

Aktien, CFDs (Differenzkontrakte) oder Währungen – es gibt verschiedene Finanzprodukte, die Trader in ihre Anlagestrategie einbinden. Sei es mit Hebel oder einfach basierend auf der Buy and Hold Strategie. Das Risikomanagement muss in jedem Fall dazugehören. Sehr oft fällt hier das Stichwort Money Management.
Was verbirgt sich dahinter? Anleger können das gesamte Kapital in eine Position stecken und auf das Beste hoffen. Manchmal funktioniert es sogar mit der Rendite. Sehr viel häufiger werden allerdings Verluste die gute Laune vermiesen. Das Money Management ist Teil der Risikosteuerung für das Portfolio und soll hohe Verluste verhindern.
Money Management im Trading bezieht sich auf die strategische Verwaltung des Handelskapitals, um Verluste zu minimieren und eine langfristige Rentabilität zu gewährleisten. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements und hilft Tradern, ihre Handelsentscheidungen zu rationalisieren und emotionale Reaktionen zu vermeiden. Insofern ist die Verwaltung des Guthabens essenzieller Bestandteil der Risikosteuerung. Dabei folgt das Money Management verschiedenen Ansätzen. Einer der Hauptaspekte ist die Risikogrößenbestimmung. Genau diese Aufgabe übernimmt der Money Management Rechner.
Also je Position, die Sie im Trading Desk eingehen – ist ein zentraler Aspekt Ihres Risikomanagements im Trading. Auf diese Weise können Sie Verluste minimieren und das Risiko besser kontrollieren. Der strukturierte Ansatz zur Risikobestimmung pro Trade stellt sicher, dass Sie Positionen im Verhältnis zum Gesamtportfolio nicht zu stark aufbauen und Ihre Risikobereitschaft unterlaufen.
Der erste Schritt bei der Risikobestimmung besteht darin, einen Prozentsatz des Handelsgesamtkapitals festzulegen, den Sie bereit sind zu riskieren. Dieser Risikoprozentsatz definiert die Obergrenze für den Money Management Rechner. Welchen Anteil des gesamten Kapitals Sie dafür reservieren, hängt vom Risikoprofil ab. Sehr konservative Trader sehen 0,5 Prozent als ausreichend hohen Risikoprozentsatz an. Üblich ist für eine durchschnittliche Risikoeinstufung ein Prozent. Ab vier bis sogar fünf Prozent gehören Sie zu den sehr risikoaffinen Anlegern.
Sobald der Risikoprozentsatz feststeht, wenden Sie diesen einfach auf das Handelsgesamtkapital an. Damit kennen Sie die Investitionssumme je Position, welche investiert werden kann. Der Money Management Rechner liefert das Ergebnis auf Knopfdruck. Sind Sie ein konservativer Anleger und verfügen über 100.000 Euro, liegt der Risikobetrag bei 500 Euro.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf können Sie ins Trading einsteigen. Wie interpretieren Sie den Risikobetrag? An diesem Punkt muss sich jeder Trader fragen, welche Zielsetzung er verfolgt. Geht es um einen schnellen Aufbau von Rendite, ist damit auch ein gewisses Risiko verbunden. Typische Strategien wären das Handeln von Differenzkontrakten oder Daytrading.
Ein eher geringeres Risiko haben Aktien und Anleihen. Diese können auch bei vielen Brokern in Deutschland gehandelt werden. Warum ist diese Unterscheidung so wichtig?
Wenn Trader eine Position eröffnen, steht dahinter immer ein definiertes Anlagerisiko. Für Blue Chip Aktien großer Konzerne ist ein Totalverlust sehr unwahrscheinlich. Zumal im Risikomanagement auch mit Orderzusätzen wie dem Stop Loss gearbeitet wird. Im Fall von Derivaten, wie CFDs oder Zertifikaten, sind die Risiken deutlich höher. Hier besteht sogar ein Totalausfallrisiko.
Für das Money Management hat dieser Aspekt natürlich Auswirkungen. Als Anleger ist der Risikobetrag letztlich das Benchmark, an dem sich Ihre Verluste orientieren. Besteht die reale Gefahr, das gesamte eingesetzt Kapital zu verlieren, wenn das Derivat wertlos gestellt wird, können Sie theoretisch maximal den Risikobetrag in die Position investieren. Alles andere würde Ihr Money Management und das Ergebnis aus dem Rechner unterlaufen.
