

OKX bietet Tradern eine breite Auswahl verschiedener Handelsinstrumente, mit denen eine Partizipation an der Kursentwicklung der Kryptomärkte möglich ist. Neben dem Spothandel ist das Staking eine Möglichkeit, um Erträge zu erzielen – ohne das Portfolio rund um die Uhr zu überwachen. Was Anleger vor den ersten Trades interessiert, sind die Gebühren bei OKX.
Dabei geht es nicht nur um die reinen Handelskosten. Wie teuer die Einzahlungen sind und ob bei OKX Kosten für die Kontoverwaltung anfallen, spielt in der Bewertung der Plattform genauso eine Rolle. Ob versteckte Gebühren die Handelsergebnisse belasten, ist ein Punkt, den der Testbericht zu den Gebühren bei OKX intensiv unter die Lupe nimmt.
Was die Kontoeröffnung bei OKX bzw. Gebühren dafür angeht, kann an dieser Stelle Entwarnung gegeben werden: Die Verwaltung des Depots erfolgt ohne Depotgebühr. Damit können sich Anleger voll auf das Trading konzentrieren. Wie nicht anders zu erwarten, ist auch der Registrierungsprozess komplett kostenfrei möglich und auch für das Herunterladen sowie die Installation der OKX fallen keine Servicegebühren an. Die Plattform folgt hier dem allgemeinen Branchentrend (zum Beispiel unseren Erfahrungen mit den 21Bitcoin Gebühren) und bleibt somit an der Konkurrenz dran.
Wie sieht es bei den Kosten mit der OKX Wallet aus? Die Plattform setzt in diesem Zusammenhang auf eine Multi-Chain-Wallet mit Eigenverwahrung (Self-Custody-Modell), die Anlegern sehr viel Freiraum und Flexibilität gibt. Diese Verwahrung der Kryptowährungen verursacht über die Plattform keine zusätzliche Gebühr.
Ein zusätzlicher Vorteil in der Bewertung zeigt sich beim Thema Inaktivität. Wer als Anleger längere Zeit keine Transaktionen über das Handelskonto abwickelt, wird durch die Plattform trotzdem nicht mit einer Strafgebühr belastet.

✅ Die Verwaltung des Depots erfolgt ohne OKX Depotführung
Als zentrales Bewertungskriterium gilt für den Handel mit Kryptowährungen auch bei OKX immer noch die Handelsgebühr. In der Krypto-Szene wird von den Plattformen auf zwei unterschiedliche Methoden gesetzt: Auf der einen Seite eine feste Kommission, die sich am Ordervolumen orientiert (und für alle Anleger gilt, ein Beispiel sind die Relai Gebühren), auf der anderen Seite das Maker-Taker-Prinzip. Dieses Modell unterscheidet zwischen Orders, die dem Orderbuch Liquidität hinzufügen (Maker) und solchen, die Liquidität entziehen (Taker).
OKX unterscheidet für seine Gebühren zwischen zwei Anlegergruppen: Normalen Nutzern und VIP-Anlegern. Die Grenze wird dabei allein über das Handelsvolumen gezogen. Wer innerhalb von 30 Tagen bis zu 100.000 Euro in Kryptowährungen umsetzt (oder bis zu 20.000 Euro an Vermögenswerten nachweist), ist ein normaler Nutzer und zahlt als Maker 0,080 Prozent bzw. 0,100 Prozent für Taker-Orders. Damit gehört OKX zu den Plattformen, die Anlegern bereits im Entry-Level eine vergleichsweise niedrige Gebühr anbieten.
Ab 20.001 Euro bzw. 100.001 Euro Umsatz werden Anleger direkt in das erste VIP Level eingestuft. Damit reduziert sich die Maker-Gebühr auf 0,070 Prozent und die Gebühr bei OKX für eine Taker-Order auf 0,095 Prozent. Diese Preisstaffel zieht sich bis in die VIP-Stufe 8.
