

Neobroker sind ein Phänomen, das mit dem flächendeckenden Internetzugang ab der Jahrtausendwende möglich wurde. Die Idee, Brokerage online anzubieten, ermöglicht sehr abgespeckte Geschäftsstrukturen beim Handel über eine App. Die eingesparten Kosten werden größtenteils an die Kunden weitergegeben.
Alle Anbieter bemühen sich um Alleinstellungsmerkmale jenseits des (fast) kostenlos angebotenen Handels – sei es bei der Zusammensetzung des Portfolios, bestimmten Konten, Sparplänen und sonstigen Extras. Ein Neobroker Vergleich hilft dabei, die Besonderheiten der Finanzdienstleister gegeneinander abzugleichen. Unser eingehender Test führt zur Auswahl der besten Anbieter, ermöglicht ein Ranking und bringt die Vorteile eines jeden Brokers auf den Punkt.
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✅ Internetbasiertes Angebot
✅ Intuitive App und Webzugang
✅ Sehr stark reduzierte Kosten
✅ Angemessenes Handelsangebote
✅ Klare Kommunikation des Geschäftsmodells
✅ Seriöse Regulierung
Die Handelskosten, die bei Neobrokern oft gegen Null gehen, sind ein starker Anreiz für Anleger. Zwar gibt es wenige oder keine Bildungsangebote oder Demokonten, und der Handel verlangt ein gut Teil Eigeninitiative – doch dem steht der komfortable Zugang gegenüber. Die mobile App mit ihren kundenfreundlichen Funktionen gilt als eine der Stärken der besten Neo-Broker im Vergleich.
Das Konzept trägt auch nach Meinung von Fachleuten tatsächlich zur Demokratisierung des Wertpapierhandels bei. Doch auch bei der Entscheidung für einen der innovativen Anbieter müssen grundsätzliche Gütekriterien beachtet werden. Dazu gehört der Schutz der Einlagen, die Zusammensetzung des Handelsangebots, die Kosten, aber auch Information, Kundenservice und Software.
| 📱 Plattform | 📊 Schwerpunkte | 📈 Stärken | 💻 Anmeldung |
|---|---|---|---|
| eToro | +3.000 CFDs auf Aktien, Forex, Indizes, Rohstoffe; echte Aktien und ETF |
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| Trade Republic | +7.000 Aktien, ETF, über 40.000 Derivate |
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| Finanzen.net Zero | +7.700 Aktien, über 2.000 ETFs/ETCs und mehr als 900.000 Zertifikate |
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| Scalable Capital | Alle Aktien, Derivate, ETF, ETP, ETC der Xetra und gettex |
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| JustTrade | Mehrere tausend Aktien, eine halbe Million Zertifikate, dazu ETF |
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Intuitiver, komfortabler Zugang zum Wertpapierhandel über das eigene Smartphone, und das nahezu kostenlos – Angebote von Neobrokern können sich sehen lassen. Wer sich zutraut, eigene finanzielle Ziele zu formulieren, ein Risikomanagement zu erarbeiten und dann selbst die Transaktionen auszuführen, kann bei Wertpapierkäufen, aber auch bei Sparplänen tatsächlich einsparen. Beim Vergleich Neo-Broker oder Direktbank und insgesamt bei der Bewertung der Broker müssen die wichtigsten Bereiche jedoch mit überdurchschnittlich guten Noten überzeugen, damit ein Anbieter sich als bester Neobroker profiliert. Wir prüfen im Test neben der Regulierung zunächst die folgenden Bestandteile der Brokerage.
💳 Die Gebühren sind bei so gut wie allen Neobrokern gegenüber Direktbanken nochmals günstiger. Nahezu kostenlos sind Investitionen und langfristige Vermögensbildung durch Sparpläne möglich. Um das anbieten zu können, wendet sich der Neobroker an Partner, die ihrerseits für die Vermittlung zahlen. Die Rückvergütung holen sie sich vom Kunden, denn die Handelspartner und Börsenplätze betätigen sich als Market Maker und legen einen – wenn auch meist geringen – Aufschlag auf die Kurse. Wichtig ist, dass der Spread die Vorteile des Gratishandels nicht zunichte macht!
