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Sparplan Rechner 2026: Zinsen und Zinseszins einfach berechnen

Datum: 17.06.2024
Inhaltlich geprüft durch: Ruben Wunderlich
Wesentliche Punkte
  • Sparpläne basieren auf wiederkehrenden Einlagen
  • Assets unter anderem Aktien oder ETFs
  • Anleger nutzen Sparpläne unter anderem zur Altersvorsorge
  • Sparpläne sind auch steuerrechtlich relevant

Sparplan Rechner: Sparen und Geld anlegen

Anleger nutzen Sparpläne zum langfristigen Kapitalaufbau und machen sich dabei mehrere Effekte zunutze. Besonders der Durchschnittskosten-Effekt hilft Ihnen beim Kapitalaufbau. Wie gehen Trader an die Umsetzung ihrer Sparplan-Strategie heran? Mithilfe verschiedener Trading-Rechner bewerten Sie die Kapitalanlage objektiv und treffen die richtigen Entscheidungen. 

Sparpläne schließen Sie auf ETFs (Exchange Traded Funds), Aktien, klassische Investmentfonds oder verzinste Anlageprodukte ab. Als Anleger sind Sie an dieser Stelle eher mittel- bis langfristig orientiert. Der schrittweise Vermögensaufbau und die Zeitkomponente machen Sparpläne zu einer interessanten Komponente in der Risikodiversifikation.

Sparpläne – eine Definition

Was ist ein Sparplan überhaupt? Es handelt sich hier um eine systematische Methode zum Ansparen von Kapital. Dabei wird ein fester Betrag regelmäßig in eine bestimmte Anlageform investiert. Auf diese Weise kann über einen längeren Zeitraum hinweg kontinuierlich Vermögen aufgebaut werden – ohne dass eine große einmalige Investition erforderlich ist. Damit schont der Sparplan Liquidität und eignet sich für Börseneinsteiger, um an den Märkten trotzdem zu partizipieren.

Sparpläne können in verschiedenen Anlageklassen, wie z.B. Aktien, Fonds, ETFs (Exchange Traded Funds) oder Anleihen umgesetzt werden. Ein wesentliches Merkmal ist der sogenannte „Cost-Average-Effekt“. Durch die regelmäßigen Einzahlungen zu unterschiedlichen Kursen wird ein Durchschnittspreis erzielt. Dieser dämpft das Risiko von Marktschwankungen und glättet damit die Renditekurve. Sparpläne sind Teil einer langfristig orientierten Anlagestrategie.
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Aktien, ETFs und Co. – die Anlageklassen im Überblick

Anleger richten Sparpläne ein, um langfristige Ziele in der Kapitalanlage zu verfolgen – und die eigene Liquidität zu schonen. Auf welche Handelsklassen und Instrumente ist der Fokus gerichtet? Trader greifen zu einer umfassenden Auswahl verschiedener Anlageklassen.

1️⃣ Aktien:

Darstellbar über Einzelaktien, bei denen Anleger regelmäßig in Aktien einzelner Unternehmen investieren. Diese Methode bietet eine hohe Rendite, ist jedoch auch mit einem höheren Risiko verbunden. Ein Sparplan in Aktienfonds verringert dieses Risiko, dämpft aber auch den Effekt, welchen Outperformer bei einem Investment in Einzelaktien haben.

2️⃣ Fonds:

Hier nutzen Trader die Möglichkeit, in ein Asset zu investieren, welches von Haus aus eine gewisse Risikostreuung erreicht. Investmentfonds können sich auf verschiedene Branchen und Sektoren konzentrieren – wie Rohstoffe oder Anleihen und Immobilien. Für die Auswahl des Sparplans sollte das Risiko überprüft werden.

3️⃣ ETFs:

Exchange Traded Funds haben in den letzten einen regelrechten Hype ausgelöst. Als börsengehandelte Indexfonds bilden sie einen Indexwert ab. Der Vorteil liegt in einer sehr breiten internen Streuung des Anlagerisikos und der Tatsache, dass sich ein ETF sehr flexibel in den Sparplan einbauen lässt.

4️⃣ Anleihen:

Unternehmens- und Staatsanleihen gehören allgemein zu den Wertpapieren, die Sicherheit ausstrahlen. Ein Sparplan lässt sich mit sehr unterschiedlicher Wichtung aufbauen. Gerade als Sicherheitselement werden solche Finanzvehikel gerne in ein Depot eingebaut, wenn es in wirtschaftlich schwierigen Phasen auf Sicherheit umgeschichtet werden soll.

