
Revolut Broker startete 2015 in London und setzte neue Maßstäbe im Online-Brokerage. Eine ganze Reihe Anleger konnte bereits mit Revolut Erfahrungen sammeln. Der Fokus lag zunächst auf mobilen Anwendungen im Zahlungsverkehr, wodurch sich das Unternehmen schnell etablierte. Doch seit einiger Zeit können Kunden bei Revolut auch das Brokerage Angebot nutzen.
In diesem Test untersuchen wir Revolut detailliert. Dabei gehen wir primär auf das Brokerage-Angebot des Unternehmens ein. Wir schauen uns an, wie Revolut im Aktiendepot Vergleich zu anderen Neobrokern abschneidet.
| Zahlungsanbieter | Sicherheit |
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Revolut bietet eine Vielzahl an Bankprodukten und Dienstleistungen an. In unserem Erfahrungsbericht über Revolut fokussieren wir uns allerdings auf das Brokerage-Angebot, das heißt den Wertpapierhandel.
Wir analysieren das Handelsangebot, die Gebührenstruktur, die Qualität des Supports, die Möglichkeiten beim Broker Geld ein- und auszuzahlen und vieles mehr. Natürlich gehen wir auch der Frage nach, ob Revolut seriös arbeitet. Diese Frage werden wir beantworten, indem wir einen Blick auf die Regulierung des Unternehmens werfen.
Am Ende dieses Testberichts sollten Leser in der Lage sein, eine fundierte Entscheidung für oder gegen Revolut zu treffen.
Bei Revolut können Anleger mit Aktienbruchstücken handeln. Das ist eine außerordentlich anlegerfreundliche Option, die nur wenige Broker ermöglichen, selbst im Segment der Neobroker.
Mit der Möglichkeit, bereits ab einem geringen Betrag von nur 1 EUR zu investieren, öffnet Revolut die Türen zu globalen Märkten für eine breitere Anlegerschicht. Dieser Ansatz demokratisiert den Aktienhandel. Er macht Investitionen flexibler und zugänglicher.
Anleger können nun Anteile an ihren Lieblingsunternehmen halten, unabhängig von deren Aktienpreis. Dies wiederum ermöglicht eine noch effektivere Diversifizierung des Portfolios.
Revolut bietet damit eine leistungsstarke Plattform, die nicht nur den Zugang zu den Finanzmärkten vereinfacht, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen investieren, nachhaltig verändert.
Revolut hebt sich durch seinen Robo-Advisor deutlich ab, der automatisierte Investitionslösungen bietet. Dieses intelligente Tool gestaltet das Investieren unkompliziert und effizient. Ermöglicht wird das durch personalisierte Portfolios.
Diese sind auf die individuellen finanziellen Ziele sowie Risikopräferenzen der Anleger abgestimmt. Die Mindestanlagesumme beträgt lediglich 100 EUR. Außerdem können Anleger einen Sparplan ab 10 EUR monatlich einrichten.
Durch fortlaufende Überwachung und automatische Anpassungen sorgt der Robo-Advisor dafür, dass die Portfolios stets optimal ausgerichtet sind.
Ein weiteres besonderes Merkmal von Revolut ist die flexible Gebührenstruktur. Abhängig vom gewählten Kontomodell ermöglicht Revolut Anlegern, zwischen einem und zehn Trades pro Monat provisionsfrei auszuführen.
Diese Staffelung der Handelskonditionen macht die Plattform besonders attraktiv für ein breites Spektrum von Investoren.
Bis dato bietet Revolut leider noch keine Sparpläne für Aktien und ETFs an. Im Rahmen der FreeTrades können Anleger jedoch bis zu einem gewissen Grad gebührenfrei einen manuellen Sparplan einrichten.
Sind die provisionsfreien Trades für den Monat verbraucht, berechnet Revolut eine geringe Ordergebühr von nur 0,25 % des Handelsvolumens (mindestens 1 EUR).
