

Quirion ist einer der ersten deutschen RoboAdvisors, angeboten von der Quirin Bank. Der Finanzdienstleister ist eine deutsche Vollbank, lizenziert und reguliert durch die BaFin. Daher bietet Quirion einen Einlagenschutz nach deutschen Auflagen, gesetzlich und über den Bundesverband deutscher Banken.
Für den RoboAdvisor ist die Frage nach dem Schutz der Einlagen weniger relevant, denn Kunden verknüpfen mit ihrem Depot während der Eröffnung ein externes eigenes Girokonto. Wer allerdings von anderen Angeboten bei Quirion Gebrauch macht – etwa dem Zinskonto – will wissen, wie sicher die angelegten Gelder sind und was im Fall einer Insolvenz des Finanzdienstleisters geschieht.
Quirion ist ein Angebot der Quirin Bank. Die deutsche Privatbank gilt als eine der ersten, die auf der Grundlage von Honorarberatungen arbeitet – auch bei Quirion können Kunden dies in Anspruch nehmen.
Den Einstand ins Geschäft machte Quirion als RoboAdvisor. Kunden investieren mit einem Quirion Sparplan in eine Auswahl von 14 ETF und damit über 8.000 Einzelwerte, angepasst an ihre Risikobereitschaft und algorithmisch verwaltet.
Das Kapital für die Fondskäufe stammt von einem externen Girokonto.
Fonds und ETF unterliegen allerdings Kursschwankungen, die marktbedingt sind. Das Kapital der Anleger hingegen muss jede Bank und jeder Broker absichern.

🛡️ Quirion bietet eine solide Einlagensicherung
Wichtig ist die Einlagensicherung bei Quirion vor allem für freies Kapital. Denn inzwischen ist das Angebot über den RoboAdvisor hinaus gewachsen. Bestimmte Depot-Modelle räumen Anlegern ein hohes Maß an eigenen Entscheidungen ein, und für Sparer offeriert Quirion Zinsen.
Nicht nur die als „Alternative zum Tagesgeld“ beworbene Investition in Geldmarkt-ETF ist bei Quirion möglich, Kunden können auch ein Zinskonto führen. Mit dem Zinskonto, dem eigentlichen Quirion Tagesgeld, lässt der Anbieter Kunden an der Zinswende der Zentralbanken teilhaben. Die Einrichtung ist unabhängig vom Depot bzw. vom RoboAdvisor möglich.
Das auf dem Zinskonto deponierte Geld ist jederzeit flexibel zugänglich. Anleger müssen weder Mindesteinlagen tätigen noch Limits berücksichtigen. Gerade bei diesem Konto ist also der Einlagenschutz wichtig.
Für Einlagen bei Quirion bzw. bei der Quirin Bank gilt ein zweistufiger Schutz, wie ihn viele deutsche Banken bieten. Die gesetzliche Einlagensicherung deckt Beträge bis zu einer Höhe von 100.000 Euro je Anleger ab. Höhere Anlagen sichert die Mitgliedschaft der Bank im freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken – auch im Millionen-Bereich.
Ein weiterer Aspekt, der Brokern und Banken innerhalb der EU und damit auch in Deutschland abverlangt wird, ist die sorgfältige Trennung von Unternehmensvermögen und Kundengeldern. Das Kapital, das die Quirin Bank für Anleger bei Quirion hält, wird daher in segregierten Konten aufbewahrt, Geldflüsse sind jederzeit nachvollziehbar.
Einen Beitrag zum Einlagenschutz leisten außerdem die Maßnahmen, die Quirion für die Sicherheit online trifft. Durch die SSL-Verschlüsselung von Website und Zugängen soll unbefugten Dritten der Zugriff auf Daten und Konten erschwert werden. Überdies erhalten Kunden eine persönliche PIN zugewiesen, die für den Zugang zum eigenen Kundenbereich und die Verwaltung von Konten und Depots unbedingt erforderlich ist.
Quirion und die dahinter stehende Quirin Bank sind deutsche Finanzdienstleister und bieten ihren Kunden daher einen Einlagenschutz nach deutschem Standard.
Als deutsches Unternehmen ist Quirion bzw. die Quirin Bank gehalten, die Abgeltungssteuer in Höhe von 25% auf Erträge aus Kapitalmaßnahmen direkt an den Fiskus weiterzuleiten. Die Steuer wird unter anderem auf Zinsrenditen erhoben. Kunden können Quirion allerdings einen Freistellungsauftrag erteilen und damit geltende Pauschbeträge ausschöpfen.
Das Zinskonto führt Quirion für seine Kunden kostenlos. Das Depot für den RoboAdvisor belegt der Vermögensverwalter mit Quirion Gebühren, basierend auf dem gewünschten Depot-Modell.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.