Viele Trader werden irgendwann auch Hebelprodukte aufmerksam. Diese basieren auf einem einfachen Grundprinzip: Der Anleger stellt einen Geldbetrag zur Verfügung, der als Sicherheitsleistung fungiert. Durch Kapital des Brokers wird entsprechend der eingestellten Hebel am Markt eine größere Position bewegt. Diese Hebelwirkung führt dazu, dass ein höherer Gewinn aus den Positionen möglich ist. Klassische Beispiele sind CFDs und Forex.
Aber: Es werden nicht nur Gewinne gehebelt. Dreht der Markt und geht aus einem Bullen- in den Bärenmarkt, läuft er gegen eine Long-Position. Das Ergebnis sind gehebelte Verluste. Bei einer Position im Wert von 100.000 Euro und einer Margin von 2.000 Euro (Hebel 1:50) löst eine Preisbewegung von 1 Prozent einen Verlust von 1.000 Euro aus. Damit sind bereits 50 Prozent der Margin aufgezehrt.
Im Handel mit Hebelprodukten definiert der Risikobetrag die maximal Marginanforderung, auf die sich Trader einlassen. Auch hier gilt, dass Positionen vor dem Hintergrund eines nachhaltigen Risikomanagements nur mit Stop Loss eröffnet werden. Starken Einfluss hat in diesem Zusammenhang der Hebel. Im Retailsegment ist dieser inzwischen durch die ESMA – European Securities and Markets Authority – verbindlich festgelegt.
Hebel für den Privatkundensektor:
| ✔️ Hebel bis 1:30 | Hauptwährungspaare (FX Majors), zu denen EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY gehören |
| ✔️ Hebel bis 1:20 | Neben-Währungspaare (Minors) sowie Gold und wichtige Index-Werte wie der DAX, S&P 500, FTSE 100 |
| ✔️ Hebel bis 1:10 | Rohstoffe (außer Gold) und Neben-Indizes |
| ✔️ Hebel bis 1:5 | Aktien und sonstige Werte |
Der Money Management Rechner liefert als Ergebnis den Risikobetrag. In der Praxis können Sie als Trader damit noch nicht besonders viel anfangen. Was es an dieser Stelle unbedingt braucht: Eine Bestimmung der Positionsgröße. Diese wird nicht nur vom Risikobetrag allein beeinflusst. Zuerst müssen Trader den Stop Loss definieren.
Warum ist dieser Schritt so wichtig? Über den Stop Loss definieren Anleger, zu welchem Kurs sie nicht mehr bereit sind, einen Verlust einzustecken. Wo der Stop Loss genau platziert wird, hängt von der Handelsart ab. Hebelprodukte wie CFDs können auch aus der Short Position getradet werden – um von bärischen Trends zu profitieren.
Das Niveau für den Stop Loss ermitteln Sie über die Chartanalyse. Angenommen, es werden EUR/USD zu einem Kurs von 1,2000 gehandelt. Der Abstand des Stop Loss beträgt 50 Pips – als liegt das Stop-Loss-Niveau bei 1,1950. Die Positionsgröße errechnet sich über den Pips-Wert und den Risikobetrag. Hintergrund: Auf diese Weise halten Trader immer das Ergebnis aus dem Money Management Rechner ein.
Die Berechnung der Positionsgröße können Sie natürlich mit Stift und Papier bewerkstelligen. Aber: Es gibt auch hierfür spezielle Rechner. Achten Sie als Trader an dieser Stelle immer darauf, das passenden Tool zu benutzen. Für Forex und CFDs gibt es Positionsgrößenrechner, die sich voneinander unterscheiden. Wer hier zum falschen Werkzeug greift, erhält am Ende fehlerhafte Ergebnisse.
Trader können für einige Handelsarten den Stop Loss auch auf anderen Wegen berechnen. Beispielsweise gibt es für Differenzkontrakte Tools, um damit direkt den Kurs zu ermitteln, der den Risikobetrag schneidet. Diese Rechner greifen auf den maximalen Verlust zurück. Damit Sie über den Rechner ein zuverlässiges Ergebnis erhalten, brauchen Sie zuerst den Basiswert – also ob auf einen Index oder Aktien usw. gehandelt wird.