Dieser strategische Ansatz ermöglicht es Anlegern, ihr Portfolio aktiv zu verwalten und zu optimieren, ohne dabei von überhöhten Kosten belastet zu werden.
Durch die Bereitstellung von bis zu zehn gebührenfreien Trades pro Monat betont Revolut sein Engagement, Investitionen für eine breite Anlegerbasis erschwinglich und attraktiv zu machen. Gleichzeitig sind Anleger auch angeregt, weitere Dienstleistungen des Unternehmens über das Kontomodell in Anspruch zu nehmen.
Revolut bietet mehr als nur den Handel mit Aktien und ETFs an. Entsprechend umfangreich sind die Informationen auf der Website. Ähnlich wie bei Trade Republic setzt auch Revolut ganz schlicht auf die Farben Schwarz und Weiß.
Über die Menüpunkte “Privat” und “Portfolio” gelangen Nutzer zum Aktienhandel. Dort sind die wesentlichsten Informationen gut aufbereitet. In einem FAQ-Bereich erhalten Nutzer weitere Informationen.
An dieser Stelle haben wir bei Revolut die Erfahrung gemacht, dass es sich scheinbar um KI-übersetzte Texte handelt. Der Sprachgebrauch scheint, zumindest in Teilen, nicht flüssig zu sein und es werden teilweise unübliche Formulierungen verwendet. Das hat allerdings auf unser Ergebnis im Revolut Test nur einen untergeordneten Einfluss. Entscheidend ist vielmehr, ob der Broker hält, was er verspricht.
Als erstes Zwischenfazit möchten wir festhalten, dass Revolut im Test einen ordentlichen ersten Eindruck hinterlässt. Etwas mehr Klarheit bei den Gebühren im Wertpapierhandel sowie eine muttersprachliche Übersetzung ins Deutsche würden dem Ganzen sicher guttun.
| 🥇 Revolut | 🏆 Highlights |
|---|---|
| 🧰 Anlageklassen | Aktien und ETFs, Edelmetalle (physisch hinterlegt) |
| 💳 Zahlungsmethoden | Banküberweisung |
| 📈 Handelsplattformen | Webportal |
| 📞 Kundensupport | E-Mail, Telefon, Live-Chat, FAQ |
| 📱 Trading App | Für iOS und Android |
| 🕵 Regulierung | Reguliert durch die Bank of Lithuania (Litauen) |
| 📋 Demokonto | kein Demokonto vorhanden |
Die Konto- oder Depoteröffnung läuft bei Revolut über die App. Über die Website ist keine Kontoeröffnung möglich. Allerdings ist es später möglich, sich über einen Browser einzuloggen.
Nachdem dem erfolgreichen App-Download, verläuft die Kontoeröffnung wie folgt:
Über die App erfolgt im ersten Schritt die Registrierung des Kunden. Dazu gehören auch persönliche Angaben wie Name, Adresse, Geburtsdatum usw.
Im nächsten Schritt identifiziert sich der Nutzer. Möglich ist das über den Upload von Ausweisdokumenten sowie dem Nachweis des Wohnsitzes, etwa über eine Rechnung eines Versorgers oder eines Bankauszugs.
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Schritts 2 hat der Nutzer bereits ein Konto bei Revolut. Um auch bei Revolut ein Depot zu eröffnen, ist es notwendig auf dem Dashboard auf “Trading” zu tippen. Und dort wiederum tippt man auf “Get Started”.
Im Rahmen einer Depoteröffnung ist es von Gesetzes wegen erforderlich, dass der Anleger nicht nur grundlegende persönliche Daten angibt, sondern auch seine finanziellen Verhältnisse offenlegt. Dies erfolgt im vierten Schritt.
Nun muss der Antrag nur noch abgeschickt werden. Wie unsere Erfahrungen mit Revolut zeigen, dauert die Depoteröffnung maximal 48 Stunden. Im Anschluss kann der Anleger auch Geld einzahlen.
