

Lynx gehört zu den Brokern, die sich mit einer breiten Auswahl bei den Handelsarten profilieren. Mit Aktien, Anleihen und Finanzderivaten versucht der Anbieter, die Konkurrenz auszustechen. Lassen sich mit freiem Kapital, das gerade in keiner Position gebunden ist, bei Lynx Zinsen verdienen. Wer sich für die Lynx Gebühren interessiert, sollte sich auch mit diesem Aspekt beschäftigen.
Es wird immer wieder passieren, dass auf dem Verrechnungskonto auch mal phasenweise freies Guthaben lagert. Wenn dieses bei Lynx Zinsen einbringt, wird die Anmeldung beim Broker noch einmal interessanter. Muss ich als Anleger bei Lynx am Ende vielleicht sogar damit rechnen, selbst Sollzinsen zu zahlen?
Lynx Zinsen – der Faktencheck:
Bei Lynx werden sowohl Habenzinsen gutgeschrieben, wenn freies Kapital auf dem Verrechnungskonto liegt. Parallel kann beim Anbieter aber auch ein Wertpapierkredit in Anspruch genommen werden. Natürlich werden für diesen auf der anderen Seite Sollzinsen erhoben. Was im Brokertest auffallend ist: Die Höhe der Zinssätze unterscheidet sich sehr stark mit der betreffenden Währung. Umso wichtiger ist es als Trader, sich intensiv mit dem Preisverzeichnis des Brokers zu beschäftigen.
Wer als Anleger bei Lynx Wertpapiere wie Aktien handelt, wird phasenweise über Guthaben auf seinem Tradingkonto verfügen. In diesem Zusammenhang gibt es bei Lynx Zinsen. Auszahlungen der Habenzinsen erfolgen auf das Handelskonto. Wie hoch ist der Zinssatz? Grundsätzlich variiert dessen Höhe mit dem Kapital, welches verzinst wird. Die Höhe hängt von der Währung ab. Lynx bindet auf seiner Website direkt einen Rechner ein, mit dem sich die Höhe der Zinsen für verschiedene Währungen einfach berechnen lässt. Aufgrund der Anforderungen an das Guthaben werden nicht alle Trader in den Genuss der Zinsen kommen.

💡 Die LYNX Zinsen sind transparent auf der Website einsehbar
Anleger nutzen die Lynx App, um auf die Handelsplattform zuzugreifen. Wenn das Guthaben mal knapp werden sollte, kann beim Broker auch ein Wertpapierkredit in Anspruch genommen werden. Dieser Lombardkredit nutzt die im Depot gehaltenen Aktien als Sicherheit. Mit deren Beleihung wird sehr schnell Kapital frei. Die für den Kredit geltenden Sollzinsen berechnen sich wieder je nach Währung und werden in Stufen gestaffelt. Über das Preisverzeichnis sind die Gebühren einfach abzurufen.
Wenn Anleger über das Lynx Demokonto handeln, spielen die Zinsen und Finanzierungskosten natürlich keine Rolle. Schließlich sind Anleger hier nur mit virtuellem Guthaben unterwegs. Sobald auf das reale Handelskonto gewechselt wird und auch CFD-Trading in der Anlagestrategie eine Rolle spielt, verändert sich die Situation. Für Positionen, die der Broker offenhalten muss, fallen Finanzierungskosten an. Die Höhe dieser Refinanzierungszinsen wird durch die Währung beeinflusst.
Lynx setzt auf starke Trading Plattformen und Assetklassen, die verschiedene Zielgruppen ansprechen. Was im Brokertest aber auch noch auffällt: Der Broker nutzt auch Guthabenzinsen, um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Diese werden in Abhängigkeit von der Währung gutgeschrieben. Da der ausführende Broker in Irland sitzt, werden diese mit einer Steuer belastet.
Damit bei Lynx Zinsen zur Auszahlung kommen, muss ein gewisses Grundkapital erreicht werden. Beispiel: Unter 10.000 Euro erhalten Trader beim Broker keine Zinsen. Erst für höhere Summen greift bei Lynx der Habenzins.
Bei Lynx hängt die Verzinsung der Guthaben wesentlich von der Währung ab. Hierüber ergibt sich der Referenzzins, mit dem der Broker Lynx für die Verzinsung arbeitet.
Ein sehr wichtiger Aspekt betrifft das Slippage Risiko. Dieses entsteht bei sehr hoher Volatilität, wenn sich Kurse so schnell bewegen, dass zwischen einem Stop Loss und dem Ausführungspreis eine Lücke entsteht.
Hierauf gibt es keine pauschale Antwort. Jedes Mal, wenn Sie traden oder mit dem Lynx Depotübertrag Wertpapiere in das Depot übertragen, verändert sich die Beleihungsgrundlage für den Kredit. Damit schwankt dessen Höhe immer wieder.
Grundsätzlich zieht Lynx Steuern nicht nach dem deutschen Recht ein. Der Broker, über den das Trading abgewickelt wird, sitzt in Irland. Daher werden Aktiengewinne auch zu 100 Prozent ausgezahlt. Allerdings fallen auf Zinsen 20 Prozent als Steuerabzug an.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.