Der Grund sind die bereits erwähnten rechtlichen Rahmenbedingungen zum Hebel. Zusätzlich müssen Sie natürlich den Risikobetrag bestimmen und einen Eröffnungskurs. Eine sehr wichtige Info ist der Umfang, den die Position hat – sprich, wie viele Kontrakte gehandelt werden. Aus diesen Informationen kann das Tool anschließend einen Stop Loss Kurs berechnen. Diesen setzen Sie im Trading Desk, um das Money Management einzuhalten.
Trader nutzen den Money Management Rechner, um ihre Handelsentscheidungen fundierter und sicherer zu treffen. Der Rechner hilft dabei, das Handelskapital effizient zu verwalten, das Risiko zu minimieren und die Chancen auf langfristige Rentabilität zu erhöhen. Die Kontrolle des Risikos ist einer der Hauptgründe, um als Trader einen Money Management Rechner zu verwenden. Indem sich für jede Position genau berechnen lässt, wieviel der Trade riskiert, verhindern Anleger Positionen, die ihr gesamtes Kapital aufzehren. Der Rechner hat die Aufgabe, den Risikobetrag präzise zu bestimmen.
Zusätzlich lässt sich – wie bereits ausführlich gezeigt – direkt die Positionsgröße bestimmen. Dabei nutzen Sie verschiedenen Rechner, um für einzelne Handelsarten die korrekten Werte zu ermitteln. Über den Money Management Rechner ist zudem eine effiziente Verteilung des Handelskapitals möglich. Durch die Verteilung des Kapitals auf verschiedene Trades und Märkte streuen Anleger das Risiko.
Ein sehr wichtiger Aspekt des Rechners ist die Tatsache, Handelsentscheidungen basierend auf objektiv messbaren Rahmenbedingungen zu treffen. An dieser Stelle sind Trader in der Lage, emotionale Reaktionen aus der Handelsstrategie zu eliminieren.
Wer Aktien oder Rohstoffe und Währungen handeln will, muss sich intensiv mit den Märkten beschäftigen. In diesem Zusammenhang kann der Money Management Rechner nur ein Puzzleteil sein. Als Trader müssen Sie verschiedene Trading Rechner kennen und sich mit deren Nutzung vertraut machen. Das Ziel: Die Handelsstrategie optimieren und so das Risiko verringern. Welche Trading Rechner sind im Einsatz?
Der Pip ist eine gängige Einheit im Trading (speziell auf Währungen), die die kleinste mögliche Preisänderung eines Assets angibt. Meistens entspricht der Percentage in Point oder Price Interest Point der vierten Nachkommastelle. Im Devisenhandel gibt es aber auch einige Abweichungen. Ein Beispiel wäre der japanische Yen. Mit dem Pip Rechner können Sie den Wert eines Pips für einzelne Position ermitteln. Hintergrund: Wenn Sie US-Dollar zu 1,2000 handeln, ist der Wert eines Pips für die Marktposition von 10.000 Euro anders als im Vergleich zur Positionsgröße von 100.000 Euro. Sie brauchen diese Information, um den Risikobetrag in die Handelsstrategie konsequent einzubinden.
Der Forex Handel basiert auf dem Ausnutzen von Veränderungen in den Wechselkursen. Als Trader handeln Sie Major-Währungspaare wie Euro und US-Dollar, die einen sehr hohen Anteil der Liquidität stellen. Oder Sie nutzen in den FX Minors die phasenweise hohe Volatilität aus. Mithilfe des Forex Rechners können Sie den Gewinn oder Verlust aus einer FX Position berechnen. Kombinieren Sie das Tool mit dem Risikobetrag, um sich immer an das Money Management zu halten. Generell ist an diesem Punkt auch darauf zu achten, dass es intern – durch die Basiswährung Ihres Anlagekontos – zu Wechselkurseffekten kommen kann.
CFDs sind Hebelprodukte, die ihren Fokus auf die Kursänderungen des Basiswerts richten. Der Handel von Assets in physischer Form spielt dagegen keine Rolle. Um den CFD Rechner zu nutzen, benötigen Sie Informationen zur Handelsart – also ob Währungen, Index-Werte oder Aktien und Anleihen gehandelt werden. Hier unterscheiden sich die Hebel. In Kombination mit den Eröffnungs- und Schlusspreisen sowie dem Risikobetrag legen Sie fest wo der Stop Loss Kurs auf den CFD Handel zu legen ist. Wichtig: Die Ordergebühren gehen bei CFDs im Spread auf. Wo Broker zusätzliche Gebühren erheben, ist das Offenhalten einer Position über Nacht.