Revolut bietet verschiedene Kontotypen an. Darunter sind die Modelle Standard, Plus, Premium, Metal und Ultra, die jeweils unterschiedliche Vorteile und Kosten mit sich bringen. Jedes dieser Konten ermöglicht es Anlegern, in Aktien und andere Wertpapiere zu investieren, wobei die Anzahl der kostenlosen Trades pro Monat je nach gewähltem Kontotyp variiert.
Im Übrigen ist es nicht möglich, bei Revolut ein Demokonto zu eröffnen. Anleger, die mittels eines Demokontos Trading lernen möchten, können sich allerdings bei einem anderen Broker aus unserem Vergleich einen passenden Anbieter suchen.

🤖 Revolut bietet auch einen Robo Advisor
Revolut bietet eine benutzerfreundliche Handelsplattform, die sich besonders für mobile Nutzer des Wertpapierhandels eignet. Die Plattform ist direkt in die App integriert. In unserem Revolut Test konnten wir feststellen, dass der Broker eine solide, aber nur grundlegende Plattform offeriert:
Revolut bietet je nach gewähltem Kontomodell eine bestimmte Anzahl kostenloser Trades pro Monat.
Über 2.000 Aktien stehen für den Handel zur Verfügung. ETFs könnten für einige Anleger bislang nicht zur Verfügung stehen. Andere Wertpapiere sind ohnehin nicht vorhanden.
Die Plattform bietet Basisfunktionen für das Trading, wie Echtzeit-Marktdaten und einfache Charting-Tools. Allerdings fehlen fortgeschrittene Analyseinstrumente und technische Indikatoren.
Anleger können bestimmte Wertpapiere zu ihren Favoriten hinzufügen und Watchlists erstellen.
Einsteiger, die in Aktien investieren möchten, könnten bei Revolut gut aufgehoben sein. Fortgeschrittene Anleger allerdings werden, wie unsere Erfahrungen mit Revolut zeigen, nicht auf ihre Kosten kommen.
Außerdem können einige Kunden bislang nicht ETFs handeln, sondern ausschließlich Aktien. Daher kommt der Anbieter auch nicht als bester ETF Broker infrage.
Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, können Anleger bei Revolut bisher maximal zwei Wertpapierarten handeln und haben Zugang zu einer Online-Vermögensverwaltung:
✅ Aktien
✅ ETFs
✅ Robo-Advisor
Wie das Unternehmen auf der Website schreibt, könnten einige Kunden allerdings vom ETF-Handel bislang ausgenommen sein. Der Grund dafür ist, dass bei einigen Kunden das Konto in einer Jurisdiktion liegt, für die Revolut noch keine Lizenz für den ETF-Handel hat.
Wir gehen jedoch davon aus, dass Nutzer, die ein neues Depot eröffnen, die Kontoführung in der Jurisdiktion liegt, in der auch der ETF-Handel möglich ist (Litauen).
Laut Angaben des Unternehmens haben bereits über 40 Millionen Nutzer über die App mit Revolut Erfahrungen gesammelt. In den App-Stores erhält Revolut Bewertungen bis zu 4,8/5 Sternen. Das ist außergewöhnlich gut.
Natürlich müssen wir hier festhalten, dass nicht alle Revolut-Nutzer auch bei Revolut Geld anlegen. Dennoch ist die mobile App, welche das Herzstück des Unternehmens darstellt, wirklich gut gemacht.

📲 Die Revolut App bietet viele innovative Möglichkeiten
Das Design ist schlicht, übersichtlich und die Funktionen sind intuitiv gestaltet. Wir haben uns schnell zurechtgefunden. Technische Schwierigkeiten gab es bei unserem Test der Revolut App nicht.
Ausgehend vom Design und der Nutzerfreundlichkeit sehen wir die Applikation mit als eine der besten Trading Apps. Was jedoch den Umfang der Handelsmöglichkeiten und Funktionen anbelangt, müssen wir Abstriche machen.