Übersicht zu den Gebühren für die VIP-Level bei OKX:
| Vermögenswerte ODER 30-Tage-Handelsvolumen (EUR) | Maker-Gebühr (Prozent) | Taker-Gebühr (Prozent) |
|---|---|---|
| 20.001 – 25.000 Euro oder 100.001 – 250.000 Euro | 0,070 Prozent | 0,095 Prozent |
| 25.001 – 50.000 Euro oder 250.001 – 500.000 Euro | 0,060 Prozent | 0,090 Prozent |
| 50.001 – 250.000 Euro oder 500.001 – 2.500.000 Euro | 0,050 Prozent | 0,080 Prozent |
| 250.001 – 500.000 Euro oder 2.500.001 – 5.000.000 Euro | 0,040 Prozent | 0,075 Prozent |
| 500.001 – 1.000.000 Euro oder 5.000.001 – 10.000.000 Euro | 0,000 Prozent | 0,070 Prozent |
| 1.000.001 – 2.000.000 Euro oder 10.000.001 – 20.000.000 Euro | -0,005 Prozent | 0,050 Prozent |
| 2.000.001 – 5.000.000 Euro oder 20.000.001 – 50.000.000 Euro | -0,010 Prozent | 0,040 Prozent |
| 5.000.001+ Euro oder 50.000.001+ Euro | -0,010 Prozent | 0,015 Prozent |
Wer mit Kryptowährungen bei OKX handeln will, muss natürlich Guthaben auf das Nutzerkonto einzahlen. Ob die Plattform Gebühren für Einzahlungen erhebt, spielt in der Entscheidung, welche Zahlungsmethoden bevorzugt werden, eine Rolle. OKX akzeptiert neben Kryptowährungen unter anderem die Banküberweisung, PayPal sowie eine Aufladung mittels Kreditkarten. Genau hier müssen Anleger aber genau hinschauen, da die beiden letztgenannten Varianten bei OKX Kosten verursachen. Gerade dann, wenn schnell Liquidität benötigt wird, muss nachgerechnet werden, da die Einzahlungsgebühren am Ende zulasten der Rendite gehen. Was bei OKX nicht anfällt, sind Gebühren für die Auszahlung.
OKX profiliert sich im Test mit einer Gebührenstruktur, die auf eine Kontoführung ohne Verwaltungsgebühr und niedrige Handelskosten setzt. Das Maker-Taker-Modell bietet in diesem Zusammenhang gerade aktiven Tradern, die ein hohes Handelsvolumen erreichen, günstige Konditionen. Mit den gestaffelten VIP-Leveln erhöht sich zusätzlich die Auszahlungssumme. Bei all den positiven Erfahrungen gibt es gerade im Hinblick auf Einzahlungen allerdings auch Grund für Kritik, da sowohl für PayPal als auch für Einzahlungen mit der Kreditkarte eine Gebühr erhoben wird.
Nein, OKX arbeitet mit einer transparenten Struktur ohne versteckte Kosten. Alle OKX Gebühren sind dem Preisverzeichnis zu entnehmen – das besonders bei den Handelsgebühren sehr umfassend über alle Aspekte informiert.
Verantwortlich dafür ist die Tatsache, dass die Positionen der Maker im Orderbuch nicht direkt mit einer Gegenposition glattgestellt werden und diese so Liquidität generieren.
Anleger nutzen bei OKX verschiedene Produkte, um zusätzliche Erträge zu generieren. Die auf der Plattform ausgewiesenen Zinsen werden nicht noch einmal zusätzlich um Servicegebühren verringert. Anleger sollten sich aber über netzwerkabhängige Kosten informieren.
Grundsätzlich sind hier das persönliche Handelsvolumen und die individuellen Anforderungen ausschlaggebend. Gerade in den unteren Leveln ist der Einfluss vielleicht noch nicht ganz so groß, gerade bei einer hohen Stufe wird er im Vergleich zum normalen Nutzer aber deutlich spürbar.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.