

Quirion ermöglicht Anlegern seit Jahren automatisierte Anlagestrategien auf der Grundlage von ETF. Der algorithmische Vermögensaufbau mit dem RoboAdvisor wendet sich vor allem an Kunden, die ein Angebot mit wenig Aufwand suchen. Allerdings wurde das Kerngeschäft im Laufe der Jahre erweitert.
Wer bei Quirion ein Depot eröffnet, kann dabei unter drei Modellen wählen. Außerdem gehört nun auch die Investition in Geldmarkt-ETF und ein Zinskonto zu den Leistungen. Die Quirion Gebühren richten sich danach, für welche Produkte sich Kunden entscheiden. Der Vermögensverwalter legt alle Kosten bei Quirion transparent offen.
Die Quirion Gebühren sind an die Entscheidung für ein Depotmodell gebunden.
Quirion ist ein RoboAdvisor der Quirin Bank. Die Privatbank gehört zu den Finanzdienstleistern, die auf Honorarbasis und damit ohne Kommissionen arbeiten. Auf diese Weise möchte die Bank ihre Kunden unabhängig von den Emittenten der Finanzinstrumente sachlich beraten können.
Quirion agiert als Vermögensverwalter und bietet Anlegern, die sich für einen Quirion Sparplan entscheiden, drei verschiedene Depotmodelle an. Sie alle haben gemeinsam, dass Kunden in die Auswahl von 14 ETF bei Quirion und damit in Tausende von Aktien und Anleihen investieren können.
Auch die Verfügbarkeit des Cash-Invest in Geldmarkt-ETF, das Angebot nachhaltiger Indexfonds oder thematischer Schwerpunkte gilt für alle drei Modelle. Gleich ist die Mindestrate für Sparpläne ab 25 Euro. Und das steht zur Wahl:
| ▶️ Quirion Paket | 💡 Details |
|---|---|
| Digital-Strategie | Keine Mindesteinzahlung, jährliche Gebühren von 0,48% des Anlagevolumens |
| Premium-Strategie | Keine Mindesteinzahlung, jährliche Gebühren von 0,84% des Anlagevolumens, personalisierte Leistungen |
| Privat-Strategie | Mindesteinzahlung ab 25.000 Euro, jährliche Gebühren von 1,48 % des Anlagevolumens, personalisierte Leistungen, hohes Mitspracherecht |
Zu den Gebühren bei Quirion kommen ca. 0,17 Prozent für Kosten der ETF, die die Emittenten direkt vom Fondspreis einbehalten – dies könnte man als die einzigen Trading Gebühren bei Quirion bezeichnen.

▶️ Die Pakete mit den verschiedenen Quirion Gebühren
Es sind weniger die Produktkosten, die sich auf unterschiedliche Gebühren bei Quirion auswirken, sondern eher die enthaltenen Service. Unterschiede fallen an bei Betreuung und Coaching. Mit der günstigen Digitalstrategie verzichten Anleger auf
Die Gebühren, die Quirion als Vermögensverwalter erhebt, und die Leistungen, die mit jedem der Depotmodelle verbunden sind, finden Interessierte im Downloadbereich des Anbieters auf der Website.
Die sehr nachvollziehbaren Kosten werden im Preis-Leistungs-Verzeichnis auf nur einer Seite vollständig aufgeführt. Neben dem Depot für ETF-Investitionen können Kunden bei Quirion separat ein Zinskonto führen. Bei dem Konto handelt es sich eigentlich um ein Quirion Tagesgeld, Zinsen werden am Quartalsende gutgeschrieben.
Das Zinskonto wird kostenfrei eingerichtet und geführt, die hinterlegten Gelder unterliegen weder einer Mindesteinzahlung noch Limits. Inhaber können über ihr Kapital frei verfügen und erhalten dafür dynamische Zinsgutschriften, die nicht auf einen Aktionszeitraum beschränkt sind. Bei der Ein- und Auszahlung fallen Quirion Gebühren nicht an.
Die Vermögensverwaltung ist mit jährlichen Kosten verbunden, die prozentual vom Anlagewert abgeleitet sind. Die Höhe der Kosten bei Quirion richtet sich nach der Art des Depots und den damit verbundenen Leistungen für den Kunden. Kostenlos können Kunden ihre Strategien anpassen oder auf Wunsch ihr Quirion Konto löschen.
Neben den Kosten für die Depotverwaltung fällt ein Ausgabeaufschlag von 0,17 Prozent beim Einkauf von ETF an.
Mit einer höheren Mindesteinzahlung erhalten Anleger bei Quirion ein Mitspracherecht – neben weiteren personalisierten Services des Vermögensverwalters bzw. der Quirin Bank.
Der Vermögensverwalter Quirion und die Quirin Bank sind durch die BaFin reguliert. Die Quirion Einlagensicherung entspricht deutschen Auflagen und deckt gesetzlich bis zu 100.000 Euro je Kunde ab. Darüber hinaus greift der Einlagenschutzfonds des Bundesverbands deutscher Banken. Wertpapiere im Depot gelten als Sondervermögen.
Als deutscher Finanzdienstleister zieht Quirion die Abgeltungssteuer von 25% der Gewinne aus Kapitalmaßnahmen ab und leitet sie an den Fiskus weiter – ausgenommen die Beträge, die Kunden in ihrem Freistellungsauftrag ausnehmen.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.