Im Rahmen der Kontoeröffnung konnten wir bei Revolut Erfahrungen mit den angebotenen Zahlungsmethoden machen. Zur Auswahl stehen dabei folgende Zahlungsmöglichkeiten:
Alle drei genannten Möglichkeiten ermöglichen einen schnellen uns sicheren Zahlungsverkehr. Einzahlungen per Kreditkarte sowie Apple und Google Pay sind umgehend verfügbar. Anleger, die ihr Bankkonto mit Revolut verknüpft haben, könnten ebenfalls schnell Geld einzahlen.
Ob und welche Gebühren für Ein- und Auszahlungen anfallen, ist in der Revolut App sichtbar. Anleger sollten auch bedenken, dass bei Kreditkartenzahlungen sowie mit Apple und Google Pay weitere externe Gebühren durch die Bank anfallen können.
In unserem Revolut Test konnten wir keine Mindesteinzahlung feststellen. Das Gleiche gilt auch für Auszahlungen.
| Zahlungsanbieter | Sicherheit |
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sehr hoch |
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Revolut bietet einen umfassenden Kundensupport. Dieser ist primär über die Chatfunktion innerhalb der App zugänglich. Über diesen Live-Chat können Kunden Fragen stellen und Unterstützung erhalten. Für dringende Anfragen ist der Support über den Chat rund um die Uhr verfügbar.
Eine Telefonnummer haben wir in unserem Revolut Test lediglich für das Sperren der Karte bzw. des Kontos gefunden. Ansonsten scheint es zunächst keine Möglichkeit zu geben, die Mitarbeiter telefonisch zu kontaktieren. Zusätzlich bietet Revolut eine detaillierte Hilfe-Sektion auf ihrer Website an. Hier finden Nutzer Antworten auf häufig gestellte Fragen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
Kunden, bereits bei Revolut Erfahrungen mit dem Support gemacht haben, sind größtenteils zufrieden mit der Qualität und der Reaktionsgeschwindigkeit der Mitarbeiter.
| Kundenservice | ![]() |
|---|---|
| Verfügbare Sprachen: | Deutsch, Englisch, Französisch |
| E-Mail: | feedback@revolut.com |
| Telefon: | + 37052143608 |
Revolut nimmt die Sicherheit und Regulierung seiner Kundengelder sehr ernst. Dies wird durch die umfangreichen Lizenzen und regulatorischen Maßnahmen deutlich. Revolut wird von einer ganzen Reihe an Regulierungsbehörden überwacht und kontrolliert. Für Anleger aus Deutschland, die bei Revolut Wertpapiere handeln möchten, handeln Anleger über die Revolut Bank UAB.
Die Revolut Bank UAB hat ihren Sitz in Vilnius, Litauen. Sie ist eine von der Europäischen Zentralbank zugelassene Bank und unterliegt der Regulierung durch die Bank of Lithuania. Der Sitz und die Regulierung in einem EU-Land garantiert, dass Revolut strenge EU-Richtlinien und Vorschriften einhält. Das trägt maßgeblich zur Sicherheit der von Kunden gehaltenen Gelder und Investitionen bei.
Bei Revolut sind die Kundeneinlagen durch das europäische Einlagensicherungssystem geschützt. In der Europäischen Union garantiert die Einlagensicherung, dass Einlagen bis zu einem Betrag von 100.000 EUR pro Bank und Kunde im Fall einer Bankinsolvenz abgesichert sind.
Wie zuvor erwähnt, offeriert Revolut neben dem Aktienhandel weitere Bankdienstleistungen, wie Kredite, Zahlungsverkehr sowie Giro- und Sichteinlagenkonten. Die Bank hält sich dabei an hohe Sicherheitsstandards und verwendet fortschrittliche Technologien zur Gewährleistung der Sicherheit der Kundengelder und Daten. Die regulatorischen Rahmenbedingungen sowie Sicherheitsmechanismen stellen sicher, dass Revolut seriös arbeitet. Auch in unserem Test haben wir keine Anzeichen dafür gefunden, dass Revolut Betrug wäre.
