

Kein Handel ohne eine eigens dafür entwickelte Software – und zu den besten Plattformen gehören der MetaTrader 4 oder 5. Die Trading Software von MetaQuotes ist Nutzern weltweit ein Begriff. Sie verbindet eine umfassende Ausstattung mit überzeugender Funktionalität, die Benutzeroberfläche gilt als intuitiv.
Bei vielen Brokern wird der MetaTrader neben oder statt einer eigenen Plattform angeboten. Anfänger, die noch keine Handelserfahrung mitbringen, fragen sie jedoch, welche der beiden Lösungen für sie besser geeignet ist.
Software für das Trading muss zahlreiche, sehr hohe Anforderungen erfüllen. Sicherheit, Schnelligkeit und Stabilität gehören dazu, aber auch die Ausstattung mit zahlreichen Tools und Funktionen.
Insbesondere im Daytrading erschöpft sich dies nicht mit Orderzusätzen für ein persönliches Risikomanagement. Trader fällen ihre Entscheidungen anhand der Chartanalyse. Für die Auswertung der grafischen Kursdarstellung wünschen sie sich verschieden lange Zeitfenster, Darstellungsmodi wie Linien- oder Kerzencharts, aber auch technische Indikatoren und Zeichenwerkzeug. Stimmt die Tool-Box, haben Nutzer alles bei der Hand, was sie sich für ihre Analysen wünschen.
Der MetaTrade 4 oder 5 gehen darüber noch hinaus. Sie erlauben das Algo Trading, also die Automatisierung durch den Einsatz selbst geschriebener Algorithmen – nur mithilfe der „Expert Advisors“ , eigentlich KI Trading Bots, sind bestimmte Trading-Stile wie das Scalping überhaupt möglich.
Je umfangreicher die Funktionalität, umso mehr müssen sich Anfänger dann allerdings in die Software vertiefen, um sich mit allen Hilfsmitteln vertraut zu machen.
Die russische Software-Schmiede MetaQuotes brachte den MT4 bereits 2005 an den Start – die Trading Software mit einem Fokus auf dem Forex-Trading wurde rasch von führenden Brokern aufgegriffen und angeboten. Vielfach verzichten Forex- und CFD-Broker sogar auf eine proprietäre Software, denn der MetaTrader 4 überzeugte mit seiner Professionalität und Funktionalität. Die wichtigsten Stärken des MT4 lassen Nutzer nach wie vor gern zu der Plattform greifen:

▶️ Die MT4 Handelsplattform
Seit 2010 können Trader bereits den MT5 für die Umsetzung ihrer Strategien nutzen. Die nach Meinung von Fachleuten wohl wichtigste Änderung gegenüber dem MT4 ist der Umstieg auf eine vollkommen neue Software-Architektur.

