

Eine Gegenüberstellung von S Broker vs Comdirect prüft die Brokerage großer deutscher Finanzdienstleister. Der S Broker ist ein Angebot der Sparkassen, während die Comdirect eine Marke der Commerzbank ist. Beide erreichen über ihr integriertes Geschäftsmodell eine große Zielgruppe. Welche Konten und Konditionen finden Anleger vor? Um die Unterschiede von Comdirect zu S Broker zu ermitteln, werden die wichtigsten Gütekriterien beleuchtet:
✅ Zusammensetzung des Handelsangebots
✅ Ablauf der Kontoeröffnung
✅ Einlagensicherung
✅ Kosten und Konditionen
✅ Zahlungsmethoden
✅ Handelsplattform und App
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| Unternehmen | |
| S Broker AG & Co. KG | Comdirect Bank AG |
| Website | |
| sbroker.de | comdirect.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| S Broker AG & Co. KG | Comdirect Bank AG |
| Kundensupport | |
| Live-Chat, Telefon, E-Mail Support | Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
| – | – |
| Zahlungsmethoden | |
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| Besuchen | |
| Zum Anbieter
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AGB gelten, 18+
| –
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Brokerage unter dem Schirm der Sparkassengruppe bietet der S Broker – und erreichte damit von Anfang an die Kunden des Sparkassenverbands. Die Comdirect bietet alle Leistungen einer Vollbank und gilt als Vorreiter des Direktbankings schon vor dem Internet.
Den S Broker gibt es seit 2001 – mit der Brokerage bedient die Sparkassengruppe ein Interesse am Wertpapierhandel in den eigenen Reihen. Kunden erhalten über den Broker Zugang zum börslichen und außerbörslichen Handel, ohne die als grundsolide geltende Sparkasse verlassen zu müssen. Der S Broker ist ein Projekt der Deka-Bank und der Sparkassen, dessen Internetpräsenz offensichtliche Anleihen bei der Optik und Struktur von Sparkassen-Websites macht.
Ein Vergleich S Broker vs Comdirect stellt dem Broker eine der ältesten deutschen Direktbanken gegenüber. Die Vollbank, eine hundertprozentige Tochter der Commerzbank, war sehr erfolgreich ohne Filialen – Kunden wurden zunächst telefonisch, dann über das Internet betreut. Trotz der überzeugenden Performance wurde die Comdirect 2020 auf die Commerzbank rückverschmolzen. Ihre Tätigkeit stellte sie damit nicht ein, sondern läuft als Marke weiter – mit dem gewohnten Portfolio und Services.
Das Portfolio bei Comdirect oder S Broker ist auch für anspruchsvolle Anleger groß und abwechslungsreich genug – bei beiden Anbietern sind der börsliche und außerbörsliche Handel möglich.
Beim Broker der Sparkassen erwartet Anleger ein umfangreiches Handelsangebot. Zur Wahl stehen über in- und ausländische Börsen tausende von Aktien aus Deutschland, Europa und aller Welt. Dazu kommen Anleihen, Investmentfonds und ETF, außerdem Zertifikate und Optionsscheine sowie CFDs. Für die Finanzierung ihrer Strategien können Kunden den S Broker Wertpapierkredit in Anspruch nehmen. Sparpläne sind mit Raten ab 20 Euro einzurichten, bespart werden mehr als 6.000 Aktien, Fonds, ETFs, ETCs und Zertifikate.
Das Angebot bei der Comdirect vs S Broker ist vergleichbar groß und ähnlich zusammengesetzt. Auch hier werden eine Vielzahl von Aktien und Anleihen zugänglich gemacht, ebenso Fonds, ETF und Derivate. Wie der Vergleich Commerzbank vs Comdirect zeigt, räumt die Commerzbank über ihre Marke Comdirect die Möglichkeit zum CFD-Trading ein. Sparpläne für den Vermögensaufbau sind schon ab 1,00 Euro je Arte möglich, auf mehr als tausend Aktien, über 1.700 Indexfonds und rund 6.000 aktiv verwaltete Fonds sowie hunderte von Zertifikaten.
Was ist besser, S Broker oder Comdirect? Der S Broker punktet mit einem gut bestückten Portfolio, hinsichtlich der Konditionen für Sparpläne liegt jedoch die Comdirect in Führung.
