

Ein Robo Advisor Vergleich ist für Anleger unverzichtbar, um den passenden digitalen Vermögensverwalter zu finden. Die Unterschiede zwischen den Anbietern sind erheblich und betreffen unter anderem die Kosten, die Anlagestrategie und den Komfort. Einige Online-Vermögensverwalter fordern keine Mindesteinlage, andere starten bereits ab 25 Euro monatlich, während manche Robo-Advisors Mindestanlagesummen von mehreren tausend Euro verlangen. Die Gebühren unterscheiden sich, von unter 0,4 bis über 0,8 Prozent jährlich.
Der Serviceumfang der Anbieter reichte in unserem Robo-Advisor Test von einer vollautomatischen Verwaltung bis hin zu hybriden Modellen mit persönlicher Beratung. Für Einsteiger, die sich nicht selbst um die Geldanlage kümmern möchten, ist ein gründlicher Robo-Advisor Vergleich ebenso wichtig wie für erfahrene Anleger, die ihre Strategie optimieren wollen. Nur wenn Sie die besten Robo Advisors gegenüberstellen, finden Sie das Angebot, das zu Ihren eigenen finanziellen Zielen passt.
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Das Ranking nach unserem Robo-Advisor Vergleich zeigt Ihnen deutlich, welche Anbieter wir favorisieren, inklusive dem aus unserer Sicht besten Robo-Advisor. Unsere Robo-Advisor Test haben die Stärken und Schwächen der einzelnen Anbieter gezeigt, sodass wir ein klares Gesamtbild zu den digitalen Vermögensverwaltern gewonnen haben. Auf Platz 1 steht mit quirion daher auch kein Robo-Advisor, der zum Beispiel der günstigste ist, sondern dessen Gesamtangebot uns am besten gefallen hat.Quirion belegt in unserem großen Robo-Advisor Test unter anderem deshalb den 1. Platz, weil er keine Mindesteinlage verlangt, die Gebühren mit 0,48 Prozent im Jahr zu den günstigeren Angeboten zählen und über 20 Strategien genutzt werden können. Zudem können Sie auf Wunsch eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen, was im Robo-Advisor Vergleich sehr selten bei anderen Anbietern zu finden ist. Damit hat quirion aus unserer Sicht den Testsieg verdient.
Ebenfalls zu den besten Online-Vermögensverwaltern im Ranking nach unserem Robo-Advisor Vergleich gehören auf Platz 2 Whitebox sowie auf dem 3. Platz growney. Der Robo-Advisor Whitebox ist zwar mit Gebühren von 0,25 Prozent im Jahr sogar günstiger als quirion, aber im Rahmen der Value-Strategie fallen höhere Kosten an. Zudem gibt es keine persönliche Beratung. Den 2. Platz hat Whitebox dennoch verdient, da es faktisch keine begrenzte Anzahl von Strategien gibt und die Mindestanlagesumme mit 25 Euro sehr niedrig ist.
Für das Ranking nach unserem Robo Advisor Vergleich waren die Punkte Gebühren, Strategien, Mindestanlagesumme und der Service (Komfort) entscheidend. Dazu zählte auch ein möglichst transparentes und leicht verständliches Onboarding, durch das sich im Grunde alle Top 5 der besten Robo-Advisors auszeichnen können. Auch die Verständlichkeit der Strategien war uns wichtig, um die Sieger in unserem Robo-Advisor Test zu finden.

Robo Advisor VergleicRobo Advisor erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und können Anlegern viel Arbeit abnehmen (Foto: Shutterstock/ Gorgev)
quirion belegt im Robo Advisor Vergleich den 1. Platz und gehört als Tochter der Quirin Privatbank zu den etabliertesten Anbietern am Markt. Die streng passive Buy-and-Hold-Strategie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und setzt auf breit diversifizierte ETFs. Besonders stark ist die extrem niedrige Einstiegshürde ab 1€ sowie die günstige Kostenstruktur.
Whitebox setzt auf einen hybriden Ansatz aus passiven ETFs und aktivem Value Investing in Zusammenarbeit mit Morningstar. Der Anbieter überzeugt durch hohe Transparenz, sehr niedrige Einstiegshürden und ein fortschrittliches Risikomanagement (CVaR). Besonders die Global-Strategie zählt zu den günstigsten am Markt.
growney verfolgt eine wissenschaftlich fundierte ETF-Strategie nach Markowitz und richtet sich klar an langfristige Anleger. Besonders hervorzuheben ist die breite Diversifikation sowie die Möglichkeit, mehrere Strategien parallel zu nutzen. Für kleinere Beträge ist der Anbieter allerdings etwas teurer.
