

Die Kreditkarte von Trade Republic kommt ohne Gebühren aus und Nutzer erhalten bis zu 180 € Cashback im Jahr. In diesem Artikel schauen wir uns die Vor- und Nachteile der Visa-Kreditkarte detailliert an. Allerdings müssen Sie zuvor ein Konto beim Anbieter eröffnen.
✅ Die Trade Republic Kreditkarte ist gebührenfrei. Für eine optionale physische Karte fallen einmalig Kosten an.
✅ Über den Einsatz der Karte erhalten Sie bis zu 180 € im Jahr an Cashback erstattet.
✅ Bei der Kreditkarte von Trade Republic handelt es sich um eine Debitkarte, mit keinem eigenen Kreditlimit.
Das vielleicht exklusivste Merkmal der Kreditkarte von Trade Republic ist die Cashback-Funktion, die vom Unternehmen selbst als Saveback-Funktion bezeichnet wird. Dabei erhalten Sie 1 % ihrer Kreditkartenumsätze (max. 15 EUR pro Monat) erstattet.
Die Erstattung erhalten Sie allerdings nicht direkt aufs Konto, sondern wird in Form eines Wertpapiersparplans angelegt. Das Wertpapier können Sie sich selbst aussuchen.
Zu beachten ist allerdings, dass es Umsätze gibt, die von der Cashback-Funktion ausgeschlossen sind, wie Trade Republic Auszahlungen am Geldautomaten oder PayPal-Umsätze. Außerdem muss der Kunde unabhängig vom Saveback-Sparplan selbst einen Sparplan bei Trade Republic von mindestens 50 € haben.
Die 50 € können jedoch auch über mehrere Sparpläne verteilt sein. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit des Trade Republic Depotübertrags, um bestehende Wertpapiere zum Broker zu übertragen

▶️ Die Trade Republic Kreditkarte bietet einige tolle Features
Ergänzt wird das Angebot durch die Aufrundfunktion, die die Bank als “Round up” bezeichnet. Diese Funktion rundet jede Kartenzahlung auf den nächsten vollen Euro auf und investiert den Differenzbetrag in einen Sparplan der Wahl.
Zusätzlich können Sie entscheiden, ob nur das Wechselgeld oder ein Vielfaches davon (z. B. 2x, 3x) investieren möchten. Trade Republic zieht den aufgerundeten Betrag vom Kontoguthaben ab, sammelt und investiert ihn wöchentlich.
| ▶️ 0 € Jahresgebühr |
| ▶️ 0 € für virtuelle Karte |
| ▶️ 0 € Fremdwährungsgebühr im Euro-Ausland |
| ▶️ 0 € für Bargeldabhebungen ab einem Betrag von 100 €; darunter fällt 1 € Gebühr an |
| ▶️ 5 € einmalig für (optionale) physische Plastikkarte und 50 € für Metallkarte |
Kunden müssen keine physische Trade Republic Kreditkarte beantragen. Die virtuelle Karte ist im Alltag vollkommen ausreichend, sofern der Kunde mit Smartphone zahlt.
Für Anleger, die bereits Trade Republic nutzen und auch Sparpläne eingerichtet haben, ist die Kreditkarte eine sinnvolle Ergänzung. Wer gern das Cashback nutzen möchte, aber nicht in Aktien investieren möchte, kann als Alternative einen Geldmarkt-ETF auswählen.
Geldmarkt-ETFs werden mitunter auch als Ersatz für Tagesgeldkonten bezeichnet. Kurz gesagt, orientieren sich Geldmarkt-ETFs an den Leitzinsen des Währungsraums, das heißt, an dem Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander auf Tagesbasis Geld leihen.
Geldmarkt-ETFs unterliegen keinen großen Kursschwankungen wie Aktien-ETFs. Als Beispiel sei der Xtrackers EUR Overnight Rate Swap genannt (ISIN: LU0290358497). Um diese Funktion zu nutzen, müssen Kunden zunächst ein Trade Republic Konto eröffnen. Danach ist die Vorgehensweise wie folgt:
✅ Sparplan in Höhe von mindestens 50 € in den Geldmarkt-ETF anlegen.
✅ Saveback-Funktion und optional Aufrundfunktion aktivieren und das Cashback in den Geldmarkt-ETF investieren.

💡 Mit der Trade Republic Kreditkarte kann man beim Bezahlen Sparen; Die Zinsen auf dem Bild sind nicht mehr aktuell
Als positiver Nebeneffekt bauen sich Anleger damit sukzessive eine Cashreserve auf. Im Allgemeinen sollten Geldmarkt-ETFs oder auch Tagesgeldkonten lediglich als Liquiditätsreserve gedacht sein. Überschüssiges Kapital, welches langfristig für den Anleger arbeiten kann, sollte dagegen in ein weltweit gestreutes Aktien- bzw. ETF-Portfolio investiert werden.
Streng genommen handelt es sich bei der Trade Republic Kreditkarte um eine Debitkarte. Kunden haben nämlich keinen Kreditrahmen oder Limit, wie bei einer “echten” Kreditkarte. Bei Charge-Kreditkarten sammelt die Bank die Umsätze des Kunden und bucht sie als Einmalbetrag im Folgemonat ab. Bei Revolving-Kreditkarten erhalten Nutzer einen Kreditrahmen, ähnlich wie bei einem Dispokredit, und können die Umsätze in Raten zurückzahlen.
Die Trade Republic Kreditkarte ist gebührenfrei und Nutzer erhalten bis zu 180 € pro Jahr an Cashback erstattet. Geld abheben am Automaten ist kostenfrei und es fällt auch keine Fremdwährungsgebühr an.
Nur wer eine physische Karte haben möchte, muss einmalig eine Gebühr zahlen. Für die Standard-Variante (Plastik) fallen einmalig 5 € an und für die Premium-Karte (Metall) 50 €. Innerhalb der Funktionen unterscheiden sich die Karten allerdings nicht.
Kunden sollten beachten, dass es sich dabei um eine Debitkarte handelt. Das bedeutet, dass sie nur so viel Geld damit ausgeben können, wie auf dem dazugehörigen Verrechnungskonto oder Girokonto Guthaben vorhanden ist. Dies bedeutet auch, dass die Kreditkarte von Trade Republic meist nicht als Kaution hinterlegt werden kann.
Das Angebot von Trade Republic ist bis dato wirklich außergewöhnlich auf dem Kreditkartenmarkt. Wer die Saveback-Funktion allerdings nicht nutzen möchte, könnte mit anderen Kreditkarten besser beraten sein.



Finanzielle Differenzgeschäfte (sog. contracts for difference oder auch CFDs) sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der überwiegende Anteil der Privatkundenkonten verliert Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.