Damit lassen sich die Vorteile aus den einzelnen Assetklassen ausnutzen, ohne das Risiko der Einmalanlage in Kauf zu nehmen. Welche der Anlageklassen letztlich für den eigenen Sparplan in Frage kommt, richtet sich nach Ihrer Orientierung als Trader. Gleichzeitig spielt das Risiko der einzelnen Assetklassen eine wichtige Rolle.

Achtung: An diesem Punkt müssen Sie als Trader in einigen Bereichen besonders genau hinschauen. Gerade innerhalb der ETFs gibt es verschiedene Methoden, wie die Indexwerte nachgebildet werden – entweder direkt über den Besitz eines Aktienkorbs durch die Fondsgesellschaft oder durch Finanzderivate. Letzteres hat Auswirkungen auf die Risikobewertung dieser Assets für den Sparplan.

Sparplan Rechner – diese Tools sind besonders wichtig

Wenn Sie als Trader auf der Suche nach einem Investment mit Sparplänen sind, bieten sich verschiedene Möglichkeiten und Gelegenheit. Liegt der Fokus auf dem Kapitalwachstum, sind Aktien oder Aktien-basierte Fonds und ETFs eine interessante Option. Auf der anderen Seite bringen Sparpläne, die auf Anleihen basieren, mehr Ruhe und Sicherheit ins Portfolio.

Um die einzelnen Anlagemöglichkeiten zu bewerten, müssen Sie sich als Anleger intensiv mit verschiedenen Aspekten, wie Rendite, Gewinn- und Verlustrechnung oder den Wechselkursrisiken beschäftigen. Auch das Thema Dividende spielt eine Rolle. Im Idealfall greifen Sie einfach zu einem Trading Rechner, der Ihnen alle wichtigen Informationen dazu liefert.

Generell müssen Sie sich im Vorfeld fragen, welche Zielsetzung hinter dem Einstieg in den Vermögensaufbau mit Sparplänen steckt. Entsprechend fallen einige der Handelsklassen heraus. Welche Tools werden Trader in jedem Fall brauchen?

📱 Gewinnrechner für Sparpläne

Eines der wichtigen Tools ist und bleibt der Renditerechner. Hier geht es darum, den möglichen Ertrag aus dem Investment im Vorfeld zu berechnen. Sie wollen wissen, was sich mit dem Sparplan verdienen lässt? Dann liefert dieser Rechner sehr schnell ein erstes Ergebnis. Sie geben dazu ein, mit welchem Startkapital Sie loslegen, wie hoch die Sparrate ist und welche jährliche Rendite Sie annehmen.

Auf den ersten Blick sieht das Ganze wie ein Sparplan Rechner für Zinsen aus. Der Vorteil: Das Tool ist vergleichsweise einfach zu bedienen. Auch als Börsenneuling werden Sie damit keine Probleme haben. Und wissen sehr schnell, ob das Angebot für den Sparplan lukrativ ist und in die Anlagestrategie passt.

Aber: Der Gewinnrechner für Sparpläne hat in dieser Form einige Schwachstellen – weil er sehr viele Annahmen vereinfacht oder komplett außen vor lässt. Sparpläne richten Trader ein, um diese langfristig zu besparen. In diesem Zusammenhang sind Schätzungen der Rendite pro Jahr generell schwierig. Es wird Phasen geben, in denen liegt der Ertrag unter den Erwartungen. Es ist empfehlenswert, zwei Rechnungen durchzuführen – einmal über das Worst- und das Best-Case-Szenario. Beide ergeben miteinander kombiniert einen „Trendkanal“, in dem sich der Ertrag bewegen sollte.

Ein zweiter Nachteil ergibt sich daraus, dass keine Kosten für den Sparplan in die Berechnung einfließen. Dabei verursacht das Depot mitunter Gebühren. Und Broker verlangen – etwa bei einem Sparplan, der auf Aktien basiert, auch Gebühren fürs Trading. Insofern kann der Gewinnrechner einen falschen Eindruck vermitteln. Welcher Trading Rechner liefert hier bessere Ergebnisse?

🖥️ Gewinn-Verlust-Rechner

Ein Gewinn-Verlust-Rechner ist ein Tool, das nicht nur in der Kapitalanlage zum Einsatz kommt. Auch Unternehmen benutzen ähnliche Rechner, um den wirtschaftlichen Status abzubilden. Im Kern geht es hier einfach darum, Gewinne aus einem Investment – an dieser Stelle dem Aktien Sparplan im Rechner den Verlusten und Kosten gegenüberzustellen. Auf Ihre Investition in einen Sparplan lässt sich dieses Prinzip einfach übertragen.