📊 Die Konditionen sollten auch bei einem Neo-Broker geprüft werden. Mindestordergrößen für kostenlose Trades, Orderzusätze, bei einigen Anbietern auch Hebelhöhen und Schutz vor negativen Kontoständen sorgen für strukturiertes, sicheres Handeln.
➕ Diese drei ausgesprochen wichtigen Aspekte müssen im Neobroker Vergleich sehr gut bewertet werden, damit ein Anbieter es auf die führenden Plätze im Ranking bringt. Der Online Broker Test ist damit allerdings noch nicht abgeschlossen – weitere Gütekriterien fließen ebenfalls in die Bewertung ein.
Unter den Online-Broker, die nach der Jahrtausendwende als erste mit innovativen Ideen experimentierten, findet sich der zypriotische Forex und CFD Broker eToro. Der Anbieter gilt als Erfinder des sogenannten Social Trading und verband als erster ein soziales Netzwerk mit der Handelsplattform. Das ermöglicht einen Austausch der Kunden wie auf sozialen Medien und außerdem das Copytrading – denn Teilnehmer können erfahrenen Tradern folgen und deren Handelsstrategien übernehmen.
Handelbar über die hauseigene, sehr intuitive Software sind mit CFD die gängigen Anlageklassen, doch auch echte Aktien und ETF stehen zur Wahl. Der Multibroker bietet damit alle Leistungen aus einer Hand. Das gut kapitalisierte Demokonto ermöglicht ein kostenloses, unverbindliches Kennenlernen, und ein Bildungsbereich wendet sich an Einsteiger, die den Handel erlernen wollen. Die Kosten erhebt eToro als Aufschlag auf den Kurs, den sogenannten Spread – weitere Gebühren fallen bei diesem Broker nicht an.
✅ Handel mit Aktien und ETF, außerbörsliches CFD-Trading
✅ kostenloses Handelskonto
✅ geringe Ersteinzahlung
✅ intuitive, hauseigene Software und App
✅ unverbindliches Demokonto und Bildungs-Hub
Das FinTech Trade Republic gehört zu den führenden Neobrokern in Deutschland. Mit einem Handelsangebot von tausenden von Aktien, Derivaten und Indexfonds wendet sich der Broker an eine Klientel, die ihre Investitionen überwiegend selbst in die Hand nimmt. Der Launch des Angebots erfolgte zunächst vollständig mobil per App, inzwischen wird auch ein Webportal angeboten. Das Depot wird kostenlos geführt und auch für Transaktionen fallen seitens des Brokers keine Gebühren an – Anleger zahlen lediglich 1,00 Euro Fremdkostenpauschale. Wie das möglich ist, wird auf der Website deutlich formuliert. Trade Republic bietet den Handel über wenige Handelsplätze und Partner und erhält von diesen eine Rückvergütung für die Vermittlung der Aufträge.
✅ Handel mit Aktien, ETF und Derivaten
✅ kostenloses Depot
✅ keine Gebühren seitens des Brokers
✅ sehr übersichtliche, funktionale App
✅ Guthabenzinsen auf dem Verrechnungskonto, Karten
Auch Finanzen.net Zero ist ein deutscher Neobroker. Hinter der Brokerage steht das Informationsportal Finanzen.net. Durch die Übernahme von Gratisbroker ist Finanzen.net nun mit einem eigenen Service präsent – auch hier ist die Depotführung kostenlos, Handelsgebühren entfallen ab einem Ordervolumen von 500 Euro. Wer diese Schwelle nicht erreicht, zahlt eine niedrige Pauschale. Das Portfolio, bestückt mit Aktien, Fonds und ETF, und fast einer Million Zertifikate, ist beeindruckend, neben dem Handel sind auch Sparpläne möglich. Eine Stärke von Finanzen.net Zero ist die ausgezeichnete Informationsversorgung über das Web-Portal. Die Erfahrungen und Anregungen der Nutzer sind in die Gestaltung der Brokerage eingeflossen.