Scalable Wealth kombiniert Robo-Advisor mit moderner Technologie und dynamischem Risikomanagement. Das Value-at-Risk-Modell passt das Portfolio laufend an Marktbedingungen an. Dafür liegt der Anbieter preislich über vielen Konkurrenten.
VisualVest gehört zur Union Investment Gruppe und kombiniert klassische ETF-Strategien mit institutionellem Hintergrund. Besonders interessant sind die nachhaltigen GreenFolios ohne zusätzliche Kosten sowie die transparente Gebührenstruktur.
Die Wahl des richtigen Robo-Advisors hängt maßgeblich von Ihrem Anlegerprofil ab. Verschiedene Anlegertypen haben unterschiedliche Anforderungen, die auch in unserem Robo-Advisor Test nicht jeder Anbieter gleichermaßen erfüllt.
Diese Gruppe profitiert besonders von Robo-Advisors, da sie die komplexe Welt der Geldanlage deutlich vereinfachen. Für dich eignen sich vor allem Anbieter mit intuitiver Bedienung, verständlichen Erklärungen und niedrigen Einstiegshürden, wie zum Beispiel quirion oder Whitebox.
Die besten Robo Advisors für Einsteiger führen dich Schritt für Schritt durch eine Risikoabfrage und erstellen darauf basierend automatisch ein passendes Portfolio. Wichtig ist außerdem, dass du auf Regulierung und Einlagensicherung achtest.
Wenn für dich die Kosten im Fokus stehen, solltest du beim Robo Advisor Vergleich besonders genau hinschauen. Zwar gilt die automatisierte Geldanlage grundsätzlich als günstig, die tatsächlichen Gebühren unterscheiden sich aber deutlich.
Für dich kommen vor allem Anbieter infrage, die auf kostengünstige ETFs setzen und selbst nur geringe Verwaltungsgebühren verlangen. Im Ranking gehören Whitebox und quirion zu den günstigsten Lösungen.
Wenn du möglichst risikoarm investieren möchtest, solltest du Robo-Advisors mit flexiblen Risikoprofilen wählen. Diese ermöglichen es dir, den Aktienanteil stark zu reduzieren und mehr in Anleihen oder Geldmarktprodukte zu investieren.
Wichtig ist auch ein automatisches Rebalancing, damit dein Risikoprofil langfristig stabil bleibt. Anbieter wie Scalable Wealth oder VisualVest sind hier besonders interessant.
Wenn du dich nicht aktiv mit deiner Geldanlage beschäftigen möchtest, sind Full-Service Robo-Advisors wie quirion oder Scalable Wealth eine gute Wahl. Sie übernehmen alles für dich – von der Portfolioauswahl bis zur laufenden Anpassung.
Wenn du hingegen selbst Entscheidungen treffen willst, solltest du prüfen, ob ein Robo-Advisor überhaupt sinnvoll ist. Für dich können hybride Modelle wie Whitebox interessanter sein, da sie mehr Einflussmöglichkeiten bieten.

Es gibt für jeden Anlagetyp den passenden Robo Advisor (Foto: Shutterstock/ Fahsai_photo)
Die Entscheidung zwischen einem Robo-Advisor und einem selbst verwalteten
ETF-Sparplan
ist für viele Anleger und Sparer nicht einfach. Hilfreich ist es daher, dass Sie die Unterschiede zwischen diesen zwei Varianten kennen.
Komfort und Kosten sind in der Regel ein Zielkonflikt. Ein Robo-Advisor nimmt Ihnen sämtliche Arbeit ab. Die Auswahl des Portfolios, das Rebalancing, die Wiederanlage von Erträgen und oft auch Steueroptimierung laufen vollautomatisch. Dafür zahlen Sie jedoch eine Verwaltungsgebühr (Servicegebühr) von typischerweise 0,3 bis 1,2 Prozent jährlich – zusätzlich zu den Kosten der ETFs selbst. Bei einem selbst verwalteten ETF-Sparplan entfallen diese Zusatzkosten, Sie müssen sich aber selbst um alle Aspekte kümmern.