Dazu müssen Sie einfach mehrere wichtige Infos rund um den Sparplan kennen:

  • Anfangskapital
  • Sparrate
  • Rendite pro Jahr
  • Kostenquote pro Jahr für das Depot
  • Kosten für Fonds pro Jahr (Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühr)
  • Steueranteil pro Jahr

Die ersten drei Angaben entsprechen dem einfachen Gewinnrechner. Allerdings kommen hier auch die Kostenanteile hinzu. Die Kostenquote für das Depot umfasst in erster Linie gezahlte Depotgebühren. Viele Broker mit der Möglichkeit, einen einzurichten, führen das Depot kostenfrei – also ohne eine jährliche Depotgebühr.

Die Kosten für Fonds-basierte Sparpläne variieren in der Praxis sehr stark. Es gibt hier durchaus Möglichkeiten, sehr günstig einen Sparplan aufzubauen. Für verschiedene Fonds und ETFs verzichten Broker auf Ordergebühren, was Einfluss auf das Ergebnis im Rechner hat. Zweitens gibt es zwischen den einzelnen Fonds sehr große Unterschiede, was die TER (Gesamtkostenquote) anbelangt. Wie hoch letztlich der Steueranteil bei den Kosten wird, richtet sich nach verschiedenen Faktoren.

Auf der einen Seite kommt es auf die Religionszugehörigkeit an, da die Kirchensteuer in den Abzügen für Kapitalerträge eine Rolle spielt. Zusätzlich hat der Handelsplatz Einfluss. Bauen Sie mit einem Sparplan im Ausland Kapital auf, ergeben sich Steuersachverhalte, die vom deutschen Steuerrecht abweichen können.

Was passiert bei Aktien- und Fondssparplänen eigentlich mit der Dividende?

Hier ist entscheidend für den Fonds-/ETF und Aktien Sparplan Rechner wie die Dividenden behandelt werden. Erfolgt eine Ausschüttung, sind sie der Jahresrendite zuzurechnen. Sofern eine Sammlung und Wiederanlage vorgenommen wird, machen sich diese Zuwendungen erst mit dem Ende der Laufzeit bemerkbar.

Steuerrechner – besonders bei Fonds-basierten Sparplänen

Auf Kapitalerträge fallen in Deutschland Steuern an. Auch, wenn man als Anleger diese sicher gern vermeiden würde – einen wirklich legalen Weg daran vorbei gibt es eigentlich nicht. Um bei der Steuererklärung keine Überraschung zu erleben, lohnt sich der Griff zum Steuerrechner für Sparpläne. Prinzipiell ist in diesem Zusammenhang zwischen verschiedenen steuerrechtlich relevanten Sachverhalten zu unterscheiden.

1️⃣ Zuflüsse aus dem Sparplan: Werden aus einem Sparplan Erträge ausgeschüttet, sind diese in jedem Fall im betreffenden Jahr steuerpflichtig. Erfolgt die Ausschüttung über einen Broker in Deutschland, wird die Abgeltungssteuer auch direkt hier einbehalten. Bei Zahlungen über ausländische Broker melden Sie den Ertrag beim Finanzamt an.

2️⃣ Wiederanlage von Ausschüttungen: Erhalten Sie eine Auszahlung und legen diese wieder an, haben Sie bei deutschen Brokern automatisch Abgeltungssteuer bezahlt. Sofern Sie einen ETF Sparplan oder Fondssparplan nutzen und die Fondsgesellschaft legt Auszahlungen wie Dividenden wieder an, zahlen Sie nicht sofort die Abgeltungssteuer – müssen aber in der Steuererklärung mit einer Vorabpauschale rechnen. Diese wurde mit der Investmentsteuerreform eingeführt. Damit zieht das Finanzamt Steuern, die eigentlich erst bei der Auflösung des Sparplans entstehen würden, einfach vor.

3️⃣ Steuern beim Verkauf: Wenn Sie sich als Inhaber eines Sparplans zu dessen Auflösung entscheiden, werden in diesem Fall ebenfalls Steuern erhoben – in Form der Abgeltungssteuer. Beachten Sie, dass im Ausland andere Regeln gelten und Anleger dort gezahlte Steuern in Deutschland teilweise steuermindernd geltend machen dürfen.