▶️ Der MetaTrader 5
Auf den ersten Blick scheint die Entscheidung für den MetaTrader 4 oder 5 also einfach – was mehr bietet, muss besser sein. Doch die neuere Version ist im Vergleich zum MT4 auch deutlich komplexer. MetaQuotes bemüht sich um eine gut gestaltete Benutzeroberfläche, dennoch verlangt der MT5 Erstnutzern eine gewisse Einarbeitung ab.
Besser ist deshalb, sich selbst ein Bild zu machen – direkt bei einem geeigneten Broker. Unter den führenden Forex- und CFD-Brokern gibt es viele, die beide Versionen der Software kostenlos zur Verfügung stellen. Zu ihnen gehört auch der australische Broker Pepperstone.
Nicht nur haben Kunden bei Pepperstone die Wahl, ob sie den MetaTrader 4 oder 5 nutzen wollen – sie können beide Versionen mit einem Demokonto testen. Der Testzugang ist kostenlos und unverbindlich. Wer beide Plattformen in der praktischen Nutzung erlebt hat, wird die Unterschiede leichter und besser nachvollziehen können.
Mit der Demo erhalten Nutzer Zugriff auf alle Funktionen der Handelsplattform bei MetaTrader 4 oder 5, können die beim Broker angebotenen Assets traden, dies aber mit virtuellem Kapital – und damit ohne finanzielles Risiko. Demokonten wurden geschaffen, um das Erlernen des Handels zu vereinfachen. Neben der praktischen Übung bieten sie Tradern außerdem die Gelegenheit, eine neue Software kennenzulernen.
MetaQuotes ist zu Recht bekannt für hochwertige, leistungsstarke Softwarelösungen. Dass Trader noch immer den seit 2005 verfügbaren MT 4 gern nutzen, spricht für die Qualität der Handelsplattform. Sie zu verbessern, ist dem Unternehmen mit dem MT5 durchaus gelungen. Die wichtigsten Unterschiede zwischen dem MetaTrader 4 und 5 überblicken Nutzer am besten in Form einer Tabelle.
| 🔎 Merkmal | ▶️ MetaTrader 4 | ▶️ MetaTrader 5 |
|---|---|---|
| Stärken | ✅
Intuitive Benutzeroberfläche
✅ Große Community und guter Austausch ✅ Geringe Anforderungen an die Hardware ✅ Zahlreiche Add-ons, Indikatoren und Expert Advisors dank langer Marktpräsenz |
✅
Unterstützung für mehr Anlageklassen und Assets
✅ Schnellere Ausführung durch HTML5-basierte Programmiersprache ✅ Ideal für komplexe Handelsstrategien ✅ Erweiterte technische Indikatoren ✅ Verbessertes Order-Management und größere Orderbuch-Tiefe ✅ Vielfältigere Zeitintervalle für die Chartanalyse ✅ Verbesserte Backtesting-Funktion |
| Nachteile | ❌ Weniger handelbare Werte im Vergleich zum MT5
❌ Eingeschränkte Anzahl an Zeitintervallen und Indikatoren ❌ Weniger Orderzusätze ❌ Veraltete Programmiersprache (MQL4) ❌ Begrenzte Backtesting-Möglichkeiten |
❌ Komplexere Benutzeroberfläche, weniger intuitiv für Anfänger
❌ Noch begrenztes Angebot an Indikatoren und Expert Advisors im Vergleich zum MT4 ❌ Höhere Anforderungen an die Hardware |
Eine verbindliche Antwort darauf, ob der MetaTrader 4 oder 5 nun besser sei, kann man nicht wirklich geben. Wenn es allerdings um erste Erfahrungen für Anfänger geht, hat der MT4 den Vorteil, sich mit seiner deutlich weniger komplexen Oberfläche leichter zu erschließen. Auch die geringere Anzahl der Werkzeuge und Integratoren ist für Trading-Einsteiger zunächst sogar von Vorteil – denn man kann nicht alles gleichzeitig erfassen und begreifen.
Die große Community rund um den MetaTrader 4 begleitet Anfänger bei ihren ersten Schritten mit Rat und Tat und Empfehlungen – und mit steigendem Wissen ist es natürlich jederzeit möglich, auf den MetaTrader 5 umzusteigen. Trader, die außerbörslich und börslich handeln, dabei komplexere Strategien auf verschiedene Anlageklassen umsetzen und viel Wert auf eine erweiterte Technische Analyse und gutes Order-Management legen, vollziehen den Sprung vom MT4 zum MT5 sehr leicht. Bei der endgültigen Entscheidung MetaTrader 4 vs 5 hilft der Test mit dem Demokonto.
Wie bereits erläutert wurde, haben der MetaTrader 4 oder 5 jeweils ihre Stärken – und auch einige Nachteile. Die neuere Version der Software gilt als noch schneller und ist sehr üppig ausgestattet. Anfänger haben es dafür weniger leicht, sich auf der Benutzeroberfläche zurecht zu finden.
Die Verwendung einer leistungsfähigen Handelsplattform wie dem MetaTrader gehört bei den besten Brokern zu den inkludierten Leistungen. Extra Kosten und Gebühren für die Software und ihre Ausstattung fallen also nicht an. Überdies gibt es vor allem für den MT 4 zahlreiche, von Nutzern entwickelte Add-ons und Expert Advisors, die zum großen Teil ebenfalls kostenfrei über die Community zu haben sind.
Eine Verknüpfung mit einsteigerfreundlichen Angeboten wie dem Copy Trading oder mit dem „Social Charting“ über Trading View mit dem MetaTrader ist möglich und wird bei vielen Brokern unterstützt.


Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.