✅ Tausende von Aktien, Fonds, ETF, außerdem Derivate
✅ Kostenloses Depot
✅ keine Transaktionskosten ab 500 Euro Ordervolumen
✅ mobile App und Webzugang
✅ Informationen über bei Finanzen.net
Bei Scalable Capital handelt es sich nicht um einen Aktienbroker im engeren Sinn, sondern um einen Vermögensverwalter. Das Unternehmen setzt auf die automatisierte Anlage und bietet Kunden rund ein Dutzend algorithmische Strategien für die passive Investition in ETF. Dieses sehr differenzierte Angebot übertrifft die Wettbewerber und machte Scalable zu einem der führenden Neobroker nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Inzwischen wurden die Leistungen um drei Kontomodelle für aktiven Wertpapierhandel ergänzt. Handelbar sind auch hier Aktien, ETF und Derivate. Das Depot selbst ist gratis, Sparraten sind kostenfrei, auf den Wertpapierhandel fällt eine Pauschale von 0,99 Euro an.
✅ ein Dutzend automatisierte Strategien mit dem Robo Advisor
✅ aktive Investitionen in Aktien, Derivate, ETF, ETP
✅ kostenlose Depotführung
✅ weitgehender oder völliger Verzicht auf Handelskosten
✅ verschiedene Kontomodelle
Der deutsche Neobroker JustTRADE ähnelt in Teilen des Angebots Trade Republic – auch hier sind stark verschlankte Strukturen und die Konzentration auf ausgewählte Kooperationspartner die Basis für die günstigen Bedingungen. Gratis ist das Depot, beim Handel wird auch hier eine Fremdkostenpauschale von 0,99 Euro erhoben, Sparraten sind kostenlos. Preisbewusste Kunden können über die mobile App und das später ebenfalls geschaffene Webportal von JustTRADE in Eigenregie mit Aktien, ETF und Derivaten handeln und Sparpläne mit wenigen Gesten auf dem Screen des Mobilgeräts einrichten.
✅ Großes Portfolio von Aktien, Derivate, ETF
✅ Wertpapierhandel und Sparpläne
✅ kostenlose Depotführung
✅ weitgehender Verzicht auf Transaktionsgebühren
✅ intuitive mobile App und Webzugang
Was ist ein Neobroker? Wenn von Neobrokern die Rede ist, sind damit Anbieter gemeint, die sich deutlich von der konventionellen Brokerage abheben. Der früher notwendige Präsenz- oder Telefonhandel wurde durch die Verfügbarkeit des Internets abgelöst. Transaktionen können online ausgeführt werden – sowohl seitens des Brokers selbst als auch bei der Ordererteilung durch die Kunden. Die Vorteile lassen sich leicht summieren:
Dass die günstigen Angebote auch mit einem Verzicht auf bestimmte Leistungen einhergehen, lässt sich nicht vermeiden – so haben Neobroker auch Nachteile. Eine vertrauenswürdige Regulierung und starke Kooperationspartner können die meisten Neo-Broker im Vergleich bieten. Gespart wird beispielsweise bei den Kontomodellen. Oft werden weder Gemeinschafts- noch Minderjährigendepots angeboten. Auch beim Kundendienst müssen Anleger Abstriche machen, denn ein Telefonsupport ist nicht immer gegeben, statt dessen wird der Service über einen Chat oder per E-Mail abgewickelt. Diese Faktoren sollten berücksichtigt werden, wenn die Entscheidung für einen Neo-Broker oder eine Direktbank abgewogen wird. Die Aspekte, die im Brokervergleich geprüft werden, lassen sich allerdings auch bei Neobrokern testen, bewerten und ranken.
Handeln zum Nulltarif ist verlockend, doch die Sicherheit der Handelsumgebung darf auch dabei nicht zu kurz kommen. Deshalb sollten interessante Neobroker im Vergleich zuallererst auf die Lizenzierung, das Geschäftsmodell und eine Regulierung geprüft werden. Da Neobroker selbst meist keine Banklizenz halten, muss auch der depotführende Partner den Test bestehen.