12 Endeavour Square, London, United Kingdom
firm.queries@fca.org.uk
0800 111 6768
04/2013
3951
register.fca.org.uk/s/firm
Wir konnten bei Revolut Erfahrungen im Aktienhandel sammeln. Zur Auswahl stehen über 2.000 Aktien, hauptsächlich aus den USA und Europa. Als sehr vorteilhaft empfinden wir, dass Anleger bei Revolut auch Aktienbruchstücke handeln können. Die Mindesthandelssumme beträgt lediglich 1 EUR. Anleger, die eine gewünschte Aktie über die Suchfunktion nicht finden, können den Support anschreiben. Die Mitarbeiter erweitern laufend das Angebot an handelbaren Aktien.
Die von Revolut berechneten Gebühren für den Aktienhandel richtet sich nach dem Kontomodell des Kunden. Grundsätzlich beträgt die Ordergebühr 0,25 % des Handelsvolumens, mindestens jedoch 1 EUR. Nutzer des Ultra-Kontomodells oder des Trading-Pro-Abos (15 EUR Gebühr monatlich) zahlen nur 0,12 % der Handelssumme.
Ferner gibt es abhängig vom Kontomodell jeden Monat kommissionsfreie Trades:
✅
Standard: 1 FreeTrade
✅
Plus: 3 FreeTrades
✅
Premium: 5 FreeTrades
✅
Metal und Ultra: 10 FreeTrades
Möglicherweise berechnet Revolut weitere Kosten bzw. reicht von den Börsenbetreibern berechnete Gebühren weiter. Sämtliche Gebühren werden jedoch vor einem Trade in der Ordermaske angezeigt. Sparpläne werden von Revolut derzeit nicht angeboten. Wir sind uns allerdings sicher, dass das Unternehmen im Hintergrund daran arbeitet.
An dieser Stelle müssen wir allerdings festhalten, dass die einzelnen Kontomodelle mehr bieten als lediglich den Wertpapierhandel. So können Nutzer des Ultra-Pakets, welches 50 EUR im Monat kostet, weltweit an fast allen Flughäfen kostenfrei die VIP-Lounge besuchen.
Rein auf den Wertpapierhandel bezogen, lohnt sich demnach das Ultra-Paket nicht, nur wer auch die weiteren Vorteile nutzen möchte.
Seit 2023 können Anleger bei Revolut auch ETFs handeln. Dazu müssen sie jedoch Kunde der Revolut Securites Europe UAB mit Sitz in Litauen sein. Wer Kunde der Revolut Trading Ltd. (Sitz in Großbritannien) ist, kann bislang noch keine ETFs handeln.
In welcher Jurisdiktion das Konto verwaltet wird, ist in der App ersichtlich. Anleger, die heute bei Revolut ein Konto eröffnen, werden höchstwahrscheinlich Kunde der Revolut Securities Europe UAB.
Die von Revolut berechneten Gebühren für den ETF-Handel sind die dieselben Gebühren wie im Aktienhandel: 0,25 % des Handelsvolumens, mindestens jedoch 1 EUR. Wobei auch Reduzierungen über diverse Abos und Kontomodelle möglich sind.
Auch hier gibt es wieder abhängig vom Kontomodell monatliche FreeTrades:
✅ Standard: 1 FreeTrade
✅ Plus: 3 FreeTrades
✅ Premium: 5 FreeTrades
✅ Metal und Ultra: 10 FreeTrades
Obwohl Revolut von ETF-Plänen in den FAQs spricht, handelt es sich dabei nicht um klassische Sparpläne. Es ist bis auf Weiteres nicht möglich, bei Revolut ETF Sparpläne zu nutzen. Allerdings können Anleger bereit ab 1 EUR Ordervolumen in ETFs investieren. Anleger, die beispielsweise nur einen ETF pro Monat besparen möchten, könnten dies bei Revolut sogar gebührenfrei tun.
In unserem Revolut Erfahrungsbericht konnten wir feststellen, dass das Unternehmen auch einen Robo-Advisor-Service anbietet. Dieser erlaubt es Kunden, automatisiert in ein breites Portfolio zu investieren, das auf ihren individuellen Risikopräferenzen und finanziellen Zielen basiert. Der Service ist besonders für Anleger geeignet, die nicht die Zeit, Lust oder das Know-how für aktives Investieren haben.