Die Eröffnung von Depot und Verrechnungskonto sollte ein angenehmes Kundenerlebnis darstellen – wie profilieren sich die beiden Anbieter im Vergleich von S Broker zu Comdirect?
Kunde werden beginnt beim S Broker mit einem Klick auf die entsprechende Schaltfläche auf der Website. In einem ersten Schritt wählen Neukunden ein geeignetes Depot – neben Konten für Minderjährige und junge Menschen kann dies ein Einzel oder Gemeinschaftsdepot sein. Anschließend muss ein Online-Formular vervollständigt werden – mit dem Namen und Wohnsitz, der Handynummer und E-Mail sowie der Steueridentifikationsnummer. Eine Legitimierung ist Teil der Abläufe, sie kann mittels VideoIdent vorgenommen werden.
Die Comdirect macht es Bestandskunden leicht – sie können ein Depot direkt aus dem persönlichen Kundenbereich heraus freischalten lassen. Neukunden müssen die gesamte Antragsstrecke durchlaufen – dazu gehört die Entscheidung für ein Depotmodell und der Online-Antrag. Die notwendigen Informationen entsprechen dem Standard, wie er sich auch beim S Broker findet. Die Verifizierung des Kunden kann auch bei der Comdirekt mit VideoIdent erfolgen.
Die Seriosität eines Brokers lässt sich unter anderem aus dem Schutz von Handelsumgebung und Einlagen ableiten. Was tun S Broker oder Comdirect für die Sicherheit ihrer Kunden?
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🛡️ Sicherheit beim S Broker |
🛡️ Sicherheit bei der Comdirect |
|---|---|
| Der S Broker als deutsches Unternehmen wird durch die BaFin lizenziert und reguliert. Die Behörde gewährleistet einen Einlagenschutz, der in Deutschland höher liegt als in vielen anderen EU-Staaten. So deckt der gesetzliche Einlagenschutz je Anleger bis zu 100.000 Euro ab, höhere Beträge werden im Fall einer Insolvenz des Unternehmens über das Einlagensicherungssystem der Sparkassengruppe entschädigt. Dabei beziehen sich die Sicherheitsvorkehrungen auf liquides Guthaben auf dem Verrechnungskonto – die Wertpapiere im Depot bleiben im Besitz des Kunden. | Der Einlagenschutz bei der Comdirect ist vergleichbar mit dem, was Anleger beim S Broker voraussetzen können. Die Direktbank wird durch die BaFin reguliert und profitiert von den Schutzmechanismen der Commerzbank. |
Besonders interessant in einer Gegenüberstellung von Comdirect vs S Broker sind die Kosten – sie werden von den erzielten Renditen abgezogen und sollten daher so günstig wie möglich sein. Wie gestalten beide Anbieter die Handelskosten aus?
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💰 Handelskosten und Gebühren beim S Broker |
💰 Handelskosten und Gebühren bei der Comdirect |
|---|---|
| Beim S Broker finden Kunden transparente Konditionen vor. Anfallende Kosten sind auf der Website auf einen Blick zu überschauen, die Gebühren für den Handel gehören nicht zu den niedrigsten, sondern liegen im Mittelfeld. Die Orderprovision setzt sich aus Festkosten von 4,99 Euro plus 0,25% des Orderwertes zusammen. Sie beläuft sich auf mindestens 8,99 Euro und höchstens 54,99 Euro. Zur Orderprovision müssen die Börsenkosten addiert werden. An deutschen Börsen sind dies 0,99 Euro, an Auslandsbörsen 14,99 Euro. Im Direkthandel zahlen Kunden beim S Broker Gebühren von 0,49 Euro. Sparpläne sind fallweise mit Ordergebühren von 2,50% der Sparplanrate belegt. Im Rahmen einer S Broker Aktion erhalten Kunden jedoch vergünstigte Konditionen beim Besparen von ETF, Fonds und Aktien ausgewählter Anbieter, aktive Trader werden mit Free Trades belohnt. | Die Comdirect macht die Kalkulation der Handelskosten einfach – hier wird eine Grundgebühr von 4,90 Euro plus eine Kommission von 0,25 Prozent des Ordervolumens veranschlagt. Wie beim S Broker kommen die handelsplatzüblichen Gebühren hinzu. Sie betragen an deutschen Börsen 9,90 Euro, im Ausland 12,90 Euro. Die Handelsgebühren überschreiten dabei jedoch nicht den Betrag von 59,90 Euro. Im Direkthandel werden keine Börsenkosten berechnet. |
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| Unternehmen | |
| S Broker AG & Co. KG | Comdirect Bank AG |
| Website | |
| sbroker.de | comdirect.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| S Broker AG & Co. KG | Comdirect Bank AG |
| Kundensupport | |
| Live-Chat, Telefon, E-Mail Support | Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
| – | – |
| Zahlungsmethoden | |
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| Besuchen | |
| Zum Anbieter
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| –
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Die Ein- und Auszahlungen auf und vom Verrechnungskonto wünschen sich Kunden bei ihrer Bank oder ihrem Broker möglichst komfortabel. Die angebotenen Zahlungsmethoden sind jedoch nicht einheitlich. Wie können Anleger bei S Broker oder Comdirect Transaktionen vornehmen?
