

Wer sich für den Handel bei LYNX interessiert, nimmt natürlich zuerst die Auswahl an Märkten wahr. Dank der modernen Lynx App haben Sie als Trader darauf auch unterwegs Zugriff. Und dank der Möglichkeit, nicht nur Aktien zu handeln, sondern auch auf CFDs und andere Finanzderivate zu setzen, bietet sich Spielraum für verschiedene Strategien. Wie zieht Lynx Steuern auf das Trading ein?
Grundsätzlich werden Sie sich als Anleger mit einem deutschen Wohnsitz früher oder später mit dem Thema beschäftigen. Im Zusammenhang mit dem Lynx Depotübertrag und Wertpapierhandel wird dies eher der Fall sein. Lynx ist über die Tochtergesellschaft in Deutschland reguliert – und muss sich daher auch an das deutsche Steuerrecht halten. Wer genau hinschaut, erlebt aber eine Überraschung.
LYNX Steuern – der Faktencheck:
Ja, wer sich als Trader dafür entscheidet, ein Handelskonto beim Broker zu eröffnen und vielleicht sogar mit dem Lynx Depotübertrag Wertpapiere umzieht, muss sich mit dem Thema Steuern einfach auseinandersetzen. Aufgrund der besonderen Stellung, die Lynx an dieser Stelle einnimmt, gibt es aber einige Aspekte, die zu beachten sind.
Lynx ist ein sogenannter Introducing Broker, der selbst keine Anlagen verwaltet, sondern eher die Position eines Vermittlers einnimmt. Die eigentlichen Tradinggeschäfte werden durch Interactive Brokers abgewickelt. Und dieser hat wiederum in Irland seinen Sitz – was sich auf die Art und Weise des Einzugs der Lynx Steuern auswirkt.
Auch, wenn Broker Lynx Demokonto und App bewirbt – das Trading wird über den in Irland ansässigen Anbieter Interactive Brokers abgewickelt. Hier werden Steuern auf Zinserträge und Dividenden fällig. Verkaufsgewinne sind davon nicht erfasst. Daher kann der Broker einen Gewinn auch in voller Höhe gutschreiben. Das Lynx und Steuern in Deutschland damit nicht erledigt sind, ahnen einige Trader vielleicht schon.

💡 LYNX bietet wichtige Infos zu den Trading Steuern
Wer über Lynx handelt, erhält zwar erstmal die Gewinne voll ausgezahlt. Das Finanzamt interessiert sich aber in jedem Fall dafür. Kapitalerträge – auch, wenn sie im Ausland erzielt werden, sind mit der Einkommensteuererklärung dem Finanzamt gegenüber offenzulegen. Dafür gibt es die Anlage KAP, in welcher die Erträge zu erfassen sind.
In der Praxis ergibt sich aber trotzdem ein Vorteil. Die Steuererklärung wird zeitlich versetzt eingereicht. Solange, bis der Steuerbescheid ins Haus flattert, kann der Kapitalgewinn einfach zur Wiederanlage verwendet werden. Um nicht alles zu riskieren und dann bei einer Steuernachzahlung Probleme zu haben, sollte auf ein sehr breit diversifiziertes Portfolio geachtet werden.
Lynx bietet Tradern die Gelegenheit, sich dank der unterschiedlichen Handelsklassen und Tradingwerkzeuge breit aufzustellen. Damit bauen Sie eine diversifizierte Anlagestrategie auf. Und nutzen Gewinne aus Aktien oder Anleihen und CFDs voll aus. Da Lynx an dieser Stelle nur ein Introducing Broker ist, der Handel letztlich aber im Ausland stattfindet, fällt die Abgeltungssteuer nicht an. Allerdings kommen Trader bei Lynx um Steuern nicht komplett herum. Die Offenlegung passiert mit der Einkommensteuererklärung. Achtung: Lynx Gebühren können Sie nicht einfach steuerlich geltend machen.
Der Broker stellt keinen Lynx Steuerbericht als Steuerbescheinigung nach dem deutschen Steuerrecht aus. Als Anleger können Sie aber einen Jahresdepotauszug erstellen, der alle Gewinne, Verluste und Transaktionen für das Handelskonto erfasst.
Ja, in Deutschland sind Einnahmen aus Kapitalanlagen Teil des steuerbaren Einkommens und unterliegen damit auch vollständig der Steuerpflicht.
Hier greift eine Besonderheit im geltenden Steuerrecht, die Dividenden von einer Besteuerung erfasst. Im Rahmen von Steuerabkommen kann dieser Abzug angesetzt werden. Diese Abzüge werden in den Depotauszügen erfasst.
Verluste lassen sich im Anlagebereich mit den Gewinnen bei Lynx für die Steuererklärung verrechnen. Allerdings muss Ihnen als Trader klar sein, dass für Termingeschäfte – und dazu zählen auch CFDs – Beschränkungen gelten (auf 20.000 Euro im Jahr).
Dafür gibt es feste Termine, die davon abhängen, ob bei der Steuererklärung ein Berater mitgewirkt hat. Wann die Erklärung beim Finanzamt einzureichen ist, erfahren Sie online.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.