

Ob sich der Wechsel zu Plus500 für Anleger auszahlt, hängt an der Auswahl handelbarer Basiswerte – und den Gebühren. Im Handel mit Hebelprodukten gelten andere Spielregeln als im physischen Wertpapierhandel. Neben dem Spread können zusätzliche Plus500 Gebühren entstehen – wenn Sie eine Position über Nacht halten.
Die Bewertung des Brokers entscheidet sich im Test einerseits an den Verwaltungskosten – also ob eine Jahresgebühr für die Führung des Handelskontos oder des Plus500 Demokontos erhoben wird. Andererseits müssen wir auch die Tradingkosten im Blick behalten.
Anlegern ist es wichtig, das Wertpapierdepot und Handelskonto bei Brokern ohne zusätzliche Kosten zu eröffnen, einzurichten und zu verwalten. Um über Plus500 den Hebel beim Traden (Achtung: Handel mit Hebel birgt erhöhte Risiken) anzusetzen, eröffnen Sie das Handelskonto ohne versteckte Kosten. Es wird keine Plus500 Gebühr für die Kontoeinrichtung verlangt. Genauso wenig sind Sie gezwungen, für den Zugriff auf Ihr Demokonto eine Mindesteinlage zu hinterlegen.
Plus500 erhebt auf das Handelskonto keine Verwaltungsgebühr. Damit hebt sich der Broker von einem Teil der Konkurrenten ab. Aber: Sobald Sie als Anleger über einen längeren Zeitraum nicht handeln, erhebt Plus500 eine Gebühr wegen Inaktivität. Ab drei Monaten ohne Anmeldung in das Handelskonto zieht Plus500 die Gebühr ein. Diese beträgt bis zu 10 EUR pro Monat.
Eine zweite Gebühr fällt für Trades in Fremdwährungen an – also Positionen, die nicht in der Standard-Kontowährung ausgeführt werden. Angesichts internationaler Märkte im Portfolio handelbarer Basiswerte konfrontiert Sie das Trading wahrscheinlich schnell mit der Umrechnungsgebühr von bis zu 0,7 Prozent bei Gewinn bzw. Verlust.
Im Zusammenhang mit dem Handel gehebelter Produkte werden Tradingkosten anders als im physischen Handeln mit Wertpapieren berechnet. Statt einer Orderprovisionen, die sich aus dem Grundpreis und variablem Provisionsanteil zusammensetzt, ist bei Plus500 der Spread entscheidend.
Wie hoch der Spread ist, lesen Sie im Trading-Desk ab. Dahinter steht die Differenz zwischen Briefkurs (bid-Preis) und Geldkurs (ask-Preis) – in Bezug auf den Kurs des jeweiligen Basiswerts/Underlyings. Es handelt sich weniger um eine in der Höhe klar definierte Plus500 Gebühr auf gehandelte Positionen. Der Spread realisiert einen Kursaufschlag, dessen Höhe in der Praxis schwankt. Für die handelbaren Assetklassen – also Indizes oder Aktien und Devisen – gelten jeweils unterschiedliche Spreads. Wenn Sie mit dem Demokonto das Trading lernen, schauen Sie im Trading-Desk genau hin.
Damit sammeln Sie bei Plus500 Erfahrungen mit dem Trading und erleben die Plattform unter realen Bedingungen. Gehen Sie auf die Kaufen/Verkaufen Schaltfläche und dann auch den Reiter „Informationen“. Hier fasst Plus500 die Kontraktgröße, den Hebel sowie den Spread und zusätzliche Gebühren an.
Auch bei der Inanspruchnahme von garantierten Stopp-Loss-Orders fallen Gebühren an.
Anleger halten gehebelte Produkte häufig nur kurzfristig – um das Slippage Risiko zu umgehen. Sollten Sie doch einmal Positionen über Nacht halten, wird von Plus500 eine Gebühr erhoben. Diese Overnight Fee (Übernacht-Finanzierung) müssen Sie bei den Plus500 Trading Kosten einkalkulieren. Auf die Berechnung müssen wir im Detail nicht eingehen, da Plus500 die Preise für das Offenhalten Ihrer Position direkt im Trading Desk unter „Informationen“ zur Order anzeigt.
Plus500 bietet Ihnen als Anleger ein breites Spektrum gehebelter Basiswerte an. Das Handelskonto wird ohne Gebührenzuschlag eröffnet und geführt. Verwaltungsgebühren entstehen durch Währungsumrechnungen oder bei Inaktivität. Im Handel selbst ist der Spread entscheidend. Zusätzlich entsteht eine Plus500 Gebühr, sobald Sie Positionen über Nacht offenhalten sowie bei der Inanspruchnahme von garantierten Stopp-Loss-Orders.
Der Broker muss Positionen, die nicht zum Ende des Handelstages geschlossen werden, gegenfinanzieren. Die zusätzlichen Kosten werden durch den Übernachtzuschlag gedeckt und direkt im Trading-Desk angezeigt.
Seitens Plus500 werden die Handelskosten direkt im Trading Desk angezeigt – wenn Trader eine Position anlegen. Im Informationsfenster sind alle Handelskosten erfasst, was auch den Übernachtzuschlag und die Währungsumrechnung erfasst.
In den Spread fließen unterschiedliche Einflussfaktoren zusammen. Daher unterscheiden sich die Handelskosten für die einzelnen Assetklassen und Basiswerte.
Nein, ob über den Trading Desk am PC oder in der mobilen Anwendung gehandelt wird, spielt letztlich hinsichtlich der Plus500 Trading Kosten keine Rolle. Diese sind für alle Plattformen identisch.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.