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💳 Zahlungen beim S Broker |
💳 Zahlungen bei der Comdirect |
|---|---|
| Die Zahlungen beim S Broker gehen auf das Verrechnungskonto zum Depot – akzeptiert wird die Banküberweisung. Bei Auszahlungen nutzen Kunden ein vorab hinterlegtes, eigenes Girokonto als Referenzkonto. | Die Comdirect ist zwar eine Direktbank, sitzt aber auf der Infrastruktur der Commerzbank auf. Zahlungen können daher nicht nur per Überweisung, sondern auch am Geldautomaten oder Bankschalter der Commerzbank vorgenommen werden. |
Die Ausführung von Käufen und Verkäufen und die Einrichtung von Sparplänen finden über eine dafür bereit gestellte Software statt. Die Leistungsfähigkeit der Handelsplattform von S Broker oder Comdirect ist ein wichtiger Aspekt im Test.
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💻 Die Software beim S Broker |
💻 Die Software der Comdirect |
|---|---|
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Gehandelt wird beim S Broker über die hauseigene Plattform, den MarktInvestor Pro. Die Software kann browserbasiert oder als App genutzt werden – sie ist jedoch nicht kostenlos. Die Lizenzgebühren von 39,95 Euro werden bei der Basis-Version in Form von Orderguthaben erstattet. Dafür erhalten Nutzer einen begrenzten Zugang zu Börsen und Terminbörsen mit Echtzeitkursen. Wer weitere Zugänge wünscht, findet diese mit der Profi- oder Premiumversion, die monatlich 24,95 Euro oder 54,95 Euro kosten. Schnelligkeit und Funktionalität der Plattform werden als gut beschrieben. |
Bei der Comdirect steigen Kunden über ihren persönlichen Kundenzugang ein, das Depot bring eine Wertpapiersuche und Ordermaske mit. Anspruchsvollere Handelsaktivitäten mit CFD oder Derivaten können über eine spezielle Plattform abgewickelt werden. Die Bank stellt dazu den ProTrader für Optionen oder Hebelzertifikate zur Verfügung und für Differenzkontrakte eine eigene Software für CFDs, einschließlich des HebelSelect Trader für die Anpassung von Hebel und Margin. |
Hinsichtlich des Portfolios und der Handelskosten nehmen sich Comdirect oder S Broker nicht viel – und sie wenden sich auch an vergleichbare Zielgruppen. Anleger, die sich günstigere Gebühren wünschen, sollten die Gegenüberstellung S Broker vs Trade Republic hinzuziehen, um einen Vergleich mit dem Konzept von Neobrokern zu haben.
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| Unternehmen | |
| S Broker AG & Co. KG | Comdirect Bank AG |
| Website | |
| sbroker.de | comdirect.de |
| Lizenz | |
| Unternehmen | |
| S Broker AG & Co. KG | Comdirect Bank AG |
| Kundensupport | |
| Live-Chat, Telefon, E-Mail Support | Telefon, E-Mail Support |
| Trading Plattformen | |
| – | – |
| Min. Einzahlung | |
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| Zahlungsmethoden | |
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Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.