

Mit einem Postbank Junior Depot könnten Sie einfach und ohne viel Aufwand Geld für Ihr Kind anlegen. Wir wollten daher wissen, ob die Bank ein solches Depot zur Verfügung stellt.
Mit dem Wertpapierdepot der Postbank können Sie in verschiedene Wertpapiere mit Einmalkäufen investieren oder auch Sparpläne nutzen. In unserem umfassenden Test haben wir nachgesehen, welche Vorteile es hat, ein Juniordepot bei der Postbank zu eröffnen.
Wir haben in unserem Test festgestellt, dass es keinen Antrag für ein Postbank Junior Depot gibt. Die Bank hat in ihrem Angebot kein direktes Depot, das zum Ansparen von Guthaben für Kinder eröffnet werden kann. Allerdings ist es kein Problem, über das klassische Depot für Ihr Kind zu sparen. Möchten Sie das Depot auf den Namen Ihres Kindes führen, müssen Sie sich mit dem Service in Verbindung setzen.
Damit Sie abwägen können, ob Sie das klassische Depot als Alternative zum Postbank Junior Depot nutzen möchten, haben wir einen Blick auf die Konditionen geworfen.

💡 Die Postbank bietet kein direktes Junior Depot an
Möchten Sie gern ein Depot eröffnen und hier beginnen, für Ihr Kind zu sparen, funktioniert das relativ einfach und schnell online. Ebenso ist es möglich, einen Postbank Depotwechsel durchzuführen. Das heißt, Sie können Wertpapiere, die Sie bei einer anderen Bank im Depot haben, zur Postbank übertragen.
Für den Antrag sind die folgenden Schritte notwendig:
Hinterlegen Sie hier Ihre persönlichen Daten. Geben Sie Ihre Daten an und nicht die Ihres Kindes. Es handelt sich nicht um einen Postbank Junior Depot Antrag, sondern um die Eröffnung eines klassischen Depots. Abgefragt werden unter anderem Ihr Name und ihre Adresse, aber auch Ihre Steuer-ID sowie ein Referenzkonto.
Zum Schutz Ihrer Einlagen und Investitionen stellt Ihnen die Postbank einige Fragen zu Ihren bisherigen Kenntnissen im Rahmen von Investitionen und Geldanlagen. Wichtig ist es, dass Sie ehrlich antworten.
Nun erhalten Sie einen Überblick über alle rechtlichen Aspekte in Bezug auf das Depot. Lesen Sie diese in Ruhe und stimmen Sie diesen dann zu.
Der letzte Schritt ist die Legitimation. Das ist auch dann notwendig, wenn Sie ein Junior Depot eröffnen. Da Sie als Erziehungsberechtigte Ihren Namen hinterlegen, ist auch bei einem reinen Kinderdepot eine Legitimation durch die Erziehungsberechtigten notwendig.
Anschließend ist das Depot eröffnet und Sie können mit der Anlage beginnen.
Welche Postbank Kosten anfallen ist ebenfalls ein Punkt, den wir im Test geprüft haben. Die Depotführung ist kostenfrei, ebenso wie die Kontoverwaltung. Es gibt keinen Guthabenzins. Die weiteren Kosten sind abhängig davon, welche Transaktionen Sie durchführen, wenn Sie das Angebot der Postbank als Junior Depot nutzen.
Bei einem Kurswert von bis zu 1.200 Euro zahlen Sie an inländischen Börsen immer einen Betrag von 9,95 Euro. Bei Kurswerten über 25.000 Euro sind es 69,95 Euro an inländischen Börsen.
Zudem können Sie Sparpläne einrichten und diese im Depot führen. Ab einer Mindesteinlage von 25 Euro legen Sie Monat für Monat Geld für den Nachwuchs an.
Die Postbank bietet kein Juniordepot im klassischen Sinn an. Das heißt, Sie können nicht direkt auf den Namen Ihres Kindes ein Depot eröffnen. Der Anbieter stellt ein klassisches Wertpapierdepot zur Verfügung, in dem Sie Transaktionen an in- und ausländischen Börsen durchführen können. Hier ist es auch möglich, einen Sparplan anzulegen. Wenden Sie sich an den Support, wenn Sie das Depot gern auf den Namen Ihres Kindes führen möchten.

▶️ Die Postbank bietet ein Junior Girokonto an
Das Depot selbst können Sie ohne Kosten führen, Gebühren fallen dann an, wenn Sie eine Transaktion eröffnen oder schließen.
Möchten Sie gern Ihr Postbank Depot kündigen, ist es notwendig, sich direkt an den Support zu wenden oder in eine Filiale zu gehen. Hier geben Sie die Kündigung in Auftrag.
Ja, Sie können einen Fondssparplan oder einen ETF-Sparplan anlegen und somit regelmäßig im Postbank Junior Depot sparen. Das ist bereits ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro möglich.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.