Mit einem ETF-Sparplan behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Anlagestrategie. Sie entscheiden, welche ETFs Sie wann und in welcher Gewichtung kaufen. Die besten Robo Advisors bieten hingegen standardisierte Portfolios mit begrenzten Anpassungsmöglichkeiten. Für manche Anleger ist diese Automatisierung befreiend, für andere einschränkend.
Hier gibt es deutliche Unterschiede. Ein Robo-Advisor erfordert nach der Einrichtung praktisch keinen Zeitaufwand mehr. Ein selbst verwalteter ETF-Sparplan benötigt zumindest grundlegendes Wissen über ETFs, Asset-Allocation und regelmäßige Überprüfung des Portfolios. Wenn Sie sich nicht einarbeiten möchten oder können, sparen Sie mit einem Robo-Advisor wertvolle Zeit.
Diese zwei Aspekte werden oft unterschätzt. Robo-Advisors führen meistens ein automatisches Rebalancing durch, wenn sich die Gewichtung der Anlageklassen verschiebt. Bei selbst verwalteten Portfolios müssen Sie dies manuell tun, was jedoch viele Anleger vernachlässigen. Zudem schützt die Automatisierung vor emotionalen Fehlentscheidungen in turbulenten Marktphasen.
Die Optimierung der Steuern bieten einige Robo-Advisors im Test als Zusatzfunktion. Sie minimieren durch geschicktes Verkaufen und Kaufen die Steuerlast. Bei selbst verwalteten ETF-Sparplänen müssen Sie sich selbst um steuereffiziente Strategien kümmern.
Viele ETF-Sparpläne starten bereits ab 1 Euro monatlich und erlauben maximale Flexibilität. Robo-Advisors verlangen oft höhere Mindestbeträge und sind bei individuellen Anpassungen eingeschränkt.
Wenn Sie gerne selbst entscheiden, bereits Börsenerfahrung besitzen, auf jeden Prozentpunkt Gebühren achten und bereit sind, sich regelmäßig mit Ihrem Portfolio zu beschäftigen, ist ein selbst verwalteter ETF-Sparplan die bessere Wahl. Die zusätzlichen Gebühren eines Robo-Advisors rechtfertigen sich in diesem Fall nicht. Möchten Sie sich hingegen um nichts kümmern und im wahrsten Sinne des Wortes eine Verwaltung Ihres Vermögens nutzen oder sind unerfahren bei der Geldanlage, bieten sich Robo-Advisors an.
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Die Kosten eines Robo-Advisors erscheinen auf den ersten Blick moderat, haben aber über längere Zeiträume einen erheblichen Einfluss auf Ihre Vermögensentwicklung. Die Gesamtkosten eines Robo-Advisors setzen sich typischerweise aus zwei Komponenten zusammen:
Während die ETF-Kosten auch bei selbstverwalteten Portfolios anfallen, ist die Verwaltungsgebühr der zusätzliche Preis für die Automatisierung. Der langfristige Effekt dieser scheinbar kleinen Prozentsätze ist beträchtlich. Bereits ein Unterschied von 0,5 Prozent zwischen zwei Anbietern summiert sich über die Jahre erheblich.
Bei einer monatlichen Sparrate von 200 Euro und einer angenommenen Bruttorendite von sieben Prozent pro Jahr würden Sie nach 10 Jahren bei einem Anbieter mit 1,0 Prozent Gebühren etwa 1.200 Euro mehr an Kosten zahlen als bei einem Anbieter mit 0,5 Prozent Gebühren. Bei 20 Jahren Anlagedauer steigt dieser Unterschied auf über 4.500 Euro an.
Besonders kritisch wird es, wenn die Gebühren oberhalb von 1,0 Prozent liegen. Die besten Robo Advisors in unserem Test schaffen es, ihre Dienstleistung für unter 0,5 Prozent anzubieten. Anbieter, die deutlich mehr verlangen, müssen dies durch außergewöhnliche Zusatzleistungen rechtfertigen können. Der Grund dafür, dass schon kleinere Kostenunterschiede relevant sind, liegt im Zinseszinseffekt.
