

One Trading bietet Anlegern als Handelsplattform eine Auswahl verschiedener Kryptowährungen für den Spothandel und verschiedene Derivate. Besonders die Möglichkeit, Perpetual Futures zu handeln, macht die Plattform für Anleger interessant, die nicht ausschließlich auf den Spothandel setzen, sondern eine breit gefächerte Auswahl verschiedener Handelsinstrumente abdecken wollen.
Entscheidend für die Bewertung ist im Test aber nicht nur die Bandbreite der Krypto-Assets, die gehandelt werden können, die Kosten bei One Trading für die Kontoverwaltung und Gebühren für das Trading spielen für die Einordnung eine wichtige Rolle. Hier entscheidet sich, ob die Plattform der Konkurrenz etwas entgegensetzen kann.
Die Kontoeröffnung und Verwaltung des Handelskontos erfolgt bei One Trading ohne Gebühr, Anleger können den Account einrichten und haben anschließend (nach der Legitimation) vollen Zugriff auf das Handelsangebot. Diese Herangehensweise entspricht dem, was wir von einer modernen Krypto-Plattform erwarten und so auch bei vielen Krypto-Börsen erleben.
Zu den Bereichen, die eine besondere Rolle einnehmen, gehört beim Handel mit Kryptowährungen immer das Thema Sicherheit – oder vielmehr eine sichere Verwahrung der Coins, was auch bei One Trading Erfahrungen der Anleger beeinflusst. Spektakuläre Hacks haben in der Vergangenheit leider gezeigt, dass Kriminelle jedes Schlupfloch versuchen zu nutzen. Die Verwahrung der Kryptowährungen in der One Trading Wallet verursacht keine zusätzliche Gebühr, was aus Anlegersicht ein positives Signal ist (angesichts der Erfahrungen mit anderen Plattformen, wie der OKX Wallet, aber zu erwarten war). Dass die entscheidenden Elemente bei One Trading ohne Gebühr angeboten werden, ist ein wichtiger Schritt, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten.

➡️ One Trading bietet die kostenlose Kontoführung an
Das Herzstück der One Trading Kosten bildet das Maker-Taker-Preismodell für Krypto-Transaktionen (das Gegenstück sind feste Kommissionen wie bei den Anycoin Direct Gebühren). Dieses wird für alle Handelsinstrumente angewandt, die One Trading unterstützt, also:
Für den Swap-Handel gelten eigene Kosten bei One Trading, die sich über ein separates Preismodell berechnen. Der Krypto-Broker setzt hier auf einen All-in-One Preis, der alle anfallenden Kosten für die Transaktion (einschließlich der Provision) enthält und zum aktuellen Zeitpunkt mit 1,25 Prozent (Stand: August 2025) angegeben wird.
Bezüglich der Gebühren für andere Handelsinstrumente nutzt One Trading, wie bereits erwähnt, das auf den 30-Tage-Umsatz ausgerichtete Maker-Taker-Modell. Damit erhalten (mit Ausnahme des API-Tradings, hier gilt ein Einheitspreis) Anleger mit einem besonders hohen Handelsvolumen besondere Konditionen durch eine niedrige Gebühr bei One Trading.
| 30-Tage-Volumen | Maker (Prozent) | Taker (Prozent) |
|---|---|---|
| 0 – 9.999 Euro | 0,10 Prozent | 0,20 Prozent |
| 10.000 – 99.999 Euro | 0,04 Prozent | 0,08 Prozent |
| 100.000 – 999.999 Euro | 0,025 Prozent | 0,06 Prozent |
| 1.000.000 – 4.999.999 Euro | 0,02 Prozent | 0,05 Prozent |
| 5.000.000 – 24.999.999 Euro | 0,015 Prozent | 0,045 Prozent |
| 25.000.000 – 99.999.999 Euro | 0,01 Prozent | 0,04 Prozent |
| 100.000.000 – 499.999.999 Euro | 0,003 Prozent | 0,035 Prozent |
| 500.000.000 – 999.999.999 Euro | 0,002 Prozent | 0,03 Prozent |
| 1.000.000.000 – 9.999.999.999 Euro | 0,001 Prozent | 0,028 Prozent |
| ab 10.000.000.000 Euro | — | 0,025 Prozent |
Einzahlungen sind bei One Trading kostenfrei mittels Überweisung möglich. Die Plattform unterstützt unter anderem Euro für Bankeinzahlungen. Bei Transaktionen in Kryptowährungen fallen die Netzwerkgebühren an. Die genauen Gebühren weist die Plattform vor der Ausführung aus. Zudem finden sich Informationen im Hilfecenter zu den Processing Fees.
One Trading hat sich als Krypto-Plattform in Position gebracht, die verschiedene Handelsinstrumente anbietet und sich neben Privatanlegern auch an institutionelle Investoren richtet. Das Angebot umfasst parallel zum Spothandel auch Futures und Swap-Trading, was risikoaffine Anleger noch stärker anspricht. Hinsichtlich der Kosten setzt One Trading im Handel auf das bekannte Maker-Taker-Modell, was an dieser Stelle keine Überraschung ist. Ungewöhnlich ist dagegen die Tatsache, dass die Plattform auf der einen Seite für viele Einzahlungen eine Gebühr erhebt. Die One Trading Gebühren für Auszahlungen sind auf der anderen Seite ein Punkt, der sich negativ auf die Bewertung auswirkt.
Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, welche Handelsinstrumente von den Anlegern eingesetzt werden. Für den Swap-Handel gilt der All-in-One-Preis, während im Spothandel und bei den Futures ein Staffelpreis durch die Plattform angesetzt wird.
Hier ist die Antwort relativ klar, da als einzige Zahlungsmethode bei Euro-Einzahlungen die Überweisung keine One Trading Kosten verursacht. Für Auszahlungen werden allerdings auch hier Gebühren erhoben.
One Trading macht im Hinblick auf die Kosten keine Unterscheidung zwischen der App und dem Tradingdesk für den Desktop. Anleger sollten daher immer das Preisverzeichnis vor Augen haben.
Die Plattform bietet zum aktuellen Zeitpunkt nur den Spothandel über die Exchange bzw. Futures und das Swap-Trading. Da keine Daten zur Möglichkeit eines Vermögensaufbaus mit Sparplänen vorliegen, sind keine Aussagen zu Gebühren möglich.
Ja, ein Ertrag aus dem Derivatehandel bzw. dem Spothandel bei One Trading ist steuerrelevant. Da die Plattform keine Abgeltungssteuer abführt, müssen sich Anleger selbst darum kümmern, die Gewinne gegenüber dem Finanzamt zu erklären.

Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.