

Mit Lynx steht ein Broker auf dem Prüfstand, der sich selbst als Handelsplattform für anspruchsvolle Trader sieht. Es geht im Test um die Auswahl an Handelsplätzen und Trading Tools. Die Möglichkeit, Aktien und ETFs leer zu verkaufen, ist aber nur ein Punkt, den wir uns anschauen. Es dreht sich auch um die Frage, wie die Lynx Gebühren im Test abschneiden.
Über die Kosten fürs Trading definiert sich letztlich, was beim Anleger von Wertpapiergewinnen noch übrig bleibt. Und hier muss sich Lynx als Broker gegen eine starke Konkurrenz behaupten. Wie schlägt sich der Anbieter im Test? Es gilt, bei den Depotkosten und den Lynx Trading Gebühren einfach genau hinzuschauen.
Lynx Gebühren – der Faktencheck:
Wer sich für die Anmeldung bei Lynx Broker entscheidet, hat sich intensiver mit dem Anbieter beschäftigt und ist sicher auch schon auf das Lynx Demokonto gestoßen. Dessen Eröffnung ist zum Glück kostenfrei und erlaubt den Zugriff auf alle wichtigen Assets. Die Kontoeröffnung selbst ist bei Lynx übrigens kostenfrei. Und auch die Verwaltung des Handelskontos verursacht beim Broker keine zusätzlichen Gebühren. Damit können Trader an diesem Punkt schon einmal entspannt aufatmen.
Seitens Lynx werden Einzahlungen von Guthaben auf das Handelskonto kostenfrei abgewickelt. Diese Aussage gilt allerdings nur für bei Lynx anfallende Gebühren, Fremdgebühren werden davon nicht erfasst. Hinsichtlich Abhebungen von Guthaben sollten Sie als Trader ins Preisverzeichnis schauen. Nach der ersten Auszahlung wird durch den Broker eine Gebühr erhoben. Für eine SEPA Überweisung fällt eines Auszahlungsgebühr von 1 Euro an, bei Wire-Überweisungen sind es bereits 8 Euro.

💡 Lynx wirbt auf seiner Website mit niedrigen Gebühren
Beim Broker können Anleger eine sehr leistungsfähige mobile Plattform für das Trading nutzen. In der Praxis ist deren Verwendung kostenfrei möglich, das Herunterladen der Lynx App erfolgt einfach über den App Store oder den Play Store für Android Geräte. Sobald über die App Transaktionen getätigt werden, gelten die Gebühren aus dem Preisverzeichnis.
Die Orderkosten bei Lynx Broker variieren je nach Handelsinstrument und Asset. Zusätzlich werden die Orderprovisionen durch den Handelsplatz beeinflusst. So kostet das Trading an einer US-Börse mindestens 8,90 US-Dollar. Für Trades an der Wiener Börse ruft der Broker eine Lynx Gebühr von 10 Euro als Mindestprovision auf. Sobald die Mindestgebühren überschritten werden, berechnen sich die Lynx Preise für das Trading basierend auf prozentualen Orderprovisionen. Ähnlich sehen die Erfahrungen bei den Orderkosten für den Anleihehandel aus.
Für jeden verfügbaren Handelsplatz wird bis zum Erreichen von 8 Euro (bei Euro als Handelswährung) Trading Gebühr immer die Mindestprovision erhoben. Anschließend berechnet Lynx Broker Gebühren nach dem prozentualen Provisionsmodell. Hinsichtlich des Tradings auf CFDs gilt eine etwas andere Preisstruktur. Hier müssen auch Spreads und Margin-Anforderungen berücksichtigt werden.
Lynx setzt auf eine breite Auswahl an Handelsplätzen und Tradingklassen. Neben Aktien sind es Derivate, die im Vergleich mit anderen Brokern herausstechen. Allerdings müssen Anleger bei den Lynx Gebühren auch sehr genau hinschauen. Durch die verschiedenen Handelsmöglichkeiten ergeben sich sehr heterogene Preisstrukturen. Besonders im Hinblick auf die Mindestprovisionen müssen Sie als Trader bei Lynx sehr genau hinschauen.
Für Geschäftskonten ist eine solche Gebühr im Preisverzeichnis tatsächlich vorgesehen. Allerdings gibt es diese Gebühr nicht für Einzel- oder Gemscheinschaftsdepots.
Der Broker kommt zwar aus den Niederlanden, operiert aber mit einer deutschen Tochtergesellschaft. Insofern müssen sich Anleger beim Thema Lynx Steuern mit der Abgeltungssteuer auseinandersetzen. Diese wird in Höhe von 25 Prozent als Quellensteuer direkt beim Zufluss der Erträge abgezogen. Allerdings haben Trader Glück, da die eigentlichen Anlagegeschäfte über Interactive Brokers laufen.
Nein, die deutschen Finanzämter sehen den Abzug der Gebühren durch die Gewährung des Sparer-Pauschbetrags allgemein als abgegolten an.
Seitens Lynx Broker wird über die Website ein umfassendes Preisverzeichnis bereitgehalten. Dieses liegt als PDF vor und lässt sich im Browser öffnen oder einfach ausdrucken. Hierüber erfahren Sie auch alles zu den Lynx Zinsen.
Nein, wer auf die Trading Plattform zugreift oder das Lynx Demokonto nutzen will, muss an dieser Stelle mit keinen zusätzlichen Gebühren durch den Broker rechnen.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.