

Als Teil der Santander Group kombiniert Openbank die Sicherheit einer großen Bank mit der Flexibilität einer modernen digitalen Plattform. Für deutsche Kunden, die ihr Geld bei einer Bank anlegen, entsteht die Frage, ob Openbank Steuern auf Kapitalerträge abführt, wie es bei deutschen Banken üblich ist.
Um es kurz zu machen: Ja, Openbank führt Steuern automatisch für Kunden aus Deutschland ab.
Für deutsche Kunden führt Openbank Steuern auf Kapitalerträge an den deutschen Fiskus ab. Das liegt daran, dass Openbank zwar Teil der spanischen Santander Group ist, aber eine Zweigniederlassung in Deutschland unterhält, für die auch die deutsche Wertpapieraufsichtsbehörde BaFin die Aufsicht hat.
Eventuelle Steuern können Sie dadurch umgehen, dass Sie bei der Openbank einen Freistellungsauftrag stellen, sofern das bei Ihnen möglich ist.
Bedenken Sie bitte, dass dieser auch notwendig sein kann, wenn Sie ausschließlich die digitale Vermögensverwaltung nutzen.

▶️ Openbank bietet attraktive Anlagepakete und führt Steuern automatisch ab
Da das Unternehmen eine Zweigniederlassung in Deutschland unterhält, führt Openbank Steuern automatisch ab. Kunden müssten demnach ihre Kapitalerträge nicht selbst erfassen und erneut in der Steuererklärung angeben. Wobei das eine stark vereinfachte Sichtweise ist und je nach individuellen Umständen auch anders sein kann.
Vornehmlich bei der Nutzung von ETF Robo Advisor Produkten sollten Kunden die steuerlichen Auswirkungen berücksichtigen.
Unabhängig davon, dass Openbank Steuern an den Fiskus abführt, erhalten Sie natürlich entsprechende Dokumente.
So stellt Ihnen Openbank einen Steuerbericht zur Verfügung. Dieser Bericht enthält detaillierte Informationen über alle im abgelaufenen Steuerjahr erzielten Kapitalerträge. Der von Openbank bereitgestellte Steuerbericht kann dazu genutzt werden, die Steuererklärung zu vervollständigen. In Deutschland müssen Kapitalerträge in der Anlage KAP der Steuererklärung angegeben werden.
Dort haben Sie die Möglichkeit, die steuerpflichtigen Erträge korrekt zu deklarieren. Derzeit gibt es einen Sparer-Pauschbetrag von 1.000 EUR pro Person (2.000 EUR für zusammenveranlagte Ehepaare) pro Jahr.
Besonders für Anleger, die bei Openbank in nachhaltige Robo Advisor Produkte investieren, kann der Steuerbericht wichtige Informationen enthalten, um sicherzustellen, dass alle relevanten Erträge korrekt versteuert werden.
Dass Openbank Steuern automatisch für Sie abführt, hat sowohl Vor- als auch Nachteile.
Ja, Openbank führt Steuern auf Kapitalerträge automatisch an das deutsche Finanzamt ab. Dennoch sind Sie selbst dafür verantwortlich, möglicherweise Ihre Erträge zu erfassen und in der deutschen Steuererklärung anzugeben.
Ja, Openbank stellt einen Steuerbericht zur Verfügung, der alle erzielten Kapitalerträge des Jahres enthält. Dieser Bericht kann genutzt werden, um die Kapitalerträge in der Anlage KAP der deutschen Steuererklärung korrekt einzutragen, sofern das notwendig ist.
Nein, bei Openbank fallen keine Quellensteuer auf Zinsen an.
Für Anleger, die es so einfach wie möglich haben möchten, ist der Robo Advisor oder die Geldanlage bei Openbank aus steuerlicher Sicht sinnvoll. Denn Openbank führt Steuern automatisch an den deutschen Fiskus ab.
Vermeiden können Sie das, indem Sie einen Freistellungsauftrag bei der Bank hinterlegen.
Außerdem stellt das Finanzinstitut einen Steuerbericht zur Verfügung. Damit ist gemeint, dass dort Ihre sämtlichen angefallenen Kapitalerträge aufgelistet sind. Sie können dieses Dokument nutzen, um Ihre Steuererklärung zu vervollständigen.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.