Denn innerhalb der EU gelten allgemein verbindliche Richtlinien für Finanzdienstleister, die die Einlagen der Kunden absichern sollen. Anbieter müssen für ihr Geschäft lizenziert sein und werden regelmäßig durch nationale Aufsichtsbehörden überprüft. Die Vorgaben, die durch die Regulierung erfasst werden, sehen unter anderem folgende Maßnahmen vor:
✅ Separate Verwahrung der Kundeneinlagen in Konten, die vom Vermögen des Anbieters getrennt sind
✅ Insolvenz-Absicherung durch Mitgliedschaft in einem Einlagenschutzfonds
✅ Transparente AGBs und Gebührenstrukturen
✅ Deutliche Risikoaufklärung bei der Kontoeröffnung
✅ Digitale Verschlüsselungen und 2FA-Login
Da Neobroker bevorzugt über die mobile App an ihre Kunden herantreten und diese durch einen Webzugang ergänzen, kommt der Software im Test hohe Bedeutung zu. Sie gewährleistet den Informationsfluss zwischen Broker und Anleger. Die App übermittelt eine Auflistung der handelbaren Werte und deren Kurse – besonders übersichtlich, da nur wenige Börsenplätze und außerbörsliche Partner eingebunden sind.
Zusätzliche Filter erleichtern die Suche, und die Ordermaske übermittelt die Wünsche des Kunden an den Broker, ergänzt um Zusätze wie Stopp und Limit. Da der Handel bei einem Neobroker häufig eher langfristige Horizonte zugrunde legt, ist die Funktionalität meist auf die Bedürfnisse von Aktionären und Sparern ausgelegt. Schnelligkeit, Stabilität und vor allem eine intuitive Handhabung kennzeichnen die meisten Lösungen.
Die Stärken der Broker sind responsive Apps, die selbst auf dem kleinen Bildschirm des Handys einen guten Überblick gewähren und sich mit wenigen Taps oder Wischgesten bedienen lassen. Selbst Einsteiger finden sich innerhalb des Menüs daher schnell zurecht.
Neobroker sind im Gespräch und machen neugierig. Ein unverbindliches Kennenlernen ist bei den meisten jedoch über ein Demokonto nicht möglich. Das ist kein wirklicher Nachteil, denn das Kerngeschäft ist bei den meisten dieser Finanzdienstleister nicht das Daytrading mit Hebelprodukten. Eine eingehende Vorbereitung durch die Demo und ergänzende Bildungsressourcen, mit denen man Trading lernen kann, ist daher nicht zwingend notwendig.
Eine Verifizierung schließt sich an – Finanzdienstleister sind dazu verpflichtet und lassen sich ein gültiges Ausweisdokument vorlegen. Der Nachweis des Wohnsitzes kann über eine aktuelle Versorgerrechnung erfolgen. Danach wird das Konto zeitnah freigeschaltet und die ersten Transaktionen können getätigt werden.
Die meisten Anbieter im Neobroker Vergleich führen für ihre Kunden ein Depot mit angeschlossenem Verrechnungskonto, einige ein Handelskonto. In beiden Fällen ist für die geplanten Wertpapierkäufe oder Sparverträge eine Einzahlung erforderlich, damit das benötigte Kapital verfügbar ist. Später werden auch Auszahlungen getätigt, wenn Renditen oder Dividenden anfallen bzw. Sparpläne auslaufen.
Die Zahlungen müssen auf sicheren, schnellen und komfortablen Wegen möglich sein. Ein Aktienbroker, der ein Depot und Verrechnungskonto führt, eröffnet seinen Kunden in der Regel nur die Zahlung per Banküberweisung. Das angewiesene Geld wird bei einer SEPA-Überweisung binnen eines Werktages verbucht, was durchaus ausreichend für den angesprochenen Kundenkreis ist. Wichtig ist lediglich, dass die Überweisung von einem Girokonto erfolgt, das ebenfalls auf den Namen des Kunden geführt wird.
Beim Daytrading über ein Handelskonto fallen schnellere Entscheidungen – das bedingt auch spontanen Kapitalbedarf. Ist bei einem Broker diese Art des Handels möglich, wünschen sich Trader andere Zahlungswege. Unter ihnen finden sich die Zahlung per Kreditkarte, aber auch elektronische Services wie PayPal, SOFORT, Neteller und Skrill.