Der minimale Anlagebetrag, um den Robo-Advisor-Service zu nutzen, beträgt 100 EUR. Für die Verwaltung des Portfolios wird eine jährliche Gebühr von 0,75 % des Portfoliowerts erhoben. Berechnet wird die Gebühr von Revolut monatlich. Zusätzlich ermöglicht Revolut einen Sparplan ab 10 EUR für das Robo-Advisor-Portfolio einzurichten. Das finden wir interessant, denn bei ETF-Anlagen gibt es keine Möglichkeit für einen Sparplan.
Um den Revolut Robo-Advisor zu nutzen, können Anleger folgende Schritte befolgen:
Im Bereich „Investieren“ wird die Option für den Robo-Advisor ausgewählt.
Es folgt ein Onboarding-Prozess, bei dem Fragen zur finanziellen Situation, den Zielen und der Risikotoleranz des Anlegers gestellt werden. Diese Informationen sind entscheidend, um das passende Portfolio zu erstellen.
Basierend auf den Antworten wird ein personalisiertes Portfolio vorgeschlagen. In den meisten Fällen ist dies eine Mischung aus verschiedenen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen.
Nach der Mindestinvestition von 100 EUR beginnt der Robo-Advisor mit der Investition des Betrags in das vorgeschlagene Portfolio. Anleger können zusätzlich einen monatlichen Sparplan einrichten.
Selbstverständlich haben Anleger jederzeit Zugriff und die volle Kontrolle über die angelegtes Geld. Es sind jederzeit weitere Ein- und Auszahlungen möglich. Revolut gibt an, dass eine Auszahlung vom Robo-Advisor innerhalb von vier Tagen bearbeitet wird.
Revolut wird durch die Europäische Zentralbank sowie durch die Zentralbank von Litauen reguliert und überwacht. Es gibt eine Einlagensicherung von 100.000 EUR. Revolut arbeitet seriös, daran gibt es für uns keinen Zweifel.
Hinter der Marke Revolut steht die Revolut Bank UAB, mit Sitz in Litauen. Sie verfügt auch über eine Zulassung in Deutschland und ist bei der deutschen Wertpapieraufsichtsbehörde Bafin registriert.
Ja, Anleger können bei Revolut in Aktien und ETFs investieren sowie einen Robo-Advisor nutzen. Die Mindesthandelssumme für Aktien und ETFs beträgt lediglich 1 EUR, für den Robo-Advisor 100 EUR.
Für den Handel mit Aktien und ETFs richten sich die Gebühren bei Revolut nach dem Kontomodell des Kunden. Grundsätzlich kostet eine Order 0,25 % der Handelssumme, mindestens jedoch 1 EUR. Das ist im Vergleich günstig. Die Gebühren lassen sich über kostenpflichtige Abomodelle reduzieren.
Revolut bietet eine Vielzahl an Bankdienstleistungen an, unter anderem auch Brokerage-Dienstleistungen. Daher ist Revolut auch ein Broker, das heißt, er vermittelt Wertpapieraufträge des Kunden.
Das Brokerangebot von Revolut richtet sich sowohl an Selbstentscheider als auch an Anleger, die eine Online-Vermögensverwaltung nutzen möchten. Die Gebühren sind niedrig. Im Wertpapierhandel fallen lediglich 0,25 % der Handelssumme bzw. mindestens 1 EUR an Ordergebühren an. Sehr positiv ist, dass Revolut den Handel mit Aktienbruchstücken ermöglicht. Die Mindesthandelssumme beträgt nur 1 EUR.
Es gibt keine Depotgebühren und Anleger können neben dem Wertpapierhandel eine Vielzahl an Dienstleistungen nutzen. Revolut sieht sich selbst gern als Finanz-Super-App. Bis dahin ist es noch ein Stück, aber das Unternehmen befindet sich auf dem besten Weg dorthin.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.