

LIQID ist ein innovatives WealthTech-Unternehmen, das sich auf alternative Anlagemöglichkeiten, insbesondere im Bereich Private Equity, spezialisiert hat. In diesem Artikel schauen wir uns detailliert an, wie hoch bei LIQID die Kosten und Gebühren sind.
Unsere Untersuchung umfasst die unterschiedlichen Gebührenkomponenten, einschließlich Verwaltungsgebühren, laufender Kosten und Gewinnbeteiligungen. Zudem vergleichen wir die Kostenstruktur dieser Produkte mit traditionellen Private-Equity-Fonds, um die Vor- und Nachteile für verschiedene Anlegergruppen herauszustellen.
Die Verwaltungsgebühren sind ein wesentlicher Bestandteil der Kostenstruktur von LIQID.
Die Verwaltungsgebühr beträgt 2,49 % p. a. des investierten Kapitals. Diese Gebühr deckt die Kosten für die Verwaltung des Fonds, die Auswahl und Überwachung der Investitionen sowie die Erbringung der Dienstleistungen für die Anleger ab.
Die Verwaltungsgebühr ist gestaffelt und richtet sich nach der Höhe der Zeichnungssumme:
Die Vermögensverwaltungsgebühr variiert je nach Anlagestil und Anlagesumme und liegt zwischen 0,20 % und 0,90 % p. a. Diese Pauschale deckt alle Service-, Kontoführungs- und Depotgebühren sowie Transaktionsgebühren ab.
Zu den laufenden Kosten gehören alle von LIQID berechneten Gebühren, die durch die Verwaltung des Fonds anfallen.
Die laufenden Kosten bei LIQID Private Equity NXT betragen etwa 0,33 % p. a. Diese Kosten umfassen Ausgaben für den Jahresabschluss, rechtliche Gebühren und andere operationale Aufwendungen.
Anleger, die in LIQID Private Equity PRO investieren, müssen mit laufenden Kosten für den Fondsbetrieb von etwa 0,20 % p. a. rechnen.
Und auch bei LIQID Wealth Management berechnet LIQID Gebühren zwischen 0,10 % und 0,30 % p. a., die als Produktkosten gelten.

▶️ Zu den attraktiven LIQID Kosten bietet die Vermögensverwaltung eine gute Rendite
Die Gewinnbeteiligung ist ein typisches Merkmal von Private Equity-Fonds. Bei LIQID Private Equity NXT gibt es eine Gewinnbeteiligung 12,5 % des erzielten Gewinns.
Wichtig: Diese fällt erst an, nachdem eine Vorzugsrendite von 8 % p. a. erreicht wurde. Dies stellt sicher, dass Anleger zunächst eine Mindestverzinsung erhalten, bevor die Gewinnbeteiligung für LIQID anfällt.
Bei LIQID Private Equity PRO und im Wealth Management gibt es keine Gewinnbeteiligung.
LIQID erhebt keine Gebühren für eine Auszahlung oder Einzahlung. Bei den beiden Produkten LIQID Private Equity NXT und PRO müssen Anleger jedoch einkalkulieren, dass sie nicht jederzeit ein- und auszahlen können.
Anleger, die in LIQID Private Equity PRO investieren, zahlen eine Initialgebühr von 1,00 % der Zeichnungssumme, wenn Anleger beim Fondsbeitritt kein LIQID-Wealth-Portfolio besitzen. Für Anleger, die ihre Kapitalabrufe über ein LIQID-Wealth-Portfolio bedienen, entfällt diese Gebühr.
Im Vergleich zu traditionellen Private-Equity-Fonds bietet LIQID eine wettbewerbsfähige und transparente Gebührenstruktur.
Traditionelle Fonds erheben häufig Verwaltungsgebühren von 2 % oder mehr und Gewinnbeteiligungen von 20 % und darüber hinaus. Im Robo Advisor Vergleich sind diese Kosten natürlich außerordentlich hoch. Allerdings sollten Anleger bedenken, dass es sich um verschiedene Finanzprodukte handelt.
Die LIQID Preise und Gebühren für das Wealth Management sind dagegen wettbewerbsfähig.
✅ Institutionelle Anleger:
Profitieren von den relativ niedrigen Verwaltungsgebühren und einer transparenten Kostenstruktur, die insbesondere bei großen Anlagevolumina Vorteile bietet.
✅ Vermögende Privatkunden:
Nutzen den Wegfall von Einzahlungsgebühren und die transparente Struktur, was den Zugang zu alternativen Anlagen erleichtert.
Anleger sollten jedoch beachten, dass die Gebührenstrukturen von LIQID auch von der Performance der zugrunde liegenden Investments abhängen. Bei nicht erfüllter Renditeerwartung können die anfallenden Gebühren die Nettorendite deutlich reduzieren.
Gleiches gilt auch bei Robo Advisor Kosten zu berücksichtigen. Doch da diese tendenziell niedriger sind, genügen auch geringere Renditen aus, um nach Kosten ähnliche Erlöse zu erhalten.
Zudem können Einschränkungen bei der Liquidität, speziell bei LIQID Private Equity NXT, als nachteilig empfunden werden.

💡 Neben transparenten LIQID Gebühren bietet LIQID Private Equity PRO solide Zielfonds
Nur bei LIQID Private Equity NXT wird eine Gewinnbeteiligung erhoben. Sie beträgt 12,5 %, aber erst, nachdem der Anleger eine Vorzugsrendite von 8 % p. a. erhalten hat.
Die Vermögensverwaltungsgebühr variiert zwischen 0,20 % und 0,90 % p. a., abhängig vom Anlagestil und der Anlagesumme. Hinzu kommen noch Produktkosten zwischen 0,10 und 0,30 % p. a.
Nein, LIQID erhebt keine spezifischen Gebühren für Einzahlungen oder Auszahlungen.
LIQID bietet eine niedrigere und transparentere Gebührenstruktur im Vergleich zu traditionellen Fonds, die oft höhere Verwaltungsgebühren und Gewinnbeteiligungen veranschlagen.
LIQID bietet eine transparente und wettbewerbsfähige Gebührenstruktur, die sowohl institutionelle Anleger als auch vermögende Privatkunden anspricht. Mit flexiblen Konditionen und klar definierten Kosten für Verwaltung und laufende Ausgaben, stellt LIQID eine attraktive Alternative zu traditionellen Private-Equity-Fonds dar. Anleger sollten jedoch die Gebühren im Kontext der Performance und Liquiditätseinschränkungen genau prüfen, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.