eine Kursreaktion.
Wie häufig eine Nasdaq 100-Analyse überprüft werden sollte, hängt vom Anlagehorizont ab. Kurzfristig orientierte Trader sollten Kursentwicklung, Nachrichten und technische Signale regelmäßig beobachten. Für eine übergeordnete Markteinschätzung reichen häufig mehrere Aktualisierungen pro Woche, während langfristig orientierte Anleger vor allem auf größere Veränderungen bei Trend, Unternehmensgewinnen und Zinsumfeld achten sollten.
Aufgrund der hohen Konzentration auf den Technologiesektor kann der Nasdaq 100 stärker schwanken als breiter gestreute Indizes. Einsteiger sollten sich daher vorab mit den Grundlagen der Geldanlage sowie den Chancen und Risiken gehebelter Produkte wie CFDs auseinandersetzen, bevor sie aktiv handeln.


Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.