

Mit Krediten erheben Kunden von Banken Kapital, um Projekte oder Anschaffungen zu finanzieren. Lösungen wie Verbraucherkredite bieten Broker nicht an – doch sie ermöglichen das Beleihen des Depots. Ein Smartbroker+ Wertpapierkredit lässt sich flexibel in Anspruch nehmen.
Ein solcher Lombardkredit wird in der Regel genutzt, um weitere Wertpapierkäufe zu ermöglichen. Bei Smartbroker+ können Anleger den Kredit allerdings auch auszahlen lassen. Zu den Vorteilen eines Wertpapierkredits gehört die Ausgestaltung ohne feste Laufzeiten, die schnelle Einrichtung und Kündigung und Zinsen, die oft weit unter denen von Dispokrediten liegen.
Ein Wertpapierkredit wie bei Smartbroker+ wird auch als Lombardkredit bezeichnet. Diese besondere Finanzierungslösung ist bei depotführenden Brokern und Banken üblich. Anleger erheben Kapital, indem sie die Werte im Depot als Sicherheiten hinterlegen.
Der Depotwert ist auf der Grundlage der Aktien und sonstigen Investitionen vergleichsweise gut zu ermitteln, zusätzlich fließt die Volatilität der gehaltenen Finanzprodukte in den Kreditrahmen ein. Der Finanzierungsrahmen kann den Wert des Depots nicht überschreiten und wird bei Kursverlusten der Wertpapiere nach unten angepasst.
Da für die Bemessung des Kredits keine komplexen Einschätzungen notwendig sind, wird der Smartbroker+ Wertpapierkredit rasch bewilligt, die Zinssätze sind verglichen mit anderen Finanzierungslösungen eher günstig.

💡 Smartbroker+ hält einen Wertpapierkredit bereit
Anleger, die bei dem Broker einen Lombardkredit beantragen wollen, tun dies über den persönlichen Kundenbereich im Webzugang oder über die Smartbroker+ App. Unter den Einstellungen des Profils wird auch die Option Wertpapierkredit angezeigt.
Um den Antrag zu stellen, muss der Depotwert bei mindestens 1.000 Euro liegen.
Nach dem Antrag erhalten Kunden ein Kreditangebot der Baader Bank. Dieses Angebot muss binnen 72 Stunden akzeptiert werden, mit dem Eingang des Angebots beginnt die Frist. Ein Ausdrucken oder Verschicken auf dem Postweg ist nicht notwendig.
Die Akzeptanz ist durch eine Eingabe unter den angezeigten Wertpapierkrediten im Profil durch die Entscheidung für die kostenpflichtige Annahme oder die Ablehnung möglich. Der Lombardkredit beim Smartbroker+ kann für weitere Handelstätigkeiten genutzt, aber auch ausgezahlt werden.
Mit einem Wertpapierkredit eröffnet sich für Depotinhaber eine Möglichkeit, die eigene Liquidität zu erhöhen und damit Handelsgelegenheiten wahrzunehmen. Die Modifikation oder die Beendung des Kredit ist jederzeit möglich. So können Kunden beispielsweise den Kreditrahmen ändern, wenn die Kurse der Werte im Depot gestiegen sind.
Die Beantragung eines Kreditrahmens bei Smartbroker+ ist komfortabel – und außerdem gibt es keine Smartbroker+ Gebühren für die Bearbeitung oder Bewilligung. Für den ausgeschöpften Betrag während des Zeitraums der Nutzung berechnet Smartbroker+ für den Wertpapierkredit Zinsen.
Die Sollzinsen sind variable Zinsen, bemessen am 3-Monats-Euribor mit einem Aufschlag von 3 % p. a. Sie werden tagesaktuell berechnet und einmal im Quartal dem Konto belastet. Diese Smartbroker + Zinsen fallen nur an, wenn Kunden den Lombardkredit in Anspruch nehmen, und zwar für den genutzten Betrag.
Der Wertpapierkredit läuft bis zu seiner Anpassung oder Löschung. Die dafür vorgesehene Option findet sich ebenfalls in den Profil-Funktionen. Um einen Lombardkredit zu löschen, muss allerdings der geliehene Betrag zunächst vollständig zurückgezahlt werden.

▶️ Der Smartbroker+ Wertpapierkredit eröffnet viele Möglichkeiten
Eine Hauptfunktion des Lombardkredits ist die Finanzierung weiterer Wertpapiertransaktionen. Der Kreditrahmen kann für Aktien- oder Fondskäufe oder einen Smartbroker+ Sparplan genutzt werden.
Smartbroker+ und die depotführende Baader Bank stellen Anlegern keine Bearbeitungskosten in Rechnung. Es fällt lediglich der beschriebene Sollzins an, und auch dieser nur für den tatsächlich genutzten Betrag und Zeitraum.
Der Kreditrahmen ist nicht dem Kauf weiterer Wertpapiere vorbehalten. Kunden bei Smartbroker+ können den Lombardkredit deshalb auch auszahlen lassen.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.