

Im Brokervergleich spielen Faktoren wie die verfügbaren Handelsinstrumente und die Auswahl der Märkte eine große Rolle. Wollen Sie Ihren Broker wechseln? Ob Trade Republik in Frage kommt, hängt an den Kosten. Für die Rendite zählen nicht nur die Handelskosten. Behalten Sie bei Trade Republic Gebühren für die Depotführung oder Währungsumrechnungen im Auge.
Als Neo-Broker tritt Trade Republic mit dem Anspruch an, Anlegern eine moderne Tradingerfahrung anzubieten. Dazu gehört ein aufgeräumter und klar strukturierter Trading-Desk. Parallel setzt der Broker auf eine ungewöhnliche Preisgestaltung. Es fallen bei Trade Republic Trading Gebühren nur in Form einer Fremdkostenpauschale an.
Als Anleger machen Sie bei Trade Republic Erfahrungen mit einem Broker, der sowohl für die Einrichtung des Depots als auch dessen Verwaltung keine Gebühren verlangt. Im Vergleich eToro vs. Trade Republic zieht der Anbieter mit dem Copy Trading Pionier gleich. In einem Punkt entscheidet Trade Republic den Vergleich sogar für sich – bei der Gebühr für Inaktivität.
Neben der Depotführung wird von Trade Republic Kosten für das Verrechnungskonto eine klare Absage erteilt. Insgesamt fallen die Verwaltungskosten für das Depot übersichtlich aus. Als deutscher Broker stellt Trade Republic für Steuern benötigte Bescheinigungen kostenfrei aus. Zusätzlich erhalten Sie als Anleger einmal im Quartal einen Depot-/Kontoauszug – ohne bei Trade Republic Gebühren zu zahlen.
Wo Sie als Anleger das Preis- und Leistungsverzeichnis im Auge behalten müssen, sind einige Serviceleistungen. Dies betrifft unter anderem die Anmeldung zur Hauptversammlung oder die Eintragung für Namensaktien. Zusätzliche Saldenbestätigungen oder Steuer-Reportings sind ebenfalls kostenpflichtig.
Trade Republic Gebühren für Serviceleistungen:
1️⃣ Anmeldung Hauptversammlung – 25 Euro
2️⃣ Saldenbestätigung (freiwillig) – 25 Euro
3️⃣ Eintragung Namensaktien – 2 Euro
4️⃣ Steuer-Reporting (freiwillig) – 25 Euro
Leider können Sie kein Trade Republic Demokonto einrichten, um die Handelsplattform und das Trading risikoarm auszuprobieren. Hierauf zu verzichten, hat Einfluss auf die Bewertung des Brokers. Auf der anderen Seite hebt sich Trade Republic bei der Preisgestaltung für den Wertpapierhandel ab.
Vergleichbare Anbieter setzen häufig auf ein Festpreis-Modell (hier wird auch der Begriff Flatrate-Broker verwendet) oder die „klassische“ Orderprovision. Letztere setzt sich aus einem Grundtarif und einem variablen Provisionsanteil zusammen. Auf solche Gebühren verzichtet Trade Republic, es entfällt eine Orderprovision.
Für den Sparplankauf von Aktien oder ETFs bis zu einem Volumen von 5.000 Euro fallen ebenfalls keine Trade Republic Gebühren an. Was Ihnen als Anleger allerdings in Rechnung gestellt wird, sind Fremdkosten. Die Pauschale in Höhe von 1 Euro stellt Trade Republic als Gebühr für jedes Handelsgeschäft in Rechnung. Für Kapitalmaßnahmen oder Wertpapierüberträgen können zusätzlich noch fremde Spesen anfallen.
Trade Republic setzt voll auf den Wertpapierhandel über die App. Deren Bedeutung fällt direkt bei der Eröffnung des Depots auf. Ohne die mobile Anwendung lässt sich der Account nicht einrichten. Dass der Broker die Ordererteilung per Post zulässt, überrascht anfangs – es wirkt antiquiert. Aber: Trade Republic macht hier den Anspruch an die Zielgruppe klar. Entscheiden Sie sich für eine postalische Auftragserteilung, denken Sie bitte an die 25 Euro Trade Republic Gebühr.
Trade Republic ist ein moderner Broker, der diesen Anspruch nicht nur hinsichtlich der Handelsplattform und Erreichbarkeit hat. Seitens des Broker werden die Handelskosten im Vergleich zu Konkurrenten zusammengestrichen. Es findet keine Unterscheidung in Handelsplätze im In- und Ausland statt. Trade Republic verzichtet komplett auf eigene Orderprovisionen. Es wird nur die Fremdkostenpauschale von 1 Euro verlangt. Auch Depotführung und die Verwaltung des Verrechnungskontos sind beim Broker Trade Republic kostenfrei.
Als Broker verzichtet Trade Republic auf eine Gebühr für die Verwaltung des Depots. Damit entfällt natürlich eine monatliche Gebühr, wie sie viele Anleger von ihren Banken kennen.
Ja, seitens Trade Republic wird ein Preisverzeichnis geführt. Letzteres ist einfach über die Internetsuche zu finden. Kritik muss sich der Broker in diesem Zusammenhang allerdings für den eigenen Webauftritt anhören. Über das Help Center im Fußbereich ist lediglich eine englischsprachige Übersicht verfügbar.
Im Wertpapierhandel fallen für einzelne Oderausführungen Entgelte an, die von dritten Parteien berechnet werden. Solche Auslagen reicht der Broker an seine Kunden weiter.
Ja, der Broker hat tatsächlich Prämienaktionen eingeführt. Einige Neukunden erhalten eine Trade Republic Gratisaktie bzw. Bruchstücke. Und es gibt die Möglichkeit, sich Benefits über Freundschaftswerbung zu sichern.
Für das Banking zieht Trade Republic keine Gebühren ein. Damit zahlen Sie Anlagekapital kostenfrei auf das Verrechnungskonto ein.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.