

Kunden von Quirion nutzen den RoboAdvisor, um mit einem ETF-Sparplan längerfristig Vermögensaufbau zu betreiben. Dazu wird ein Depot eingerichtet. Die Finanzierung läuft über ein externes Referenzkonto. Wer bei Quirion das Zinskonto nutzt, zahlt per Banküberweisung ein.
Eine Quirion Auszahlung kann jederzeit erfolgen und ist nicht mit Gebühren verbunden. Die Abläufe und Dauer richten sich allerdings danach, welche Anlage ein Kunde gewählt hat. Nur so wird verständlich, warum manche Auszahlungen nicht sofort vollständig möglich sind oder längere Zeit in Anspruch nehmen. Versteckte Kosten sind nach Erfahrungen mit der Quirion Auszahlung nicht zu befürchten.
Grundsätzlich können Kunden ihr bei Quirion deponiertes Kapital jederzeit auszahlen lassen. Eine Quirion Auszahlung von Einlagen auf dem Zinskonto, aber auch eine Auszahlung angesparter Werte im Depot, ermöglicht der Anbieter, ohne dass Quirion Gebühren dafür erhebt. Es gibt jedoch einige Besonderheiten, die bekannt sein sollten.
Ein- und Auszahlungen mit dem Quirion Depot: Anleger, die sich für eine der Robo-Strategien mit einem Quirion Sparplan entscheiden, eröffnen ein Depot. Zur Wahl stehen hierfür drei Depotmodelle, die sich hinsichtlich der Mindesteinzahlung und der Kundenservices unterscheiden. Während der Einrichtung des Depots wird ein Referenzkonto hinterlegt. Dieses Girokonto, das ebenfalls auf den Namen des Kunden geführt wird, dient der Finanzierung der Sparraten mit dem Lastschrift-Verfahren. Das wirkt sich auf die spätere Dauer der Auszahlung bei Quirion aus.
Ein- und Auszahlungen auf das Zinskonto oder Verrechnungskonto Plus: Wer das Quirion Tagesgeld nutzt, eröffnet das Konto unabhängig vom Depot. Die gewünschten Beträge werden per Banküberweisung ein- und später wieder ausgezahlt.
Andere Zahlungsmethoden erkennt Quirion nicht an. Eine Ein- oder Auszahlung per PayPal bei Quirion, ebenso wie ähnliche beliebte elektronische Wallets, können deshalb nicht verwendet werden.

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Der Zugriff auf das Kapital auf dem Tagesgeldkonto ist unmittelbar und jederzeit möglich. Anleger buchen dieses Guthaben wieder zurück auf ihr externes Girokonto und verwenden dafür eine SEPA-Überweisung. Die Wertstellung erfolgt in der Regel binnen eines Bankarbeitstages.
Anders sieht es aus mit einer Auszahlung beim Quirion Depot. Denn die verwahrten Fondsbruchstücke müssen veräußert und der Erlös dann an das externe Referenzkonto ausgezahlt werden. Nach eigenen Angaben verwendet Quirion nur sehr liquide ETFs, allerdings kann die Auszahlung dennoch etwa vier Bankarbeitstage beanspruchen.
Nicht immer wird dabei der gewünschte Betrag in voller Höhe ausgezahlt – das ist dem Lastschriftverfahren geschuldet. Beträge, die vor mehr als acht Wochen seit dem Auszahlungswunsch mittels Lastschrift eingezogen wurden, können sofort ausgezahlt werden.
Da das Lastschriftabkommen ein Widerrufsrecht von acht Wochen vorsieht, werden Beträge, die von dieser Frist betroffen sind, erst nach deren Ablauf ausgezahlt. Dies beeinflusst die Dauer einer Auszahlung bei Quirion und erklärt auch, warum manche Kunden den Eindruck erhalten, ihre Quirion Auszahlung sei abgelehnt. Die Verifizierung einer Quirion Auszahlung können Anleger in ihrem Kundenbereich oder mithilfe des Supports vornehmen.
Die Einzahlung auf das Zinskonto erfolgt per Banküberweisung. Sparraten bucht der Vermögensverwalter mit dem Lastschriftverfahren von einem externen Referenzkonto ab. Spätere Auszahlungen sind daher unterschiedlich ausgestaltet.
Die Auszahlung bei Quirion ist seitens des Anbieters gebührenfrei. Mindestauszahlungen sind nicht vorgegeben.
Die deutsche Quirin Bank verwaltet die Konten und Depots der Kunden von Quirion. Die BaFin-regulierte Privatbank bietet den gesetzlichen deutschen Einlagenschutz. Deshalb deckt die gesetzliche Quirion Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro je Kunde ab. Für Anlagen darüber hinaus ist die Bank Mitglied im Einlagenschutzfonds des Bundesverbands deutscher Banken. Die Wertpapiere im Depot gelten als Sondervermögen – sie verbleiben im Besitz der Anleger, Gläubiger hätten bei einer Insolvenz keinen Zugriff darauf.
Quirion und die dahinter stehende Quirin Bank müssen als deutsche Finanzdienstleister die Erlöse aus Kapitalmaßnahmen für ihre Kunden versteuern. Sie leiten daher die Abgeltungssteuer in Höhe von 25% der Renditen an den Fiskus weiter, ausgenommen freigestellte Beträge.
Quirion wickelt Zahlungen nur per Banküberweisung oder Lastschrift ab. Elektronische Wallets oder Kartenzahlungen ermöglicht der Vermögensverwalter seinen Kunden nicht.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.