Anleger nutzen den Rendite Rechner, um zu ermitteln, wie viel Ertrag eine Position im Handel einbringt. Dabei geht es nicht nur um den Gewinn aus Kurssteigerungen. Auch andere Faktoren, wie zum Beispiel eine Dividende, zählen zur Wertpapierrendite. Zusätzlich beeinflussen Wechselkurse bei Positionen in Fremdwährung, wie sich die Erträge aus den Positionen verändern. Zu Bewertung der Erträge gehört im Rendite Rechner auch die Entwicklung der Kosten. Neben den Ordergebühren tauchen Gebühren auf, die Broker beispielsweise in Form von fremden Spesen oder für besondere Serviceleistungen – wie die Versorgung mit Echtzeitkursen – an Anleger weiterreichen.
Der Money Management Rechner ist ein Tool, das Trader zum Risikomanagement nutzen. Parallel gibt es weitere Werkzeuge (wie den Daytrading Rechner), um im Handel die richtigen Entscheidungen zu treffen. Was allen Rechner allerdings miteinander verbindet: Keiner kann Ihnen Handelsentscheidungen abnehmen. Diese müssen Sie als Anleger treffen. Dazu brauchen Sie natürlich so viele Informationen wie möglich. Die Rechner werden daher mit der Chartanalyse kombiniert.
Dahinter steckt die Auswertung der Preisbewegungen, um Trends zu erkennen und Marktsentiments zu analysieren. In der Praxis greifen sowohl die Trading Rechner als auch die verschiedenen Analysetools direkt ineinander.
Sehr wichtige erste Anhaltspunkt liefern Ihnen die Charttypen. Das Linienchart kennen viele Anleger. Erfahrene Trader tendieren aber eher dazu, den:
für die Analyse und Bewertung der Einstiegspunkt zu verwenden. Hintergrund: Die Charts liefern Informationen zu den Eröffnungs- und Schlusskursen. Über Formationen lassen sich bereits sehr konkrete Trendmuster erkennen.
Auf der anderen Seite gibt es verschiedene Indikatoren, mit denen sich Rückschlüsse auf die Marktdynamik ziehen lassen. Letzen Endes nutzen Trader die verschiedenen Werkzeuge und Möglichkeiten, um Signale aus den Charts herauszulesen und die Handelsstrategie zu verfeinern.
Anfänger machen schnell einen Fehler: In die Märkte werden zu große Positionen investiert. Wenn der Kurs dann gegen den Trade läuft, wird das Handelskapital zu stark aufgezehrt. Der Money Management Rechner hilft dabei, die kritische Positionsgröße zu bestimmen. An dieser Stelle müssen Sie sich als Anleger fragen, welches Risikoprofil richtig ist. Hierrüber definiert sich der Prozentsatz des Kapitals, welches Sie pro Trade bereit sind als Verlust abzuschreiben. Mit dem Money Management Rechner definieren Anleger nicht nur die Risikogröße für Direktinvestments. Auch die Höhe der Margin für das Trading auf Hebelprodukte können Sie über den Rechner definieren.
Börsenneulinge machen manchmal den Fehler und wollen schnell Erfolge sehen. Dabei werden dann Marktpositionen aufgebaut, die nicht dem Risikoprofil entsprechen und zu viel Kapital binden. Das Ergebnis sind sehr hohe Verluste. Genau deshalb gibt es das Money Management – um Risiken im Handel zu kontrollieren.
Da es sich an dieser Stelle um ein Tool handelt, welches direkt im Browser abgerufen werden kann, haben Anleger jederzeit die Möglichkeit, den Money Management Rechner auch auf dem Smartphone oder direkt mit dem Tablet abzurufen.
Ja, das Risikomanagement muss besonders Anfängern am Herzen liegen, da hier Trading-Erfahrung fehlt. Mithilfe des Rechners lassen sich konkrete Zielgrößen ermitteln, an denen sich jeder Börsenneuling orientieren kann.
Es handelt sich um ein Tool, das bei vielen Entwicklern einfach benutzt werden kann. Hierdurch verursacht der Rechner keine zusätzlichen Kosten. Mitunter wird der Rechner auch von Brokern direkt in die Plattform integriert.
Nein, diese Auflösung erreicht der Rechner nicht. Es handelt sich hier um ein Tool, welches unabhängig von einer individuellen Position Risikogrößen für das Trading berechnet.


Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.