

Wieviel von Kapitalerträgen übrig bleibt, entscheidet sich daran, in welcher Höhe bei Scalable Capital Steuern einbehalten werden. Und ob bei Scalable Capital Gebühren steuermindernd angesetzt werden können.
Wie Scalable Capital bei Steuern agiert, erklärt sich über den Geschäftssitz des Brokers. In Deutschland greift seit 2009 die Abgeltungssteuer. Als Quellensteuer wird sie direkt durch den Broker abgezogen.
Dass im Aktiendepot Vergleich verschiedene Anbieter diesen Schritt vermeiden, liegt auf der Hand: Für Broker außerhalb Deutschlands (beispielsweise mit Sitz auf Zypern, in Österreich, den Niederlanden oder Großbritannien) gilt ein abweichendes Steuerrecht.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine steuerliche Beratung dar. Zudem übernehmen wir keine Garantie für die Richtigkeit der hier gegebenen Aussagen. Gesetzliche Regelungen können sich ändern. Für individuelle Fragen zur Steuererklärung wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater.
In Deutschland werden bei Broker wie Scalable Capital Steuern pauschal auf Kapitalerträge eingezogen – direkt, wenn die Gewinne Ihrem Depot zufließen. Zu den 25 % Abgeltungssteuer kommen außerdem noch die Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag.
Dem Steuerabzug unterliegen unter anderem:
✅ Zinsen
✅ Dividenden
✅ Kursgewinne aus Verkäufen.
Zudem wird die Abgeltungssteuer auch auf Termingeschäfte einbehalten, zu denen einige Derivate gehören. Aber: Dass der Broker Scalable Capital Steuern automatisch einbehält, kann in einem gewissen Rahmen vermieden werden.
Wer sich im Vergleich Scalable Capital vs. Finanzen.net Zero für den Broker entscheidet, trifft die Entscheidung aufgrund der Vergünstigungen auf die Brokerage-Angebote oder der Guthabenzinsen. Als Anleger kommen Sie an der Abgeltungssteuer nicht vorbei. Aber: Über § 20 Absatz 9 EStG hat der Gesetzgeber den Sparer-Pauschbetrag im Steuerrecht verankert. Bis zu einer Höhe von 1.000 € (für jeden Steuerpflichtigen) können Sie damit vermeiden, dass Scalable Capital Steuern automatisch einzieht.
Dazu erteilen Sie dem Broker einen Freistellungsauftrag. Ist Scalable Capital der einzige Broker, bei dem Wertpapiere gehandelt werden, kann der Betrag (für welchen der Auftrag gilt) höher ausfallen. Sofern Sie nicht nur mit Scalable Capital Erfahrungen im Wertpapierhandel machen, verteilen Sie den Pauschbetrag vorausschauend. Auch für zinsbasierte Geldanlagen vermeiden Sie mit dem Freistellungsauftrag einen Steuerabzug.
Anleger machen im Wertpapierhandel nicht nur Gewinne. Scalable Capital führt Gewinn- und Verlusttöpfe. Im Steuerrecht können Verluste mit Gewinnen aus Kapitalanlagen verrechnet werden.
Nicht alle Kapitalanlagen dürfen einfach miteinander verrechnet werden. Dies gilt beispielsweise für Termingeschäfte – sprich Derivate – oder Anleihen. Daher müssen in einem Depot verschiedene Verlusttöpfe geführt werden. Das müssen allerdings nicht Sie als Anleger machen, sondern berücksichtigt der Broker automatisch.
Die Verrechnung von Gebühren mit den Gewinnen ist nicht möglich. Daher lassen sich Handelsgebühren von Scalable Capital in der Steuererklärung nicht absetzen.
Scalable Capital ist ein Broker mit deutschem Geschäftssitz. Für die Besteuerung der Kapitalerträge bedeutet dies: Anleger sind bei Veräußerungen oder Kapitalmaßnahmen mit der Abgeltungssteuer konfrontiert.
Diese wird dann nicht mit 25 % eingezogen, wenn ein Freistellungsauftrag erteilt ist. Über diesen lässt sich der Sparer-Pauschbetrag bis 1.000 € auf verschiedene Broker und Banken verteilen.
Da der Broker seinen Geschäftssitz in Deutschland hat, fertigt Scalable Capital für Steuern, die abgeführt werden, eine Jahresbescheinigung an. Diese alle wichtigen Informationen aus dem zurückliegenden Jahr und wird ohne Aufforderung an Depotinhaber verschickt.
Grundsätzlich können Sie als Anleger frei entscheiden, zu welchem Zeitpunkt der Auftrag erteilt wird. Es erweist sich aber regelmäßig als praktisch, diesen Schritt direkt bei der Eröffnung des Depots in Angriff zu nehmen.
Der Abzug von Verlusten bei den Gewinnen unterliegt gewissen Rahmenbedingungen. Si können Sie nicht Verluste aus Aktien mit Dividendeneinnahmen verrechnen.
Innerhalb eines Jahres lässt der Freistellungsauftrag flexibel anpassen. Sie können jedoch einen in Anspruch genommenen Betrag nicht heruntersetzen.
Ja, die Abgeltungssteuer macht hier keine Unterschiede. Aber: Eltern, die ein Aktiendepot für Kinder anlegen, können einen Freistellungsauftrag erteilen. Der Sparer-Pauschbetrag gilt auch für diesen Fall.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.