Wie viel Steuern Sie zahlen werden, hängt vom Ertrag und den Ausschüttungen im Jahr ab. Prinzipiell ist es schwierig, mit dem Rechner über mehrere Jahre in die Zukunft zu blicken – einfach, weil sich in diesem Zusammenhang jederzeit etwas ändern kann. Für die kommende Steuererklärung wird der Rechner Tradern aber in jedem Fall weiterhelfen.

Sobald Sie sich mit dem Thema Sparplan und Geldanlage intensiv beschäftigen, empfiehlt sich auch ein kurzer Blick über den Tellerrand – auf Möglichkeiten, legal den Abzug der Abgeltungssteuer zu verhindern. Hier kommt der Sparerpauschbetrag zum Einsatz. Diesen nutzen Sie, um Broker in Deutschland über den Freistellungsauftrag anzuweisen, für bis zu 1.000 Euro Kapitalerträge nicht der Abgeltungssteuer zu unterwerfen.

Strategien für Sparpläne

Mit Sparplänen Vermögen aufbauen ist für viele Anleger auch interessant, weil sie sich – so zumindest die Sichtweise – nicht übermäßig um das Investment kümmern müssen. Einfach den Sparplan einrichten, Sparrate festlegen und jeden Monat Geld einzahlen. Ganz so einfach ist es nicht. Nachdem der Sparplan angelegt ist, läuft das Investment zwar tatsächlich sehr automatisiert ab. Allerdings dürfen Sie bis dahin nicht alles auf die leichte Schulter nehmen.

📚 Auswahl des Sparplan-Assets:

Die verschiedenen Handelsarten bieten sehr unterschiedliche Renditechancen. Gleichzeitig unterscheiden sie sich aber auch in den Anlagerisiken. Aus diesem Grund ist die Entscheidung für ein Sparplan-Asset so wichtig

📊 Klumpenrisiken vermeiden:

Gerade, wenn Trader mehrere Sparpläne einrichten, lohnt sich der Blick auf die Zusammenstellung der Assets. Entsteht hier vielleicht ein Klumpenrisiko? Dieses baut sich auf, wenn Branchen und Sektoren innerhalb einer Handelsklasse des Sparplans eine innere Verbindung haben. Fallende Kurse wirken sich dann stärker auf das Portfolio aus.

💻 Zielorientiert arbeiten:

Anleger sollten den Sparplan immer mit einem konkreten Ziel verknüpfen. Geht es um die Altersvorsorge oder das Ansparen von Eigenkapital für ein Haus? Hieraus ergeben sich wichtige Hinweise, wie die Anlagestrategie für den Sparplan auch vom Zeithorizont auszurichten ist.

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Alternativen zum Sparplan

Der Sparplan hat den Vorteil, mit übersichtlichen Anlagesummen Geld in börsengehandelte Produkte oder andere Kapitalanlagen zu investieren. Gerade dieser Aspekt kann aber auch zu einem Nachteil werden. Gerade in wirtschaftlich starken Zeiten verzichten Trader dank der festen Rate auf Performance. Wie sehen Alternativen zum Sparplan aus?

▶️ Einmalanlage
Die Einmalanlage bedeutet, dass Sie als Anleger eine größere Summe auf einmal in eine bestimmte Anlageform investiert. Der Vorteil liegt darin, sofort eine volle Marktexposition aufzubauen und die hohen Renditen des Bullenmarktes auch direkt mitzunehmen. Zu den Nachteilen dieser Anlagealternative gehört die Tatsache, über die nötigen Mittel verfügen zu müssen.

Zusätzlich entsteht ein hohes Risiko, wenn Sie den Exit verpassen und der Kurs in den Bärenmarkt eindreht. Sinnvoll sind Einmalanlagen unter anderem für Aktien in sehr volatilen Märkten, wenn Sie Währungen handeln oder in Finanzderivate einsteigen. Für diese Anlageklassen müssen Trader ein tieferes Verständnis für den Markt entwickeln und sich intensiv mit dem Risikomanagement beschäftigen – Stichwort Stop Loss und Slippage-Risiko.

➕ Zinsbasierte Kapitalanlagen
Zinsbasierte Kapitalanlagen vor allem klassische Sparprodukte, wie das Tages- oder Festgeld. Hier ist der Sicherheitsaspekt sehr hoch, da Guthaben der Einlagensicherung unterliegen und es auch keine Kursschwankungen wie an den Börsen gibt. Auf der anderen Seite sind Sparer immer von der Politik der Zentralbanken abhängig. Senken diese aus finanzmarktpolitischen Gründen den Leitzins, wirkt sich dies sehr direkt auf den Guthabenzins aus.

