

Um als Top Broker im Test abzuschneiden, muss Scalable Capital bei den Gebühren überzeugen. Viele moderne Anbieter setzen inzwischen auf Kostenvorteile durch Online Brokerage. Scalable Capital hebt sich von der Konkurrenz durch zwei Broker-Tarife ab, in denen Ordergebühren teilweise entfallen.
Scalable Capital gehört in die Gruppe der Neo-Broker. Für bestimmte Wertpapiere und ab einem festgelegten Ordervolumen können Sie als Anleger sogar zum Nulltarif handeln.
Scalable Capital verzichtet auf Gebühren für die Depotführung.
Anleger profitieren von einem weiteren Leistungselement. Guthaben auf dem separaten Tagesgeldkonto wird aktuell mit 2,5 % p. a. verzinst. Auch dies ist ein Aspekt, dass sich der Broker Scalable Capital vs. Finanzen.net Zero im Vergleich durchsetzt.
Der Broker schreibt sich „Investieren für alle“ auf die Fahnen und wirbt mit günstigen Sparplänen und einer Trading-Flatrate. Was kann im Test davon bestehen? Als Anleger machen Sie bei Scalable Capital Erfahrungen mit Geldanlagen als Sparplan ab 1 Euro Sparrate. Dieses Instrument ist in allen Depots kostenfrei.
Hinsichtlich der Handelskosten fallen im Test zwischen den Depots von Scalable Capital Unterschiede auf. Eröffnen Sie das FREE Broker Depot, ist eine Order auf PRIME ETFs beim Broker ab einem Ordervolumen von 250 Euro kostenfrei – es fällt keine Ordergebühr an. Unter 250 Euro Volumen erhebt der Broker Scalable Capital Gebühren von 0,99 Euro. Die 0,99 Euro werden auch beim Handel mit anderen Produkten als den PRIME ETFs fällig.
Im Xetra-Handel werden je Order 3,99 Euro als Scalable Capital Trading Gebühr erhoben. Zusätzlich fällt eine Handelsplatzgebühr von mindestens 1,50 Euro oder 0,01 Prozent des Ordervolumens an. Diese Trading Gebühr zieht sich durch alle drei Handelskonten.
Im PRIME+ Depot werden für Wertpapiere ab 250 Euro Ordervolumen keine Scalable Capital Kosten erhoben. Ist das Volumen einer Order geringer, fallen auch hier 0,99 Euro als Scalable Capital Trading Gebühren an.
Seitens Scalable Capital wird auf ein transparentes Preisverzeichnis gesetzt. Viele Leistungen des Brokers sind in den FREE und PRIME+ Depots kostenfrei – wenn das erforderliche Ordervolumen erreicht wird. Wo der Broker Scalable Capital im direkten Vergleich mit der Konkurrenz Punkte sammelt: Die Depotführung bleibt für alle Handelskonten kostenfrei.
Scalable Capital verzichtet auf Gebühren für die Eröffnung des Handelskontos. Als Anleger führen Sie das Depot außerdem kostenfrei.
Wer sich bei Scalable Capital anmeldet, eröffnet ein reales Depot mit einem Verrechnungskonto, in welches Guthaben eingezahlt wird. Sofern Sie als Anleger dafür die Zahlungsmethode Instant nutzen, entsteht eine Scalable Capital Gebühr für die Einzahlung.
Verschiedene Handelsplätze rechnen Gebühren für den Handel ab. Diese muss der Broker Scalable Capital an seine Kunden weiterreichen und berechnet dazu eine prozentuale Gebühr bezogen auf die Ordergröße.
Ob und welchen Bonus Scalable Capital gutschreibt, ändert sich im Laufe der Zeit. Üblich war ein 25 € Bonus für Neukunden. Auch für Bestandskunden, die Neukunden werben gab oder gibt es häufig eine Prämie in dieser Höhe.
Nein, seit der Gesetzgeber den Sparer-Pauschbetrag eingeführt hat, ist ein Abzug tatsächlicher Kosten – wie der Scalable Capital Trading Kosten nicht mehr möglich. Aber: Über einen Freistellungsauftrag kann jeder Anleger den Abzug der Abgeltungssteuer bis insgesamt 1.000 Euro verhindern. Damit Scalable Capital Steuern nicht einbehält, wird dieser im Idealfall direkt bei der Depoteröffnung gestellt.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.