Die Gebühren werden nicht nur vom eingezahlten Kapital abgezogen, sondern auch von den erwirtschafteten Gewinnen. Dadurch „entgeht“ Ihnen nicht nur die Gebühr selbst, sondern auch die Rendite, die Sie mit diesem Geld hätten erzielen können. Bei langen Anlagehorizonten von 20, 30 oder mehr Jahren potenziert sich dieser Effekt und kann den Unterschied zwischen einem guten und einem hervorragenden Vermögensaufbau ausmachen.
Für Anleger mit größeren Anlagesummen bieten einige Robo-Advisors gestaffelte Gebührenmodelle an, wie zum Beispiel growney. Ab bestimmten Schwellenwerten – oft 50.000 oder 100.000 Euro – sinken die prozentualen Kosten. Diese Degression sollten Sie bei Ihrem Robo Advisor Vergleich berücksichtigen, insbesondere wenn Sie planen, mittelfristig höhere Beträge anzulegen.

Vor der Wahl eines Robo Advisors sollte man die Kosten gut kalkulieren (Foto: Shutterstock/ Okrasiuk)
Ein Robo-Advisor ist ein digitaler Vermögensverwalter, der Ihre Geldanlage weitgehend automatisiert übernimmt. Anders als bei klassischen Vermögensverwaltungen gibt es keine persönlichen Berater, sondern Algorithmen steuern den gesamten Anlageprozess. Das Grundprinzip funktioniert folgendermaßen:
Die Kosten liegen deutlich unter denen klassischer Vermögensverwaltungen, da keine teuren Beratungen finanziert werden müssen. Robo-Advisors eignen sich besonders für Anleger, die von professioneller Portfolioverwaltung profitieren möchten, ohne dafür hohe Mindestanlagesummen aufbringen oder sich selbst intensiv mit der Materie beschäftigen zu müssen.
| Robo Advisor | Highlights |
|---|---|
| quirion* |
|
| Whitebox* |
|
| growney* |
|
| Scalable Capital* |
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| VisualVest* |
|
| Oskar* |
|
| Gerd Kommer Capital* |
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| Ginmon* |
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| Evergreen* |
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| Cominvest* |
|
| Smavesto* |
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| Commerzbank* |
|
| Deutsche Bank* |
|
| Weltsparen* |
|
| Estably* |
|
| ICM Investmentbank AG* |
|
| easyfolio |
|
| fintego |
|
| BW-Bank |
|
| Solidvest |
|
| Vividam |
|
| Zeedin |
|
| Morgenfund |
|
| Investify |
|
| Digital Invest Assets |
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| peningar |
|
| Minveo |
|
| Warburg Navigator |
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| INNO INVEST |
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Unser umfassender Robo Advisor Test zeigt deutlich: Die besten Robo Advisors unterscheiden sich erheblich in Kosten, Service und Zielgruppe. Für Einsteiger ohne Börsenerfahrung sind Robo-Advisors eine ausgezeichnete Möglichkeit, professionell und diversifiziert zu investieren, ohne selbst Experte werden zu müssen. Wenn Sie Wert auf maximalen Komfort legen und bereit sind, dafür im Schnitt 0,4 bis 0,8 Prozent (+ Fondskosten) jährlich zu zahlen, erhalten Sie eine vollautomatische Vermögensverwaltung, die Ihnen nahezu jede Arbeit abnimmt.
Für kostensensible Anleger mit etwas Eigeninitiative ist ein selbstverwalteter ETF-Sparplan jedoch die wirtschaftlichere Alternative. Die Gebühreneinsparungen summieren sich über Jahrzehnte auf fünfstellige Beträge. Wenn Sie jedoch keine Zeit oder Lust haben, sich mit Rebalancing, Steueroptimierung und Portfoliotheorie zu beschäftigen, rechtfertigen die besten Robo Advisors ihre Gebühren durch echten Mehrwert.
Die Empfehlung aus unserem Robo Advisor Vergleich lautet: Wählen Sie einen Anbieter mit Gesamtkosten unter 0,8 Prozent, transparenter Anlagestrategie und niedrigen Einstiegshürden. Achten Sie zudem auf eine deutsche Regulierung und Einlagensicherung. Wenn Ihre Anlagesumme überschaubar ist und Sie langfristig sparen möchten, sind die besten Robo Advisors eine kluge Entscheidung. Bei hohem Anlagevolumen oder ausgeprägtem Interesse an Finanzmärkten sollten Sie die Alternative eines selbstverwalteten Portfolios ernsthaft in Betracht ziehen.
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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.