Eine zweiter Nachteil trifft besonders das Festgeld. Einmal angelegt, ist es über die gesamte Laufzeit nicht verfügbar. Zumindest nicht ohne den erwirtschafteten Zins wieder zu verlieren. Und dass der Zinseszins im Sparplan Rechner vom Sparen mit Fonds oder ETFs geschlagen werden kann, lässt sich einfach ausrechnen.

Eine mögliche Alternative zu den klassischen Sparprodukten wäre der Einstieg ins Crowdfunding. Hier werden Anleger zu Kapitalgebern für kleine Unternehmen und Start-Ups. Die Finanzierung von deren Projekten wird verzinst zurückgezahlt. Allerdings hat diese Methode ein gewisses Ausfallrisiko, welches immer der Investor trägt.

🏙️ Immobilien
Eine dritte mögliche Alternative zum Sparplan wäre das direkte Investieren in Immobilien. Hier setzt Anleger auf einen zukunftsfähigen Markt. Gewohnt werden muss schließlich immer. Und neben dem Wertzuwachs machen gerade die Mieteinnahmen einen nicht unerheblichen Anteil des passiven Einkommens bei Immobilienbesitz aus. In der Praxis muss klar sein, wo hier die Herausforderungen liegen.

Immobilien legen nicht automatisch an Wert zu. Durch Veränderungen in den Lagefaktoren – etwa die Ansiedlung/den Ausbau eines Logistik-Hubs oder Verschlechterung der Infrastrukturbedingungen kann es zu einer absteigenden Wertentwicklung kommen. Außerdem besteht immer das Risiko eines Leerstands, was wiederum die Kosten nach oben treibt. Und nicht zuletzt geht es an dieser Stelle auch um die Kosten.

Immobilien sind mit einer sehr hohen Anfangsinvestition verbunden. Zusätzlich kommen noch laufende Kosten für Instandhaltung und Modernisierung in Frage, die nicht pauschal auf den Mieter umgelegt werden dürfen. Investitionen in Immobilien bringen letztlich eine gewisse Verantwortung mit.

Fazit: Rechner nutzen und mit Sparplänen Geld investieren

Sparpläne sind in verschiedenen Depots zu finden. Anleger können heute in ETFs, Fonds oder Aktien und Anleihen investieren. Auf diese Weise lassen sich sehr unterschiedliche Strategien realisieren – wie den renditeorientierten Ansatz oder die Chance, Vermögen umzuschichten. Bei der Bewertung der Sparpläne helfen Rechner, mit denen Anleger die zu erwartende Rendite berechnen. Ganz wichtig: In den Tools müssen auch die Kosten und Steuern eine Rolle spielen – um am Ende nicht ein vollkommen falsches Ergebnis zu vermitteln.

Sparplan Rechner – Häufige Fragen und Antworten

💵 Kann ich mit dem Sparplan Rechner auch direkt investieren?

Grundsätzlich liefert der Rechner Informationen, wie sich ein Investment in Sparpläne entwickelt und in welchen Rendite-Korridor es sich bewegen kann. Über den Rechner erhalten Anleger keine Tipps, welche Sparpläne besonders lukrativ sind.

⚖️️ Ist der Steuerrechner für den Sparplan gleich eine Steuererklärung?

Nein, grundsätzlich können Sie damit ausrechnen, welche finanziellen Belastungen auf Sie als Anleger zukommen. Das Ergebnis des Rechners ist weder für das Finanzamt bindend noch erfüllt es den Status eines Steuerbescheids.

📲 Kann ich den Rechner auch mobil nutzen?

Ja, die Tools werden direkt über den Browser ausgeführt. Daher lassen sich die Rechner auch einfach und direkt mobil – über das Tablet oder Smartphone – verwenden.

📈 Welche Strategie folge ich mit einem Sparplan?

Da es sich hier um eine Anlageklasse handelt, die mit monatlichen Einzahlungen arbeitet, ist der Sparplan in der Regel eine langfristige Angelegenheit. Kurzfristig orientierte Trader können auf das Direktinvestment oder Derivate ausweichen.

❓ Kann ich mit einem Sparplan auch Verluste machen?

Hier kommt es auf die Gestaltung an. Im Zusammenhang mit Anleihen und Aktien entsteht ein marktübliches Verlustrisiko. Allerdings wird dieses – zumindest rechnerisch – langfristig oft ausgeglichen.

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