Für die Bearbeitung von Zahlungen sollten beim Broker möglichst keine Gebühren anfallen, auch Auszahlungen müssen zeitnah freigegeben und nicht durch hohe Auszahlungslimits behindert werden.
Wo besonders attraktive Konditionen den Blick auf sich ziehen, treten andere Kriterien oft in den Hintergrund. Dazu gehört auch die Ausgestaltung des Kundensupports. Dennoch ist es nicht verkehrt, im Neobroker Vergleich auch diesen Aspekt kritisch zu betrachten. Denn wenn es Schwierigkeiten gibt, wünschen sich Anleger einen Ansprechpartner, doch gerade beim Support setzen einige Anbieter den Rotstift an – was zu den Nachteilen von Neobrokern gehört.
In manchen Fällen wird kein Telefonsupport angeboten – der Kontakt kann auf eine E-Mail beschränkt sein. Anleger sollten im Einzelfall abwägen, welche Ansprüche sie hier stellen. Allerdings können gute Neobroker dies durch vollständige und gut sortierte Informationen auf der Website auffangen, vor allem in einem FAQ-Bereich, der wirklich alle gängigen Fragen erschöpfend behandelt. Alternativ sind externe Informationsquellen vorhanden – etwa über ein Finanzportal oder durch eine Online-Community, die auch dabei hilft, Fragen zu klären und Probleme auszuräumen.
Selbst wenn Ihnen ein Anbieter empfohlen wird oder aufgrund der Eigenwerbung als bester Neobroker auftritt – prüfen Sie die wichtigsten Kriterien, die auch ein Brokertest prüft. Nur so können Sie sicher sein, dass Sie die gewünschten Strategien bei Ihrem neuen Broker umsetzen können.
Überlegen Sie vorab, was der Broker für Sie tun kann. Möchten Sie mit Aktien handeln, ETF besparen oder außerbörslich handeln, vielleicht sogar mit Hebel? Berücksichtigen Sie dabei Ihre Mittel und den zeitlichen Rahmen, aber auch die Risiken, die Sie eingehen würden.
Die Auswahl eines Neobrokers fällt leichter, wenn Sie den Brokervergleich studieren. Das Ranking und die Beschreibungen geben Ihnen eine Vorstellung von den wesentlichen Vorteilen der einzelnen Anbieter. Anschließend können Sie die Geschäftsbedingungen der Broker, die für Sie in Betracht kommen, eingehender prüfen.
Falls es bei einem Neo-Broker ein Demokonto oder ein Musterdepot gibt, können Sie die Abläufe unverbindlich, kostenlos und risikofrei selbst testen – lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen und werfen Sie dabei auch einen Blick auf den Bildungs-Hub und den Support.
Sie werden dem ausgewählten Low-Cost Broker Ihr Kapital anvertrauen. Der Einlagenschutz sollte deshalb überzeugen. Im Fall von Neobrokern steht hinter der Brokerage eine Partnerbank, die die Konten führt und die Kundengelder verwahrt. Auch die Bank muss einen guten Einlagenschutz vorweisen können.
Nach der Definition sind Neobroker Anbieter, die sogenannte niedrigschwellige Zugänge mit limitierten Partnern zu sehr günstigen Kosten anbieten – online und bevorzugt über eine mobile App.
Das Konzept, durch Online-Services und die Kooperation mit ausgewählten Market Makern die Handelskosten gegen Null zu bringen, ist nicht zu beanstanden. Für kostenbewusste Anleger, die wissen, was sie wollen, bieten Neobroker günstige Konditionen beim Handel und Vermögensaufbau.
Ein gelegentlich angesprochenes Verbot von Neo-Brokern ist nicht zu befürchten. Tatsächlich handelt es sich bei den meisten dieser Broker um seriöse Finanzdienstleister, die ihren künftigen Kunden deutlich erklären, wie sie arbeiten und wie die sehr niedrigen Transaktionskosten zustande kommen.
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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.